Was wichtig ist

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Was wichtig ist episodes

  • Wie Islamismus und Hass Frauen zum Schweigen bringen sollen | Düzen Tekkal
    Düzen Tekkal: „Ich lasse mir von Angstmachern keine Angst machen“

    Düzen Tekkal ist Journalistin, Menschenrechtsaktivistin und eine von elf Geschwistern. In dieser Folge von „Was wichtig ist“ spricht sie über ihr Buch „Wut und Wärme“, ihr Aufwachsen in einer Familie mit elf Geschwistern, über Schwesternschaft als politische Kraft, über den Genozid an den Jesidinnen und Jesiden 2014, digitale Gewalt und den Krieg im Iran.

    Gast: Düzen Tekkal., Journalistin, Menschenrechtsaktivistin,, Buchautorin

    Moderation: Anna Wallner, Head of New Media
    Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger
    Zum Buch der Tekkal-Schwestern "Wut & Wärme - Wie wir mit Schwesternschaft Deutschland verändern" im Brandstätter Verlag: https://www.brandstaetterverlag.com/buch/wut-und-waerme/
    Mehr zum Thema:

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    56 min
  • Jeder gegen jeden im ORF: Es wird eng für manche Stiftungsräte

    Die Causa rund um die Entfernung von Roland Weißmann als Generaldirektor des ORF entwickelt sich zu einem Fiasko für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Weißmann klagt den ORF in Millionenhöhe. Der ORF könnte wiederum versuchen, die Schuld an der Situation auf die Verantwortlichen im Stiftungsrat abzuwälzen, die die Vorwürfe per Aussendung öffentlich gemacht hatten. Und – das hat es auch noch nicht gegeben – der ORF-Redakteursrat hat vier Stiftungsräten das Misstrauen ausgesprochen. Die beiden Vorsitzenden seien Lobbyisten, die auch vor Einflussnahme der Redaktion im Sinne ihrer Klienten nicht zurückschrecken. Zwischen all dem steht die interimistische Generaldirektorin Ingrid Thurnher, die offenbar auch nicht mehr die volle Rückendeckung vom Stiftungsrat besitzt. 

    Wird es also eng für die beiden Stiftungsratvorsitzenden Heinz Lederer und Gregor Schütze? Ihr Vorgehen steht immer mehr in der Kritik. Eine Art Familienaufstellung des ORF mit „Presse“-Journalistin Anna Wallner. Sie ist Leiterin des „New Media”-Ressorts und hat als versierte Medienjournalistin die Vorgänge im ORF genau im Blick.

    Gast: Anna Wallner, „Die Presse“

    Host: Klemens Patek
    Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger

    Mehr zum Thema:

    Roland Weißmann geht in die Offensive: „Ich will Gerechtigkeit, nicht Rache“

    ORF: Stiftungsrat schießt sich auf Ingrid Thurnher ein

    Brandstötter im Morgenjournal zum ORF: „Ein Desaster, dieses Bild“

    ORF-Redaktion spricht vier Stiftungsräten das Misstrauen aus – auch gegen Vorsitzenden Lederer

    Babler will Medien, die ihren Managern Boni zahlen, keine Gemeinwohlförderung geben

    29 min
  • Batterien als Recycling-Goldgrube
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    Die Energiewende und vor allem die E-Mobilität sind auf leistungsstarke Batterien angewiesen, denn sie stecken nicht nur in Elektrofahrzeugen, sondern in den meisten Geräten – vom Laptop und Handy bis zur Fernbedienung. Deshalb spielt das Recycling von Energiezellen eine immer größere Rolle, denn in Batterien befinden sich wertvolle und zum Teil seltene Rohstoffe, die recycelt wieder der Wertschöpfungskette zugeführt werden können.

    Rohstoffquelle Altbatterie: Schlüssel zur Energiewende

    An der Montanuniversität Leoben sind 30 bis 40 Forschende unter anderem im Christian Doppler-Labor tätig, wobei der Fokus auf den Bereichen Sicherheit, Transport, Materialentwicklung, Batteriechemie, Materialanalytik, Recycling und Energietechnologien liegt. „Diese Rohstoffe brauchen wir dringend für die Energiewende“, betont Reinhard Lerchbammer, PostDoc im Christian Doppler-Labor der Montanuniversität Leoben, „Dabei handelt es sich etwa um Lithium, Nickel, Kobalt oder Graphit. Indem wir diese Materialien aus alten Batterien zurückgewinnen, reduzieren wir geopolitische Abhängigkeiten und machen uns weniger verwundbar gegenüber volatilen Märkten und Lieferkettenrisiken.“

    Wertvolle Materialien zurückgewinnen und Abhängigkeiten reduzieren

    Bevor Batterien der Wiederverwertung zugeführt werden, erhalten vor allem Akkus aus E-Autos ein „Second Life“: Sie verfügen noch über etwa 70 bis 80 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität und können in stationären Energiespeichern für Solar‑ und Windstrom oder als kostengünstige Pufferspeicher für Industrie und Infrastruktur bis zu 15 weitere Jahre genutzt werden.

    Wie Methoden zum Batterie-Recycling, die an der Montanuniversiät entwickelt werden, aussehen und welche europäische Dimension die Verwertung von alten Akkus hat, erörterte Michael Köttritsch, „Die Presse“, mit Eva Gerold, Leiterin des Christian Doppler Labors für Fortschrittliches Recycling von Batterien und Assistenzprofessorin am Lehrstuhl für Nichteisenmetallurgie, und Reinhard Lerchbammer.

    Information: Mehr zur Forschung an der Montanuniversität Leoben unter unileoben.ac.at

    18 min
  • Defizitalarm: Wie viel mehr können wir noch einsparen?

    Österreich muss sparen und zwar noch mehr als eigentlich gedacht. Der Fiskalrat schätzt den Sparbedarf bis 2027 auf 4,4 Milliarden Euro. Durch den Krieg im Iran, den Krieg in der Ukraine, durch die Unberechenbarkeiten von US-Präsident Donald Trump, ist die Weltwirtschaft gleichzeitig gelähmt. Konjunkturdaten werden stetig nach unten korrigiert.

    Wirtschaftsressortleiter Jakob Zirm erklärt, warum Österreich mehr in die Vergangenheit als in die Zukunft investiert, was die Dänen besser machen und wo es sich wirklich lohnen würde, zu sparen.

    Gast: Jakob Zirm, Ressortleiter des "Presse"-Economist

    Host: Sissy Rabl
    Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger

    15 min
  • „Trump ist sich selbst der größte Feind“: Die vielen Fronten des US-Präsidenten

    Gast: Reinhard Heinisch, Professor für Österreichische Politik in vergleichender europäischer Perspektive an der Universität Salzburg

    Moderation: Anna Wallner, Head of New Media
    Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger

    Donald Trump steht seit Wochen an vielen Fronten gleichzeitig unter Druck. In dieser Folge von „Was wichtig ist“ analysiert USA-Experte Reinhard Heinisch die jüngsten Entwicklungen im Konflikt mit Iran und erklärt, warum Trump so wirkt, als habe er sich im ersten Jahr seiner zweiten Amtszeit etwas zu viel vorgenommen. Heinisch: „Trump scheint sich in ein Eck zu manövrieren – aber er manövriert uns mit in dieses Eck.“

    Dabei geht es nicht nur um die Straße von Hormus und die gescheiterten Verhandlungen mit Teheran, sondern auch um die amerikanische Innenpolitik: Wie reagieren Trumps Anhänger auf seine Eskalationen? Relativ gelassen, glaubt Heinisch und gibt zu bedenken: „Die meisten Amerikaner interessiert Außenpolitik relativ wenig – entscheidend ist, wie teuer das Leben ist.“

    Was sagen die Spannungen zwischen Trump und JD Vance auf der einen Seite und Marco Rubios Zurückhaltung im Iran-Krieg über die Machtkämpfe im republikanischen Lager aus? Wieso attackiert Trump den US-amerikanischen Papst Leo XIV. und postet ein KI-generiertes Bild von sich als heilender Jesus und sagt danach, er habe sich hier nur als „Doktor“ gesehen? Heinisch sagt zuerst: „Weil er sehr unstrategisch ist“ und ergänzt dann: „Viele religiöse Gruppen werden das kritisieren – aber für andere überwiegen am Ende die ideologischen Vorteile.

    Mehr zum Thema:

    Iran-Experte Richard Goldberg: „Europa braucht eine offene Straße von Hormus viel mehr als wir Amerikaner

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    38 min
  • Experte Techet zur Ungarn-Wahl: „Ob Magyar zu einem zweiten Orbán wird, wird sich erst zeigen“

    In Ungarn ist die Ära Viktor Orbán dieses Wochenende zu Ende gegangen. 16 Jahre lang war er mit seiner Fidesz-Partei an der Macht, diesen Sonntag hat sein ehemaliger Anhänger und jetziger Konkurrent Péter Magyar einen eindeutigen Sieg eingefahren, der sogar eine Zwei-Drittel-Mehrheit im ungarischen Parlament bringt.

    So groß der Jubel und die Freude am Wahlabend auch sind – ein richtiger Systemwechsel in Ungarn ist trotzdem nicht selbstverständlich, wie Peter Techet, Jurist und Historiker am Institut für den Donauraum und Mitteleuropa Wien, erklärt: „Auch wenn Orbán seine Niederlage eingeräumt hat, kann es dazu kommen, dass das jetzige Parlament mit Verfassungsänderung das aktuelle System schützt.“

    Techet analysiert in dieser Folge von „Was wichtig ist“, wie schnell die aktuelle Regierung ihre Posten räumen könnte, welche Art von Systemumbau Péter Magyar eigentlich vorschwebt und welche Ausmaße eine Aufarbeitung des „System Orbán“ annehmen könnte.

    **
    Gast:** Peter Techet, Jurist und Historiker, Institut für den Donauraum und Mitteleuropa
    Host: Christine Mayrhofer
    **Schnitt: **Audiofunnel/Georg Gfrerer
    **Credit: **Guardian News

    **Mehr zum Thema: **

    >>> Ungarn rechnet mit dem System Orbán ab und bleibt mit Magyar rechts der Mitte
    >>> Péter Magyar jubelt über Sieg: „Ungarn wurde von Orbán-System erlöst
    >>> 17 Milliarden Euro liegen in Brüssel bereit für Ungarn unter Péter Magyar
    >>> Orbán verliert, und die Aktien steigen. Wer sind die großen Player im Land – und wo kann man investieren?

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    22 min
  • Waffenruhe im Iran: Wann spüren wir sie an den Tankstellen?

    Kaum ausgehandelt ist die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran durch einen Großangriff Israels auf den Libanon schon wieder brüchig. Was bedeutet das Hin und Her für unsere Energiesicherheit? Kann eine sichere Durchfahrt der Straße von Hormus für Tankerschiffe garantiert werden?

    Die politischen Ereignisse der letzten Tage sind nicht ohne Auswirkungen auf Ölpreise und Börsenkurse geblieben. Beate Lammer und Matthias Auer aus dem Wirtschaftsressort der „Presse“ geben in dieser Folge Auskunft darüber, wie rasch eine Preisentspannung an heimischen Tankstellen ankommt, wieso politische Instabilität die Börsen oft unbeeindruckt lässt, und wie es in der Energiepolitik nach dem Schock der vergangenen Wochen weitergehen kann.

    Gast: Beate Lammer und Matthias Auer, „Die Presse“

    Host: Christine Mayrhofer
    Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger

    **Mehr zum Thema: ***

    Neue Prognose: Iran-Krieg hängt als Damoklesschwert über Österreichs Konjunktur
    Wann kommt der Ölpreissturz an der Tankstelle an?
    Waffenruhe im Iran: Diese Aktien brechen nun nach oben aus

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    22 min
  • Will Trump Nato-Länder bestrafen? „Ein Dorn im Auge sind ihm vor allem Frankreich, Italien, Spanien“

    Am Donnerstag waren es Meldungen, die nicht unbedingt nach Feuerpause klangen: Israel attackierte weiter Ziele im Libanon und verkündete den Tod des Neffen des Hisbollah-Chefs. Donald Trump appellierte an den Iran, sich an die „echte Vereinbarung“ zu halten. Gilt der Deal also auch für den Libanon? Gibt es hier kein schriftliches Übereinkommen?

    Die Waffenruhe ist labil. Wie labil ist Donald Trump, fragen sich indes die oppositionellen US-Demokraten. Ein Impeachment-Verfahren wird diskutiert. US-Korrespondent der „Presse“, Stefan Riecher, analysiert im Podcast wie Donald Trump in den USA beurteilt wird, welche Ziele für die Verhandlungen erkennbar sind, wie sein Verhältnis zu Israel ist, und er erklärt, ob der US-Präsident einen Nato-Austritt der USA überhaupt umsetzen könnte.

    Gast: Stefan Riecher, US-Korrespondent der „Presse“
    Host: Klemens Patek
    Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger

    Mehr zum Thema:

    Ruttes Mission gescheitert? Trump wirft Nato erneut mangelnde Unterstützung vor

    USA und Iran verkünden Waffenruhe - doch es bleibt ein Deal mit vielen Fragezeichen

    Wem gehört die Straße von Hormus?

    Von Zöllen bis Energiekosten: Trumps Wiederwahl kommt Europa teuer zu stehen

    15 min
  • Salzburger Festspiele: "Damit bekommt Ex-Intendant Hinterhäuser im Nachhinein recht"

    Seit Wochen wird der Konflikt zwischen Festspielkuratorium und ehemaligem Intendanten Markus Hinterhäuser in aller Öffentlichkeit ausgetragen. In einem „Spiegel“-Bericht gehen Mitarbeiter anonymisiert hart mit ihm ins Gericht, auch die von ihm gekündigte ehemalige schauspielerische Leitung Marina Davydova wirft ihm vor, er habe insbesondere Frauen schlecht behandelt.

    Auf der anderen Seite haben sich prominente Künstlerinnen und Künstler wie Elfriede Jelinek und Peter Handke in einem offenen Brief für ihn eingesetzt, und eine Kulturszene bangt um das Erbe seiner sehr erfolgreichen Festspielzeit. Im Podcast spricht Feuilleton-Redakteur Thomas Kramar über die „kleine Katastrophe“ in Salzburg und das große Drama dahinter.

    Gast: Thomas Kramar, „Die Presse“

    Host: Sissy Rabl
    Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger

    17 min
  • Donald Trumps Iran-Ultimatum: „Gesichtsverlust ist ihm egal“

    Von Christine Mayrhofer. Das Ultimatum, das Donald Trump dem Iran gestellt hat, läuft in den kommenden Stunden aus – auf eine Einigung auf einen Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran deutet wenig hin. Zuletzt wurde das Ultimatum noch durch radikale Drohungen verstärkt. Laut Trump werde im Iran „die Hölle losbrechen“ und „jede Brücke im Land“ zerstört werden. Wie ernst sind diese Drohungen Trumps zu nehmen und wessen Vermittlung könnte dazu führen, dass in den kommenden Stunden doch noch eine Gesprächsbasis gefunden wird?

    „Lässt sich eine Lösung für die Straße von Hormus finden, dann könnte auch dieser Krieg bald beendet sein“, ordnet Christian Ultsch, stellvertretender Chefredakteur der „Presse“ und Leiter des Außenpolitik-Ressorts, die aktuellen Bemühungen um einen Waffenstillstand ein. Er erklärt in dieser Folge von „Was wichtig ist“ welche Formen der Eskalation in diesem Krieg noch möglich sind, worauf es den Parteien für einen Waffenstillstand ankommt und was Österreichs Außenministerin Beate Meinl-Reisinger dabei ausrichten kann.

    Gast: Christian Ultsch, „Die Presse“

    Host: Christine Mayrhofer
    Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger
    **
    Mehr zum Thema: **
    >>> In den nächsten Stunden entscheidet sich, ob der Iran und die Welt noch tiefer im Chaos versinken
    >>> Blockierte Meerenge: Der Nato-Generalsekretär will Trump mit einem „Hormus-Kiew-Deal“ ködern
    >>> Trump droht – und die Ölpreise klettern weiter in die Höhe

    18 min

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Der Nachrichten-Podcast der Tageszeitung "Die Presse" erscheint wochentags Montag bis Freitag und zu besonderen Anlässen wie an Wahlsonntagen auch zwischendurch. Die Redaktion der "Presse" sagt, was wichtig ist und nimmt Sie mit auf Recherche und zu spannenden Gesprächspartnern.

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