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Zwei Mitarbeiter streiten – und Dein Kunde steht dazwischen.
Katja möchte in einem Spa einen Termin buchen. Eine Behandlerin greift in die Terminvergabe ein, der Empfangsmitarbeiter zieht sich verärgert zurück. Anschließend weiß die Behandlerin nicht, wie sie den Termin korrekt im System einträgt.
Wer ist hier der Low Performer? Diese Frage greift zu kurz. Der Fall zeigt, warum Du als Führungskraft nicht nur Verhalten beurteilen, sondern auch Rollen, Ziele und Einarbeitung prüfen musst.
Drei zentrale Führungsfehler:
Unklare Rollen: Wer vereinbart Termine, wer stimmt Ausnahmen ab und wer übernimmt die Buchung im System? Ohne klare Zuständigkeiten geraten Mitarbeiter aneinander.
Nicht abgestimmte Ziele: Individuelle Umsatzziele ersetzen kein gemeinsames Teamziel. Empfang und Behandlung brauchen Klarheit darüber, welches Ergebnis sie zusammen erreichen sollen.
Fehlende Einarbeitung und Leitfäden: Engagement allein reicht nicht. Dein Team braucht sichere Abläufe für Kundengespräche, Terminvergabe, Übergaben und die Bedienung des Buchungssystems.
Ein belastbarer Führungsrahmen besteht aus schriftlichen Rollen, messbaren Zielwerten, einem gemeinsamen Teamziel und verständlichen Leitfäden. Dabei zählen neben Umsatz auch Folgetermine, Kundenzufriedenheit und weitere Qualitätsziele.
Solche Systeme & Strukturen machen aus Einzelaktionen verlässliche Zusammenarbeit. Das ist Business-Excellence im Alltag – und die Grundlage dafür, nicht „selbst und ständig“ jeden Konflikt persönlich lösen zu müssen.
⏱️ Kapitel
0:00 Mitarbeiterstreit im Spa: Was ist passiert?
Dein nächster Schritt zu mehr Unternehmerfreiheit
Du willst Deine Zeitfresser® und Geldfresser® erkennen und endlich AM statt IM Business arbeiten? Vereinbare Deine kostenlose, unverbindliche IST-Analyse. In 60 Minuten besprechen wir Deine individuelle Situation und die nächsten Schritte zu klaren Rollen und verlässlichen Prozessen.
„Mama, sind wir überhaupt im richtigen Flugzeug?“
Diese Frage eines kleinen Mädchens am Flughafen bringt Katja Holzhey zu einer entscheidenden Erkenntnis: Gute Prozesse führen Menschen sicher ans Ziel, ohne dass sie jeden einzelnen Schritt neu entscheiden müssen.
Genau diese Leichtigkeit fehlt in vielen Unternehmen. Der Kalender ist voll, das Team stellt ständig Rückfragen und der Geschäftsführer wird zum Engpass für jede Entscheidung. Statt AM Business zu arbeiten, steckt der Unternehmer „selbst und ständig“ im Tagesgeschäft.
In diesem Bühnenvortrag zeigt Katja, warum mehr Arbeit dieses Problem nicht löst. Entscheidend sind Systeme & Strukturen, die Verantwortung übernehmen, Abläufe sichtbar machen und den Menschen hinter dem Unternehmen schützen.
Katjas persönliche Geschichte
Katja wächst in einem kleinen Dorf in Thüringen auf – ohne Akademikerfamilie, Startkapital oder unternehmerische Vorbilder. Als Erste in ihrer Familie beginnt sie ein Studium. Nach dem erfolgreich abgeschlossenen ersten Semester wird sie von einem Auto erfasst.
Mehrere gebrochene Wirbel, Intensivstation, Reha und monatelange Genesung folgen. Zehn Jahre später bricht ihr Körper erneut zusammen. Obwohl Katja gelernt hat, Millionenbudgets zu steuern und mit Prozessoptimierung enorme Einsparungen in Großkonzernen zu realisieren, erkennt sie:
Sie hatte kein System, das sie selbst schützte.
Diese Erkenntnis verändert ihren beruflichen Weg und ihren Blick auf Erfolg grundlegend.
Das nimmst Du aus dieser Folge mit
Das konkrete Fallbeispiel
Katjas Wendepunkt beginnt mit einem inhabergeführten Unternehmen und sieben Mitarbeitern. Der Geschäftsführer arbeitet jeden Abend bis spät in die Nacht, hat keine freien Wochenenden und kaum Zeit für seine kleine Tochter.
Nach nur drei Monaten gemeinsamer Prozessarbeit:
Das Problem war nicht seine fehlende Leistungsbereitschaft. Das Unternehmen brauchte Prozesse, Routinen und klare Systeme & Strukturen.
Die drei Prinzipien für mehr Leichtigkeit
Visualisiere Prozessschritte mit einfachen Markierungen, Farbcodes, Statusanzeigen und klaren Strukturen. So erkennt Dein Team jederzeit, wo ein Auftrag steht, wann die Rechnung gestellt werden kann und welcher Schritt als Nächstes folgt.
Das Ziel: Informationen sind verfügbar, ohne dass jeder Beteiligte erst nachfragen oder neu nachdenken muss.
Entrümple nicht nur Deinen Keller oder Kleiderschrank, sondern auch Dein Unternehmen. Prüfe konsequent:
Welche Produkte brauchst Du wirklich?
Checklisten, Arbeitsanweisungen und wiederkehrende Abläufe reduzieren Fehler und entlasten Deinen Entscheidungsmuskel. Das gilt im Unternehmen genauso wie im Privatleben.
Ein gutes System erinnert Dich an wiederkehrende Aufgaben, trägt Dich durch den Alltag und verhindert, dass Du ständig überlegen musst, ob Du etwas vergessen hast.
Zentrale Gedanken aus dem Vortrag
Diese Folge ist für Dich, wenn Du …
Digitalisierung ist noch keine Prozessoptimierung
Ein digitales Tool verbessert einen Praxisprozess nicht automatisch. Erst wenn Patienten den neuen Weg erkennen, verstehen und nutzen, entsteht eine messbare Entlastung.
In dieser Episode nimmt Katja Holzhey den Express-Check-in und den Telefonassistenten der Hautarztpraxis Hirschstraße unter die Lupe. Das Praxisbeispiel zeigt konkret, warum Technik allein nicht reicht und welche Systeme & Strukturen für eine funktionierende Einführung fehlen.
Das Praxisbeispiel: Der Express-Check-in
Das Terminal soll Patienten schneller anmelden und den Empfang entlasten. In der Praxis bleibt ein großer Teil des Potenzials ungenutzt:
Diese 3 Fragen musst Du vor der Einführung beantworten
Wer darf das Tool nutzen?
Welchen konkreten Vorteil bietet das Tool?
Wie führst Du Patienten direkt zum neuen Weg?
Der Telefonassistent: 78 Termine in 3 Wochen
Termine vereinbaren
Aktuell bildet der Telefonassistent hauptsächlich die Hautkrebsvorsorge und Standardsprechstunden ab. Weitere Terminkategorien benötigen eine klare Filterlogik und passende Fragebögen, damit Patienten zuverlässig beim richtigen Termin landen.
Das zeigt: Gute Digitalisierung ersetzt den persönlichen Service nicht blind. Sie definiert, welche Anliegen automatisiert laufen und wann Patienten einen Menschen brauchen.
Diese 5 Kennzahlen machen die Entlastung messbar
Nutzungsquote
Digital vereinbarte Termine
Abbruchquote
Wartezeit am Empfang
Eingesparte Mitarbeiterzeit
Ergänzend kann die Praxis Website-Daten auswerten: Wie oft rufen Patienten Öffnungszeiten, Terminseiten oder bestimmte Unterseiten auf? Diese Daten zeigen, an welchen Stellen Patienten Informationen suchen und wo die Nutzerführung verbessert werden muss.
Die wichtigsten Erkenntnisse dieser Folge
Kapitelmarken
0:00 Warum der Express-Check-in den Empfang noch nicht entlastet
Diese Episode ist für Dich, wenn Du …
Kostenlose IST-Analyse
➡️ https://konzept.katjaholzhey.com/
Mehr über Katja Holzhey
🌐 Webseite: https://www.katjaholzhey.com
Darum geht es in dieser Folge: KI kann Ärzte und MFAs gezielt unterstützen. Sie ersetzt jedoch weder die ärztliche Bewertung noch einen klar definierten Praxisprozess.
Du erfährst:
Kernaussage der Folge: Gute Automation legt nicht nur fest, was passiert. Sie definiert exakt, wer den nächsten Schritt zu welchem Zeitpunkt übernimmt.
Kapitel
0:00 Patientenweg und digitale Aufnahme
Bereit, Deine Praxisprozesse auf das nächste Level zu bringen?
Ob Praxisprozesse wirklich funktionieren, entscheidet sich nicht im Handbuch. Du erkennst es daran, ob Patienten klar geführt werden, Materialien sofort auffindbar sind, neue Mitarbeiter selbstständig handeln und teure Räume tatsächlich Umsatz erwirtschaften.
In dieser Podcast-Folge begleitet Katja Holzhey die Hautarztpraxis Hirschstraße bei einem Vor-Ort-Rundgang. Sie verbindet Patientenwege, Einarbeitung, Lagerorganisation, Medizingeräte, Raumbelegung und Kennzahlen zu einer durchgängigen Prozesslandschaft.
In dieser Folge erfährst Du:
Die 5 wichtigsten Erkenntnisse:
Wissen gehört direkt an den Einsatzort.
QR-Codes an Lagern, Lasern und Absauganlagen machen Anleitungen genau dort verfügbar, wo Dein Team sie braucht.
Die Einarbeitung ist der Härtetest für Deine Prozesse.
Wenn neue Mitarbeiter im richtigen Tempo selbstständig und sicher handeln, ist das Wissen übertragbar.
Kennzahlen müssen für Dein Team sichtbar sein.
Umsatzkurven und Abweichungen gehören nicht ausschließlich in den Monatsbericht. Dein Team muss sie erkennen, solange es noch gegensteuern kann.
Teure Räume und Geräte brauchen eine Cashflow-Logik.
⏱️ Timestamps:
Diese Episode ist für:
Dein nächster Schritt:
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Über Katja Holzhey:
Ihr Fokus: Zeitfresser® und Geldfresser® eliminieren, funktionierende Systeme & Strukturen etablieren und Unternehmer dabei unterstützen, AM statt IM Business zu arbeiten.
Themen der Folge:
Warum China bei KI und Automatisierung deutlich schneller handelt
Was Deutschland durch DSGVO und Datenschutz gewinnt – und verliert
Warum KI nicht mehr verschwinden wird
Wie humanoide Roboter und Drohnen ganze Berufsbilder verändern
Warum KI zuerst Fachkräftemangel und Verwaltungsaufwand reduziert
Wann Automatisierung zur Gefahr für Geschäftsmodelle wird
Warum „keine Zeit für KI“ eine gefährliche Unternehmer-Ausrede is
Weshalb Deine Branche wahrscheinlich nicht so speziell ist, wie Du denkst
Wie Microsoft Copilot heute deutlich stärker ist als viele glauben
Was Tokens sind und warum KI-Kosten schnell explodieren können
Wie Du PDF-, Text- und Screenshot-Workflows kosteneffizienter denkst
In dieser Episode erfährst Du:
Praxisbeispiel aus der Episode:
Ein Unternehmer mit mehreren Filialbetrieben im medizinischen Bereich reduzierte seine Arbeitslast von 60–80 Stunden pro Woche auf rund 12 Stunden – und erreichte gleichzeitig den größten Umsatz der Unternehmensgeschichte.
Deine Übung für heute:
Nimm ein leeres Blatt und schreibe die 3 Zahlen auf, die Dir wirklich zeigen, ob Dein Unternehmen läuft. Wenn Du länger als 5 Minuten brauchst oder mehr als 5 Zahlen notierst, hast Du genau das Problem, über das diese Episode spricht.
Kostenlose IST-Analyse:
Du willst herausfinden, wo Deine größten Zeitfresser® und Geldfresser® stecken?
Worum es in dieser Folge geht
Warum Delegieren nicht „Kontrollverlust“ ist, sondern die Basis für Skalierung
Die 3 Delegationsfehler (die Dich Zeit kosten)
Du gibst eine Aufgabe ab – aber definierst nicht das Ergebnis
Folge: Rückfragen landen bei Dir oder Mitarbeiter raten (und es wird „falsch“)
Folge: Heimlich korrigieren → Mitarbeiter lernt: „Sie macht es sowieso selbst“ → Rückholreflex
Das 3‑Schritte‑Framework für echtes Delegieren
Schritt 1: Ergebnis eindeutig formulieren (inkl. Zieltermin/Checkpunkt)
Mini-Aufgabe für Dich (so setzt Du es heute um)
Bevor Du es abgibst, schreib kurz auf:
Wann prüfe ich das Ergebnis?
„Delegieren ist kein Kontrollverlust. Es ist die einzige Art, wie ein Unternehmen größer werden kann als Du selbst.“
Kostenlose IST-Analyse: https://konzept.katjaholzhey.com/
Solange Du unverzichtbar bist, bist Du nicht der Chef Deines Unternehmens – Du bist sein Gefangener. Unternehmerfreiheit entsteht, wenn Dein Unternehmen läuft, wenn Du nicht da bist.
Die 3 Gründe, warum Du im Tagesgeschäft festhängst
Die 3 Schritte raus aus dem goldenen Hamsterrad
Schritt 1: Innehalten – frag Dich bei ungeplanten Themen: Muss ich das lösen – oder will ich nur gebraucht werden?
Schritt 2: Entscheidungen abgeben (nicht nur Aufgaben) – verantwortung heißt Entscheidungsbefugnis. Sprich es aus: „Du entscheidest das. Ich vertraue Dir.“
Und dann: aushalten, nicht nachkontrollieren.
Schritt 3: Neue Unternehmer-Identität: Du bist nicht der Problemlöser. Du bist der, der Menschen befähigt – mit Systemen & Strukturen.
Mini-Aufgabe (sofort umsetzbar): Such Dir eine Entscheidung von Deinem Schreibtisch, die regelmäßig bei Dir landet.
Gib sie für eine Woche komplett ab (mit klarer Kommunikation) – und beobachte Deinen Eingreif-Reflex.
Kapitel / Zeitmarken
0:00 Warum Du trotz Vorsatz wieder im Tagesgeschäft landest
Viele Unternehmer hängen in „selbst und ständig“, weil ihr voller Schreibtisch ihnen Bedeutung gibt. Der Haken: Ein voller Schreibtisch zeigt oft nicht Leistung – sondern dass Du der Engpass Deines Unternehmens bist. Du erfährst, welche drei Strukturfehler dahinterstecken und wie Du das Muster durch Systeme & Strukturen brichst.
Die 3 Gründe, warum Dein Schreibtisch voll bleibt
Alles landet bei Dir, weil Regeln fehlen: Du bist der Default-Empfänger. Themen kommen ungefiltert rein, obwohl sie keine Entscheidung sind. Ergebnis: Du musst erst sortieren, bewerten, nachfragen.
Du hast Wissen im Kopf statt im System: Du wirst ständig gefragt, weil Dein Know-how nicht dokumentiert und im Prozess verankert ist. Das macht Dich unersetzlich – aber auch unfrei.
Du verwechselst Erledigen mit Führen: Du „machst fertig“, statt Mitarbeiter zu befähigen und Systemlücken zu schließen. Führung heißt: Standards schaffen, Einarbeitung sauber bauen, Eigenverantwortung definieren.
Kernaussage, die Dich treffen darf
Mini-Übung (10 Minuten, heute Abend)
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