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Susan Neiman ist eine berühmte Moralphilosophin. Sie hält die Woke-Bewegung im Kern nicht für progressiv, sondern für reaktionär.
Es ist nicht so, dass Susan Neiman kein Verständnis hat. Natürlich gehe es »woken« Menschen um den Kampf gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit, so die 68-jährige Moralphilosophin. »Nur glaube ich, dass die philosophischen Thesen, auf die sich diese Bewegung bezieht, vielen dieser Menschen nicht bewusst sind.«
Neiman stammt aus dem US-Bundesland Georgia und ist Direktorin am Einstein Forum in Potsdam. Sie lehrte als Professorin in Yale und an der Universität von Tel Aviv. Zuletzt veröffentlichte sie ihr Buch »Links ist nicht woke«.
Im Podcast »Moreno+1« erklärt Neiman den in ihren Augen wichtigen Unterschied zwischen den lobenswerten Absichten der Woken-Bewegung und ihrem intellektuellem Kern, vertreten unter anderem von Leuten wie Ibram X. Kendi und Robin Di Angelo.
»Wer Stammesdenken an die Stelle des Universalismus setzt, Gerechtigkeitsansprüche immer nur auf Machtansprüche reduziert, und alle vergangenen Fortschritte als subtilere Formen von Herrschaft ansieht, kann schwerlich aktiv für linke Politik eintreten«, so Neiman.
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By DER SPIEGEL4.7
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Susan Neiman ist eine berühmte Moralphilosophin. Sie hält die Woke-Bewegung im Kern nicht für progressiv, sondern für reaktionär.
Es ist nicht so, dass Susan Neiman kein Verständnis hat. Natürlich gehe es »woken« Menschen um den Kampf gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit, so die 68-jährige Moralphilosophin. »Nur glaube ich, dass die philosophischen Thesen, auf die sich diese Bewegung bezieht, vielen dieser Menschen nicht bewusst sind.«
Neiman stammt aus dem US-Bundesland Georgia und ist Direktorin am Einstein Forum in Potsdam. Sie lehrte als Professorin in Yale und an der Universität von Tel Aviv. Zuletzt veröffentlichte sie ihr Buch »Links ist nicht woke«.
Im Podcast »Moreno+1« erklärt Neiman den in ihren Augen wichtigen Unterschied zwischen den lobenswerten Absichten der Woken-Bewegung und ihrem intellektuellem Kern, vertreten unter anderem von Leuten wie Ibram X. Kendi und Robin Di Angelo.
»Wer Stammesdenken an die Stelle des Universalismus setzt, Gerechtigkeitsansprüche immer nur auf Machtansprüche reduziert, und alle vergangenen Fortschritte als subtilere Formen von Herrschaft ansieht, kann schwerlich aktiv für linke Politik eintreten«, so Neiman.
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