Was wichtig ist

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  • Österreich in der Budgetkrise: „Plötzlich“ ist alles noch viel schlimmer

    Und plötzlich ist das Loch im Budget noch größer. Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) muss aufgrund größerer Verschuldung der Länder offenbar mit einem Defizit von 4,9 Prozent des BIP, des Bruttoinlandsprodukts, rechnen. Angepeilt waren zuletzt 4,5 Prozent des BIP. Diese neuen Zahlen wurden der „Presse“ mitten in einem Machtkampf zwischen Bund, Ländern und Gemeinden zugespielt, die derzeit um einen Stabilitätspakt ringen.

    „Presse“-Vizechefredakteur Gerhard Hofer analysiert im Podcast die aktuelle Budgetkrise und erklärt, welche Auswirkungen das offenbar doch größere Finanzproblem des Staates Österreichs haben könnte. Die Verschuldung der Länder ist in den letzten Jahren jedenfalls massiv angestiegen - und eine Lösung ist nicht in Sicht.

    Gast: Gerhard Hofer, „Presse“-Vizechefredakteur

    Host: Klemens Patek
    Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger

    Mehr zum Thema:

    Budgetdefizit droht wegen Wien massiv zu steigen: 4,9 statt 4,5 Prozent

    Marterbauer zu einem neuen Sparpaket: „Kann nicht ausschließen, dass man nachjustieren muss“

    Warten, bis die Troika kommt

    Wo das Defizit massiv gestiegen ist

    13 min
  • Wie „angezählt“ ist Harald Mahrer als WKO-Präsident?

    Von Christine Mayrhofer. Als vielbeschäftigter Mann konnte man Harald Mahrer immer schon bezeichnen, immerhin leitet er nicht nur die Wirtschaftskammer (WKÖ) und den Wirtschaftsbund, bis am Montag war er außerdem noch Präsident des Generalrats der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB).

    Die vergangene Woche war wohl trotzdem außergewöhnlich stressig: Massive Kritik an Lohnanpassungen innerhalb der Wirtschaftskammer, Medien, die ein „PR-Desaster“ konstatieren und ein ausgewachsener „WKO-Krisengipfel“ am Sonntag. Nun legt Mahrer seine Funktion bei der Nationalbank zurück, WKO-Präsident will er weiterhin bleiben.

    Gerhard Hofer, stellvertretender Chefredakteur der „Presse“, spricht in dieser Folge darüber ob die Kritik an Harald Mahrer damit verstummen wird, wie fest er als Präsident der Wirtschaftskammer nach wie vor im Sattel sitzt, und darüber, warum die Diskussion über die Pflichtmitgliedschaft in der Wirtschaftskammer damit nicht erledigt ist.

    Gast: Gerhard Hofer, „Die Presse“

    Host: Christine Mayrhofer, „Die Presse“
    Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger

    Mehr zum Thema:

    >>> Harald Mahrer tritt als OeNB-Präsident zurück
    >>> Harald Mahrer: "Ich habe Fehler gemacht. Es tut mir leid"
    >>> Nach WKÖ-Krisengipfel: Harald Mahrer tritt nicht zurück

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    14 min
  • Jede Generation hat ein Recht auf ihre Rebellion
    **redaktionell unabhängig, finanziell unterstützt**

    Die Generation Z, kurz Gen Z, umfasst alle, die etwa zwischen 1995 und 2010 geboren wurden – die sogenannten „Digital Natives“. Für sie ist das Internet eine Selbstverständlichkeit. Gemeinsam mit der nachfolgenden Generation Alpha (ab Jahrgang 2010) bilden sie die ersten Jahrgänge, die vollständig im 21. Jahrhundert aufwuchsen. Sie sind geprägt von Krisen, Künstlicher Intelligenz und Klimawandel – und stellen deshalb vieles infrage.

    Wie die Gen Z tickt, wie junge Menschen leben und arbeiten wollen und wie Unternehmen auf diese Veränderungen reagieren müssen, darüber sprach Eva Komarek im „Presse“-Studio mit Steffi Burkhart, Generationenforscherin und Autorin, Leonhard Schitter, CEO der Energie AG Oberösterreich, und Tristan Horx, Zukunftsforscher und Autor.

    Zwischen Freiheit und Sicherheit

    Steffi Burkhart, eine der führenden Expertinnen für die Generationen Y, Z und Alpha, erkennt in der Gen Z keine einheitliche Wertestruktur: „Es gibt einige junge Menschen, die sehr freiheitsliebend sind, andererseits sehr viele Sicherheitsbedürftige. Wir wissen, dass es die erste Generation ist, die mit dem Internet und Social-Media-Kanälen aufwuchs. Das prägt sehr stark.“

    Krisen als prägende Erfahrung

    Tristan Horx analysiert gesellschaftliche Megatrends – von neuer Arbeitskultur über Nachhaltigkeit bis zur Sinnsuche. Er ist überzeugt, dass Werte und Erwartungen der Gen Z stark davon abhängen, in welcher Lebensphase sie welche Krise erlebt hat: „Es ist nicht überraschend, dass die Generation Z, um die sich der Arbeitsmarkt streitet, ein relativ hohes Sicherheitsbedürfnis hat und vor allem Gesundheit als wichtigen Parameter ansieht. Das stammt aus den Lockdowns während einer prägenden Phase, wo man ausbrechen, von zu Hause ausziehen will und zum Individuum wird. Doch damals ging es ständig um Gesundheit.“

    Fünf Generationen unter einem Dach

    Leonhard Schitter, CEO der Energie AG Oberösterreich, steht vor der Herausforderung, den Landesenergieversorger in Zeiten ständigen Wandels zukunftsfähig aufzustellen. Ihm ist es ein großes Anliegen, generationenübergreifend zu agieren: „In unserem Haus arbeiten mittlerweile rund 6.000 Menschen, und wir haben uns mit diesem Thema sehr ausführlich beschäftigt. Es ist eigentlich das erste Mal, dass fünf Generationen in einem Unternehmen tätig sind. Ihre Verschiedenartigkeiten müssen wir zusammenführen.“

    Für Schitter hat die Ausrichtung auf die Gen Z und die Generation Alpha viele Facetten: „Ich glaube, dass es drei Dinge gibt, die die Vertreter dieser Generation für uns als Arbeitgeber wichtig machen. Sie wollen lernen, einen Sinn erkennen können, und sie beschäftigen sich mit der Frage, wie sie finanziell über die Runden kommen.“ Das Unternehmen investiert gezielt in Zukunftsthemen wie Klimaneutralität, Energie, Energiewende und Nachhaltigkeit – insgesamt vier Milliarden Euro in den kommenden Jahren, um bereits 2035 klimaneutral zu sein. Zudem wurden spezielle Trainee-Programme für Frauen geschaffen und die Frauenquote, auch in Führungspositionen, deutlich erhöht.

    Die Energie AG Oberösterreich sieht in der Gen Z und der Generation Alpha nicht nur die Mitarbeitenden, sondern auch die Kund:innen der Zukunft – und hat ein einmaliges Angebot entwickelt: den Feelgood-Energietarif, den ersten Stromtarif in Österreich speziell für 18- bis 28-Jährige. Er ist der günstigste Tarif des Landes.

    Information: Dieser Inhalt wurde von der „Presse“-Redaktion in Unabhängigkeit gestaltet. Er wurde mit finanzieller Unterstützung von Energie AG Oberösterreich ermöglicht.

    Alle Beiträge zur Schwerpunktwoche "Next Generation" finden Sie hier.

    15 min
  • Operation „Escape Room“: Wie der Staat versucht, Steuerbetrügern auf die Schliche zu kommen

    Dass die Wega mit Steuerfahndern ausrückt, passiert nicht jeden Tag. Unter dem Decknamen „Operation Escape Room“ und im Auftrag der Europäischen Staatsanwaltschaft (EUStA) führte die Steuerfahndung im Amt für Betrugsbekämpfung (ABB) an vier Einsatzorten in Wien eine Hausdurchsuchung und drei Sicherstellungs- bzw. Beschlagnahmemaßnahmen durch. Gegen mehrere Gesellschaften wird ermittelt, Teil eines grenzüberschreitenden Umsatzsteuersystems zu sein.

    Ist das ein einmaliger Fall? Wer koordiniert das Vorgehen auf EU-Ebene? Und wie viel Geld geht Österreich jedes Jahr verloren durch Steuerbetrug? Madlen Stottmeyer erzählt im „Presse“-Podcast über die Details des Falls und warum Steuerbetrugsfahndung nicht nur wegen des unmittelbaren Geldbetrugs am Staat eine wichtige Rolle zukommt.

    Gast: Madlen Stottmeyer, „Die Presse“-Economist

    Host: Klemens Patek
    Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger

    Mehr zum Thema:

    Razzia in Wien hebelt EU-weites Steuerbetrugskarussell aus

    Höchste Strafe, die die deutsche Aufsicht je gegen eine Bank verhängt hat

    Ab jetzt steigen Immobilienpreise wieder und sie werden es weiter tun

    15 min
  • Zohran Mamdani gewinnt New York: Wie soll einer wie er regieren?

    Sein Wahlkampf hat so manchen Demokraten zaudern lassen. Sein Sieg zeigt aber auch, den New Yorkern haben seine Versprechen gut gefallen. Mit seiner Senkung der Lebenserhaltungskosten hat Zohran Mamdani die Wahl zum New Yorker Bürgermeister gewonnen. Jetzt soll der 34-Jährige ohne Regierungserfahrung die größte Stadt in den USA regieren und Versprechen umsetzen, die er eigentlich nicht umsetzen kann. What's next? Darüber spricht "Presse"-US-Korrespondentin Elisabeth Postl in dieser Folge.

    Gast: Elisabeth Postl, "Die Presse"

    Host: Eva Winroither
    Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger

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    19 min
  • Wie die EU ihre Klimaziele verwässert

    Wie viel CO2 soll die EU künftig einsparen? Diese Entscheidung treffen die EU-Umweltminister am Dienstag. Dass bis 2040 90 Prozent des CO2 im Vergleich zum Jahr 1990 eingespart werden müssen, war eigentlich Teil der EU-Strategie bis 2050 klimaneutral zu werden. Das ehrgeizige Ziel dürfte nur in ausgehöhlter Form beibehalten werden, im Gegenzug werden Tricks und Klauseln eingeführt, die eben dieses Ziel verwässern.

    Oliver Grimm, Brüssel-Korrespondent der „Presse“, erklärt in dieser Folge, welche Hintertüren beim CO2-Ziel eingebaut werden, warum die Klimapolitik der EU so inkonsistent ist, und was aus der internationalen Vorreiterrolle der EU in Sachen Klimapolitik geworden ist.  

    **Gast: **Oliver Grimm, „Die Presse“

    Host: Christine Mayrhofer, „Die Presse“
    Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger
    **
    Mehr zum Thema:**
    >>> So weicht die EU ihre Klimaziele auf
    >>> Auch ohne Grünen Deal wird Europas Industrie leiden

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    19 min
  • Lohnabschluss bei der WKO: Arbeitgeber, die sich selbst belohnen?

    In Österreich gibt es neben Wirtschaftsprognosen, Inflationsrate oder Bruttoinlandsprodukt noch einen weiteren Indikator für die allgemeine Wirtschaftslage: Ganz im Sinne der Sozialpartnerschaft geben die alljährlichen Lohnabschlüsse Auskunft über das Selbstbild einer Branche, das Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretung gemeinsam zeichnen.

    Die aktuelle Herbstlohnrunde zeigt sich dabei aufschlussreich: Von den Metallern über das Elektrogewerbe bis hin zu den Eisenbahnern ist von einem „Krisenabschluss“ die Rede, die Abschlüsse sind deutlich unter der Inflation ausgefallen. Nur die Wirtschaftskammer gönnt ihren Angestellten ein Plus von 4,2 Prozent.

    Gerhard Hofer, stellvertretender Chefredakteur der „Presse“ spricht in dieser Folge darüber, was es bedeutet, wenn just die Wirtschaftskammer ihren Angestellten einen deutlich höheren Lohnabschluss gönnt, und was das für jene Branchen bedeutet, in denen die Verhandlungen noch ausstehen.

    Gast: Gerhard Hofer, „Die Presse“

    **Host: **Christine Mayrhofer, „Die Presse“
    Schnitt: Audiofunnel/Georg Gfrerer

    >> Die Wirtschaftskammer lässt in der Krise jedes Gespür vermissen

    >>> 4,2 Prozent Lohnerhöhung für Mitarbeiter der Wirtschaftskammer

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    10 min
  • Hat internationale Zusammenarbeit noch eine Zukunft?

    Von Christine Mayrhofer. Massive Kürzungen bei der Entwicklungshilfe, zähe multilaterale Verhandlungen ohne Ergebnisse, ein Rekordhoch an internationalen Konflikten und Kriegen: Im Jahr, in dem die UNO ihr 80-jähriges Bestehen feiert, scheint internationale Zusammenarbeit in einer veritablen Krise zu stecken.

    Wie überfordert und veraltet sind die Vereinten Nationen? Ist das goldene Zeitalter der internationalen Zusammenarbeit wirklich vorbei?

    Der Politologe Thomas Tödtling leitet das Büro der Konrad-Adenauer-Stiftung in New York, dort wo die Vereinten Nationen ihr Hauptquartier haben und er diagnostiziert der UN eine „existenzielle Krise“. In dieser Folge spricht er darüber, wieso internationale Zusammenarbeit aktuell so schwer fällt und wie sie in Zukunft wieder besser funktionieren könnte.

    Gast: Thomas Tödtling, Konrad-Adenauer-Stiftung New York

    Host: Christine Mayrhofer, „Die Presse“
    Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger

    **Mehr zum Thema: **

    >>> Rettet Donald Trump jetzt die UNO?
    >>> Die UNO will aus Kostengründen teilweise nach Nairobi umsiedeln
    >> Multilateralismus ohne Macht: Wer rettet die UNO?

    23 min
  • Nvidia, der Nokia-Deal und ein Börsenboom: Ist das eine KI-Blase, die platzen wird?

    „In vielerlei Hinsicht ist in den vergangenen 24 Stunden alles, was für die Firma hätte gut laufen können, auch gut gelaufen“, sagte Michael Brown, Stratege beim Broker Pepperstone, über den US-Konzern Nvidia, der sich vom Nischenanbieter für Grafikkarten zum Rückgrat der globalen KI-Industrie entwickelt hat. Eine Investition mit Nokia sorgt auch bei den Finnen für ein Plus beim Aktienkurs.

    Grund genug, den aktuellen Börsenboom einmal genauer zu betrachten. „Presse”-Börsen-Expertin Beate Lammer erklärt, was es mit dem Deal zwischen Nvidia und Nokia auf sich hat. Thema ist aber auch die allgemeine Stimmung an den Börsen und die Sorge vor einer KI-Blase. Denn kann es immer nur nach oben gehen mit den Kursen?

    Gast: Beate Lammer, „Die Presse“

    Host: Klemens Patek
    Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger

    Mehr zum Thema:

    Veränderungen in der Tech-Welt: Google-Aktionäre jubeln, Microsoft und Meta werden abgestoßen

    Nvidia beteiligt sich mit einer Milliarde an Nokia und schnellt auf Rekordhoch

    Amazon streicht 14.000 Stellen, KI übernimmt

    Soll man sparen, investieren oder gar spekulieren?

    14 min
  • Ist es sinnvoll, den Wehrdienst zu verlängern?

    Verteidigungsministerin Klaudia Tanner hat eine Wehrdienstkommission eingesetzt. Die soll bis Ende des Jahres drei Reformvorschläge präsentieren, wie es mit dem heimischen Wehrdienst weitergeht. Alle Zeichen stehen auf Verlängerung. Warum? Die Details hat "Presse"-Innenpolitik-Redakteur Daniel Bischof.

    Gast: Daniel Bischof, "Die Presse"

    Host: Eva Winroither
    Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger
    Credits: Österreichisches Bundesheer

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    9 min

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Der Nachrichten-Podcast der Tageszeitung "Die Presse" erscheint wochentags Montag bis Freitag und zu besonderen Anlässen wie an Wahlsonntagen auch zwischendurch. Die Redaktion der "Presse" sagt, was wichtig ist und nimmt Sie mit auf Recherche und zu spannenden Gesprächspartnern.

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