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Sie haben Gemälde mit Farbe beschüttet, auf Flugfeldern protestiert und sich an die Autobahn geklebt: Die Mitglieder der Letzten Generation wussten, wie man von sich reden macht. Sprecher der Gruppe waren so gut wie in jeder Talkshow zu Gast, ja jeder im Land hatte eine Meinung zu den jungen Aktivisten. Seit zwei Jahren ist damit Schluss.
Ab Freitag müssen sich 47 der Aktivisten vor Gericht verantworten, es geht um Sachbeschädigung, zum Teil auch schwere Sachbeschädigung. Im Podcast spricht Chronik-Redakteurin Teresa Wirth über den Prozess, das Erbe der Letzten Generation und die Zukunft des Klimaaktivismus.
Gast: Teresa Wirth
Von Anna Wallner und Christine Mayrhofer. Seit Mitte Jänner ist das Webradio „Austria First“ auf Sendung. Die Musik, die dort zu hören ist, wirkt relativ beliebig, doch betrieben wird der Sender von einer Partei, der FPÖ. Wohl deswegen klingen die „Nachrichten“ des Senders meist wie eine FPÖ-Presseaussendung und wenn es in der Partei eine große Veranstaltung gibt, etwa den Politischen Aschermittwoch diese Woche, dann kann man via „Austria First“ auch live zuhören.
In dieser Folge erklärt der emeritierte Rechtsanwalt und Medienrechtsexperte Dr. Thomas Höhne im Gespräch mit Anna Wallner, warum Parteien terrestrisch kein Privatradio machen dürfen, online aber schon – und warum es dafür kein eigenes „Webradiogesetz“ gibt. Er erklärt außerdem, warum Künstlerinnen und Künstler in der Praxis kaum pauschal verhindern können, in einem Radioprogramm gespielt zu werden, sehr wohl aber, wenn ein Song gezielt in einen politischen Kontext gestellt und „zweckfremd“ instrumentalisiert wird.
Zum Schluss geht es um den Song der FPÖ-nahen John Otti Band, die es mit einem Parteisong für kurze Zeit in die österreichischen Charts geschafft und somit Ö3 in Verlegenheit gebracht hat: Soll auf einem öffentlich-rechtlichen Sender das Lied einer Partei gespielt werden?
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Gast:
Text von Thomas Seifert: Sicherheitskonferenz: Österreich soll „kein blinder Fleck in Europa sein“
München als Seismograf der Weltpolitik: Bei der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 stand das Verhältnis zwischen den USA und Europa im Mittelpunkt. US-Außenminister Marco Rubio trat versöhnlicher auf – doch wie viel hat sich inhaltlich wirklich verändert? Thomas Seifert war für Die Presse vor Ort und erzählt, was auf den großen Bühnen gesagt wurde, was hinter den Kulissen verhandelt wird. Es geht um Europas neues Selbstverständnis, um Rechtsaußen-Europa, um Österreichs Rolle – und um den Ukraine-Krieg, der in München überall mitschwingt. Es bleibt die Frage: Hat Europa verstanden, dass es jetzt einen Plan braucht und endlich ins Tun kommen muss?
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Warum hat er seine Freundin zurückgelassen? Warum hat sie ihr Biwak nicht verwendet? Warum haben sie auf den Rettungshubschrauber nicht reagiert? Es sind viele Fragen, die die Öffentlichkeit beschäftigen, seitdem das Unglück am Großglockner im Jänner vor einem Jahr passiert ist, bei dem eine junge Frau zu Tode kam.
Sie und ihr im Bergsteigen erfahrener Partner wollten den Gipfel des Großglockners besteigen. Sie starten, früh am Morgen, doch der Aufstieg dauert viel länger als er sollte. Als ein Hubschrauber das Paar spät in der Nacht am Grat findet, geben die beiden trotzdem kein Zeichen um Hilfe. Kurz vor Mitternacht ist es dafür zu spät. Die junge Frau kann nicht weiter. Der Mann lässt sie zurück, sucht nach Hilfe, aber Rettung ist in dieser Nacht keine mehr möglich. Die Frau wird am nächsten Morgen knapp unter dem Gipfel gefunden. Sie ist tot.
Gast: Bernadette Bayrhammer, „Die Presse“
Wenn Sie an Künstliche Intelligenz denken, denken Sie dann an ChatGPT? KI-Anwendungen sind längst kein Neuland mehr und verändern den Arbeitsmarkt seit Jahren - noch nicht immer mit voller Effizienz, aber der Umbruch ist nicht mehr zu bremsen. Wirtschaftsjournalist David Freudenthaler erklärt im „Presse“-Podcast, welche Umwälzungen der Arbeitsmarkt derzeit durchmacht und welche Branche oder Gruppe am ehesten betroffen ist.
Und was sind eigentlich KI-Agenten? Noch sind diese KI-Anwendungen nicht für jeden ganz einfach zu bedienen, doch die Künstliche Intelligenz könnte schon jetzt Ihre Mails sortieren, beantworten, Reisen zusammenstellen und buchen, den ETF-Sparplan verwalten und automatisiert ihre Steuern im Blick behalten. Wenn da nicht die Sorge vor Daten- und Kontrollverlust wäre.
Ein Gespräch über die neuesten Entwicklungen der KI-Branche und die Frage: Warum gründen KI-Agenten eine eigene Religion?
Gast: David Freudenthaler, Wirtschaftsjournalist „Die Presse“
„Niemand will die Person sein, die ohne KI arbeitet, wenn andere damit doppelt so schnell sind“
Künstliche Intelligenz wird 2026 erwachsen – und wir sollten mitwachsen
Openclaw: Ein KI-Assistent erobert die Welt
Die nächste Stufe der Künstlichen Intelligenz: Das Zeitalter der Agenten beginnt
Nvidia und OpenAI im Clinch: Droht das Ende von ChatGPT?
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Eine lange Diktatur mit einem schnellen Ende, über 13 Jahre Bürgerkrieg, und eine neue, Übergangsregierung, von der sich erst herausstellen wird, ob sie für eine bessere Zukunft steht: Seit dem Sturz des Assad-Regimes regiert in Syrien Ahmed al-Sharaa, der zumindest früher als radikaler Islamist auftrat. Kämpfe von Regierungstruppen und Minderheiten gab es bis zuletzt weiterhin.
Stabilität in Syrien wünschen sich nicht nur die Bevölkerung, sondern auch viele europäische Staaten, durchaus mit politischem Eigeninteresse. Die österreichische Regierung bemüht sich um die freiwilliger Rückkehr und Abschiebungen von Menschen, die aus Syrien geflüchtet sind, ähnliche Diskussionen gibt es in Deutschland.
Christoph Zotter, aus dem Auslands-Ressort der „Presse“, war zuletzt in Syrien und hat sich vor Ort ein Bild gemacht. Er spricht in dieser Folge darüber, wie stabil Syrien tatsächlich ist, wie es den Menschen vor Ort geht und darüber, was Menschen, die nach Syrien zurückkehren, erleben.
Gäste: Christoph Zotter, „Die Presse“
>>> Der lange Weg in ein neues Land: "Ich rufe alle Syrer auf, zurückzukehren"
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Gast: Oliver Pink, innenpolitikchef der "Presse"
Es dürfte eine spannende Woche für die SPÖ und ihren Parteichef Andreas Babler werden. Am Donnerstag wird der Vizekanzler den Opernball besuchen, am Morgen danach könnte es für ihn politisch richtig ernst werden: Denn am Freitag tagt das SPÖ-Präsidium und der Parteivorstand – und dort entscheidet sich, ob Babler am Parteitag Anfang März einen Gegenkandidaten namens Christian Kern bekommt. Der war schon einmal Bundeskanzler Österreichs, von Mai 2016 bis Dezember 2017. Wir fragen uns in dieser Podcastfolge, was ist dran an der erneuten Obmann-Debatte und wie wird sie am Freitag ausgehen. Zu Gast ist Oliver Pink, Innenpolitikchef der „Presse“.
Es steht „Spitz auf Knopf“ in der SPÖ
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Von Christine Mayrhofer Latin-Superstar Bad Bunny hat bei der Halftime-Show des Super Bowls für eine fulminante Show gesorgt: Neben den USA feierte er in seinem gänzlich auf Spanisch gehaltenen Auftritt auch noch viele andere Länder des Doppelkontinents Amerika ab und beschwor Liebe anstelle von Hass.
Eine Botschaft, die bei Donald Trump nicht auf Gefallen gestoßen ist, er sprach gar von der „schlechtesten Halbzeitshow aller Zeiten“.
Eva Dinnewitzer, Redakteurin im Kulturressort der „Presse“, spricht in dieser Folge darüber, wie viel Kulturkampf im Entertainment stattfindet, wieso sich viele Prominente klar hinter oder gegen Trump stellen und darüber, wie viel politisches Engagement von Prominenten überhaupt ausrichten kann.
Gast: Eva Dinnewitzer, „Die Presse“
**Mehr zum Thema: **
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Von Christine Mayrhofer. Er will Grönland kaufen, verhängt Zölle nach persönlichem Gutdünken und maßregelt andere Staatschefs vor Kameras: Donald Trumps Politik scheint oft eine der persönlichen Eitelkeiten und des eigenen Vorteils zu sein, ohne langfristige Strategie oder diplomatisches Ermessen.
Trumps erratische Art und seine Ausdrucksweise verdecken allerdings die Reihe an radikalen Strategen, die in der zweiten Reihe das theoretische Fundament für eine illiberale Wende der USA liefern.
Susanna Bastaroli, stellvertretende Auslands-Ressortleiterin der „Presse“, spricht in dieser Folge über die Thinktanks und Theoretiker, die das ideologische Fundament für Trumps Politik liefern. Sie erläutert, wie eine neue Riege rechter Intellektueller die Leitlinien für Trumps Politik schafft, und kategorisiert die Denker und Intellektuellen, die zwar unterschiedliche Schwerpunkte setzen, aber doch alle eine illiberale Wende in den USA vorbereiten.
Gäste: Susanna Bastaroli, „Die Presse“
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Es gibt kaum ein Late-Night-Format in den USA, das sich dieser Tage nicht über die Dokumentation „Melania“ der US-First Lady lustig gemacht hätte. Ist die Häme politisch motiviert oder gerechtfertigt, muss man sich dieser Tage aus der Ferne fragen. Am 30. Jänner ist der Film in den Kinos angelaufen – das Einspielergebnis war für eine Dokumentation recht gut, die Kinos sollen zum Teil aber leer gewesen sein.
In 104 Filmminuten soll man der Frau näherkommen, die wie eine Sphinx an Donald Trumps Seite posiert. Ob das gelungen ist, wie sich Melania Trump inszeniert und ob der Film sehenswert ist, darüber spricht Redakteur Benjamin Stolz im heutigen Podcast.
Gast: Benjamin Stolz, „Die Presse“
(„Melania“ im Kino: Ein zynisches Stück MAGA-Propaganda)
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