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Die Wirtschaft steht bei der Transformation zur CO2-Neutralität vor riesigen Aufgaben, besonders die energieintensiven Sektoren. Die Industrie ist startbereit, betont Herbert Eibensteiner, CEO der voestalpine AG und Vizepräsident der IV Oberösterreich, im „Presse“-Talk mit Hans Pleininger.
Mit Green Steel verfolgt die voestalpine, Österreichs größter Stahl- und Technologiekonzern, einen sehr ambitionierten Stufenplan für die Zukunft. In einem ersten Schritt werden zwei Hochöfen, einer in Linz und einer in Donawitz, durch Elektrolichtbogenöfen ersetzt. Dadurch können 30 Prozent der CO2-Emissionen, die im Rahmen der Stahlproduktion entstehen, eingespart werden. Das entspricht in etwa fünf Prozent der gesamten österreichischen CO2-Emissionen. Der nächste Schritt folgt nach 2030, wenn weitere zwei Hochöfen abgelöst werden.
Wie läuft der „grüne“ Transformationsprozess in der Stahlindustrie und mit welchen Herausforderungen sind die heimischen Industriebetriebe in diesem Kontext konfrontiert? Darüber spricht der voestalpine-CEO Herbert Eibensteiner mit Hans Pleininger im Rahmen der Expertentalk-Reihe „Zukunft Standort Oberösterreich“.
Information: Das Gespräch fand auf Einladung der „Presse“ statt und wurde finanziell unterstützt von der Industriellenvereinigung OÖ.
In und um Europa mehren sich die politischen Konflikte – der Krieg in Israel und natürlich der Krieg in der Ukraine, der beinahe zwei Jahre anhält und bei dem kein Ende in Sicht ist. Gleichzeitig stehen auch andere Herausforderungen an, wie die grüne Transformation der Wirtschaft oder die nach wie vor unsichere Situation in der Energieversorgung.
Europa reagiert hier oft überrumpelt auf all diese Ereignisse und vielen Menschen wird plötzlich klar, wie fragil unser Wohlstand ist. Sind wir nicht nur wehrfähig im klassischen Sinn, sondern auch wehrfähig aus gesellschafts- und wirtschaftspolitischer Sicht? Schafft es Europa trotz der multiplen Krisen, den Klimaschutz voranzutreiben und braucht der Kontinent einen Mutausbruch?
Gerhard Hofer, „Die Presse“, erörterte diese dringenden Fragen mit dem Vorstandsvorsitzenden der Erste Group Willi Cernko und mit Finanzminister Magnus Brunner.
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Energietransformation, Arbeitskosten, Qualifizierung – Wie steht es um die globale Wettbewerbsfähigkeit der Industrie? Im Gespräch mit F. Peter Mitterbauer, CEO der Miba AG und Vizepräsident der Industriellenvereinigung Österreich.
Der Energiehunger Europas wird sich bis zum Jahr 2050 verdoppeln, doch woher der grüne Strom kommen soll, ist noch unklar. Es werden alle technologischen Möglichkeiten gebraucht, um die Transformation zur CO2-Neutralität zu schaffen, ist F. Peter Mitterbauer im „Presse“-Talk mit Eva Komarek überzeugt. Mit Verboten und Regularien wie in der EU wird es vermutlich nicht gehen. Es braucht dringend Anreizsysteme, damit Unternehmen auch wirtschaftlich sinnvoll in den Ausbau erneuerbarer Energien, die Stromnetze und in Systeme zur Energiespeicherung investieren können.
Im „Presse“-Studio zu Gast: Seit dem Jahr 2013 führt F. Peter Mitterbauer die Miba AG als Vorsitzender des Vorstands. Das Familienunternehmen entwickelt und produziert Technologien für die nachhaltige Erzeugung, Übertragung und Speicherung von Energie, etwa bei der Antriebstechnik. Als Partner und Zulieferer der internationalen Automobilindustrie kennt Mitterbauer den Zustand der oberösterreichischen Industrie genau, denn die Miba AG hat in Laakirchen in der Nähe des Traunsees ihren Stammsitz.
Information: Das Gespräch fand auf Einladung der „Presse“ statt und wurde finanziell unterstützt von der Industriellenvereinigung OÖ.
Gemeinsam mit Stefan Pierer, CEO Pierer Mobility AG und Präsident der Industriellenvereinigung Oberösterreich, erörtert Eva Komarek, General Editor of Styria Trend Topics, die Herausforderungen für österreichische Unternehmen und die globale Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie.
Stefan Pierer zeichnet ein düsteres Bild. Durch die hohen Energie- und Lohnkosten, fehlenden Arbeitskräfte und einer Überregulierung statt Anreizsystemen werden Österreich und die EU als Industriestandort international bald nicht mehr konkurrenzfähig sein. Pierer ortet die Vernetzung mit China, Incentives für Arbeitnehmer und Unternehmer als einen Weg aus der heraufdämmernden Krise. Der Standort Österreich sei, so der Präsident der IV OÖ, dramatisch gefährdet und produktionsintensive und energieintensive Fabrikationen werden sich aus Europa verabschieden.
Im „Presse“-Studio zu Gast:
Information:
Der Nahost-Konflikt hat seit dem ersten Tag auch Österreichs Straßen erreicht. Soziologe und Integrationsexperte Kenan Güngör erzählt in dieser Folge, wie die Situation in Gaza in der muslimischen Community wahrgenommen wird. Warum es wichtig wäre, genauer in Schulen und auf Social Media hinzusehen und wie er die Terrorgefahr einschätzt.
Gast: Kenan Güngör
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Gast: Wieland Schneider, "Die Presse", Nicholas Stockhammer, Terrorismusexperte
Israel-Ticker auf der Webseite der "Presse":
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Gast: Manfred Seeh, "Die Presse"
Klaus Knittelfelder: Bernhard Bonelli: Immer da, wo Kurz ist – jetzt auch vor dem Richter
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Österreich muss bekanntlich bis 2030 um 48 Prozent weniger CO2 emittieren, 2040 soll die Klimaneutralität erreicht werden. Jedoch selbst wenn Österreich alle angedachten Maßnahmen umsetzt, fehlen noch etliche Prozentpunkte, um die Klimaziele zu erreichen. Ein großes Thema dabei: der Verkehr. Denn um beispielsweise den Umstieg auf Elektromobilität zu erreichen, sind massive Investitionen in die elektrischen Netze und neue Technologien für die Stromverteilung und -übertragung notwendig. Wer also über die Mobilitätswende spricht, muss auch über die Energiewende reden. Noch liegt der aktuelle Stromverbrauch in Österreich bei 70 Terrawattstunden pro Jahr, durch mehr Elektromobilität wird sich der Bedarf verdoppeln. Dabei stellt sich vor allem eine Frage: Wo kommt die Energie für die Mobilität der Zukunft her? Darüber diskutierten im „Presse“-Studio Johann Pluy, Vorstand der ÖBB Infrastruktur, Barbara Schmidt, Generalsekretärin von „Österreichs Energie“, und Wolfgang Hribernik, Leiter des Center for Energy am Austrian Institute of Technology. Die Diskussionsleitung übernahm Madlen Stottmeyer, Redakteurin Economist bei „Die Presse“.
Information
Dieser Beitrag der „Presse“ ist eine entgeltliche Einschaltung des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie und erscheint mit finanzieller Unterstützung der** ÖBB** sowie Siemens Mobility.
Die Weltöffentlichkeit wartet wie gebannt auf die israelische Bodenoffensive. Doch was genau ist eigentlich deren Ziel? So leicht lässt sich die Hamas nicht ausschalten. Im Norden wartet mit der Hisbollah der noch viel gefährlichere Feind. Aber es gibt noch andere, viel wahrscheinlichere Fronten, sagt "Presse"-Nahost-Korrespondent Karim El-Gawhary.
„Jedes Kind, das heute im Gazastreifen aus den Trümmern geborgen wird, wird am Ende zu noch radikaleren Maßnahmen führen", sagt El-Gawhary. "Wenn die Hisbollah in den Krieg einsteigen würde, wäre das ein noch ganz anderes Kaliber, als das, was wir jetzt erleben." El-Gawhary glaubt aber, dass weder der Iran, noch die Hisbollah ein besonders großes Interesse an einer Ausweitung des Konfliktes hätten.
Gewaltspirale droht dem gesamten Nahen Osten
Wie sich der Konflikt dennoch zu einem Flächenbrand im Nahen Osten auswachsen kann, erklärt **Oberstleutnant Christoph Göd **vom Österreichischen Bundesheer. Was man aus der Geschichte für den Israel-Konflikt lernen kann und wie "mit der Stimmung auf der Straße und öffentlichem Druck" Geopolitik gemacht wird, erläutert der Militärexperte im Gespräch mit David Freudenthaler.
Wer in dem Konflikt welche Interessen verfolgt, wie fragil die gesamte Region über die langfristig „einzig mögliche“ Lösung der verfahrenen Lage.
Gäste: Karim El-Gawhary, Nahost-Korrespondent u.a. für die "Presse" & Oberleutnant Christoph Göd, Österreichisches Bundesheer
Die USA fürchten einen großen Krieg in Nahost
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