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Von Christine Mayrhofer. Lange wurde vorab über Spar- und Konsolidierungspläne der Bundesregierung berichtet, am Mittwoch präsentierte Finanzminister Markus Marterbauer von der SPÖ im Rahmen seiner Budgetrede das Doppelbudget 2027/2028.
Klaus Knittelfelder, stellvertretender Innenpolitik-Ressortleiter der „Presse“, analysiert in dieser Folge von „Was wichtig ist“ Maßnahmen und Auswirkungen dieses Budgets. Er erklärt, wieso er lieber von einem Konsolidierungs- als einem Sparpaket spricht, wieso er im Doppelbudget die großen politischen Leitlinien vermisst und welche politischen Projekte trotz aller Planung noch nicht einbudgetiert sind.
Gast: Klaus Knittelfelder, "Die Presse"
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Rund 80 Prozent der Unternehmen glauben, ein überdurchschnittliches Kundenerlebnis zu bieten. Nur etwa 8 Prozent der Kunden stimmen dieser Einschätzung zu. Dieses Ergebnis einer Untersuchung der Management- und Unternehmensberatung Bain & Company, das einen eklatanten Unterschied zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung offenbart, sollte Organisationen in Bezug auf ihre Kundenbeziehungen nachdenklich stimmen.
Laut Sonja Fahrner-Poszvek, Senior Managing Director bei Great Sales Force, könnte die Wurzel des Problems in einer mangelhaft ausgebildeten Kundenkultur liegen. Wofür der Begriff steht und wie eine strategisch implementierte und gelebte Kundenkultur auf das Unternehmensergebnis einzahlt, erläutert die Management Beraterin in diesem Podcast. Das Gespräch führt Christian Lenoble.
Von Christine Mayrhofer. Lange Wartezeiten, überfüllte Ambulanzen oder Schwierigkeiten, einen Kassenarzt zu finden: An entsprechenden Klagen von Patientinnen und Patienten mangelt es nicht. Auch die Politik beschwert sich über Österreichs Gesundheitssystem, allerdings aus einem anderen Grund: Es ist im internationalen Vergleich überdurchschnittlich teuer und belastet dementsprechend das Budget.
Dahinter stehen komplexe Verwaltungsstrukturen und eine fragmentierte Finanzierung, die notwenige Reformen erschweren und verlangsamen - oft zum Leiden der Bevölkerung: „Patientinnen und Patienten irren durch das System“, erzählt der Gesundheitsökonom Thomas Czypionka vom Institut für Höhere Studien (IHS). Er erklärt in dieser Folge von „Was wichtig ist“, warum eine einheitliche Finanzierung und Steuerung des Gesundheitswesens in Österreich so schwierig ist, von welchen Veränderungen Patientinnen und Budget profitieren würden, und was bei der angekündigten Gesundheitsreform auf jeden Fall passieren sollte.
Gast: Thomas Czypionka, IHS
Die in diesem Podcast eingespielte Gesundheitsminute zum Thema "RSV" wurde finanziert von Sanofi.
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Skisport ist in Österreich trotz des Klimawandels das ganze Jahr über ein Thema und ein Massenphänomen. In den vergangenen fünf Jahren wurden rund 1,8 Millionen Paar Ski und Skischuhe verkauft. Am Ende ihres Lebens landen diese High-Tech-Produkte meist im Sperrmüll und wertvolle Rohstoffe gehen dabei verloren. Im Forschungsprojekt „WINTRUST“ wird daran gearbeitet, Wintersportartikel systematisch zu recyclen. Im Rahmen des Innovationsforums von „Die Presse“ besprach Michael Köttritsch mit David Zidar und Michaela Plank, weshalb Recycling eine Superpower ist, bei der neben den technischen Lösungen auch die ökonomischen Aspekte eine maßgebliche Rolle spielen.
Mit dem Völkerrechtsexperten Ralph Janik sprechen wir darüber, was ein neutraler Staat im UN-Sicherheitsrat bewirken kann, warum die UNO in der Krise steckt und ob Österreichs Kandidatur um angeblich rund 20 Millionen Euro diesen Preis wert ist. Er sagt: "Wir haben nicht die Waffen, sondern die Worte"
Gast: Ralph Janik, Assistenzprofessor für Völkerrecht an der Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien.
Sechs Gründe für den Triumph Österreichs und die Schlappe Deutschlands im UN-Sicherheitsrat
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Das ist die Aufzeichnung des öffentlichen Hearings von 5 Bewerberinnen und Bewerbern für den Posten des/der ORF-Generaldirektors/direktorin vom 2. Juni. Eingeladen hatte dazu das Neoslab, die Parteiakademie der Neos. Die anwesenden BewerberInnen waren eingeladen, in exakt vier Minuten, ihre Vision für den ORF zu präsentieren. Im Anschluss gab es eine Fragerunde, die Podcast-Host Anna Wallner moderiert hat.
Die Zusammenfassung können Sie auch hier nachlesen.
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Von Christine Mayrhofer. Ein früherer syrischer Brigadegeneral und ein ehemaliger hoher syrischer Kripobeamte stehen dieser Tage in Wien vor Gericht. Der Vorwurf: Folter und Misshandlungen. Die Erwartungen an den historischen Strafprozess sind hoch. Gilt er doch für manche als „die Aufarbeitung der verbrecherischen Maßnahmen des Assad-Regimes“.
Manfred Seeh aus dem Chronik-Ressort spricht in dieser Folge von „Was wichtig ist“ über die rechtlichen und politischen Dimensionen des aufsehenerregenden Prozesses. Er erklärt, wer die Angeklagten sind und was man über ihre Vergangenheit weiß und warum der Prozess ausgerechnet in Wien stattfindet.
Gast: Manfred Seeh
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Von Christine Mayrhofer. Vielleicht kommt er, er kommt, er kommt nicht: Tech-Milliardär Peter Thiel hätte nächsten Sonntag in Wien auftreten sollen, nun haben die Wiener Festwochen und Milo Rau die Veranstaltung wieder abgesagt – und das nach langem Hin und Her und nachdem man sich bei einer öffentlichen Diskussion am Tag zuvor erst darauf geeinigt hatte, die Veranstaltung solle stattfinden. Wie kam es zur überraschenden Ausladung?
Thomas Kramar und Benjamin Stolz aus dem Feuilleton der „Presse“ erklären in dieser Folge von „Was wichtig ist“, welche theologischen Ansichten Thiel bei seinem Auftritt überhaupt vertreten hätte, wie viel Inszenierung hinter der Programmänderung steckt, und was von so einer Aktion bleibt.
Gäste: Thomas Kramar, Benjamin Stolz, "Die Presse"
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Unser Gast ist Lisa Fellhofer, Direktorin Dokumentationsstelle für den Politischen Islam.
Moderation: Anna Wallner, Head of New Media
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Dass sich Ebola weltweit ausbreiten könnte, davon gehen Experten nicht aus. Warum das so ist, erklärt in dieser Podcast-Folge von „Was wichtig ist“ der Infektiologe Christoph Steininger. Das liegt vor allem am Übertragungsweg des Virus. Insofern wäre auch die jüngste Nachricht einer noch abzuklärenden Infektion eines Uganda-Rückkehrers nach Oberösterreich kein Grund zur Beunruhigung für die öffentliche Gesundheit.
Welche konkreten Probleme der Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo bzw. in Uganda mit sich bringt und warum es theoretisch einfach ist, Erkrankte zu isolieren, diese Maßnahme vor Ort aber oft auf Widerstand stößt, darüber spricht Steininger in dieser Folge. Der Ebola-Ausbruch zeige außerdem deutlich, warum es ein Problem ist, wenn Staaten wie die USA die finanzielle Unterstützung für die Weltgesundheitsorganisation WHO zurückfahren. Und auch Symptome und die Erkrankung selbst beschreibt der Infektiologe in „Was wichtig ist“. Behandlung, Impfung? Für die jetzt grassierende „Bundibugyo“-Variante des Virus gibt es keine.
Gast: Dr. Christoph Steininger, Infektiologe und Reisemediziner, Professor an der Meduni Wien
Mehr dazu:
Mehr als 200 Ebola-Tote und 900 Verdachtsfälle im Kongo
Welche Rezepte hat die EU gegen Hanta und Ebola?
Ebola: Eigentlich gibt es einen Impfstoff
Neue Virus-Variante wenig erforscht: Warum blieb der Ebola-Ausbruch im Kongo so lange unbemerkt?
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