
Sign up to save your podcasts
Or


Vor ungefähr 4000 Jahren passieren Dinge im Bergland um den heutigen Jerusalemer Tempelberg herum, damit habe ich bis heute Probleme. Die Nomaden in der Gegend nennen den Berg Morija, und dort rauf schickt Gott einen Mann namens Abraham, mit dem Auftrag, er solle ihm seinen Sohn opfern. Als wäre das nicht ungeheuerlich genug, macht Abraham das auch noch! Also, nicht ganz, denn im letzten Moment hält ein Engel ihn davon ab und es landet stattdessen Widder auf dem Grill.
Der Engel spricht Abraham daraufhin den Segen Gottes zu: „Durch deine Nachkommen sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden, weil du meiner Stimme gehorcht hast.“ (1. Mose 22,18). Krass. Das eigene Kind opfern? Wie weit muss Gehorsam gehen? Daran habe ich immer wieder zu knabbern. Es hilft mir das elfte Kapitel aus dem Hebräerbrief, das mir erklärt, dass es damals bei Abraham wohl weniger um blinden Gehorsam ging als vielmehr um das tiefe Vertrauen, dass Gott aus jeder Situation retten wird. Und dafür wird Abraham gesegnet.
Kann ich das heute von dem Mann auf dem „Berg des Glaubens“ lernen? Dass ich, wie steil mein Berg auch sei und wie unüberwindbar die Aufgabe scheint, in seiner Segenslinie stehe? Ich bin ja auch mit „alle Völker“ gemeint… Alle Menschen zu allen Zeiten können Gott genauso erfahren wie Abraham. Der Segen dieses Gottes ist kein Privileg für Menschen einer bestimmten Gruppe.
Die Bibel erzählt uns, dass Gott über Jahrhunderte mit einem Volk eine besondere Geschichte gemacht hat. Nämlich mit dem Volk Israel, den Nachkommen Abrahams. Aber nicht, um alle anderen von seinem Segen auszuschließen, sondern um an dem Weg eines Volkes zu zeigen, was für ein Gott er für alle sein will.
Autor: Miri Langenbach
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der Sinnsender5
11 ratings
Vor ungefähr 4000 Jahren passieren Dinge im Bergland um den heutigen Jerusalemer Tempelberg herum, damit habe ich bis heute Probleme. Die Nomaden in der Gegend nennen den Berg Morija, und dort rauf schickt Gott einen Mann namens Abraham, mit dem Auftrag, er solle ihm seinen Sohn opfern. Als wäre das nicht ungeheuerlich genug, macht Abraham das auch noch! Also, nicht ganz, denn im letzten Moment hält ein Engel ihn davon ab und es landet stattdessen Widder auf dem Grill.
Der Engel spricht Abraham daraufhin den Segen Gottes zu: „Durch deine Nachkommen sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden, weil du meiner Stimme gehorcht hast.“ (1. Mose 22,18). Krass. Das eigene Kind opfern? Wie weit muss Gehorsam gehen? Daran habe ich immer wieder zu knabbern. Es hilft mir das elfte Kapitel aus dem Hebräerbrief, das mir erklärt, dass es damals bei Abraham wohl weniger um blinden Gehorsam ging als vielmehr um das tiefe Vertrauen, dass Gott aus jeder Situation retten wird. Und dafür wird Abraham gesegnet.
Kann ich das heute von dem Mann auf dem „Berg des Glaubens“ lernen? Dass ich, wie steil mein Berg auch sei und wie unüberwindbar die Aufgabe scheint, in seiner Segenslinie stehe? Ich bin ja auch mit „alle Völker“ gemeint… Alle Menschen zu allen Zeiten können Gott genauso erfahren wie Abraham. Der Segen dieses Gottes ist kein Privileg für Menschen einer bestimmten Gruppe.
Die Bibel erzählt uns, dass Gott über Jahrhunderte mit einem Volk eine besondere Geschichte gemacht hat. Nämlich mit dem Volk Israel, den Nachkommen Abrahams. Aber nicht, um alle anderen von seinem Segen auszuschließen, sondern um an dem Weg eines Volkes zu zeigen, was für ein Gott er für alle sein will.
Autor: Miri Langenbach
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

80 Listeners

3 Listeners

0 Listeners

0 Listeners

1 Listeners

16 Listeners

44 Listeners

1 Listeners

341 Listeners

17 Listeners

135 Listeners

1 Listeners

0 Listeners

0 Listeners

2 Listeners