Auf der griechischen Ferieninsel Rhodos sind 19.000 Menschen wegen der Waldbrände in Sicherheit gebracht worden. Sie mussten ihre Wohnungen oder Hotelzimmer in den Dörfern im Süden der Insel verlassen und wurden in den Norden gebracht. Viele verbrachten die vergangene Nacht im Freien oder in Turnhallen. Die griechische Regierung spricht von der größten Evakuierungsaktion in der Geschichte des Landes. Die Brandbekämpfung ist wegen stärkerer Winde und anhaltend hohen Temperaturen schwierig. Der Reisekonzern Tui teilte mit, vorerst keine Touristen mehr nach Rhodos zu fliegen. Lediglich Rückflüge finden statt. Gäste, die für die nächsten Tage Urlaubsreisen auf der Insel gebucht haben, können kostenfrei stornieren oder umbuchen.