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Der Fall der kleinen Kyra erschüttert die Menschen in Hannover noch nach knapp einem Vierteljahrhundert. Ende Mai 1999 wurde das Mädchen in einer Lindener Wohnung tot aufgefunden: verhungert und verdurstet. Mehr als drei Wochen musste es eingesperrt allein dahinvegetieren. Die Mutter hatte die Zimmertür mit einem Wischmob zugesperrt, und war dann 25 Tage in einer Kneipe auf der Limmerstraße versackt. Zwischen Alkohol und Männerbekanntschaften versuchte die psychisch beeinträchtige Frau, die Gedanken an ihre kleine Tochter zu verdrängen. Ihren Alkoholkonsum finanzierte die mittellose Frau als Bedienung in der Kneipe.
„Vergessen und verhungert – der Fall Kyra“ ist ein extremer Fall von Kindsvernachlässigung. Gerichtsreporter Thomas Nagel berichtet im Podcast, wie er Ende 1999 den Prozess und die Angeklagte erlebt hatte. Mit im Studio sitzt Rechtsanwältin Nicole Thiele aus Hannover. Die Familienrechtlerin vertritt oft auch Verbrechensopfer vor Gericht. In der Folge geht es um die Möglichkeit für Außenstehende auf den Verdacht von Kindsmisshandlungen und – vernachlässigungen hinzuweisen.
By Neue Presse5
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Der Fall der kleinen Kyra erschüttert die Menschen in Hannover noch nach knapp einem Vierteljahrhundert. Ende Mai 1999 wurde das Mädchen in einer Lindener Wohnung tot aufgefunden: verhungert und verdurstet. Mehr als drei Wochen musste es eingesperrt allein dahinvegetieren. Die Mutter hatte die Zimmertür mit einem Wischmob zugesperrt, und war dann 25 Tage in einer Kneipe auf der Limmerstraße versackt. Zwischen Alkohol und Männerbekanntschaften versuchte die psychisch beeinträchtige Frau, die Gedanken an ihre kleine Tochter zu verdrängen. Ihren Alkoholkonsum finanzierte die mittellose Frau als Bedienung in der Kneipe.
„Vergessen und verhungert – der Fall Kyra“ ist ein extremer Fall von Kindsvernachlässigung. Gerichtsreporter Thomas Nagel berichtet im Podcast, wie er Ende 1999 den Prozess und die Angeklagte erlebt hatte. Mit im Studio sitzt Rechtsanwältin Nicole Thiele aus Hannover. Die Familienrechtlerin vertritt oft auch Verbrechensopfer vor Gericht. In der Folge geht es um die Möglichkeit für Außenstehende auf den Verdacht von Kindsmisshandlungen und – vernachlässigungen hinzuweisen.

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