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Von Christine Mayrhofer. Aus „Nein heißt Nein“ könnte künftig ein „Nur Ja heißt Ja“ werden, zumindest wenn es nach SPÖ-Justizministerin Anna Sporrer geht. Sie möchte das Consent- oder Zustimmungsprinzip im Sexualstrafrecht verankern.
in einem Prozess um geschlechtliche Handlungen mit einer damals Zwölfjährigen nicht rechtskräftig freigesprochen worden. Anlassfall ist ein medial und politisch umstrittener Freispruch am Straflandesgericht Wien: Zehn Jugendliche und junge Erwachsene sind dort am Freitag in einem Prozess um geschlechtliche Handlungen mit einer damals Zwölfjährigen nicht rechtskräftig freigesprochen worden.
Julia Wenzel aus dem Innenpolitik-Ressort der „Presse“ erklärt in dieser Folge, wie das Consentprinzip in anderen Ländern funktioniert, wie sich der politische Vorschlag zum Anlassfall verhält und wie realistisch eine Umsetzung in dieser Regierungskonstellation ist.
Gast: Julia Wenzel, „Die Presse“
**Mehr zum Thema: **
Drohnen über dem Flughafen von Kopenhagen, Drohnen über Militärflughäfen, Drohnen, die über die belarussische Grenze nach Polen vordringen. Die unbemannten Flugobjekte tauchen zuletzt vermehrt über Skandinavien auf. Anfang September waren es mehrere Drohnen über dem polnischen Luftraum, die für Aufsehen sorgten. „Die Presse“-Außenpolitik-Journalist Jürgen Streihammer erzählt im Podcast, was man über die Vorfälle weiß und was lediglich Spekulation ist. Und er zeigt auf, warum die betroffenen Länder die auftauchenden Drohnen nicht schlicht abschießen oder anderweitig unschädlich machen.
Gast: Jürgen Streihammer, „Die Presse“-Außenpolitik
Nato-Chef Rutte: Europäisches Drohnen-Abwehrsystem „notwendig“
Skandinavien im Visier Russlands? Drohnen als „Botschaft an Ukraine-Unterstützer“
Nach Zwischenfällen in Europa: Deutscher Innenminister plant Drohnenabwehrzentrum
Neos-Generalsekretär: „Wir sind mittendrin im hybriden Krieg“
Militär-Experte Reisner: Russland will Nato „demütigen“
on Christine Mayrhofer. 600 Jobs werden bei der oberösterreichischen Lenzing AG eingespart, 350 Stellen bei AVL List in Graz, 300 Stellen durch eine Umstrukturierung bei Hofer gestrichen. Beim deutschen Automobilzulieferer Bosch sind 40 österreichische Jobs betroffen, bei Borealis in Linz werden 30 Stellen gespart, die OMV überlegt noch, wie viele Stellen in Österreich gestrichen werden: Die Wirtschaftsmeldungen der letzten Wochen bringen für Unternehmen und Beschäftigte wenig gute Neuigkeiten.
Auch bei den Insolvenzen zieht man aktuell eine unerfreuliche Bilanz: Bisher mussten 2025 über 5100 Betriebe Insolvenz anmelden, über 15.000 Beschäftigte sind betroffen.
Susanne Bickel aus der „Economist“-Redaktion der „Presse“ spricht in dieser Folge über Stellenabbau, Insolvenzen und die allgemeine Rezession. Sie erklärt, wie Lohn- und Standortpolitik, heimische und internationale Entwicklungen zusammenhängen und was das für heimische Unternehmen und Beschäftigte bedeutet.
Gast: Susanne Bickel, „Die Presse“
Seit Montag tummeln sich Präsidentinnen, Außenminister, Ministerpräsidentinnen und Diplomaten aus der ganzen Welt in New York City. Es ist UNO-Generalversammlung. Doch die traditionellen Reden im Plenum sind nur ein kleiner Teil dieses Großevents der Diplomatie. Wie am Fließband gibt es bilaterale Gespräche, engstens getaktet in kleinen, telefonzellenartigen Gesprächsboxen. Die große Aufmerksamkeit war US-Präsident Donald Trump gewiss - und er wusste sie in einer einstündigen Rede zu nutzen.
Wie man sich das Getummel in New York vorstellen kann und warum Österreich gleich mit Kanzler, Bundespräsident und Außenministerin bei der UN-Generalversammlung in New York vertreten war, das erzählt „Presse“-Vizechefredakteur Christian Ultsch dem Podcast „Was wichtig ist“.
Gast: Christian Ultsch, Vize-Chefredakteur und Außenpolitik-Ressortchef der „Presse“
Meinl-Reisinger: „Es ist gut, dass Trump die Geduld mit Putin verliert“
Meinl-Reisinger zu Trumps Rede: „Schade“
Trump vor der UNO: „Eure Länder gehen zur Hölle“
„Die Zeit ist gekommen“: Als Macron vor der UNO einen palästinensischen Staat anerkannte
Trump wirft UNO „dreifache Sabotage“ vor, UN-Sprecher hat einfache Erklärungen für „Pannen“
Eine Kehrtwende Trumps in der Ukraine? Eine von vielen!
Die sieben Kriege, die Donald Trump beendet haben will
Gast: Teresa Wirth, Redakteurin mit Schwerpunkt Klima und Stadtleben
Lobautunnel soll nun doch gebaut werden
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Sie sind zwischen 81 und 88 Jahre alt und je nachdem, wen man fragt, mehr oder weniger rüstig. Die drei Nonnen vom ehemaligen Kloster Goldenstein. Ihre Geschichte geht um die Welt und schafft es bis in die New York Times. "Presse"-Mitarbeiterin Claudia Lagler hat sie besucht.
Gast: Claudia Lagler, "Die Presse"
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Während weltweit Kriege und Handelskonflikte die Schlagzeilen beherrschen, spitzt sich in Washington gerade eine Fehde zwischen zwei mächtigen Männern zu, die die globale Finanzwelt nachhaltig erschüttern könnte. Die Rede ist vom Konflikt zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Vorsitzenden der US-Notenbank Jerome Powell.
Im „Presse“-Podcast wirft Jürgen Lukasser, Deputy Chief Investment Officer LGT Private Banking Europe, zunächst einen Blick hinter die Kulissen der US-Notenbank, erläutert Struktur und Funktionsmechanismen und erklärt im Detail, wie in den verschiedenen Institutionen der Federal Reserve geldpolitische Entscheidungen getroffen werden. Ein besonderer Fokus liegt auf der Personalie des Fed-Vorsitzenden, der mit seiner Zinspolitik ins Visier des US-Präsidenten geraten ist. Wird Jerome Powell seine Amtszeit bis Mai 2026 erfüllen können oder kommt es zu einer vorzeitigen Ablöse? Welche Kandidaten kommen für seine Nachfolge infrage und wie wirken sich all diese Szenarien auf die globalen Finanzmärkte aus?
Antworten auf diese Fragen liefert Lukasser im Gespräch mit Christian Lenoble.
Zur Person
Nach dem erfolgreichen Abschluss seines Betriebswirtschaftsstudiums an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) im Jahr 1996 setzte Jürgen Lukasser seine akademische Reise fort und erwarb 1999 das Diplom im ÖVFA-Lehrgang für Finanzanalysten und Portfoliomanager. Im Anschluss folgte die Ausbildung zum Börsenhändler. Seine berufliche Laufbahn führte ihn in bedeutende Positionen bei renommierten Finanzinstituten. Von 1999 bis 2009 war er Fund Manager bei der Constantia Privatbank und fungierte parallel dazu als Geschäftsführer der CPB Kapitalanlagegesellschaft. Daraufhin agierte er von 2009 bis 2011 als Geschäftsführer und Fund Manager bei der ZZ Vermögensverwaltung GmbH. In den Jahren 2011 bis 2014 war er als CIO und Leiter des Fondsmanagements bei der KEPLER Fonds Kapitalanlagegesellschaft tätig. Seit 2014 verantwortet Jürgen Lukasser das Portfolio Management bei der LGT Bank Österreich und ist seit 2024 Deputy Chief Investment Officer LGT Private Banking Europe.
Zu LGT Bank Österreich
Im "Presse"- Korrespondentennetz gibt es etwas Neues: Felix Lill und Fabian Kretschmer berichten für die "Presse" regelmäßig aus Japan, Korea, China oder Südostasien. Mit "Asien Copy-Paste. Die Vorbilder und Nachahmer dieser Welt " haben die beiden seit dem Sommer ihr eigenes Podcast-Format.
Alle zwei Wochen beleuchten Lill und Kretschmer ein Thema, aus der, wie sie sagen, "wohl spannendsten Region der Welt". In einer ihrer letzten Folgen haben die beiden darüber gesprochen, wie es eigentlich ist, nach Nordkorea zu reisen. Die ganze Folge gibt es hier, im Kanal von "Was wichtig ist" als Kostprobe zu hören oder natürlich überall wo es Podcasts gibt.
>>> "Asien Copy-Paste. die Vorbilder und Nachahmer dieser Welt "
Zum Weiterlesen:
Gast: Anna-Sophie Standl, ehemalige Influencerin, heute Digital-Coach, Wrkshopleiterin, dis-connect.me
Die Dok1 im ORF gibts hier.
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Von Christine Mayrhofer. Ein gutes Kinderbuch eröffnet Welten: Es macht kreativ und selbstbewusst, vermittelt Wissen, Zugang zur Kunst und fördert Empathie. Wer Kinderbücher online kauf, stößt immer öfter auf KI-generierte Werke; Berufsvertretungen warnen vor billig produzierte und inhaltlich wertlose Massenware, die mittels gekonntem Online-Marketing auf den Markt gebracht wird: Was passiert, wenn die KI Kinderbücher schreibt?
Rosa Schmidt-Vierthaler aus dem Feuilleton der „Presse“ erklärt in dieser Folge, wie das Geschäftsmodell „KI-Kinderbuch“ überhaupt funktioniert, wie die Branche darauf reagiert, und was so eine Lektüre für Kinder eigentlich bedeutet.
>>> Ist das noch ein echtes Kinderbuch? KI-Werke überfluten den Markt
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