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Am Freitag starten die olympischen Spiele 2026 in Mailand und Cortina, mit Schauplätzen an noch viel mehr Orten. Zwischen den einzelnen „Clustern“, wie die Gruppierung von Sportarten an einzelnen Orten heißt, müssen Sportfans, Journalisten und Funktionäre weite Wege zurücklegen. „Presse“-Sportressortchef Markku Datler erzählt von den sportpolitischen Fragen, die ein derartiges Großevent mit sich bringen und von sportlichen Erwartungen an die diesjährigen Spiele sowie dem Reiz von Olympia.
Datler erinnert sich an die Dopingrazzia mit all ihren Folgen bei den Spielen von Turin im Jahr 2006 und erklärt, wann eine österreichische Bewerbung um die Austragung der Spiele eine Chance hätte. Und für alle Sportinteressierten hat er eine gute Nachricht: Tickets für etliche Bewerbe sind noch zu haben, die Anreise ist kurz. Nur mit Hotelübernachtung könnte es womöglich schwierig bzw. teuer werden.
Gast: Markku Datler, „Die Presse“-Sportressortleiter
Matthias Mayer und das Gold-Rezept: Wie wird man drei Mal in Folge Olympiasieger?
5,3 Milliarden Euro Einnahmen? Was Olympia 2026 Italien kosten und bringen soll
Mailand als Hauptstadt des Wintersports? Über eine Stadt, die sich immer wieder neu erfindet
Die Wehrdienstkommission schlägt eine Verlängerung der Wehrpflicht vor, die ÖVP hat dazu vergangene Woche gleich einmal eine Volksbefragung angekündigt. Die Opposition scheint dafür offen, die Koalitionspartner SPÖ und Neos reagieren zurückhaltend: Gut abgesprochen wirkt hier wenig.
Eine inhaltliche Debatte wird, wenn überhaupt, eher verhalten geführt, ein entschiedenes politisches Auftreten gibt es nicht, die angeführte Kommission spricht gar von einer Verzögerungstaktik. Wie stehen die Parteien eigentlich inhaltlich zur Wehrpflichtverlängerung? Und könnte eine Volksbefragung darüber gar zum „Wahlkampf“ innerhalb der Koalition werden?
Daniel Bischof aus dem Innenpolitikressort der „Presse“ ordnet in dieser Folge polithandwerkliche Fehler ein, er erklärt, was die Volksbefragung abfragen könnte, und welche Gefahren ein innerkoalitionärer Wahlkampf mit sich bringt.
Von Christine Mayrhofer. Ausverkauf bei den Edelmetallen: Nach einem Flatcrash am Donnerstag sind die Gold- und Silberpreise übers Wochenende weiter gefallen. Hat der Markt eine notwendige Preiskorrektur herbeigeführt oder haben Faktoren von außen zu der Verkaufskaskade geführt? Wie hängen die Preisentwicklung von Gold, Silber und Bitcoin zusammen? Und was haben der mögliche neue US-Notenbankchef Kevin Warsh und seine straffere Geldpolitik damit zu tun?
Beate Lammer, Börsenexpertin der „Presse“ aus dem Wirtschaftsressort, spricht in dieser Folge den Crash und seine Folgen, darüber, was die US-Geldpolitik mit den Bewegungen zu tun hat, und sie erklärt, was für Anleger in der aktuellen Situation besonders wichtig ist.
Gäste: Beate Lammer, „Die Presse“
**Mehr zum Thema: **
>>> Gold, Silber und Bitcoin sind gecrasht - was Anleger nun tun können
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Zu Gast ist Andreas Grassl (@worldpolitics.daily, er kommentiert Geopolitik auf Social Media und arbeitet als Sportkommentator bei CANAL+.
Was lässt sich über den Iran überhaupt noch verlässlich sagen, wenn das Internet dicht ist – und warum bedeutet ein möglicher US-Luftschlag nicht automatisch „Regimewechsel“? Andreas Grassl (@worldpolitics.daily ordnet die Lage zwischen Teheran und Washington ein, spricht über Informationsquellen im Blackout und darüber, woran man echte Eskalationssignale erkennt. Wir reden auch über seine Arbeit und wie man Trolle erkennt. Und zum Schluss geht es auch um Sport: WM 2026 in den USA, Boykottaufrufe und die Frage, wie politisch Fußball inzwischen geworden ist.
Es geht auch um: Berichte über sehr hohe Opferzahlen im Iran – und wie man mit nicht unabhängig verifizierten Zahlen umgeht
Hinweis: Bei strittigen Angaben (z.B. Opferzahlen, Sicherheitsmaßnahmen) sprechen wir ausdrücklich über Berichte und über Informationen, die nicht unabhängig verifiziert sind.
Teil eins des Interviews aus YouTube ansehen:
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Von Klemens Patek. Wie viel Zeit verbringen Sie jeden Tag in sozialen Medien wie Instagram, Snapchat, Youtube, Facebook, Tiktok? Es sind ja nicht nur die Jungen, die viel Zeit auf ihrem Handy verbringen. Für jüngere Menschen unter 14 Jahren plant die Regierung bis zum Herbst 2026 den Zugang zu sozialen Medien zu verbieten, bzw. zu verunmöglichen. Dabei ist die Frage des „Wie?“ noch längst nicht geklärt. Die Anbieter zur Kontrolle zu verpflichten, wie in Australien, würde den ohnehin schon mächtigen Konzernen weitere Daten an die Hand geben, etwa beim Hochladen von Ausweisfotos. Technische Lösungen mit einem Zwischenschritt, etwa mithilfe der ID Austria, sind noch nicht ausgereift, erklärt „Presse“-Technik-Expertin Barbara Steinbrenner im „Presse“-Podcast. Und wo bleibt eigentlich eine EU-weite Lösung?
Zuvor erklären Flora Fuchs und Marie Füreder, die bei der „Presse“ derzeit ihre berufspraktischen Tage absolvieren, wie sie als junge Generation soziale Medien und die geplante Einschränkung sehen. Das Problembewusstsein der oftmals zu langen Handyzeit ist beiden mehr als bewusst, sie betonen aber auch die positiven Seiten der sozialen Medien, die in der Debatte häufig zu kurz kommen.
Gäste: Barbara Steinbrenner, Tech-Journalistin der „Presse“, sowie Flora Fuchs und Marie Füreder, die ihre berufspraktischen Tage bei der „Presse“ absolvieren
>> Das Social-Media-Verbot der Regierung ist ein Armutszeugnis
>> Social-Media-Verbot: „Elfjährige radikalisieren sich in kurzer Zeit“
>> Regierung plant Social-Media-Verbot für Unter-14-Jährige
>> Von Wien bis Paris: Social Media wird ein Tabu
>> Ein Dämpfer für das Social-Media-Verbot in der „ZiB 2“
>> Wenn Algorithmen krank machen: Der Prozess, der Big Tech zittern lässt
Zuletzt waren es die Betreiber des Traditionsheurigen Wambacher in Wien-Hietzing, die Insolvenz anmeldeten. Davor traf es das Gasthaus Brandstetter auf der Hernalser Hauptstraße oder Hausmair‘s Gaststätte in Wien-Neubau. Ja, selbst gut besuchte Wirte können sich den Erhalt des Betriebs teilweise nicht mehr leisten.
Gold ist plötzlich wieder ein Gesprächsthema – nicht nur an den Märkten, sondern auch in der Stadt. Denn während der Preis für eine Feinunze Anfang der Woche erstmals über 5000 US-Dollar gestiegen ist, zeigt sich im Alltag eine unerwartete Nebenwirkung: Wer Schmuck oder alte Stücke verkaufen will, braucht teils Geduld – und hört mancherorts sogar: „Wir kaufen gerade nicht.“
In „Was wichtig ist“ ordnet Susanne Bickel aus dem Wirtschaftsressort der "Presse" ein, warum Gold gerade so stark gefragt ist, welche Rolle Zentralbanken dabei spielen, ob es überhaupt genug Gold gibt – und was für Privatanleger in Österreich wichtig wird, wenn sie jetzt über Kauf oder Verkauf nachdenken: von Preisabschlägen und Gebühren bis zur steuerlichen Behaltefrist bei physischem Gold. Außerdem: Warum Silber zwar mitzieht, aber ein gänzlich anderes Risikoprofil hat.
5000 Dollar und mehr: Warum Gold immer neue Höhen erreicht
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Von Christine Mayrhofer. Vergangene Woche drohten die Besitzansprüche der USA auf Grönland nicht nur zu einem Konflikt innerhalb der Nato zu werden, sondern auch die militärische Weltordnung über den Haufen zu werfen. Diese Woche werden Auseinandersetzungen rund um die umstrittene Einwanderungsbehörde ICE innerhalb der USA zum innenpolitischen Ausnahmezustand.
Die neue Strategie und der neue politische Fokus der USA unter Donald Trump als Präsidenten lassen sich nicht nur von außen beobachten, man kann sie auch nachlesen. Etwa in der im Dezember vorgelegten Nationalen Sicherheitsstrategie der USA oder in der neuen Verteidigungsstrategie des Pentagon.
Sie sieht etwa Russland nicht als militärische Gefahr für Europa, sucht eine Balance mit China und legt den Fokus auf „Homeland-Security“. Christian Ultsch, stellvertretender Chefredakteur der „Presse“, beantwortet in dieser Folge die Frage, ob die USA ihre Position als Weltmacht tatsächlich abgeben und was danach kommt.
Gast: Christian Ultsch, „Die Presse“
Am Samstag wird Josef Grünwidl als neuer Wiener Erzbischof feierlich im Wiener Stephansdom in sein Amt eingeführt. Die Ernennung ist seit Oktober bekannt, Grünwidl ist außerdem seit dem altersbedingten Rücktritt von Kardinal Schönborn im Jänner 2025 Verwalter der Erzdiözese Wien. Und doch ist die Bischofsweihe am Samstag eine besondere Zeremonie voller Symbolik.
Darüber und welche Befugnisse der künftige Erzbischof hat, welche Erwartungen viele Menschen in der katholischen Kirche an Josef Grünwidl haben – zu diesen Fragen ist Regina Polak im „Presse“-Podcaststudio zu Gast, sie ist Professorin für praktische Theologie und interreligiösen Dialog an der Universität Wien und profunde Kirchenkennerin.
**Gast: **Regina Polak, Professorin für praktische Theologie und interreligiösen Dialog an der Universität Wien
**Mehr zum Thema: **
Theologin Regina Polak: „Mein Kinderglaube ist mir abhanden gekommen“
Erzbischof Grünwidl: Ein Neustart in Wien voller Erwartungen, Wünschen und Hoffnungen
Gast: Gabriel Felbermayr, Leiter des Wirtschaftsforschungsinstituts Wifo
Gastkommentar von Gabriel Felbermayer: Heiße Debatte zur kalten Progression
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