Was wichtig ist

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  • Würde Russland Österreich angreifen, Franz-Stefan Gady?

    Von Christine Mayrhofer Was, wenn der Krieg „zu uns“ kommt? Was, wenn Saboteure im Land Eisenbahnknoten außer Funktion setzen, der Brenner- und der Tauerntunnel zum Ziel von Luftangriffen werden?  Was, wenn die Infrastruktur zum Schutz der Bevölkerung fehlt, es zu zivilen Opfern kommt?

    Was dann passiert, dieses Szenario spielt der Militäranalyst Franz-Stefan Gady in seinem aktuellen Buch „Überfall“ durch. Darin wird Österreich im Jahr 2029 nach einem russischen Angriff auf die baltischen Länder zur zentralen Drehscheibe für die Nato und eben somit selbst zum Angriffsziel, trotz seiner Neutralität.

    In dieser Folge von „Was wichtig ist“ spricht Militäranalyst Franz-Stefan Gady darüber, welche Annahmen seinem Szenario zugrunde liegen, wie realistisch das Szenario tatsächlich wäre und wie gut oder schlecht das österreichische Bundesheer auf einen solchen Fall vorbereitet wäre.

    Gast: Franz-Stefan Gady

    Moderation: Christine Mayrhofer
    **Schnitt: **Audiofunnel/Dominik Lanterdinger

    >>> Kriegsszenario Nato gegen Russland: Österreich würde rasch zum Ziel

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    38 min
  • Neues Rechtsextremismus-Handbuch: „Die FPÖ spielt eine wichtige Rolle“

    Von Anna Wallner. Welche Ideen, Akteure und Strategien prägen die zeitgenössische rechte Szene in Österreich? Das „Handbuch Rechtsextremismus in Österreich“ gibt in seiner aktuellen Neuauflage einen Überblick und widmet etwa allein dem Begriff „rechtsextrem“ ganze sieben Seiten.

    Das Handbuch gilt als das „Flaggschiffprojekt“ des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands (DÖW), einer 1963 gegründeten Stiftung, die von Republik Österreich, Stadt Wien und dem Verein Dokumentationsarchiv getragen wird. Die aktuelle Neuauflage hat lange auf sich warten lassen, das letzte Handbuch stammt aus dem Jahr 1993.

    Bernhard Weidinger, wissenschaftlicher Mitarbeiter des DÖW, spricht in dieser Folge über neue Formen des Rechtsextremismus, die in der Zwischenzeit aufgetreten sind, die fehlende Sicherheitsprüfung von parlamentarischen Mitarbeitern von Abgeordneten, den Nationalratspräsidenten Walter Rosenkranz und Angriffe und Kritik, mit denen das DÖW konfrontiert ist.   

    Gast:Bernhard Weidinger, DÖW

    Moderation: Anna Wallner
    Schnitt: Audiofunnel/Georg Gfrerer

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    34 min
  • Wirtschaftsstandort Österreich im Sinkflug: Was muss sich ändern?
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    Um die internationale Wettbewerbsfähigkeit des österreichischen Wirtschaftsstandorts ist es aktuell nicht zum Besten bestellt. Im aktuellen Wettbewerbsranking der Lausanner Wirtschaftshochschule IMD, die 69 Volkswirtschaften einen Vergleich unterzogen hat, erreicht Österreich nur den 26. Platz und verharrt damit deutlich hinter vergleichbaren europäischen Ländern wie der Schweiz, Dänemark oder Schweden. Alarmierend sind ebenfalls die Insolvenzzahlen. Im Jahr 2025 wurden hierzulande 7.392 Firmeninsolvenzen verzeichnet. Das entspricht einem Anstieg von 8,5 Prozent gegenüber dem Jahr zuvor. Betrachtet man einen längeren Zeitraum, zeigt sich ein noch deutlicherer Trend: Seit 2021 haben sich die Firmeninsolvenzen um rund 144 Prozent erhöht.

    Wie ist die Stimmungslage unter Führungskräfte von in Österreich angesiedelten Unternehmen? Welcher Anteil der schwächelnden heimischen Wirtschaft sind den Rahmenbedingungen geschuldet und was ist hausgemacht? Und was muss sich ändern, um den Standort wieder nach vorne zu bringen?

    Im Presse-Tonstudio erzählen Harald Breit, CEO von Deloitte Österreich, und Herbert Kovar, Managing Partner Tax & Legal von Deloitte Österreich, von den Ursachen der Wirtschaftsmisere und bringen konkrete Beispiele, mit welchen Maßnahmen Österreichs Wirtschaft gestärkt werden könnte. Im Fokus stehen die Themenfelder Bürokratie, Arbeitsmarkt sowie Steuern und Abgaben.

    36 min
  • So wenig Babys wie nie zuvor: Was treibt Österreichs Geburtenrückgang?

    Von Christine Mayrhofer. Seitdem die österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) dieser Tage ihr „Geburtenbarometer“ vorgelegt hat, diskutiert die Politik über Geburtenraten, Karenzmodelle und Väterbeteiligung. Denn die Geburtenrate in Österreich geht zurück, die Kinderlosigkeit ist im europäischen Vergleich relativ hoch. Weniger als 1,5 Kinder pro Frau kommen laut dem Fertilitätsfaktor Period-Average-Parity-Faktor (PAP) mittlerweile in Österreich zur Welt.

    Hellin Jankowski und Elisabeth Hofer aus dem Innenpolitik-Ressort der „Presse“ blicken in dieser Folge von „Was wichtig ist“ tief in die Statistik, erläutern Ursachen und gesellschaftliche Veränderungen, die mit weniger Geburten einhergehen und evaluieren Österreichs Familienpolitik.

    Gäste: Hellin Jankowski, „Die Presse“; Elisabeth Hofer, „Die Presse“

    Moderation: Christine Mayrhofer
    Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger

    Mehr zum Thema:

    >>> Väter sind drei Jahre älter als Mütter
    >>> Geburtenrückgang in Österreich: Sollen Väter mehr in die Pflicht genommen werden?
    >>> Der Staat kriegt keine Kinder

    29 min
  • „Das ist im Moment die tödlichste Waffe des Ukraine-Konflikts“: Die nächste Wende im Drohnenkrieg

    Woher hat die Ukraine plötzlich so viele Mittelstrecken-Drohnen, um Russland auch im Hinterland mehr und mehr gefährlich zu werden? Der ukrainische Präsident Selenskyj hat vor wenigen Tagen gar gemeint, die Ukraine werde Russland „nach Hause“ schicken. Ist das neue ukrainische Selbstbewusstsein im Krieg gegen Russland durch Fakten zu untermauern?

    Oberst Markus Reisner vom österreichischen Bundesheer analysiert im Podcast „Was wichtig ist“ die Lage im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine und erklärt, wie es die Ukraine geschafft hat, durch strategische Entscheidungen wieder das Momentum für sich zu gewinnen. Dieses Hin und Her im Krieg gebe es aber schon von Anfang an. Beide Seiten hätten es immer wieder geschafft, sich auf die Neuerungen im Krieg einzustellen. Welche Drohnen sind es, mit denen die Ukraine derzeit Ziele tief in Russland treffen kann? Und wie funktionieren Glasfaserdrohnen?

    Gast: Markus Reisner, Oberst beim österreichischen Bundesheer

    Moderation: Klemens Patek
    Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger

    Mehr zum Thema:

    Ukraine-Krieg: „Putins Modell hat seinen Zenit überschritten“

    Gibt es die Kehrtwende im Ukraine-Krieg wirklich? Mangott in der „ZiB 2“

    Litauens Führung im Bunker: Russlands Krieg rückt an das Baltikum heran

    Merkel könnte EU-Friedensverhandlungen mit Putin leiten

    23 min
  • Muss Society-Priester Toni Faber gehen – wegen der Frau an seiner Seite?

    Viele Beschwerden sind über die Jahre zu Toni Fabers Öffentlichkeitspräsenz eingegangen. Nicht zuletzt, weil der Dompfarrer recht offen mit einer Frau an seiner Seite auftrat, die er als eine „gute Freundin“ bezeichnet.

    Nun will der neue Erzbischof Josef Grünwidl eine Konsequenz daraus ziehen und Faber mit 65 Jahren in Pension schicken. Beide sind als Reformer bekannt, Faber über alle Maßen beliebt. Schneidet sich Grünwidl damit ins eigene Fleisch? Chronikredakteur und Kirchenexperte Dietmar Neuwirth gibt im Podcast Auskunft.

    17 min
  • "Jeder in Ungarn kennt die Mariahilfer Straße": Warum Österreich für Péter Magyar so wichtig ist

    Ungarns neuer Ministerpräsident Péter Magyar kommt am 21. Mai nach Wien, allerdings kürzer als geplant. Wir sprechen darüber, warum er den alten Orbán-Leuten nicht traut, weshalb sogar die Botschafterin in Wien lang nicht eingebunden war und und wieso die Ungarn Österreich immer als Tor zum Westen sahen.

    Gast: Péter Techet, Jurist, Historiker, Institut für den Donauraum und Mitteleuropa

    Moderation: Anna Wallner, Head of New Media
    Schnitt: Audiofunnel/Georg Gfrerer
    Mehr zum Thema:
    Weitere Podcastfolgen mit Péter Techet:

    So baut Péter Magyar um: "Manche wünschen sich Orbán in Handschellen"

    >>> Kann Orbán verlieren – und trotzdem bleiben? Nach dem Wahltag geht es erst richtig los

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    35 min
  • Wie die Trockenheit Österreichs Wirtschaftsstandort gefährdet

    Von Christine Mayrhofer. Der Regen der letzten Woche hat in vielen Regionen Österreichs für Aufatmen gesorgt – die akute Trockenheit, die der Landwirtschaft und manche Gemeinden im März und April Sorgen bereitet hat, hat sich durch den Niederschlag etwas entspannt. Etwas – denn mittel- und langfristig tun sich bei Österreichs Wasserversorgung einige Fragezeichen auf.

    Zunehmende Trockenheit sorgt für enorme wirtschaftliche Schäden im Land: Alleine in der Landwirtschaft hat die Dürre im Jahr 2024 Schäden in der Höhe von 150 Millionen Euro verursacht, dazu kommen Schäden in der Forstwirtschaft, Verluste bei der Energiegewinnung, und die Sorge um den heimischen Wirtschaftsstandort.

    Teresa Wirth aus dem Chronik-Ressort der „Presse“ spricht in dieser Folge über die aktuellen Pegelstände nach dem erlösenden Regen, darüber, wie zentral der Wasserschatz Österreich für unseren Wirtschaftsstandort ist und was wir unternehmen können, damit uns der Vorteil noch lange erhalten bleibt.

    Gast: Teresa Wirth, Die Presse

    Moderation: Christine Mayrhofer
    Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger

    Mehr zum Thema:

    >>> Österreichs Wasserreichtum unter Druck: Was jetzt zu tun ist
    >>> Standortvorteil Wasser: Österreichs größten Schatz gibt es (fast) umsonst
    >>> Die große Trockenheit: "Einschränkungen bei der Wasserversorgung werden häufiger"

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    16 min
  • Warum die Welt nach Trumps China-Reise besorgt sein sollte

    Gast: Fabian Kretschmer, Korrespondent in China und Asien

    Moderation: Anna Wallner, Head of New Media
    Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger
    Credits: Reuters
    Mehr zum Thema:
    Podcast mit Marlies Eder: Donald Trump trifft Xi Jinping: Ist China schon mächtiger als die USA?
    So offen wie jetzt hat China die USA noch nie herausgefordert
    Trump bei Xi: Das Machtzentrum der Welt verschiebt sich nach Peking

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    20 min
  • Betreuung zu Hause: Ein Pflegemodell in Gefahr
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    Rund 1,5 Millionen Menschen sind in Österreich unmittelbar vom Thema Pflege betroffen – entweder als Betreuungs- und Pflegebedürftige oder als pflegende Angehörige und professionelle Pflegepersonen.

    Wo liegen die Schwerpunkte in der häuslichen Pflege und im stationären Bereich? Vor welchen Problemen stehen pflegende Angehörige und wie kann das Modell der 24-Stunden-Betreuung oder der stundenweisen Betreuung zu Hause Entlastung bringen? Mit welchen Kompetenzen sind Heimhilfen und Pflegefachkräfte ausgestattet? Und warum decken die aktuellen staatlichen finanziellen Unterstützungs- und Förderleistungen die wahren Kosten von pflegenden Privatpersonen nicht ab?

    Im Presse-Tonstudio gibt Angelika Pozdena, Geschäftsführerin der cura domo 24-Stunden-Betreuung, einen Überblick über die Struktur der heimischen Betreuungs- und Pflegelandschaft und fordert dringliche politische Maßnahmen ein, um den drohenden Kollaps eines zunehmend prekären Systems zu verhindern.

    Das Interview führt Christian Lenoble.

    ZUR PERSON und ZUM UNTERNEHMEN

    Angelika Pozdena ist Unternehmerin und Vertreterin der Personenbetreuung in Österreich. Gemeinsam mit ihrem Ehemann, Robert Pozdena, gründete sie vor 22 Jahren die cura domo 24-Stunden-Betreuung GmbH – eine Agentur, die sie und ihr Gatte zur größten ihres Bereichs in Österreich aufgebaut haben.
    Heute ist cura domo in allen Bundesländern mit einem flächendeckenden Netzwerk vertreten. Die Betreuungsteams bestehen aus Regionalleiter:innen und diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegepersonen (DGKPs), die Familien in ganz Österreich Betreuung im eigenen Zuhause ermöglichen.
    Über ihre unternehmerische Tätigkeit hinaus bringt sich Angelika Pozdena in die Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen für die Personenbetreuung ein. Als Funktionärin der Fachgruppe Personenbetreuung sowie als Vizepräsidentin des ÖBAP (Österreichische Bundesinteressensgemeinschaft für die Organisation von Personenbetreuung) setzt sie sich für die Interessen der Branche sowie der betreuten Familien ein. Zusätzlich wirkt sie in der Pflegeplattform mit, um nachhaltige Verbesserungen in der Pflegelandschaft zu gestalten.

    Mehr zum Unternehmen finden Sie hier

    36 min

About Was wichtig ist

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Der Nachrichten-Podcast der Tageszeitung "Die Presse" erscheint wochentags Montag bis Freitag und zu besonderen Anlässen wie an Wahlsonntagen auch zwischendurch. Die Redaktion der "Presse" sagt, was wichtig ist und nimmt Sie mit auf Recherche und zu spannenden Gesprächspartnern.

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