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Stefan Riecher lebt seit mehr als 15 Jahren in New York und beobachtet die Märkte. Er sieht Vergleiche mit dem schwarzen Börsenjahr 1929 skeptisch, warnt vor zu viel Jubel rund um den SpaceX-Börsegang. Obwohkl er sagt "der Markt kann jederzeit kippen", betont er, dass für ihn langfristig „kein Weg am Aktienmarkt vorbeiführt“.
Gast: Stefan Riecher, USA-Korrespondent der "Presse" in New York
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Keir Starmer hat genug – der britische Premierminister hat am Montagvormittag seinen Rückzug als Regierungschef und Chef der Labour-Partei bekannt gegeben: Schlechte Umfragewerte und der parteiinterne Rivale Andy Burnham sind Starmer zum Verhängnis geworden.
Dazu kommt, dass Großbritannien scheinbar seit dem Brexit-Referendum vor genau 10 Jahren nur schwer zu neuer politischer Stabilität findet: „Das Brexit-Referendum hat eine Phase der Instabilität ausgerufen“, ordnet Peter Stäuber, London-Korrespondent der „Presse“, die jünsten Ereignisse ein, „es gibt schon einen Zusammenhang zwischen dem Referendum und den wechselnden Regierungschefs.“
Er spricht in dieser Folge von „Was wichtig ist“ über das aktuelle politische Chaos in Großbritannien, darüber, wie sich das Land seit dem Brexit-Referendum vor 10 Jahren verändert hat und wie es dort jetzt politisch weitergeht.
Gast: Peter Stäuber, "Die Presse"
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Welche Maßnahmen notwendig sind, damit Österreich auch künftig ein attraktiver Industriestandort bleibt, welche politischen Rahmenbedingungen verbessert werden müssen und welche Chancen Oberösterreich als stärkstes Industriebundesland und wachsender KI-Standort bietet, diskutierte Eva Komarek im Industrie-Talk von „Die Presse“ mit Thomas Bründl, Präsident der Industriellenvereinigung Oberösterreich und Geschäftsführer der Starlim Spritzguss GmbH, sowie Joachim Haindl-Grutsch, Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Oberösterreich.
Während andere Volkswirtschaften Krisen und wirtschaftliche Verwerfungen vergleichsweise gut bewältigen, entwickelt sich Österreich schwächer als der europäische Durchschnitt. Die Ursachen sehen die Gesprächspartner weniger in den Unternehmen selbst als vielmehr in schwierigen Rahmenbedingungen wie hohen Energiekosten und zunehmender Bürokratie. Hinzu komme der globale Wettbewerbsdruck. Vor allem China habe seine industrielle Stärke in den vergangenen Jahren massiv ausgebaut. Heute entfallen knapp 31 Prozent der weltweiten Industrieproduktion auf das Land – fast so viel wie auf die USA und Europa zusammen. Gleichzeitig hat Österreich seit dem Jahr 2021 rund zwei Prozentpunkte seiner Industriequote verloren. „Die Weltwirtschaft ist ein robuster Tanker, der durch Krisen stabil hindurchfährt, während Europa und insbesondere Österreich und Deutschland an Wettbewerbsfähigkeit verlieren“, so Haindl-Grutsch.
Auch die Kostenentwicklung bereitet Sorgen. Laut Bründl seien die Lohnkosten in Österreich in den vergangenen Jahren deutlich stärker gestiegen als in vielen Nachbarländern. Teilweise betrage der Unterschied bis zu 20 Prozent. Daher brauche es strukturelle Reformen statt kleiner Anpassungen. Haindl-Grutsch verweist zudem auf die im internationalen Vergleich stark gestiegenen Lohnstückkosten. Gleichzeitig belasten hohe Energiekosten den Standort. „Günstige Energie schafft Wohlstand, teure Energie reduziert ihn“, betont Haindl-Grutsch.
Welche politischen Weichenstellungen erforderlich sind, welche Auswirkungen der demografische Wandel auf den Arbeitsmarkt haben wird und warum der Facharbeitskräftemangel trotz aktueller Konjunkturschwäche schon bald wieder zum zentralen Thema werden könnte, erläutern die beiden Wirtschaftsvertreter im Industrie-Talk von „Die Presse“.
Trotz der Herausforderungen sehen beide große Chancen für den Industriestandort Europa. „Industrial Intelligence ist die Chance für Europa“, sagt Haindl-Grutsch. Wenn es gelingt, Künstliche Intelligenz mit bestehendem Produktions-Know-how zu verbinden, könnten daraus entscheidende Wettbewerbsvorteile entstehen.
Dabei gibt es auch positive Entwicklungen auf regionaler Ebene: Oberösterreich hat sich in den vergangenen Jahren zu einem österreichischen KI-Hot-Spot entwickelt. Die Antwort auf Landesebene sind Initiativen zur Stärkung von Innovation, Qualifizierung und Technologieentwicklung. Warum Oberösterreich hier bereits wichtige Akzente setzt und welche Rolle diese Entwicklung für die künftige Wettbewerbsfähigkeit des Standorts spielen kann, ist ebenfalls Thema des Gesprächs.
Der § 320 StGB ist für manche Branchen und Unternehmen ein Problem. Während Europa aufrüstet, riskieren österreichische Unternehmer Strafverfahren, wenn ihre Bauteile oder Finanzierungen über Umwege in Konfliktgebieten landen. Dieser Podcast beruht auf Recherchen von Madlen Stottmeyer.
Die Themen im Überblick:
Fünf Jahre Haft für legale Geschäfte? Warum die „Beitragskette“ im österreichischen Strafrecht für Banken und Zulieferer zum unkalkulierbaren Risiko wird.
Flucht ins Ausland: Wieso innovative Startups aus dem Drohnen- und Softwarebereich Österreich verlassen müssen, um rechtssicher produzieren zu können.
Die Reform: Wie der § 320 modernisiert werden soll, um globale Lieferketten zu entlasten, ohne die Neutralität aufzugeben.
Wirtschaftlicher Schaden: Warum Österreich Gefahr läuft, den Anschluss an die europäische Sicherheitsindustrie zu verlieren.
§ 320 StGB (Strafgesetzbuch): Die aktuelle Fassung des Paragrafen zur „Verletzung neutralitätsrechtlicher Verpflichtungen“, der seit 1975 besteht.
Der Entwurf zum Sicherheitsexportgesetz (Entwurf): Der aktuelle legistische Vorstoß, der im Herbst für mehr Rechtssicherheit bei Exporten und internationalen Kooperationen sorgen soll.
Gast: Alexander Stücklberger, Rechtsanwalt und Partner bei Brandl Thalosh. Host: Anna Wallner.
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Bei Kerzenschein setzte Donald Trump im Schloss Versailles nahe Paris per von ihm bevorzugten Filzstift der Marke Sharpie seine Unterschrift über das Rahmenabkommen mit dem Iran. „Das war nicht leicht“, sagte er in die Kameras. Noch schwieriger dürfte es für den US-Präsidenten und sein Team sein, den nun unterzeichneten Deal zu erklären.
Kann Donald Trump mit diesem ersten, vagen 14-Punkte-Abkommen in den USA seine Kritiker besänftigen? Auch aus den eigenen Reihen kommt viel Unverständnis für den Deal. Wie denken die US-Amerikaner über den Iran, den vorerst beendeten Krieg und die anstehenden Verhandlungen? Hat der US-Präsident mit dem wochenlangen Krieg dafür gesorgt, dass sich der Iran dieses Mal an die Vereinbarungen halten wird? Das analysiert im Podcast der US-Korrespondent der „Presse“, Stefan Riecher.
Gast: Stefan Riecher, USA-Korrespondent der "Presse"
Der Iran-Deal im Wortlaut: Dieses Rahmenabkommen haben Trump und Pezeshkian unterzeichnet
„Macht keinen Sinn“: Trumps Iran-Deal sorgt für Entsetzen in den eigenen Reihen
300 Milliarden Dollar für den Iran: Woher kommt das Geld?
Für das US-Iran-Abkommen leeren die Veranstalter ein Luxus-Resort in der Schweiz
Warum Trump die Europäer in der Straße von Hormuz braucht
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Es kann sich um Drohungen handeln, gewaltvolles Verhalten oder Selbstgefährdung: Es gibt verschiedene Gründe, warum Kinder von der Schule suspendiert werden können. Die Zahl der Suspendierungen in Österreich steigt, in der Steiermark hat sie sich von 95 auf über 200 mehr als verdoppelt.
Gast: Elisabeth Fuchs, Bildungsdirektorin Wien
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"Remigration“ klingt für manche nach harter Migrationspolitik, für andere nach einer Chiffre für Massendeportationen. Die FPÖ verwendet den Begriff inzwischen offen im Wahlprogramm, auch im Parlament und sogar in einem kürzlich veröffentlichten Schlager. Kurz vor dem 70. Geburtstag der Partei, der am kommenden Samstag groß in der Hofburg und auf dem Stephansplatz gefeiert wird, stellt sich deshalb die Frage: Wird hier nur provoziert, oder wird ein Begriff von Rechtsaußen normalisiert?
Gast: Oliver Pink, "Die Presse"
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Von Christine Mayrhofer. Wenn am Mittwoch um sechs Uhr früh mitteleuropäischer Zeit Österreichs Fußball-Nationalteam im kalifornischen Santa Clara ins Levi’s Stadium einläuft, wird es Österreichs erstes WM-Match seit 28 Jahren sein. In welcher Verfassung tritt das ÖFB-Team unter Ralf Rangnicks Führung bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 an, um so weit wie möglich zu kommen? „Man kann auch ohne Baumgartner eine gute WM spielen“, spricht Sportreporter Christoph Gastinger den ÖFB-Fans Mut zu, auch wenn er selbst nicht davon ausgeht, dass es Österreich weiter als ins bei dieser WM neu eingeführte Sechzehntelfinale schafft.
Christoph Gastinger berichtet für die „Presse“ aus den USA und hat sich nicht nur über die Stimmung in San Francisco schon einmal ein Bild gemacht. Er schätzt in dieser Folge von „Was wichtig ist“ die österreichischen Chancen bei diesem Turnier ein und erklärt, worauf es in der Gruppenphase ankommt, welche Kadermitglieder Fans besonders im Auge behalten sollten und warum Österreich „das erste Spiel gewinnen muss”.
Gast: Christoph Gastinger, "Die Presse"
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Die in diesem Podcast eingespielte Gesundheitsminute zum Thema "Tinitus" wurde finanziert von Neuroth.
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Das größte Börsendebüt der Geschichte: Wer könnte dafür verantwortlich sein, wenn nicht US-Unternehmer Elon Musk? Seine Firma SpaceX geht am Freitag an die Börse und die Welt schaut gespannt zu. Die Nachfrage liege bei mehr als 250 Milliarden Dollar, damit übersteigt das Interesse das angestrebte Volumen von 75 Mrd. Dollar um ein Vielfaches.
Um Investoren zu überzeugen, verweist das Unternehmen von Tesla-Chef Musk bei seinen Präsentationen auf neue Märkte in Billionenhöhe. Neben dem dominierenden Raketengeschäft und dem Satelliten-Internet Starlink rückt SpaceX dabei Künstliche Intelligenz (KI) in den Fokus.
Die Recherchen von Beate Lammer und dem gesamten Eco-Ressort der „Presse“ finden Sie
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Gast: Reinhard Heinisch,
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