
Sign up to save your podcasts
Or


Based on Podcast App listening data
Den Auftakt in dieser Folge macht der neue „Browser-Krieg“ zwischen OpenAI und Google. Während OpenAI mit seinem Browser Atlas das Surferlebnis neu erfinden will, rüstet Google mit dem AI Mode und Gemini 2.5 nach. „Ein potenziell tödliches Spiel für klassische Medien“, warnt Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen unlängst im „Spiegel“ – weil journalistische Quellen in den AI Broswern bald irrelevant werden könnten.
Dann wird’s futuristisch: Das US-Unternehmen Figure AI hat mit Figure 03 den ersten humanoiden Haushaltsroboter vorgestellt. Er kann Wäsche zusammenlegen, das Frühstück servieren und Pakete austragen. Doch der Linzer KI-Pionier Sepp Hochreiter bleibt skeptisch: „Ich halte das für einen totalen Blödsinn – und sogar gefährlich. Warum soll ein Roboter humanoid sein?“
Gleichzeitig wächst die Rolle von KI in Kultur und Kreativwirtschaft: Streamingdienste kämpfen mit Millionen KI-generierter Songs, Magazine wie die US-amerikanische „Vogue“ produzieren Fotostrecken mit digitalen Models, und Influencerinnen auf TikTok sind längst nicht mehr echt. „Die KI kann komponieren, schreiben und malen – aber sie kann nicht fühlen,“ sagt Kulturwissenschaftler Paul Feigelfeld von der Universität Mozarteum Salzburg. Auch die rechtlichen Grenzen verschwimmen: Synchronsprecherinnen protestieren gegen den Missbrauch ihrer Stimmen, Schauspielerinnen lassen sich klonen, und die Politik hinkt der Technologie hinterher. Lukas Görög, Gründer der seit 2023 tätigen Akademie für Künstliche Intelligenz und Digitalisierung in Wien, warnt außerdem vor einer gefährlichen Vermenschlichung der Systeme: „Viele glauben, da sitzt jemand dahinter, der wirklich denkt – aber das ist eine Maschine.“
Wann kommt die Superintelligenz?
Dieser Podcast wird unterstützt von Microsoft Österreich.
Diese Folge auf YouTube abrufen: https://youtu.be/Od2WDUi9r8c
Mehr:
Hermann Hauser im "Trend Magazin": „Die KI-Regulierung ist europäischer Selbstmord“
Transparenz: Wir haben für diesen Podcast folgende KI-Tools eingesetzt haben:
Künstliche Intelligenz verändert auch Österreichs Wirtschaft – nur wie schnell? In der zweiten Folge von „Austrian Intelligence – Wie die KI Österreich verändert“ gehen Anna Wallner und Melanie Klug der Frage nach, wie „KI-reif“ das Land tatsächlich ist.
Die Recherche zeigt uns: Zwischen Potenzial und Praxis klafft gerade in der Industrie noch eine Lücke – vor allem bei Weiterbildung, Strategie und Mut zum Ausprobieren. Und doch tut sich etwas: Vom neuen Microsoft-Rechenzentrum über lokale KI-Start-ups bis zu neuen Ausbildungsinitiativen zeigt sich, dass die KI-Reise der österreichischen Wirtschaft gerade erst begonnen hat.
Mehr:
Dieser Podcast wird unterstützt von Microsoft Österreich.
Diese Folge auf YouTube abrufen.
Transparenz: Wir haben für diesen Podcast folgende KI-Tools eingesetzt:
Wie klingt es, wenn die eigene Stimme plötzlich spricht, ohne dass man selbst den Mund aufmacht?
Von der Sommerhitze im Aufnahmestudio über Fehlversuche und Lacher bis zu berührenden Reaktionen von Hörerinnen: Diese Episode zeigt, was passiert, wenn künstliche Intelligenz ganz persönlich wird.
Mit dabei: KI-Pionier Sepp Hochreiter, AI-Consultant Ana Simic, Medienberater Patrick Swanson, ganz kurz sogar Taylor Swift – und natürlich Annas Stimmklon.
Dieser Podcast wird unterstützt von Microsoft Österreich.
Folge 2 erscheint am Samstag, 25. Oktober 2025 und Folge 3 am Sonntag, 26. Oktober 2025.
Der Podcast von Ana Simic heißt „AI Melange“ und findet sich hier. Patrick Swanson hat das AI Consulting Lab Versogegründet. Mehr zu Sepp Hochreiter hören Sie in Folge 2 und 3.
Leitartikel von Barbara Steinbrenner: Falschnachrichten durch KI: Wenn Algorithmen die Wahrheit verbiegen
Transparenz: Wir haben für diesen Podcast folgende KI-Tools eingesetzt haben:
Ein Gipfel in Budapest hätte es werden sollen. Mit USA, Russland, vielleicht auch mit der Ukraine. Das hätte auch einen Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin in einem EU-Land bedeutet. Es war ein weiterer Anlauf von US-Präsident Donald Trump im Ukraine-Krieg zu vermitteln. Doch aus dem Gipfel wird nichts.
Wie intensiv bemüht sich Trump um Frieden zwischen Russland und der Ukraine? Auch der Shutdown ist Thema, schließlich ist es bereits der zweitlängste der US-Geschichte. Millionen Beamte werden derzeit nicht bezahlt. Und dann erklärt Elisabeth Postl auch, warum jetzt Bagger vor dem Weißen Haus auffahren und ein Teil des historischen Gebäudes abgerissen wird.
Gast: Elisabeth Postl, „Die Presse“-Korrespondentin in den USA
Trump setzt Ölwaffe ein, um Putin zu Waffenruhe in der Ukraine zu zwingen
USA und EU verhängen scharfe Sanktionen gegen Russland, Trump sagt Treffen mit Putin ab
Wortbruch? Trump lässt gesamten Ostflügel des Weißen Hauses abreißen
„Shutdown“: Die US-Behörden stehen still, doch im Weißen Haus wird abgerissen
„Der Wunsch, ein Kind zu haben und daher eine natürliche oder medizinisch unterstützte Methode der Fortpflanzung zu verwenden, ist Teil des Privatlebens und damit ein Grundrecht“ nach der Europäischen Menschenrechtskonvention, erklärte das österreichische Verfassungsgericht am Dienstag. Ein möglicher sozialer Druck auf Frauen sei kein ausreichender Grund für ein Verbot. Auch ethische Probleme seien beim „Social Egg Freezing“ nicht absehbar.
Bis 1. April 2027 hat die österreichische Regierung jetzt Zeit, eine gesetzliche Regelung zu schaffen. Großen Widerstand dürfte es nicht geben. Obwohl die Regierung vor dem VfGH noch für ein Verbot argumentiert hat, zeigt man sich nun bereit, gesetzliche Möglichkeiten zu schaffen.
Warum hat es dann so lange gedauert, bis das Einfrieren von Eizellen auch ohne medizinische Indikation erlaubt wird? Ulrike Weiser aus der „Presse“-Redaktion erklärt die Hintergründe und mögliche Hürden. Und nicht nur Frauen sind unmittelbar von der Regelung betroffen.
Gast: Ulrike Weiser, „Die Presse“
Social Egg Freezing: „Es ist absurd, dass der Staat hier mitredet“
Meine Eizellen, meine Entscheidung
Er wollte lange nicht, nun hat der Vatikan gesprochen und Josef Grünwidl wird doch Erzbischof von Wien. Seine Weihe findet Anfang Jänner statt. Was man über Schönborns Nachfolger wissen sollte und warum er nicht Kardinal wird, verrät Dietmar Neuwirth in dieser Podcastfolge.
Interview: Eva Winroither
Alle Presse-Podcasts gibt es jetzt gebündelt auf [YouTube] /(https://www.youtube.com/@DiePressePodcasts)) Abonnieren Sie uns dort.
Wenn Sie noch mehr von uns hören wollen, hier finden Sie alle unsere Podcasts [www.diepresse.com/player] (https://www.diepresse.com/player/?utmsource=podigee&utmmedium=podcastshownotes))
Sie stiegen mit einer Leiter ein und ließen sich auch nicht vor den Besuchern und Museumswärtern stören: Vier Einbrecher, die sich die französischen Kronjuwelen Sonntagvormittag schnappten. Wie das möglich war und warum in Frankreich jetzt generell die Sicherheit von Museen diskutiert wird, das erzählt "Presse"-Korrespondent Rudolf Balmer in dieser Folge.
Gast: Rudolf Balmer, "Die Presse"
Alle unsere Podcasts finden Sie gesammelt unter [www.diepresse.com/player] (https://www.diepresse.com/player/?utmsource=podigee&utmmedium=podcastshownotes))
Wenn Sie mehr Qualitätsjournalismus lesen wollen, dann abonnieren Sie „Die Presse“, gedruckt oder digital im Premium-Angebot. Alle Infos dazu finden Sie unter
Wenn Sie unseren Podcast mögen und automatisch von einer neuen Ausgabe erfahren wollen, dann aktivieren Sie die Push-Notifications für alle Presse-Podcasts in unserer App oder folgen Sie dem Podcast-Kanal der Presse auf Spotify, Apple oder Google Podcast.
Von Christine Mayrhofer. Literaturnobelpreis, Frankfurter Buchmesse, BookTok: Die Kulturtechnik Lesen wird nach wie vor zelebriert und gefeiert. Wie legitim ist es da, von einer „Krise des Lesens“ zu sprechen?
Medienwissenschaftler Christoph Engemann denkt in seinem Essay „Zukunft des Lesens“ und als Gast in dieser Folge darüber nach, wie TikTok und KI unser Leseverhalten verändern, was rechte Podcaster damit zu tun haben, und was das für Universitäten und Gesellschaft bedeutet.
Gast: Christoph Engemann, Medienwissenschaftler
**Mehr zum Thema: **
>>> Soll man Bücher zu Ende lesen? Oder überhaupt ganz anders?
Alle unsere Podcasts finden Sie gesammelt unter [www.diepresse.com/player] (https://www.diepresse.com/player/?utmsource=podigee&utmmedium=podcastshownotes))
Wenn Sie mehr Qualitätsjournalismus lesen wollen, dann abonnieren Sie „Die Presse“, gedruckt oder digital im Premium-Angebot. Alle Infos dazu finden Sie unter
Wenn Sie unseren Podcast mögen und automatisch von einer neuen Ausgabe erfahren wollen, dann aktivieren Sie die Push-Notifications für alle Presse-Podcasts in unserer App oder folgen Sie dem Podcast-Kanal der Presse auf Spotify, Apple oder Google Podcast.
Von Christine Mayrhofer. Er hat Macht, Einfluss und Geld, er ist Milliardär und gilt als ideologischer Strippenzieher hinter der Politik von Donald Trump: Der amerikanische Tech-Unternehmer Peter Thiel investiert längst nicht mehr nur im Silicon Valley.
Mittlerweile sind Thiels Schützlinge keine Tech-CEOs mehr, sondern Regierungsmitglieder: Thiel träumt von einer Neuordnung von Wirtschaft und Politik.
Benjamin Stolz aus dem Feuilleton der „Presse“ spricht in dieser Folge über Thiels Einfluss auf die US-amerikanische Politik, über die ideologische Gedankenwelt dahinter und darüber, warum aktuell just der Innsbrucker Theologe Wolfgang Palaver als Thiel-Versteher und -Erklärer international eine Bühne bekommt.
Gast: Benjamin Stolz, „Die Presse“
>>> Der Peter-Thiel-Erklärer wider Willen: „Meine Familie sagt, ich soll das lassen“
Die Energiewende steht auf drei zentralen Säulen: dem Energiesparen, dem Ausbau nachhaltiger Energiequellen und der Entwicklung geeigneter Speicher für grünen Strom. Smarte Lösungen für Letzteres werden an der Montanuniversität Leoben erforscht. Im Rahmen des Innovationsforums sprach Presse-Redakteur Michael Köttritsch mit Christian Mitterer, Leiter des Lehrstuhls für Funktionale Werkstoffe und Werkstoffsysteme, und Magdalena Kirchmair, Inhaberin des Lehrstuhls für denselben Studiengang, über Wege zur Defossilierung und den sinnvollen Einsatz von Wasserstoff.
Wasserstoff als Schlüssel zur Defossilierung
„Wasserstoff kann CO₂-frei verbrannt werden und ist deshalb bestens für jene Anwendungen in der Industrie geeignet, die nicht elektrifiziert werden können“, erklärt Mitterer. „Er ist genauso ideal für den Schwerlastverkehr und den öffentlichen Verkehr. Wasserstoff hat zudem den großen Vorteil, dass er gespeichert werden kann.“
Doch der vielversprechende Energieträger hat eine Tücke: Er diffundiert leicht in jene Werkstoffe, die für seine Nutzung benötigt werden. Genau hier setzt die Forschung in Leoben an – mit dem Ziel, innovative Barriereschichten zu entwickeln, die diesen Effekt verhindern.
Aktivkohle aus Teeblättern und Kaffeebohnen
Eine überraschende Lösung haben die Wissenschafter:innen in alternativen Materialien gefunden – etwa in Teeblättern, Kaffeebohnenhäutchen und Maronischalen. „Das sind Aktivkohlen, die eine sehr große innere Oberfläche mit vielen Poren besitzen“, erläutert Mitterer. „An den Oberflächen dieser Poren können wir Wasserstoff einlagern. Das hat den Vorteil, dass die Einlagerung relativ einfach zu bewerkstelligen ist und der Wasserstoff ebenso einfach wieder extrahiert werden kann.“
Wie groß dieses Potenzial ist, zeigt ein eindrucksvolles Beispiel: Ein Gramm Aktivkohle, das auf einem Teelöffel Platz findet, kann über eine spezifische Oberfläche von bis zu 3.000 Quadratmetern verfügen – das entspricht etwa der Größe eines halben Fußballfelds. „Ein Kilogramm gasförmiger Wasserstoff besitzt ein Volumen von rund zwölf Kubikmetern. Wir können in einem Gramm Aktivkohle etwa zwei Liter Wasserstoff einspeichern. Das ist eine große Menge“, betont Mitterer.
Noch ist die Forschung nicht abgeschlossen. Um das Potenzial des nachhaltigen Energiespeichers voll auszuschöpfen, arbeitet die Montanuniversität Leoben in einem Netzwerk aus nationalen und internationalen Partnern an weiteren Verbesserungen.
Mehr zur Forschung an der Montanuniversität Leoben unter unileoben.ac.at
From the publisher's feed
Ranked by our users in the last 21 days

25 Listeners

40 Listeners

36 Listeners

57 Listeners

16 Listeners

4 Listeners

7 Listeners

39 Listeners

11 Listeners

18 Listeners

3 Listeners

2 Listeners

6 Listeners

3 Listeners

8 Listeners