Michal Hvorecky: "Dissident". In seinem so brisanten wie persönlichen Sachbuch erzählt der slowakische Schriftsteller über die Lage in der Slowakei und die Repressalien, die er und der ganze Kulturbetrieb erdulden müssen. Ein Gespräch mit Katrin Schumacher von der Buchmesse in Leipzig.
Matthias Quent: "Keine Macht der Ohnmacht". Krieg, Klimakrise, politische Polarisierung: Viele Menschen fühlen sich ausgeliefert und ohne Einfluss. In seinem neuen Buch untersucht der Magdeburger Soziologe und Rechtsextremismusforscher Matthias Quent, wie dieses Gefühl der Ohnmacht, bzw. Hilflosigkeit entsteht – und wer davon profitiert. Zugleich zeigt er Wege auf, wie Selbstwirksamkeit im Alltag zurückgewonnen werden kann. Ina Namislo hat das Buch gelesen und auch mit dem Autor gesprochen.
Volker Reinhardt: "Rousseau". Volker Reinhardt ist ein faszinierend produktiver Autor. Der emeritierte Professor für Geschichte der Neuzeit der Universität Fribourg legt beinah im Jahresrhythmus dicke Bücher vor. Darunter vielgelobte Biografien, unter anderem über Machiavelli, De Sade, Voltaire und Montaigne. Nun hat der Historiker über einen anderen großen Denker geschrieben, über den Genfer Philosophen und Schriftsteller Jean-Jacques Rousseau. Dessen Mut, sich „gegen ein Jahrhundert“ zu wenden, habe ihn fasziniert, sagt Volker Reinhardt. Holger Heimann hat die Biografie gelesen und mit dem Autor gesprochen.
Ines Geipel: "Landschaft ohne Zeugen". Das Werk von Ines Geipel dreht sich immer wieder um die Aufarbeitung deutscher Geschichte. Dabei ist es ihr wichtig, Kontinuitäten aufzuzeigen. Denn gerade ostdeutsche Biografien sind von mehreren Systemen geprägt, vom Nationalsozialismus, von der DDR und der bundesdeutschen Gegenwart. Bettina Baltschev stellt das Buch vor.