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Der Sprecher des Repräsentantenhauses wurde abgewählt: von acht radikalen Republikanern und den versammelten Demokraten. Warum haben die Demokraten das gemacht? Helfen Sie damit dem radikalen Flügel der ohnehin tief gespaltenen republikanischen Partei? Oder hat sich dieser mit dieser Aktion selbst demontiert?
Gast: Elisabeth Postl (New York)
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Ausgerechnet das Land, in dessen Spitzenpolitik sensible E-Mails vermehrt in falschen Posteingängen landen, stellt zum zweiten Mal in Folge den Physik-Nobelpreisträger. Was sagt die jüngste Auszeichnung über den österreichischen Forschungsstandort aus? Und bringen Krausz´ Erkenntnisse die Welt nun irgendwie weiter?
Völlig überraschend bekam der Austro-Ungar Ferenc Krausz am Dienstag den Physik-Nobelpreis verliehen. Genau 90 Jahre nach Erwin Schrödinger und ein Jahr nach Anton Zeilinger wurde Krausz als bislang fünfter Österreicher mit dem Physiknobelpreis ausgezeichnet.
„Wir sind ein Physiker-Land“, sagt „Presse“-Wissenschaftsredakteur Thomas Kramar im Gespräch mit David Freudenthaler. Der Forschungsstandort Österreich werde oft zu Unrecht unterschätzt, dabei sind derlei wissenschaftliche Erfolge kein Zufall.
Gast: Thomas Kramer
Leitartikel: Land der Lichtpulse: In Österreich lässt es sich gut forschen
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Gäste: Julian Nida-Rümelin, Gerda Holzinger-Burgstaller (Erste Bank), Thomas Arnoldner (A1 Telekom)
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Inflation, hohe Zinsen, anstehende Lohnabschlüsse – im „Presse“-Studio spricht Oberbank-Generaldirektor Franz Gasselsberger mit Hans Pleininger über die schwierigen Rahmenbedingungen für die Oberösterreichische Industrie.
Franz Gasselsberger leitet seit zwanzig Jahren das Linzer Bankinstitut Oberbank. Mit einem Filialnetz in Österreich und weiteren EU-Ländern hat der „Oberbanker“ den Finanzmarkt genau im Blick und kann auch die Zukunftschancen für die oberösterreichische Industrie bestens einschätzen. Noch sei die Situation nicht dramatisch, Kreditrückzahlungen werden zum größten Teil bedient, doch der Konjunkturmotor läuft Gefahr, zu stottern. Wie Gasselsberger die Zukunftsprognosen für den Industriestandort Oberösterreich einschätzt, weshalb die Inflation zu einem guten Teil hausgemacht ist und warum er die Anpassung der Löhne an die Inflation kritisch sieht, erklärt der Oberbank-Generaldirekt im Interview mit Hans Pleininger.
Information: Das Gespräch fand auf Einladung der „Presse“ statt und wurde finanziell unterstützt von der Industriellenvereinigung OÖ.
Hybrides Arbeiten verändert die Anforderungen an den modernen Arbeitsplatz und verlangt nach einem neuen Führungsstil. Im „Presse“-Talk beleuchteten die Experten die größten Herausforderungen.
Das Schlagwort „New Work“ ist im Grunde genommen nicht neu, aber durch die Coronapandemie erhielt das Thema einen gewaltigen Schub. Unter dem Begriff versteht man eine Arbeitsphilosophie, die darauf abzielt, traditionelle Arbeitsweisen und -strukturen zu überdenken und zu transformieren. Der Mensch wird in den Mittelpunkt gerückt und damit die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten. Auf diese Weise erhalten Mitarbeiter in ihrem Job mehr Autonomie und Flexibilität. New Work fördert eine Kultur der Zusammenarbeit, des Vertrauens und der Eigenverantwortung. Es beinhaltet auch den Einsatz digitaler Technologien, um die Arbeitsprozesse effizienter und flexibler zu gestalten. Insgesamt zielt New Work darauf ab, eine positive Arbeitsumgebung zu schaffen, die die Zufriedenheit, Motivation und Produktivität der Mitarbeiter:innen steigert.
Doris Lippert, Global Partner Solutions Lead bei Microsoft Österreich. Sie ist Mitglied der Geschäftsführung von Microsoft Österreich. Das Unternehmen unterstützt seine Partner dabei, den Wissenstransfer für Kundenprojekte sicherzustellen und am Markt die Spitzenthemen in der Technologie zu besetzen.
Ernst Kendlbacher, Managing Director bei SDS (Software Daten Service GmbH) – ein auf die Herstellung und Vermarktung von Spezialsoftware für die internationale Finanzindustrie spezialisiertes Unternehmen (der Deutschen Telekom Group). Zudem unterstützt SDS auch die dynamischsten Branchen von heute (z. B. Telekommunikation) mit erstklassigem Software-Testing.
Mario Johann Brenner, Vice President bei K-Businesscom, führender ICT-Lösungs- und Serviceprovider und Digitalisierungspartner für seine Kunden. Brenner verantwortet das Thema Systemintegration und unterstützt Kunden bei der effizienten Implementierung und Servicierung von State-of-the-Art-IT.
Information: Der Talk fand auf Einladung der „Presse“ statt und wurde finanziell unterstützt von SDS (Software Daten Service GmbH), K-Businesscom und Microsoft Österreich.
Nur Tage nachdem die ÖVP eine neue Kampagne im Geiste Leopold Figls lanciert, kursiert ein Videomitschnitt auf Twitter, in dem sich der Bundeskanzler geringschätzig über Frauen, die Teilzeit arbeiten, und armutsbetroffene Familien äußert. Die Sager sorgen nicht nur für Aufregung auf Twitter und Kritik von der politischen Konkurrenz. Sie legen auch die Frage nahe, was für ein politisches Profil sich Karl Nehammer eigentlich gibt.
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Gast: Oliver Pink, „Die Presse“
Den Abschluss seiner wochenlangen Comeback-Tour hat sich Andreas Babler sicher anders vorgestellt. Statt bei strahlendem Spätseptember-Wetter auf dem Wiener Rathausplatz für sich und seine Partei zu werben, musste er Fragen zum irrtümlich veröffentlichten Strategiepapier des Meinungsforschungsinstituts Sora beantworten.
Gast: Elisabeth Hofer, Klaus Knittelfelder
Julia Wenzel: Babler zu Sora-Papier: „Haben wir nicht bezahlt und nicht beauftragt“
Kleingartenaffäre um vier SPÖ-Politiker wird Fall für Stadtrechnungshof
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Der Blitzkrieg um Bergkarabach hat eine Flüchtlingswelle ausgelöst. Baku hat den bislang blockierten Latschin-Korridor geöffnet. Tausende Armenier flüchten nun aus dem wieder von Aserbaidschan eroberten Gebiet. Unsere Außenpolitik-Redakteurin ist vor Ort und berichtet aus der armenischen Grenzstadt Goris von der Flüchtlingswelle, die schon längst "eine humanitäre Krise" ist.
Gast: Jutta Sommerbauer
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Im Februar 2022 reagierte die EU mit Sanktion bisher unbekannten Ausmaßes auf den Angriffskrieg Russland gegen die Ukraine. Heute ist Russland das am meisten sanktionierte Land der Welt. Rund 1800 Personen und hunderte Organisationen stehen auf der Sanktionsliste der EU. Rund 300 Milliarden Euro an russischen Auslandsreserven und 21,5 Milliarden Euro russisches Privatvermögen wurden in der EU eingefroren.
Der Krieg in der Ukraine immer noch im Gange, und die EU überweist monatlich 1,5 Milliarden Euro nach Kiew. Aus dem Unionsbudget, finanziert von EU-Steuerzahlern - die Reichtümer sanktionierter Oligarchen werden nicht angerührt. Warum das nicht ganz so einfach ist, erklären in dieser Folge Oliver Grimm, Brüsselkorrespondent der „Presse“ und Madlen Stottmeyer aus dem Wirtschaftsressort der „Presse“.
Mehr dazu:
Oliver Grimm: Die EU will die eingefrorenen russischen Milliarden samt Zinsen nicht antasten
Gast: Oliver Grimm und Madlen Stottmeyer,, „Die Presse“
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Das Reise- und Verkehrsverhalten der Menschen ist wieder auf einem Niveau wie vor der Pandemie angelangt. Zuvor wurden Transportunternehmen wie die Austrian Airlines und die ÖBB durch die Pandemie schwer gebeutelt. Heute können sich alle Verkehrsträger über boomende Passagierzahlen freuen. Die ÖBB zählen im Fernverkehr 20 Prozent mehr Fahrgäste als vor der Pandemie. Und vom Klimaticket wurden heuer bereits 250.000 Stück verkauft, was sogar Experten überraschte. Das Verkehrsaufkommen auf den Straßen geht auch nicht zurück. Das untermauert die Anzahl von 144.000 Pkw-Neuzulassungen im ersten Halbjahr 2023.
Aber wie bekommen wir dann die Mobilitätswende – im wahrsten Sinne des Wortes – gut auf die Schiene? Was fehlt, ist ein klimaschonender Flugverkehr und ein Wettbewerb auf Augenhöhe der einzelnen Verkehrsträger. Darunter fallen etwa Steuern auf Kerosin und Flugtickets oder auch der Straßeninfrastruktur für den Lkw-Verkehr. Aber auch neue Kooperationen sollen noch mehr Reisende vom Auto und Flugzeug zum Bahnfahren bewegen, wie „AIRail“. Hier ist es Austrian Airlines und den ÖBB gelungen, viele Passagiere auf österreichischen Kurzstrecken, wie zum Beispiel zwischen Linz oder Salzburg und Wien, für die Bahn zu begeistern. Der Flugverkehr wurde dort inzwischen eingestellt. Auch das Nachtzuggeschäft wird sukzessive ausgebaut, wie das aktuelle Beispiel zwischen Berlin, Brüssel und Paris zeigt: Die ÖBB übernehmen hier für die Deutsche Bahn deutsche Strecken.
Wo werden wir in Zukunft unterwegs sein? Auf der Schiene, auf der Straße oder in der Luft? Es diskutierten Andreas Matthä, CEO der ÖBB, Vera Hofbauer vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, Annette Mann, CEO von Austrian Airlines, und Oliver Schmerold, Direktor des ÖAMTC. Moderiert wurde die Diskussionsrunde von Hanna Kordik, stv. Chefredakteurin „Die Presse“.
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