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Von Christine Mayrhofer. Mit den Angriffen auf den Iran wird Donald Trump, der sich selbst gern als „Friedenspräsident“ inszeniert, zum Kriegspräsidenten. Sein Wahlversprechen, das US-Militär nicht mehr in Kriege fernab der Landesgrenzen zu verwickeln, hat er nicht eingehalten und das obwohl der Krieg gegen den Iran auch innenpolitisch viele Gegner hat. Hat Trump zu hoch gepokert? Riskiert er mit diesem Krieg seinen innenpolitischen Erfolg? Für Stefan Riecher, US-Korrespondent der „Presse“, ist klar: „Dieser Krieg wird Trumps politisches Vermächtnis bestimmen".
Er analysiert in dieser Folge die Rhetorik der US-Politik rund um die Angriffe auf den Iran, und gibt einen Einblick, inwiefern der Krieg und die Widersprüche, die Trump und seine Minister ausgeben, die anstehenden Midterms beeinflussen könnten.
Gast: Stefan Riecher, US-Korrespondent „Die Presse“
**Mehr zum Thema: **
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Von Christine Mayrhofer. Der Konflikt zwischen den USA und Israel und dem Iran weitet sich aus: Israel und die Hisbollah im Libanon greifen einander an, US-Militärstützpunkte in der Golfregion sind Angriffsziele des Iran, eine Drohne greift sogar einen britischen Luftwaffenstützpunkt auf Zypern an.
Oberstleutnant Christoph Göd, Militärstratege beim Österreichischen Bundesheer, spricht als Gast in dieser Folge über die verschiedenen Eskalationstufen des Konflikts, darüber, wie die angekündigte Antwort der Golfstaaten ausfallen könnte und wie sich die Lage in den kommenden Tagen weiterentwickeln wird.“
Gast: Oberstleutnant Christoph Göd, Österreichisches Bundesheer
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Einen Tag nach dem Start der Operation „Epic Fury“ (zu Deutsch: „Epischer Zorn“) ist die Lage in und um Iran immer noch sehr unsicher. Nach dem gemeinsamen Angriff der USA und Israels auf Ziele im Iran und der Bestätigung aus Teheran, dass der oberste Religionsführer Ayatollah Ali Khamenei am Samstag getötet wurde, folgt eine Welle von Vergeltungsschlägen in der Golfregion.
In dieser Spezialfolge unseres Nachrichtenpodcasts erklärt Duygu Özkan, Redakteurin im Außenpolitikressort, warum Khameneis Tod die Mullahs zwar fürs Erste ins Chaos stürzt, aber nicht automatisch das Ende der Islamischen Republik bedeutet. „Khamenei hat seine Nachfolge nicht geregelt. Sie brauchen dringend einen neuen Ayatollah“, sagt Özkan. Trotzdem sind viele Menschen, sie schätzt ca neun Prozent der Bevölkerung abhängig von den Revolutionsgarden.
Der entscheidende zusätzliche Schauplatz liegt dieser Tage ausgerechnet in Wien: Duygu Özkan ist morgen, Montag, bei der Internationalen Atombehörde (IAEA) in der UNO-City. Dort beginnt die reguläre Sitzung des IAEA-Gouverneursrats und Generaldirektor Rafael Grossi hat für Montag eine Pressekonferenz angekündigt. Eigentlich sollten die Gespräche, die zuletzt in Genf geführt wurden, diese Woche in Wien weitergehen. Nach der Eskalation steht aber offen, ob es überhaupt zu Verhandlungen kommt und welche Rolle die IAEA jetzt spielen kann, wenn es um Kontrolle, Transparenz und das iranische Atomprogramm geht.
Die Lage entwickelt sich stündlich. Alle Updates finden Sie laufend auf DiePresse.com und in der Presse-App.
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Am dritten März jährt sich die Angelobung der Dreierkoalition. Der ehemalige Neos-Mandatar und heutige Unternehmer Gerald Loacker blickt durchaus kritisch auf das erste Jahr der Neos-Regierungsbeteiligung. „Ich hätte erwartet, dass das Ergebnis bürgerlicher ausfällt“, merkt er im Gespräch mit Anna Wallner und Klaus Knittelfelder an und kritisiert insbesondere die Kombination aus Mietdeckel, Abgabenlast und Preisregulierungen in Supermärkten. Sein Befund: „Gemessen an der Qualität des Personals setzt sich die SPÖ beeindruckend stark durch.“
In dieser Folge von „Was wichtig ist“ erklärt Loacker, wieso ihn Budgetpolitik und Pensionsreform der Bundesregierung nicht überzeugen, was ihm in der Kommunikation der Dreierkoalition fehlt und warum er die Performance von Staatssekretär Sepp Schellhorn nicht so kritisch sieht. Außerdem plaudert Gerald Loacker darüber, was er am Leben als Politiker vermisst, und erklärt, warum er eine Rückkehr in die Politik trotzdem für ausgeschlossen hält.
Gast: Gerald Loacker, Ex.Neos-Mandatar
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Werner Faymann wurde danach Bundeskanzler, Michael Ludwig Wiener Bürgermeister. Das Amt des Wiener Wohnbaustadtrats ist ein mächtiges und gilt als politisches Sprungbrett. Doch die aktuelle Wohnbaustadträtin in Wien, Kathrin Gaál, sucht den Absprung aus der Politik. Sie gibt ihr Amt Ende März ab. Nicht unbedingt überraschend, wie Martin Stuhlpfarrer, „Presse“-Beobachter der Wiener Stadtpolitik, im Podcast erklärt.
Was sind die Pläne von Gaál? Was gibt es über ihre Nachfolgerin Elke Hanel-Torsch zu wissen? Und wird Bürgermeister Ludwig 2030 noch einmal als Spitzenkandidat der SPÖ Wien antreten? Womit ist die rot-pinke Stadtregierung derzeit beschäftigt? Ein Podcast über die aktuellen Geschehnisse in der Wiener Stadtpolitik.
Bürgermeister Ludwig baut Wiener Stadtregierung um
Sonntagsöffnung in Wien: Widerstand gegen ÖVP-Chef Figl - auch in eigener Partei
Michael Ludwigs neue Frauenstadträtin: Wer ist Elke Hanel-Torsch?
Sieben Fragen zu Wiens großer Radweg-Offensive
>> diepresse.com/wien
Die Rede zur Lage der Nation hat Tradition. Dass US-Präsident Donald Trump sie als Wahlkampfveranstaltung wahrnimmt ebenso. Zwei Stunden lang sprach Trump über die US-Wirtschaft, seine Immigrationspolitik, die Stärken der Republikaner und die Schwächen der Demokraten.
Was an der Rede überraschte, wie die beiden Parteien sich für die Kongresswahlen im Herbst in Stellung bringen und warum Vizepräsident J.D. Vance von so viel moralischer Unterstützung schon beinahe Muskelkater in den Oberschenkeln haben müsste, das weiß „Presse“-Korrespondent Stefan Riecher.
Gast: Stefan Riecher, „Die Presse“
von Christine Mayrhofer. Social Media ist schnell, bunt und lustig, es beschert Dopamin und es macht süchtig: Das richtige Maß ist schon für Erwachsene schwer zu finden, Kinder und Jugendliche tun sich dabei nochmals schwerer. Nicht zuletzt deswegen sorgt Social Media in privaten wie in politischen Kreisen für Diskussionen.
Petra Trautwein, Coaching-Expertin und Autorin des Buches „Handyfrei. Wie Eltern ihren Kindern einen gesunden Umgang mit Handy & Medien beibringen“ spricht in dieser Folge über die „Smartphone-Epidemie“ unter Kindern und Jugendlichen, darüber wie Erwachsene einen selbstbestimmten Umgang mit Social Media vorleben können und darüber, was ein Verbot von Social Media für Familien bringen könnte.
Gast: Petra Trautwein, Autorin und Coaching-Expertin
Von Christine Mayrhofer. Mit Dienstag stoppt die US-Zollbehörde die Einhebung jener Zölle, die vom Obersten Gerichtshof der USA am Freitag für ungültig erklärt worden sind. Die von Donald Trump im April 2025 mit großen Tafeln präsentierten und per Notstandsgesetz verhängten Abgaben sind, so der Gerichtshof, ohne Zustimmung des US-Kongresses rechtswidrig. Es wäre nicht Trump, wenn er sich so ein Urteil zu Herzen nehmen würde. Er hat gleich einmal, auf anderer Rechtsgrundlage, neue Zölle verhängt, und diese wenig später sogar nach oben korrigiert.
Was bedeutet das Urteil und die neuen Zölle für die Europäische Union? Ist das mühsam bewerkstelligte Handelsabkommen zwischen der EU und den USA vom Tisch? Und wird jetzt sogar die sogenannte „Handels-Bazooka“ wieder ausgepackt?
Michael Laczynski, Europa-Ressortleiter der „Presse“ erklärt in dieser Folge, warum es so schwierig ist im aktuellen Zollchaos den Überblick zu behalten, was die neue Lage für den Handel der Europäischen Union bedeutet, und welche Schritte jetzt gesetzt werden können.
Gast: Michael Laczynski, "Die Presse"
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Von Christine Mayrhofer. In der neuen politischen Elite der USA rund um Donald Trump spielen viele Machtfaktoren eine Rolle: Geld, Beziehungen, technologische Vorherrschaft - und Religion. Ein Teil Trumps mächtiger Unterstützer besteht aus den großen Tech-Unternehmern des Silicon Valley, die von einem hypereffizienten, Unternehmerstaat träumen. Einer ihrer Vertreter, Curtis Yarvin, tritt dieses Wochenende sogar in Wien auf.
Andere sehen sich eher als Traditionalisten, die die Rückkehr zu einer vermeintlich stabileren Ordnung herbeisehen. Sogenannte „christian nationalists“, also christliche Nationalisten verknüpfen den christlichen Glauben mit der nationalen Identität der USA. Für Pluralismus, Religionsvielfalt und die Trennung von Kirche und Staat ist in ihrer Weltanschauung kein Platz. Schlimmstenfalls wird damit nicht nur die politische Vormachtstellung religiös legitimiert, sondern auch Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt.
In dieser Folge spricht Journalistin, Autorin und Sozialanthropologin Mirjam Kid über die Verbindung von Religion und Politik in den USA. Sie erklärt, welche Traditionen der weiße christliche Nationalismus in den USA hat und welche Rolle er für den Erfolg von Donald Trump und der MAGA-Bewegung spielt.
Gast: Mirjam Kid, Journalistin und Autorin
>>> Zum Buch von Mirjam Kid
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Von Anna Wallner und Christine Mayrhofer. Bei Gedenkveranstaltungen im Iran, die den Todesopfern der blutig niedergeschlagenen Proteste rund um den 8. und 9. Jänner gewidmet sind, werden, wie auf Videos im Netz zu sehen ist, regierungskritische Parolen skandiert. Gleichzeitig geht die Gewalt des Regimes weiter, wie Journalistin Rosa Lyon im Gespräch mit Anna Wallner berichtet: „Es werden weiterhin Menschen verhaftet, Verhaftete gefoltert, Exekutionen finden statt.“
Lyon erzählt in dieser Folge von „Was wichtig ist“ von ihrer Recherche-Reise nach Teheran und darüber, wie die Gesellschaft dort zwischen kollektiver Traumatisierung und mutigem Widerstand schwankt. Sie berichtet vom veränderten Selbstbewusstsein der Frauen und analysiert die schwierigen diplomatischen Verhandlungen über das Atomprogramm sowie die interne Machtstabilität des Regimes unter Ajatollah Khamenei.
Gast: Rosa Lyon, ORF
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