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Gast: Klaus Knittelfelder, "Die Presse", Ressortleiter-Stellvertreter Innenpolitik
Wenn Sie noch mehr von uns hören wollen, hier finden Sie alle unsere Podcasts www.diepresse.com/podcast
Er war Redakteur in der „Presse“, Innenpolitikchef der „Kleinen Zeitung“ und kommentiert seit eineinhalb Jahren das innenpolitische Geschehen als freier Journalist, u. a. für „Datum“, „Selektiv“ und die „WZ“, seit Kurzem auch in seinem eigenen Podcast „Ist das wichtig?“. Wir ziehen die Bilanz des Superwahljahres 2024 und blicken auf 2025, das gerade im Osten Österreichs mit einem ähnlichen Tempo weitergeht, allein im Jänner stehen an: eine Regierungsbildung, Landtagswahlen im Burgenland und Gemeinderatswahlen in Niederösterreich. Georg Renner sagt, wieso er nicht aus Prinzip gegen eine Regierungsbeteiligung der FPÖ ist, es aber nicht für klug hält, mit Populisten zusammenzugehen, und wieso er niemals „Zuckerlkoalition“ zu einer möglichen Regierung von ÖVP, SPÖ und Neos sagen würde.
Drei Dinge, die man aus dem Gespräch mit Georg Renner mitnehmen kann:
Was uns 2024 gezeigt hat. 2024 war für Georg Renner das Jahr, das international für Amtsinhaber ein schlechtes Jahr war. Das zeigte sich in den USA, in Indien, in Frankreich und Großbritannien, und auch in Österreich. Renner: „Machthaberinnen und Machthaber sind abgestraft worden. Das ist in einer Demokratie ja etwas Begrüßenswertes, jede Republik lebt davon, dass es an ihrer Spitze Machtwechsel gibt.“ Er glaubt, dass wir „in eine neue Phase unserer schönen lieben kleinen Republik eingetreten sind“, in der es das Machtkartell von ÖVP und SPÖ, die zusammen immer eine Mehrheit bilden konnten, nicht mehr gibt.
Vorschlag zur Budgetsanierung. Georg Renner schlägt vor, die zahlreichen Vergünstigungen, die uns die Politik in den vergangenen Jahren umgehängt hat, rückgängig zu machen: Steuersenkungen, Pensionserhöhungen deutlich über der Inflationsrate, Familienbonus. „Alles Dinge, von denen ich auch profitiere. Aber Österreich hat kein Geld für große neue Projekte. Das muss man allen Parteien vorwerfen: Sie haben das Blaue vom Himmel versprochen und können nichts davon bezahlen.“ Die letzte Regierung hat Dinge finanziert, für die sie das Geld nicht hatte. Zumindest für ein Jahr diese Erhöhungen auszusetzen würde einiges bringen.
Mit der FPÖ regieren oder nicht? Georg Renner glaubt, das Jahr 2024 habe eines gezeigt: dass das „Tabu FPÖ“ zu Ende ist, auch wenn es noch ein „Tabu Kickl“ gebe. Er selbst ist nicht kategorisch gegen eine Regierungsbeteiligung der FPÖ: „Es ist völlig egal, welche Parteien regieren, solange sie ein gutes, solides Programm zusammenbringen, das Österreich aus dem Budgetloch herausbringt.“ Sein Verdacht ist nur, dass das Programm der FPÖ kein großes Wachstumsprogramm ist. „Wir brauchen ein solides Programm, und ob das die FPÖ mit der ÖVP macht, die ÖVP mit der SPÖ und den Neos macht, etc. ist eine Sekundärfrage. Das ist ein Luxus, sich diese Frage zu stellen.“
Hinweis: Das Gespräch wurde am 18. Dezember aufgezeichnet. Die (ohnehin minimalen) aktuellen Entwicklungen bei den Koalitionsverhandlungen seither konnten also keine Berücksichtigung finden.
Was ist die Reihe "War da was - Gespräche zum Jahresende"?
Von 27. Dezember 2024 bis 1. Jänner 2025 in sechs Teilen, täglich ab 5 Uhr Früh. Alle Folgen unter diepresse.com/podcast
Was ist die Reihe "War da was - Gespräche zum Jahresende"?
Von 27. Dezember 2024 bis 1. Jänner 2025 in sechs Teilen, täglich ab 5 Uhr Früh. Alle Folgen unter diepresse.com/podcast
Folge 1: Mit Andrea Schurian
Gast: die Schauspielerinnen Mavie Hörbiger und Verena Altenberger
Was ist die Reihe "War da was - Gespräche zum Jahresende"?
Von 27. Dezember 2024 bis 1. Jänner 2025 in sechs Teilen, täglich ab 5 Uhr Früh. Alle Folgen unter diepresse.com/podcast
Folge 1: Mit Andrea Schurian
Gast: Katharina Rogenhofer, Kontext Institut
Im Jänner 2024 ist das Kontext Institut angetreten, um Sachlichkeit und Konstruktivität in die österreichische Klimadebatte zu bringen. Zu Jahresende reflektiert Katharina Rogenhofer zu Gast im Podcaststudio der „Presse“ darüber, ob dieser Vorsatz gelungen ist und darüber, welche Extremwetterereignisse, Wahlergebnisse und politischen Diskussionen das „Klimajahr“ 2024 geprägt haben.
„Nach der Wahl von Donald Trump muss es eine neue Form der Klima-Diplomatie geben“, fordert sie beispielsweise angesichts der befürchteten klimapolitischen Rückschritte in den USA und in Bezug auf die schwachen Ergebnisse der heurigen Weltklimakonferenz. Außerdem erklärt sie, wie sich der gesellschaftlich-mediale Diskurs rund um die Klimakrise dieses Jahr entwickelt hat und welchen klimapolitischen Aufgaben sich die nächste Bundesregierung stellen muss.
Was ist die Reihe "War da was - Gespräche zum Jahresende"?
Von 27. Dezember 2024 bis 1. Jänner 2025 in sechs Teilen, täglich ab 5 Uhr Früh. Alle Folgen unter diepresse.com/podcast
Folge 1: Mit Andrea Schurian
Gast: Khesrau Behroz
Der deutsche Podcaster Khesrau Behroz war kurz vor Weihnachten zu Besuch in Wien, auf Einladung des Fjum. Wir haben den Erzähler von Podcasts wie „Cui bono – WTF happened to Ken Jebsen?“ oder „Legion: Wo ist RAF-Terroristin Daniela Klette?“ zum Gespräch getroffen und reden mit ihm über die „Podcast Election“ in den USA und Politiker, die nun Podcasts für sich entdecken. Wieso Olaf Scholz zu „Apocalypse & Filterkaffee“ geht, und Angela Merkel ins Hotel Matze. Er verrät uns, wie viel Menschen an den Podcasts arbeiten, die Behroz mit seiner Produktionsfirma Undone macht, und wer das alles bezahlt. Und er erklärt, wie man Menschen für journalistische Geschichten begeistern kann.
Drei Dinge, die man aus dem Gespräch mit Khesrau Behroz mitnehmen kann:
**Was ist die Reihe "War da was - Gespräche zum Jahresende"? **
Von 27. Dezember 2024 bis 1. Jänner 2025 in sechs Teilen, täglich ab 5 Uhr Früh. Alle Folgen unter diepresse.com/podcast
Folge 1: Mit Andrea Schurian
Hinweis: Dieses Gespräch entstand am 18. Dezember, zu diesem Zeitpunkt sah es noch so aus, alle Entwicklungen zu Lohnauszahlungen und Gläubigerversammlung bei KTM konnten daher nicht berücksichtigt werden.
Mehr zur Folge von Anna Wallner:
Was ist die Reihe "War da was?"
Von 27. Dezember 2024 bis 1. Jänner 2025 in sechs Teilen, täglich ab 5 Uhr Früh. Alle Folgen unter diepresse.com/podcast
Folge eins mit Andrea Schurian vom 27.12: Das Jahr, in dem ich fast gestorben wäre
Es war der 15. Jänner 2024, der Andrea Schurian völlig unerwartet aus dem Leben gerissen hat. An diesem Tag ist in ihrem Gehirn eine Ader geplatzt. 30 Tage war sie danach im künstlichen Tiefschlaf im AKH. Dann musste sie erst wieder lernen zu gehen, zu reden und alleine zu essen. Aber sie hat Glück gehabt, nur 20 Prozent aller Betroffenen überlebt ein Hirnaneurysma, ein Drittel stirbt gleich.
Die Kulturjournalistin, seit vielen Jahren Kolumnistin der „Presse“, spricht über ihre persönliche Auferstehung und die Erfahrungen des vergangenen Jahres. Sie erzählt, wie das ist, wenn man einen Monat aus seinem Leben streichen muss, was sie über sich und andere gelernt hat, und schwärmt von der großen Unterstützung ihrer Familie und ihrem Glück mit all den Ärztinnen, Therapeuten und Pflegenden, die ihr eine Rückkehr ins Leben ermöglicht haben. Sie sagt auch, es hat sie beruhigt: „Wenn Sterben so geht, dass man einfach kein Bewusstsein mehr hat, ist das auch tröstlich.“
Kolumne "Quergeschrieben" von Andrea Schurian:
Host: Anna Wallner
Was ist die Reihe "War da was - Gespräche zum Jahresende"?
Von 27. Dezember 2024 bis 1. Jänner 2025 in sechs Teilen, täglich ab 5 Uhr Früh. Alle Folgen unter diepresse.com/podcast und zu sehen auch auf YouTube
Der Fall Pelicot hat Frankreich 2024 wochenlang beschäftigt und zutiefst bewegt. Mehr als zehn Jahre lang hat Dominique Pelicot seine Ehefrau Gisele regelmäßig mit Beruhigungs- und Schlafmitteln betäubt und dann in leblosem, wehrlosem Zustand vermutlich mehr als 70 Männern zum Missbrauch dargeboten und sie selbst vergewaltigt. Und er hat alle Taten gefilmt und die Videoaufnahmen mit abscheulichen Titeln archiviert.
51 dieser Männer im Alter zwischen 21 und 74 Jahren standen nun seit Wochen, genauso wie Dominique Pelicot im südfranzösischen Avignon vor Gericht. Und am 19. Dezember ergingen dann die Urteile: alle Angeklagten wurden schuldig gesprochen. Dominique Pelicot bekommt mit 20 Jahren Haft die Höchststrafe, Kritik gibt es allerdings an den teils niedrigeren Haftstrafen für die anderen Angeklagten.
Host: Anna Wallner
Sie gehen nur schleppend voran: die Regierungsverhandlungen zwischen ÖVP, SPÖ und Neos. Das liegt vor allem an Differenzen rund um die zukünftige Sparpolitik.
Manch einer sah vergangenen Freitag schon die Koalitionsverhandlungen scheitern. So schlimm war es dann doch nicht. Aber gut läuft es auch nicht. Wie es nun weitergeht und worauf man sich am Freitag geeinigt hat, das ordnet Elisabeth Hofer von der „Presse“-Innenpolitik-Redaktion in dieser Folge ein.
Gast: Elisabeth Hofer, "Die Presse"
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Vier Punkte, die man aus dem Gespräch mit Carlo Masala mitnehmen kann:
Hier noch zwei Links zum Weiterhören:
Gast: Carlo Masala, Militärexperte, Podcast "Sicherheitshalber"
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