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Auch zwei Jahre nach seinem Tod wird über die Todesursache diskutiert: Warum ist Christian Pilnacek gestorben? Im Vorfeld des U-Ausschusses rückt das Obduktionsgutachten wieder ins Licht, was steht darin und was ganz sicher nicht. Und welche Rolle spielt die Smartwatch in dieser Sache? „Presse“-Justizexperte Manfred Seeh klärt auf.
Gast: Manfred Seeh, „Die Presse“
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Die russischen Truppen rücken im Osten der Ukraine langsam vor. Der von Russland eingesetzte Verwaltungschef des besetzten Teils der Region Donezk, Denis Puschilin, spricht von einer Zangenbewegung bei Ortschaften nahe Pokrowsk. Ein kleiner Teil des Oblasts Donezk ist noch in ukrainischer Kontrolle, doch zuletzt werden wieder mehr Ortschaften evakuiert.
„Presse“-Außenpolitikjournalistin Jutta Sommerbauer war insgesamt neun Tage unterwegs und hat sich auch in die ukrainisch kontrollierte Region unweit der Front gewagt. Sie erzählt von den Schicksalen der Binnenflüchtlinge und gibt im „Presse“-Podcast ein Update über den Frontverlauf. Und wie ist es überhaupt, als Journalistin so nahe ans Kampfgebiet zu reisen?
Gast: Jutta Sommerbauer, „Die Presse“-Außenpolitikjournalistin
Krieg im Donbass: „Mein Dorf gibt es nicht mehr“
Wenn die Front näherrückt: „Dann wird Slowjansk ein zweites Bachmut“
Reportage: Der gefährliche Weg an die Front in der Ukraine
Alle von Jutta Sommerbauer erschienen Texte in der "Presse"
Die Staatsverschuldung steigt und steigt. Im Jahr 2024 verzeichnete Österreich ein Budgetdefizit von -4,7 Prozent der Wirtschaftsleistung. Noch 2019, also vor nicht einmal fünf Jahren, hatte Österreich noch einen Budgetüberschuss von 0,5 Prozent. In keinem anderen Land des Euroraums hat sich das Budgetergebnis in so kurzer Zeit so stark verschlechtert. Vor wenigen Tagen nun hat der Fiskalrat, ein unabhängiges, 15-köpfiges Gremium, das die Regierung in Finanz- und Budgetfragen berät, eine Schuldenquote von 91,1 für das Jahr 2029 prognostiziert.
Gast: Norbert Rief, "Die Presse", Wirtschaft
Der beliebteste Minister „schielt nicht auf Umfragen“: Marterbauer in „Das Gespräch“
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Von Christine Mayrhofer. Gleich zweimal hat es der Rechtsextremismus diese Woche in die Schlagzeilen geschafft: Am Dienstag ist es zu einem Großeinsatz gegen die Führungsriege der österreichischen Neonazi-Szene gekommen. Zahlreiche Hausdurchsuchungen wurden durchgeführt, unter anderem bei Gottfried Küssel, Österreichs bekanntestem Neonazi.
Nur einen Tag später wird bekannt, dass rechtsextreme Straftaten in Österreich weiter steigen. Im ersten Halbjahr 2025 wurden 787 Straftaten registriert, im selben Zeitraum im Vorjahr waren es „nur“ 556. Insgesamt war die Zahl der Straftaten 2024 auf einem Rekordhoch.
Andreas Peham, Experte für Rechtsextremismus beim Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (DÖW), erklärt anlässlich dieser Zahlen in dieser Folge, wieso rechtsextreme Straftaten weiter zunehmen, was Social Media und die Corona-Pandemie mit einem Zulauf zur Neonazi-Szene zu tun haben und warum Rechtsextremismus nach wie vor Männersache ist.
Gast: Andreas Peham, Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands
**Mehr zum Thema: **
Er gilt als jener Mann, der für Donald Trump im Wahlkampf im Sommer und Herbst 2024 die jungen Wähler überzeugte. Charlie Kirk, zweifacher Familienvater, 31 Jahre alt, ist tot. Er wurde bei einem Auftritt am Gelände der Utah Valley Universität in Orem erschossen. Die USA stehen unter Schock.
Gewalt an Amtsträgern ist in den letzten Monaten und Jahren in den USA häufiger geworden. Schusswaffengewalt ist ohnehin tagtäglich geworden. Trump selbst wurde im Wahlkampf Ziel einer Schussattacke, die nur knapp an einer Katastrophe vorbeischrammte. Gegenseitige Schuldzuweisungen der politischen Parteien tragen aber nur wenig dazu bei, dass das Klima der Gewalt wieder abflaut.
„Die Presse“-Außenpolitikjournalist und USA-Experte Thomas Vieregge erklärt im Podcast, welche Rolle Charlie Kirk im Universum von Donald Trump gespielt hat und wie die USA in dieser heiklen Phase ihrer Demokratie mit der Gewalttat umgehen.
Gast: Thomas Vieregge, „Die Presse“ Außenpolitik
„Ein schwarzer Tag für Amerika“: Politische Gewalt ist die dunkle Seite des Landes
Charlie Kirk ist tot: Attentat auf den republikanischen Nachwuchs-Star
Das Klima der politischen Gewalt in den USA
Gravierte Munition? Was über das Attentat auf Charlie Kirk bisher bekannt ist
Heinz Lederer ist neuer Vorsitzender des ORF-Aufsichtsgremiums und sagt: "Wir müssen den Umgang mit unserem Publikum dramatisch verbessern." Er wünscht sich mehr Kooperation mit den anderen Medienteilnehmern im österreichischen Markt und kündigt an: Künftig soll ein Teil der Nebenbeschäftigungen von ORF-Stars jungen Kolleginnen und Kollegen zugutekommen.
Gast: Heinz Lederer, Vorsitzender des ORF-Stiftungsrates
Bericht zum Stiftungsratstermin: Unvereinbarkeit, ein Budgetloch und Israel im ORF-Stiftungsrat
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Die österreichische Bundesregierung muss sparen, auch wenn das bei den jeweiligen Interessensvertretungen nicht so gut ankommt: Seniorenvertreter wollen bei der Pensionsanpassung nicht auf eine volle Inflationsanpassung verzichten; die Beamten lassen ausrichten, sie seien nicht die Sparkasse der Republik und Caritas, Diakonie und Volkshilfe warnen vor ungeplanten Konsequenzen, weil bei der Sozialhilfe gespart werden soll.
Elisabeth Hofer aus dem Innenpolitikressort der „Presse“ ordnet in dieser Folge ein, welche Einsparungen in den jeweiligen Bereichen geplant sind, wie viel sie tatsächlich bringen würden und welche politischen Folgen sie mit sich bringen.
Gast: Elisabeth Hofer, „Die Presse“
>>> Weniger Lohnerhöhung für Beamte? Was nicht da ist, kann nicht verteilt werden
Gast: Daniel Bischof, "Presse"-Innenpolitik
Zum Podcast mit Christian Klar geht es hier.
Christian Klar ist seit 13 Jahren Direktor einer Mittelschule in Wien-Floridsdorf und spricht und schreibt offen über die größten Herausforderungen seiner Arbeit: Integration, Sprachprobleme, den Umgang mit Islam im Schulalltag, Antisemitismus und fehlende Grundwerte. Er schildert, warum er Verbote für nötig hält, weshalb er glaubt, Lehrer brauchen weniger Freiraum und wieso es klare Haltung und westliche Werte braucht, um Schülerinnen und Schülern eine Zukunft zu geben. Klar sagt: „Wer die tolerante Welt erhalten möchte, muss intolerant gegenüber den Intoleranten sein.“
Ein Deep Dive am Ende der ersten Schulwoche in Ostösterreich über Migration, Bildungskrise und Politik – und warum Christian Klar trotz aller Probleme optimistisch bleibt, er sagt: „Ich glaube, wir können es schaffen.“
Mit dem „Mercado Común del Sur“, dem gemeinsamen Markt im südlichen Lateinamerika, abgekürzt „Mercosur“, hofft die EU künftig die größte multilaterale Freihandelszone der Welt zu betreiben. Über 715 Millionen Verbraucher in der EU und den südamerikanischen Ländern Argentinien, Bolivien, Brasilien, Paraguay und Uruguay wären davon betroffen, nicht alle haben damit eine Freude. Auch der Ratifizierungsprozess könnte dauern, falls er überhaupt je beendet wird.
Michael Laczynski aus dem Europa-Ressort der „Presse“ erklärt in dieser Folge, welche strategischen Vorteile die EU durch das Abkommen gewinnen könnte, warum das Abkommen auch innerhalb der EU viele Gegner hat und wie sich die globale Handelsordnung zwischen Protektionismus und Freihandel neu ordnet.
Gast: Michael Laczynski, „Die Presse“
**Zum Weiterlesen:
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