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Düzen Tekkal ist Journalistin, Menschenrechtsaktivistin und eine von elf Geschwistern. In dieser Folge von „Was wichtig ist“ spricht sie über ihr Buch „Wut und Wärme“, ihr Aufwachsen in einer Familie mit elf Geschwistern, über Schwesternschaft als politische Kraft, über den Genozid an den Jesidinnen und Jesiden 2014, digitale Gewalt und den Krieg im Iran.
Gast: Düzen Tekkal., Journalistin, Menschenrechtsaktivistin,, Buchautorin
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Die Causa rund um die Entfernung von Roland Weißmann als Generaldirektor des ORF entwickelt sich zu einem Fiasko für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Weißmann klagt den ORF in Millionenhöhe. Der ORF könnte wiederum versuchen, die Schuld an der Situation auf die Verantwortlichen im Stiftungsrat abzuwälzen, die die Vorwürfe per Aussendung öffentlich gemacht hatten. Und – das hat es auch noch nicht gegeben – der ORF-Redakteursrat hat vier Stiftungsräten das Misstrauen ausgesprochen. Die beiden Vorsitzenden seien Lobbyisten, die auch vor Einflussnahme der Redaktion im Sinne ihrer Klienten nicht zurückschrecken. Zwischen all dem steht die interimistische Generaldirektorin Ingrid Thurnher, die offenbar auch nicht mehr die volle Rückendeckung vom Stiftungsrat besitzt.
Wird es also eng für die beiden Stiftungsratvorsitzenden Heinz Lederer und Gregor Schütze? Ihr Vorgehen steht immer mehr in der Kritik. Eine Art Familienaufstellung des ORF mit „Presse“-Journalistin Anna Wallner. Sie ist Leiterin des „New Media”-Ressorts und hat als versierte Medienjournalistin die Vorgänge im ORF genau im Blick.
Gast: Anna Wallner, „Die Presse“
Roland Weißmann geht in die Offensive: „Ich will Gerechtigkeit, nicht Rache“
ORF: Stiftungsrat schießt sich auf Ingrid Thurnher ein
Brandstötter im Morgenjournal zum ORF: „Ein Desaster, dieses Bild“
ORF-Redaktion spricht vier Stiftungsräten das Misstrauen aus – auch gegen Vorsitzenden Lederer
Babler will Medien, die ihren Managern Boni zahlen, keine Gemeinwohlförderung geben
Die Energiewende und vor allem die E-Mobilität sind auf leistungsstarke Batterien angewiesen, denn sie stecken nicht nur in Elektrofahrzeugen, sondern in den meisten Geräten – vom Laptop und Handy bis zur Fernbedienung. Deshalb spielt das Recycling von Energiezellen eine immer größere Rolle, denn in Batterien befinden sich wertvolle und zum Teil seltene Rohstoffe, die recycelt wieder der Wertschöpfungskette zugeführt werden können.
Rohstoffquelle Altbatterie: Schlüssel zur Energiewende
Wertvolle Materialien zurückgewinnen und Abhängigkeiten reduzieren
Wie Methoden zum Batterie-Recycling, die an der Montanuniversiät entwickelt werden, aussehen und welche europäische Dimension die Verwertung von alten Akkus hat, erörterte Michael Köttritsch, „Die Presse“, mit Eva Gerold, Leiterin des Christian Doppler Labors für Fortschrittliches Recycling von Batterien und Assistenzprofessorin am Lehrstuhl für Nichteisenmetallurgie, und Reinhard Lerchbammer.
Information: Mehr zur Forschung an der Montanuniversität Leoben unter unileoben.ac.at
Österreich muss sparen und zwar noch mehr als eigentlich gedacht. Der Fiskalrat schätzt den Sparbedarf bis 2027 auf 4,4 Milliarden Euro. Durch den Krieg im Iran, den Krieg in der Ukraine, durch die Unberechenbarkeiten von US-Präsident Donald Trump, ist die Weltwirtschaft gleichzeitig gelähmt. Konjunkturdaten werden stetig nach unten korrigiert.
Gast: Jakob Zirm, Ressortleiter des "Presse"-Economist
Gast: Reinhard Heinisch, Professor für Österreichische Politik in vergleichender europäischer Perspektive an der Universität Salzburg
Donald Trump steht seit Wochen an vielen Fronten gleichzeitig unter Druck. In dieser Folge von „Was wichtig ist“ analysiert USA-Experte Reinhard Heinisch die jüngsten Entwicklungen im Konflikt mit Iran und erklärt, warum Trump so wirkt, als habe er sich im ersten Jahr seiner zweiten Amtszeit etwas zu viel vorgenommen. Heinisch: „Trump scheint sich in ein Eck zu manövrieren – aber er manövriert uns mit in dieses Eck.“
Was sagen die Spannungen zwischen Trump und JD Vance auf der einen Seite und Marco Rubios Zurückhaltung im Iran-Krieg über die Machtkämpfe im republikanischen Lager aus? Wieso attackiert Trump den US-amerikanischen Papst Leo XIV. und postet ein KI-generiertes Bild von sich als heilender Jesus und sagt danach, er habe sich hier nur als „Doktor“ gesehen? Heinisch sagt zuerst: „Weil er sehr unstrategisch ist“ und ergänzt dann: „Viele religiöse Gruppen werden das kritisieren – aber für andere überwiegen am Ende die ideologischen Vorteile.
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In Ungarn ist die Ära Viktor Orbán dieses Wochenende zu Ende gegangen. 16 Jahre lang war er mit seiner Fidesz-Partei an der Macht, diesen Sonntag hat sein ehemaliger Anhänger und jetziger Konkurrent Péter Magyar einen eindeutigen Sieg eingefahren, der sogar eine Zwei-Drittel-Mehrheit im ungarischen Parlament bringt.
So groß der Jubel und die Freude am Wahlabend auch sind – ein richtiger Systemwechsel in Ungarn ist trotzdem nicht selbstverständlich, wie Peter Techet, Jurist und Historiker am Institut für den Donauraum und Mitteleuropa Wien, erklärt: „Auch wenn Orbán seine Niederlage eingeräumt hat, kann es dazu kommen, dass das jetzige Parlament mit Verfassungsänderung das aktuelle System schützt.“
Techet analysiert in dieser Folge von „Was wichtig ist“, wie schnell die aktuelle Regierung ihre Posten räumen könnte, welche Art von Systemumbau Péter Magyar eigentlich vorschwebt und welche Ausmaße eine Aufarbeitung des „System Orbán“ annehmen könnte.
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Kaum ausgehandelt ist die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran durch einen Großangriff Israels auf den Libanon schon wieder brüchig. Was bedeutet das Hin und Her für unsere Energiesicherheit? Kann eine sichere Durchfahrt der Straße von Hormus für Tankerschiffe garantiert werden?
Die politischen Ereignisse der letzten Tage sind nicht ohne Auswirkungen auf Ölpreise und Börsenkurse geblieben. Beate Lammer und Matthias Auer aus dem Wirtschaftsressort der „Presse“ geben in dieser Folge Auskunft darüber, wie rasch eine Preisentspannung an heimischen Tankstellen ankommt, wieso politische Instabilität die Börsen oft unbeeindruckt lässt, und wie es in der Energiepolitik nach dem Schock der vergangenen Wochen weitergehen kann.
Gast: Beate Lammer und Matthias Auer, „Die Presse“
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Am Donnerstag waren es Meldungen, die nicht unbedingt nach Feuerpause klangen: Israel attackierte weiter Ziele im Libanon und verkündete den Tod des Neffen des Hisbollah-Chefs. Donald Trump appellierte an den Iran, sich an die „echte Vereinbarung“ zu halten. Gilt der Deal also auch für den Libanon? Gibt es hier kein schriftliches Übereinkommen?
Die Waffenruhe ist labil. Wie labil ist Donald Trump, fragen sich indes die oppositionellen US-Demokraten. Ein Impeachment-Verfahren wird diskutiert. US-Korrespondent der „Presse“, Stefan Riecher, analysiert im Podcast wie Donald Trump in den USA beurteilt wird, welche Ziele für die Verhandlungen erkennbar sind, wie sein Verhältnis zu Israel ist, und er erklärt, ob der US-Präsident einen Nato-Austritt der USA überhaupt umsetzen könnte.
Ruttes Mission gescheitert? Trump wirft Nato erneut mangelnde Unterstützung vor
USA und Iran verkünden Waffenruhe - doch es bleibt ein Deal mit vielen Fragezeichen
Wem gehört die Straße von Hormus?
Von Zöllen bis Energiekosten: Trumps Wiederwahl kommt Europa teuer zu stehen
Seit Wochen wird der Konflikt zwischen Festspielkuratorium und ehemaligem Intendanten Markus Hinterhäuser in aller Öffentlichkeit ausgetragen. In einem „Spiegel“-Bericht gehen Mitarbeiter anonymisiert hart mit ihm ins Gericht, auch die von ihm gekündigte ehemalige schauspielerische Leitung Marina Davydova wirft ihm vor, er habe insbesondere Frauen schlecht behandelt.
Gast: Thomas Kramar, „Die Presse“
Von Christine Mayrhofer. Das Ultimatum, das Donald Trump dem Iran gestellt hat, läuft in den kommenden Stunden aus – auf eine Einigung auf einen Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran deutet wenig hin. Zuletzt wurde das Ultimatum noch durch radikale Drohungen verstärkt. Laut Trump werde im Iran „die Hölle losbrechen“ und „jede Brücke im Land“ zerstört werden. Wie ernst sind diese Drohungen Trumps zu nehmen und wessen Vermittlung könnte dazu führen, dass in den kommenden Stunden doch noch eine Gesprächsbasis gefunden wird?
„Lässt sich eine Lösung für die Straße von Hormus finden, dann könnte auch dieser Krieg bald beendet sein“, ordnet Christian Ultsch, stellvertretender Chefredakteur der „Presse“ und Leiter des Außenpolitik-Ressorts, die aktuellen Bemühungen um einen Waffenstillstand ein. Er erklärt in dieser Folge von „Was wichtig ist“ welche Formen der Eskalation in diesem Krieg noch möglich sind, worauf es den Parteien für einen Waffenstillstand ankommt und was Österreichs Außenministerin Beate Meinl-Reisinger dabei ausrichten kann.
Gast: Christian Ultsch, „Die Presse“
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