Was wichtig ist

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  • Fiskalrat-Chef Badelt: „Der Finanzminister weiß genau, dass richtig ist, was ich gesagt habe“

    Österreich hofft auf die Rückkehr des Wachstums. Die Wirtschaft läuft etwas besser, die Industrie erholt sich. Aber wird dadurch auch das Budgetproblem kleiner? Der Fiskalrat sagt: So einfach ist das nicht. Das Defizit bleibt zu hoch, die Schulden steigen weiter, und immer mehr Geld fließt in Zinsen — also in die Vergangenheit statt in die Zukunft. 

    Ist Österreichs Budgetproblem also nicht nur konjunkturell, sondern strukturell? Das erklärt Christoph Badelt, Präsident des Fiskalrats, in der heutigen Podcast-Folge. Er kritisiert die Bundesregierung immer wieder und gerade erst scharf dafür, aus seiner Sicht zu wenig Reformwillen zu zeigen.

    Dieses Gespräch wurde am 25. Juni 2026 aufgezeichnet.

    Gast: Christoph Badelt, Präsident des Fiskaltrats

    Moderation: Anna Wallner, Head of New Media
    Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger

    Mehr zum Thema:

    >>> Die Rückkehr des Wachstums – Österreichs Wirtschaft läuft besser als erwartet

    >>> Fiskalrat zerreißt Doppelbudget: Defizit bleibt zu hoch, weiteres Sparpaket von fast sechs Milliarden notwendig
    >>> Interaktive Grafiken: Wie sich das neue Budget aufteilt

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    34 min
  • Woher wird Europa in Zukunft seine Energie nehmen? | Johannes Benigni

    Iran- und Ukraine-Krieg haben den Öl- und Gasmarkt auf Jahre durcheinandergebracht. Woher wird Europa künftig seine Energie bekommen? Diese Frage hat „Presse“-Redakteur Eduard Steiner am Sonntag bei einer Matinee dem Energie-Experten Johannes Benigni gestellt. Kaum einer in unseren Breiten kennt das internationale Öl- und Gasgeschäft besser als Benigni. Und kaum einer kennt es so sehr von innen. Eine leicht gekürzte Version dieses Gesprächs hören Sie heute hier bei "Was wichtig ist".

    Gast: Johannes Benigni, Energie-Experte

    Moderation: Eduard Steiner, "Die Presse"
    Host: Klemens Patek
    Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger

    Das Gespräch hat Eduard Steiner mit Johannes Benigni im Rahmen einer Matinee am Sonntag geführt - exklusiv für Mitglieder des Presse-Clubs. Falls Sie sich für die Vorteile des Presse-Clubs interessieren, schauen Sie auf diepresse.com/club vorbei.

    Mehr dazu:

    Podcast: Glauben die Russen nicht mehr an ihr Land? Und auch an Putin nicht mehr?

    Kerosin: Kein Engpass, aber hohe Preise

    „Der Öl-Preis wird noch monatelang angespannt bleiben“

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    56 min
  • Von der Politik in die Klasse: „Man ist nur am Rande mit Schulstoff beschäftigt“ I Sybille Hamann

    Von Christine Mayrhofer. Sybille Hamann, langjährige „Querschreiberin“ der „Presse“ und zuletzt Nationalratsabgeordnete und Bildungssprecherin der Grünen, hat den Schritt gewagt: Für sie geht heuer im Juli ihr erstes Schuljahr als Quereinsteigerin an einer Wiener Mittelschule zu Ende. Gab es Momente, in denen sie sich gedacht hat, so hab ich mir das eigentlich nicht vorgestellt?

    Am letzten Schultag spricht sie als Gast in „Was wichtig ist“ über Handyverbot, soziale Probleme an Schulen, den Ärger mit der Verwaltung und darüber, wie sie eigentlich die Bildungspolitik von Neos-Bildungsminister Christoph Wiederkehr beurteilt.

    Gast: Sybille Hamann, Lehrerin und Querschreiberin der "Presse"

    Moderation: Christine Mayrhofer
    Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger

    Mehr zum Thema:

    >>> Texte von Sybille Hamann

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    26 min
  • Erdoğans Vier-Stufen-Plan: „Mutlak Butlan“ und die CHP ist plötzlich wieder im Jahr 2023

    „Mutlak Butlan“, diese Wortkombination klingt sogar für die Menschen in der Türkei eigen. Der Begriff aus dem türkischen Zivilrecht ist derzeit in aller Munde und hat es auch in die Pop-Kultur geschafft. Die Wahl von Özgür Özel zum Parteichef der größten türkischen Oppositionspartei CHP wurde für null und nichtig erklärt: „Mutlak Butlan“. Plötzlich ist Kemal Kılıçdaroğlu wieder CHP-Parteichef, weil die türkische Justiz das so will. Aber Kılıçdaroğlu gilt als träge und unbeliebt, ganz im Gegensatz zum aktiven Özel. Die CHP war Erdoğan und seiner AK-Partei in Regionalwahlen und Umfragen gefährlich geworden, jetzt ist sie wieder mit sich selbst beschäftigt.

    Zahlreiche Künstler und Satiriker arbeiten sich am Begriff „Mutlak Butlan“ ab. Was die Türken einmal mehr mit resignierendem Humor hinnehmen müssen, ist in Wirklichkeit ein weiterer vorerst von Erfolg gekrönter Versuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, die Opposition zu spalten und zu zerschlagen. 

    Welchen vierstufigen Plan Erdoğan verfolgt, wer Erdoğan einmal nachfolgen könnte und vor allem welche Konflikte er da in der Opposition gesät hat, das erklärt in der heutigen Podcast-Folge Duygu Özkan, Türkei-Expertin im Auslandsressort der „Presse“.

    Gast: Duygu Özkan, "Die Presse"

    Moderation: Klemens Patek
    Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger

    Mehr dazu:

    Ganz nach Erdoğans Plan: Der Oppositionspartei CHP droht nun die Spaltung

    Die Türkei gleitet in eine Autokratie ab: Erdoğan zerschlägt die Opposition

    Der Westen lässt Erdoğan alles durchgehen – das ist ein fataler Fehler

    Podcast vom Juli 2025: „Erdoğan hat seinen Zenit überschritten“: Warum immer mehr türkische Bürgermeister in Haft sitzen

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    22 min
  • Energiewende: Balance im Trilemma
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    85 Prozent der Energie, die derzeit in Österreich erzeugt wird, stammen aus erneuerbaren Quellen, wie Wasser, Wind und Sonne. Das klingt erstmal gut, beschreibt die Lage jedoch nicht vollständig. Der heimische Energiebedarf kann nämlich nicht zur Gänze selbst gedeckt werden und das Land ist zusätzlich auf Energieimporte angewiesen. Der Anteil erneuerbarer Energien am Verbrauch zeichnet mit rund 34 Prozent dementsprechend ein anderes Bild. Trotz großer Fortschritte in der Erzeugung macht der fossile Anteil (insbesondere Erdöl und Erdgas) also immer noch den Großteil des Gesamtenergieverbrauchs aus.

    Auf dem Weg zu einem vollständig erneuerbaren System steht ein massiver Umbau des Systems in wenigen Jahren an. Dabei soll nicht nur die drohende Klimakatastrophe abgewendet werden. Es geht auch um politische Unabhängigkeit und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit. Denn die Kriege in der Ukraine und im Iran haben die Fragen der Versorgungssicherheit und die Problematik steigender Energiepreise ins Bewusstsein gebracht.
    Wie lässt sich eine Balance zwischen Klimaschutz, Energiesicherheit und Leistbarkeit von Energie als Erfolgskriterien der Wende herstellen? Welche Bedeutung kommt neben dem Ausbau der Erneuerbaren der Modernisierung der Energienetze und Technologien zur effizienten Speicherung von Energie zu? Wo liegen die technischen, wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen? Antworten auf diese und andere Fragen liefert im Podcast zur Energiewende Stefan Haas, CEO des TÜV Austria.   
    Das Interview führt Christian Lenoble.

    39 min
  • Das ÖFB-Team bei der WM: "Die Mannschaft performt nicht auf den Punkt"

    Von Christine Mayrhofer. Im Match gegen Algerien hat das ÖFB-Team in der allerletzten Minute dafür gesorgt, doch noch ins Sechzehntelfinale der Fußballweltmeisterschaft aufzusteigen. Zum ersten Mal seit 44 Jahren bestreitet Österreichs Fußball-Nationalelf damit die K.o.-Phase einer Weltmeisterschaft. Die Spannung und die daraufhin ausgebrochene Begeisterung über die Ereignisse in der Nachspielzeit gegen Algerien können die bisher ambivalente Leistung des ÖFB-Teams aber nicht ganz wettmachen.

    Christoph Gastinger, der für die „Presse“ vor Ort berichtet, ordnet den bisherigen Turnierverlauf so ein: „Es ist eine seltsame WM, die Österreich da spielt.“ Auf der Zielgeraden zum Weltmeistertitel sieht er auch die typischen Favoriten noch nicht: „Die Souveränität eines Weltmeisters hat bei dieser WM noch keine Mannschaft gezeigt.“

    Bevor Österreich am Donnerstag gegen Spanien, amtierender Europameister und Mitfavorit bei der aktuellen WM, spielt, analysiert Gastinger in dieser Folge von „Was wichtig ist“ den bisherigen Turnierverlauf, die Leistung des ÖFB-Teams und überlegt, wie es gelingen könnte, die Begeisterung der 96. Spielminute gegen Algerien mit ins Match gegen Spanien zu nehmen.

    Gast:Christoph Gastinger, "Die Presse"

    Moderation: Christine Mayrhofer
    Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger
    Credits:Servus TV Sport

    Mehr zum Thema:

    Rangnick gegen De la Fuente: Die WM erlebt einen „Kampf der Fußball-Kulturen“ mit Pressing gegen Perfektion
    Österreich spielt eine seltsame WM: Was kann das „Wunder von Kansas City“ gegen Spanien bewirken?
    Österreichs WM-Gegner Spanien: Das Land der Fußballskandale
    Hat das ÖFB-Team ein Fitness-Problem?

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    16 min
  • 250 Jahre USA: „Das Land ist der letzte Gedanke bei Trumps Feiern“ I Catherine Clüver Ashbrook

    Von Christine Mayrhofer. Kommendes Wochenende feiern die USA am 4. Juli zum 250. Mal ihren  Unabhängigkeit, die offiziellen Feierlichkeiten dazu hat US-Präsident Donald Trump schon eingeleitet. Freiheit, Unabhängigkeit und Nationalstolz: Wie steht es um diese Werte eineinhalb Jahre nach Trumps zweitem Amtsantritt im großen Jubiläumsjahr? Finden die Amis noch einen Grund zu feiern? Sind wir Europäerinnen zur Geburtstagsparty eingeladen? Und welchen Spin gibt Trump dem Jubiläum?

    Die deutsch-US-amerikanische Politologin Catherine Clüver Ashbrook zieht anlässlich des Jubiläums Bilanz über die aktuelle politische Ausrichtung der USA: „Seit über einem Jahr ist diese Regierung dabei, die Geschichte der USA zu verändern“. Auch in ihrer Publikation „Der amerikanische Weckruf“ zieht sie nicht gerade eine positive Bilanz. Als Gast in dieser Folge spricht sie über die Einflussnahme der USA auf Europa, die Verschiebung der Aufmerksamkeit hin von einer Nation zu einem Präsidenten und darüber, was aus den Ideen der Gründerväter unter Trump geworden ist.

    Gast: Catherine Clüver Ashbrook

    Moderation: Christine Mayrhofer
    Schnitt: Audiofunnel/ Dominik Lanterdinger
    Credits: USA Today

    Mehr zum Thema:

    Catherine Clüver Ashbrook "Der amerikanische Weckruf"

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    34 min
  • ZiB-Moderator Lenglinger trifft Newsfluencer Grassl: "Leute, die Schwachsinn verbreiten, gab es immer"

    Wem vertrauen junge Menschen, wenn es um Information geht? Eva Dinnewitzer aus dem Kulturressort der „Presse“ hat ORF-Journalisten Stefan Lenglinger und Newsfluencer Andreas Grassl zu sich ins „Presse“-Studio geladen und mit den beiden diskutiert: Wo werden wir in Zukunft unsere Information beziehen, welchen Quellen können wir noch trauen? Und welche Rolle spielen Persönlichkeit und Schmäh beim Informieren?

    Das Streitgespräch zwischen Lenglinger und Grassl ist der Teil der Sonderausgabe der „Presse“, die sich mit dem Thema Zukunft beschäftigt. Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur kommen darin zu Wort und reflektieren darüber, wie sich unser Leben in den nächsten 30 Jahren verändern wird.

    Gäste: Stefan Lenglinger, ORF und Andreas Grassl

    Gespräch: Eva Dinnewitzer
    Host: Christine Mayrhofer
    Schnitt: Audiofunnel/Georg Gfrerer

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    59 min
  • Zwei zerstörerische Erdbeben binnen 40 Sekunden: Was ist in Venezuela passiert?

    Zwei Erdbeben innerhalb von 40 Sekunden ereigneten sich Mittwochabend in Venezuela. Die beiden Beben mit einer Stärke von über 7 trafen Venezuela am Mittwochabend kurz nach 18 Uhr Ortszeit, da war es in Österreich schon nach Mitternacht. Schätzungen gegen von 1000 und mehr Toten aus, das genaue Ausmaß der Katastrophe wird sich erst in den nächsten Tagen zeigen.

    Bei „Was wichtig ist“ zu Gast sind heute zwei Experten. Wolfgang Wedan ist globaler Nothilfekoordinator bei der Hilfsorganisation "Jugend Eine Welt". Er lebt seit Jahren in Caracas und ist gerade auf Heimaturlaub in Wien. Er kennt sowohl die Lage in Venezuela vor dem Erdbeben, vor und nach den US-Angriffen im Jänner 2026 und ist erfahren im Umgang vor Ort mit einer Katastrophe dieses Ausmaßes.

    Zweiter Gast ist Götz Bokelmann, stellvertretender Leiter des Instituts für Meteorologie und Geophysik der Universität Wien. Er gibt Antworten auf die geologischen Fragen: Wie ist dieses Beben entstanden, ist ein solches Doppel-Beben außergewöhnlich?

    Moderation: Klemens Patek

    Schnitt: Audiofunnel / Dominik Lanterdinger

    Spendenmöglichkeit

    Jugend Eine Welt

    IBAN: AT66 3600 0000 0002 4000
    BIC: RZTIAT22
    Kennwort: Nothilfe Venezuela
    www.jugendeinewelt.at/spenden

    Caritas Österreich

    IBAN: AT23 2011 1000 0123 4560
    Kennwort: Erdbeben Venezuela
    www.caritas.at/erdbeben-venezuela

    Don Bosco Mission Austria

    IBAN AT33 6000 0000 9001 3423
    www.donboscomissionaustria.at
    Kennwort: Erdbebenhilfe Venezuela

    Diakonie Austria gemeinnützige GmbH

    IBAN: AT85 2011 1287 1196 6333,
    Kennwort: Erdbebenhilfe
    www.diakonie.at/erdbeben-venezuela

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    17 min
  • Streit um Anthropic: Bleibt Europa in puncto KI auf der Strecke?

    Von Christine Mayrhofer. Um die KI-Modelle Fable 5 und Mythos 5 ist aktuell ein Streit zwischen dem US-amerikanischen Unternehmen Anthropic und der US-Regierung entbrannt: Schon im Frühjahr hat die US-Regierung „ausländischen Personen“ die Arbeit mit Anthropic-Modellen verboten. Das Unternehmen hat die genannten KI-Modelle daraufhin gleich für alle Kunden vom Markt genommen.

    Der Konflikt offenbart einmal mehr, wie abhängig Europa von US-amerikanischer Technologie ist: „Auch bei solcher Technologie müssen wir einsehen, dass wir da abgehängt werden, bzw. uns die USA einfach nicht miteinbeziehen“, sagt dazu David Freudenthaler aus dem Wirtschaftsressort der „Presse“. Er erklärt in dieser Folge, was die neuesten Anthropic-Modelle überhaupt können, warum um sie so ein Streit entbrannt ist und wie sich Europa aufstellen sollte, um in Sachen KI nicht auf der Strecke zu bleiben.

    Gast: David Freudenthaler

    Moderation: Christine Mayrhofer
    Schnitt: Audiofunnel/ Dominik Lanterdinger

    Mehr zum Thema:

    „Holt Anthropic nach Europa“: Wie „America First“ die KI-Industrie aufwühlt
    Europas Angst vor dem KI-Blackout: Was passiert, wenn Amerika die KI abdreht?

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Der Nachrichten-Podcast der Tageszeitung "Die Presse" erscheint wochentags Montag bis Freitag und zu besonderen Anlässen wie an Wahlsonntagen auch zwischendurch. Die Redaktion der "Presse" sagt, was wichtig ist und nimmt Sie mit auf Recherche und zu spannenden Gesprächspartnern.

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