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Österreich hofft auf die Rückkehr des Wachstums. Die Wirtschaft läuft etwas besser, die Industrie erholt sich. Aber wird dadurch auch das Budgetproblem kleiner? Der Fiskalrat sagt: So einfach ist das nicht. Das Defizit bleibt zu hoch, die Schulden steigen weiter, und immer mehr Geld fließt in Zinsen — also in die Vergangenheit statt in die Zukunft.
Ist Österreichs Budgetproblem also nicht nur konjunkturell, sondern strukturell? Das erklärt Christoph Badelt, Präsident des Fiskalrats, in der heutigen Podcast-Folge. Er kritisiert die Bundesregierung immer wieder und gerade erst scharf dafür, aus seiner Sicht zu wenig Reformwillen zu zeigen.
Gast: Christoph Badelt, Präsident des Fiskaltrats
>>> Die Rückkehr des Wachstums – Österreichs Wirtschaft läuft besser als erwartet
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Iran- und Ukraine-Krieg haben den Öl- und Gasmarkt auf Jahre durcheinandergebracht. Woher wird Europa künftig seine Energie bekommen? Diese Frage hat „Presse“-Redakteur Eduard Steiner am Sonntag bei einer Matinee dem Energie-Experten Johannes Benigni gestellt. Kaum einer in unseren Breiten kennt das internationale Öl- und Gasgeschäft besser als Benigni. Und kaum einer kennt es so sehr von innen. Eine leicht gekürzte Version dieses Gesprächs hören Sie heute hier bei "Was wichtig ist".
Gast: Johannes Benigni, Energie-Experte
Das Gespräch hat Eduard Steiner mit Johannes Benigni im Rahmen einer Matinee am Sonntag geführt - exklusiv für Mitglieder des Presse-Clubs. Falls Sie sich für die Vorteile des Presse-Clubs interessieren, schauen Sie auf diepresse.com/club vorbei.
Mehr dazu:
Podcast: Glauben die Russen nicht mehr an ihr Land? Und auch an Putin nicht mehr?
Kerosin: Kein Engpass, aber hohe Preise
„Der Öl-Preis wird noch monatelang angespannt bleiben“
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Von Christine Mayrhofer. Sybille Hamann, langjährige „Querschreiberin“ der „Presse“ und zuletzt Nationalratsabgeordnete und Bildungssprecherin der Grünen, hat den Schritt gewagt: Für sie geht heuer im Juli ihr erstes Schuljahr als Quereinsteigerin an einer Wiener Mittelschule zu Ende. Gab es Momente, in denen sie sich gedacht hat, so hab ich mir das eigentlich nicht vorgestellt?
Am letzten Schultag spricht sie als Gast in „Was wichtig ist“ über Handyverbot, soziale Probleme an Schulen, den Ärger mit der Verwaltung und darüber, wie sie eigentlich die Bildungspolitik von Neos-Bildungsminister Christoph Wiederkehr beurteilt.
Gast: Sybille Hamann, Lehrerin und Querschreiberin der "Presse"
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„Mutlak Butlan“, diese Wortkombination klingt sogar für die Menschen in der Türkei eigen. Der Begriff aus dem türkischen Zivilrecht ist derzeit in aller Munde und hat es auch in die Pop-Kultur geschafft. Die Wahl von Özgür Özel zum Parteichef der größten türkischen Oppositionspartei CHP wurde für null und nichtig erklärt: „Mutlak Butlan“. Plötzlich ist Kemal Kılıçdaroğlu wieder CHP-Parteichef, weil die türkische Justiz das so will. Aber Kılıçdaroğlu gilt als träge und unbeliebt, ganz im Gegensatz zum aktiven Özel. Die CHP war Erdoğan und seiner AK-Partei in Regionalwahlen und Umfragen gefährlich geworden, jetzt ist sie wieder mit sich selbst beschäftigt.
Zahlreiche Künstler und Satiriker arbeiten sich am Begriff „Mutlak Butlan“ ab. Was die Türken einmal mehr mit resignierendem Humor hinnehmen müssen, ist in Wirklichkeit ein weiterer vorerst von Erfolg gekrönter Versuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, die Opposition zu spalten und zu zerschlagen.
Gast: Duygu Özkan, "Die Presse"
Mehr dazu:
Ganz nach Erdoğans Plan: Der Oppositionspartei CHP droht nun die Spaltung
Die Türkei gleitet in eine Autokratie ab: Erdoğan zerschlägt die Opposition
Der Westen lässt Erdoğan alles durchgehen – das ist ein fataler Fehler
Podcast vom Juli 2025: „Erdoğan hat seinen Zenit überschritten“: Warum immer mehr türkische Bürgermeister in Haft sitzen
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85 Prozent der Energie, die derzeit in Österreich erzeugt wird, stammen aus erneuerbaren Quellen, wie Wasser, Wind und Sonne. Das klingt erstmal gut, beschreibt die Lage jedoch nicht vollständig. Der heimische Energiebedarf kann nämlich nicht zur Gänze selbst gedeckt werden und das Land ist zusätzlich auf Energieimporte angewiesen. Der Anteil erneuerbarer Energien am Verbrauch zeichnet mit rund 34 Prozent dementsprechend ein anderes Bild. Trotz großer Fortschritte in der Erzeugung macht der fossile Anteil (insbesondere Erdöl und Erdgas) also immer noch den Großteil des Gesamtenergieverbrauchs aus.
Von Christine Mayrhofer. Im Match gegen Algerien hat das ÖFB-Team in der allerletzten Minute dafür gesorgt, doch noch ins Sechzehntelfinale der Fußballweltmeisterschaft aufzusteigen. Zum ersten Mal seit 44 Jahren bestreitet Österreichs Fußball-Nationalelf damit die K.o.-Phase einer Weltmeisterschaft. Die Spannung und die daraufhin ausgebrochene Begeisterung über die Ereignisse in der Nachspielzeit gegen Algerien können die bisher ambivalente Leistung des ÖFB-Teams aber nicht ganz wettmachen.
Christoph Gastinger, der für die „Presse“ vor Ort berichtet, ordnet den bisherigen Turnierverlauf so ein: „Es ist eine seltsame WM, die Österreich da spielt.“ Auf der Zielgeraden zum Weltmeistertitel sieht er auch die typischen Favoriten noch nicht: „Die Souveränität eines Weltmeisters hat bei dieser WM noch keine Mannschaft gezeigt.“
Bevor Österreich am Donnerstag gegen Spanien, amtierender Europameister und Mitfavorit bei der aktuellen WM, spielt, analysiert Gastinger in dieser Folge von „Was wichtig ist“ den bisherigen Turnierverlauf, die Leistung des ÖFB-Teams und überlegt, wie es gelingen könnte, die Begeisterung der 96. Spielminute gegen Algerien mit ins Match gegen Spanien zu nehmen.
Gast:Christoph Gastinger, "Die Presse"
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Von Christine Mayrhofer. Kommendes Wochenende feiern die USA am 4. Juli zum 250. Mal ihren Unabhängigkeit, die offiziellen Feierlichkeiten dazu hat US-Präsident Donald Trump schon eingeleitet. Freiheit, Unabhängigkeit und Nationalstolz: Wie steht es um diese Werte eineinhalb Jahre nach Trumps zweitem Amtsantritt im großen Jubiläumsjahr? Finden die Amis noch einen Grund zu feiern? Sind wir Europäerinnen zur Geburtstagsparty eingeladen? Und welchen Spin gibt Trump dem Jubiläum?
Die deutsch-US-amerikanische Politologin Catherine Clüver Ashbrook zieht anlässlich des Jubiläums Bilanz über die aktuelle politische Ausrichtung der USA: „Seit über einem Jahr ist diese Regierung dabei, die Geschichte der USA zu verändern“. Auch in ihrer Publikation „Der amerikanische Weckruf“ zieht sie nicht gerade eine positive Bilanz. Als Gast in dieser Folge spricht sie über die Einflussnahme der USA auf Europa, die Verschiebung der Aufmerksamkeit hin von einer Nation zu einem Präsidenten und darüber, was aus den Ideen der Gründerväter unter Trump geworden ist.
Gast: Catherine Clüver Ashbrook
Catherine Clüver Ashbrook "Der amerikanische Weckruf"
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Wem vertrauen junge Menschen, wenn es um Information geht? Eva Dinnewitzer aus dem Kulturressort der „Presse“ hat ORF-Journalisten Stefan Lenglinger und Newsfluencer Andreas Grassl zu sich ins „Presse“-Studio geladen und mit den beiden diskutiert: Wo werden wir in Zukunft unsere Information beziehen, welchen Quellen können wir noch trauen? Und welche Rolle spielen Persönlichkeit und Schmäh beim Informieren?
Das Streitgespräch zwischen Lenglinger und Grassl ist der Teil der Sonderausgabe der „Presse“, die sich mit dem Thema Zukunft beschäftigt. Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur kommen darin zu Wort und reflektieren darüber, wie sich unser Leben in den nächsten 30 Jahren verändern wird.
Gäste: Stefan Lenglinger, ORF und Andreas Grassl
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Zwei Erdbeben innerhalb von 40 Sekunden ereigneten sich Mittwochabend in Venezuela. Die beiden Beben mit einer Stärke von über 7 trafen Venezuela am Mittwochabend kurz nach 18 Uhr Ortszeit, da war es in Österreich schon nach Mitternacht. Schätzungen gegen von 1000 und mehr Toten aus, das genaue Ausmaß der Katastrophe wird sich erst in den nächsten Tagen zeigen.
Bei „Was wichtig ist“ zu Gast sind heute zwei Experten. Wolfgang Wedan ist globaler Nothilfekoordinator bei der Hilfsorganisation "Jugend Eine Welt". Er lebt seit Jahren in Caracas und ist gerade auf Heimaturlaub in Wien. Er kennt sowohl die Lage in Venezuela vor dem Erdbeben, vor und nach den US-Angriffen im Jänner 2026 und ist erfahren im Umgang vor Ort mit einer Katastrophe dieses Ausmaßes.
Zweiter Gast ist Götz Bokelmann, stellvertretender Leiter des Instituts für Meteorologie und Geophysik der Universität Wien. Er gibt Antworten auf die geologischen Fragen: Wie ist dieses Beben entstanden, ist ein solches Doppel-Beben außergewöhnlich?
Moderation: Klemens Patek
Spendenmöglichkeit
Jugend Eine Welt
Caritas Österreich
Don Bosco Mission Austria
Diakonie Austria gemeinnützige GmbH
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Von Christine Mayrhofer. Um die KI-Modelle Fable 5 und Mythos 5 ist aktuell ein Streit zwischen dem US-amerikanischen Unternehmen Anthropic und der US-Regierung entbrannt: Schon im Frühjahr hat die US-Regierung „ausländischen Personen“ die Arbeit mit Anthropic-Modellen verboten. Das Unternehmen hat die genannten KI-Modelle daraufhin gleich für alle Kunden vom Markt genommen.
Der Konflikt offenbart einmal mehr, wie abhängig Europa von US-amerikanischer Technologie ist: „Auch bei solcher Technologie müssen wir einsehen, dass wir da abgehängt werden, bzw. uns die USA einfach nicht miteinbeziehen“, sagt dazu David Freudenthaler aus dem Wirtschaftsressort der „Presse“. Er erklärt in dieser Folge, was die neuesten Anthropic-Modelle überhaupt können, warum um sie so ein Streit entbrannt ist und wie sich Europa aufstellen sollte, um in Sachen KI nicht auf der Strecke zu bleiben.
Gast: David Freudenthaler
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