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Wieso immer noch nicht entschieden ist, ob die Gegenoffensive gelungen oder fehlgeschlagen ist, und worauf es jetzt ankommt, erklärt in dieser Folge Alfred Hackensberger, der für die „Presse“ über die Ukraine berichtet.
Gast: Alfred Hackensberger
**Mehr zum Thema: **
Alfred Hackensberger: Worauf es an der Front jetzt ankommt
Jutta Sommerbauer: Ukrainischer General Saluschnij warnt vor den Gefahren eines Stellungskrieges
Jutta Sommerbauer: Ukrainischer Präsident Selenskij gegen Wahlen im Krieg: „Das ist nicht der richtige Moment“
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Wer zuletzt im MuseumsQuartier in Wien war, hat bestimmt schon die zahlreichen neuen Sträucher und Blumen bemerkt, die nicht nur den Haupthof grüner werden lassen. „MQ goes Green“ geht aber noch viel weiter: Der Titel steht für ein umfassendes Nachhaltigkeits-Projekt, das uns die Direktorin des MuseumQuartier, Bettina Leidl, im Podcast vorstellt.
Ökologische und gesellschaftsrelevante Schwerpunktthemen sollen durch die Initiative in den Fokus gestellt werden, und die Vision eines energieeffizienten Kulturareals vorantreiben. Sowohl auf inhaltlicher als auch auf technischer Ebene sind zahlreiche Projekte geplant. Ziel ist, nicht nur den eigenen Energieverbrauch zu reduzieren, etwa durch Umstellung auf LED-Lichttechnik, Ausbau von Photovoltaik und mehr, sondern auch eine Vorbildwirkung einzunehmen sowie das Thema auf künstlerischer Ebene zu reflektieren.
Bettina Leidl ist Direktorin des MuseumsQuartier Wien. Zuvor war sie Direktorin des Kunst Haus Wien, auch dort hat sich die erfahrene Kulturmanagerin schon viel mit Nachhaltigkeit befasst. Vor ihrer Zeit im Kunst Haus Wien (2014-2022) war sie Geschäftsführerin von departure, der Kunsthalle Wien und von KÖR-Kunst im öffentlichen Raum.
2022 wurden im Bereich der Wirtschaftskriminalität 91.844 Fälle zur Anzeige gebracht. Die polizeiliche Kriminalstatistik weist damit einen Allzeithöchstwert aus. Die Fallzahl stieg das sechste Jahr in Folge, im Vergleich zu 2021 betrug die Zunahme mehr als 20 Prozent. Diese Kriminalitätsform umfasst Betrug, Wirtschaftsdelikte, Urkundenkriminalität und den Missbrauch unbarer Zahlungsmittel.
Straftaten im Netz steigen an
In die Gesamtzahl der Wirtschaftsdelikte fallen jene der Internetbetrugsfälle. Dass diese an Relevanz gewonnen haben, lässt sich ebenfalls in Zahlen dokumentieren. 2022 wurde ein Höchstwert von 60.195 Anzeigen registriert, 2013 waren es noch 10.053 – eine Versechsfachung in nur zehn Jahren. Nach Definition des Bundeskriminalamts versteht man unter dem mittlerweile gängigen Begriff Cybercrime im engeren Sinne kriminelle Handlungen, bei denen Angriffe auf Daten oder Computersysteme unter Ausnutzung der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) begangen werden. Die Straftaten sind gegen die Netzwerke selbst oder aber gegen Geräte, Dienste oder Daten in diesen Netzwerken gerichtet, wie zum Beispiel Datenbeschädigung, Hacking oder DDoS-Angriffe. Cybercrime im weiteren Sinne umfasst hingegen Straftaten, bei denen IKT als Tatmittel zur Planung, Vorbereitung und Ausführung von herkömmlichen Kriminaldelikten eingesetzt wird.
KMU sind stark betroffen, nur ein Drittel ist gegen Wirtschaftskriminalität versichert
Internationale Studien wie die „Global Economic Crime and Fraud Survey 2022“ von PwC (befragt wurden 1300 Führungskräfte aus 53 Ländern) zeigen, dass rund jedes zweite Unternehmen in den letzten zwei Jahren zumindest einmal Opfer von wirtschaftskriminellen Handlungen war. Betroffen sind dabei entgegen der landläufigen Meinung nicht bloß große Konzerne, sondern ebenso kleine und mittlere Betriebe (KMU). Wirtschaftskriminelle Angriffe, denen KMU oftmals wenig entgegenzusetzen haben, können existenzbedrohende Ausmaße annehmen. Interessant sind in diesem Zusammenhang zwei Statistiken. Im Jahr 2022 konnten nur rund 34 Prozent der zur Anzeige gebrachten Fälle von Cybercrime in Österreich aufgeklärt werden. Und Umfragen zufolge sind hierzulande nur etwa ein Drittel der Unternehmen gegen Wirtschaftskriminalität versichert.
Sind die Unternehmensverantwortlichen ausreichend über die Risiken und Konsequenzen der Wirtschafts- und Cyberkriminalität informiert? Warum besteht eine Diskrepanz zwischen dem Bewusstsein der Gefährdung und der Bereitschaft, sich dagegen abzusichern? Und was bringt es konkret, eine CyberRisk- oder Vertrauensschadenversicherung abzuschließen? Diesen Fragen stellen sich im „Presse“-Podcast unter dem Titel „Wirtschaftskriminalität: Es kann jeden treffen“ die beiden Versicherungsexperten Benjamin Schilling und Christian Narten von R+V Österreich.
**Zu den Personen"
Mag. Benjamin Schilling ist seit drei Jahren bei der R+V als Underwriter tätig und sowohl in der CyberRisk- als auch in der Haftpflichtsparte aktiv. Zudem hält er Webinare und Weiterbildungen zur Cyberversicherung.
Christian Narten ist seit über 25 Jahren in der Gewerbeversicherung tätig, davon zehn Jahre bei der R+V Niederlassung Österreich als Underwriter Kredit/Kaution. Er hält regelmäßig Webinare und Vorträge zur Crime- bzw. Vertrauensschadenversicherung.
Zum Unternehmen
Die R+V in Österreich hat sich gezielt auf Klein- und Mittelbetriebe (KMU) spezialisiert und bietet ihren Kundinnen und Kunden ausgewählte Versicherungslösungen in den Bereichen Technische, Haftpflicht-, sowie Kredit- und Kautionsversicherung an. Darüber hinaus werden in Österreich Produkte der Vereinigte Tierversicherung Gesellschaft a.G. (VTV) über die Dienstleistungsfreiheit vertrieben. Risikoträger für alle in Österreich angebotenen VTV-Produkte über die R+V ist die Vereinigte Tierversicherung Gesellschaft auf Gegenseitigkeit mit Sitz in Raiffeisenplatz 1, 65189 Wiesbaden. Als Niederlassung der R+V Allgemeine Versicherung AG ist die R+V in Österreich Teil des R+V-Konzerns, eine der größten deutschen Versicherungsgruppen. Seit Gründungsbeginn arbeitet die R+V Allgemeine Versicherung AG Niederlassung Österreich mit ausgezeichneten Vertriebspartnerinnen und Vertriebspartnern zusammen. Alle Informationen zur R+V Versicherung in Österreich finden Sie hier.
Der letzte Parteitag der SPÖ hat der Partei nicht nur einen neuen Bundesparteivorsitzenden gebracht, sondern auch für jede Menge Probleme gesorgt. Vier Monate später stellt sich der neue SPÖ-Chef Andreas Babler erneut den Delegierten seiner Partei.
Wie gefestigt steht Babler an der Spitze der SPÖ? Mit welchem Programm positioniert er seine Partei für das anstehende Wahljahr? Und welche Personalia sorgen immer noch für interne Reibereien? Oliver Pink analysiert in dieser Folge, wie die Partei inhaltlich und personell aufgestellt ist.
Gast: Oliver Pink
>>> Andreas Bablers Wünsche: Wenig Arbeit kostet viel
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Wo liegt die Grenze zwischen Kritik an Israel und antisemitischen Äußerungen? Und wie kann es sein, dass gerade die Linke, die sich als progressiv, emanzipatorisch und egalitär versteht, ein Antisemitismusproblem hat? Autor und Historiker Günther Haller erklärt in dieser Podcastfolge, wo der linke Antisemitismus seinen Ursprung nimmt und wie er heute aussieht.
Gast: Günther Haller
Zur weitere Podcastfolge mit Günther Haller: Wien 1913: Auf den Spuren des Quartetts des Grauens
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Energie ist ein kostbares Gut – heute mehr denn je. Energieeffizienz und Energiesparmaßnahmen ziehen sich durch alle Bereiche und alle Branchen. Zwischen Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz, ESG-Kriterien und Prozessoptimierung übersieht man manchmal jedoch eines: Wer sparen will, sollte zunächst einmal seinen Verbrauch genau kennen. Hier kommen die Stichworte Energiemonitoring und Energiemanagement ins Spiel.
Im „Presse“-Talk sieht sich Barbara Wallner das Thema etwas genauer an und spricht mit zwei Spezialisten aus diesem Bereich.
Zu Gast im „Presse“-Podcaststudio:
Christine Neubacher, Senior Expert Energy Climate, ESG, Sustainability bei Magenta
Albert Kubiak, Partner Manager IoT bei Magenta
Mehr Informationen zum Thema online unter: magenta.at/business
Am siebten Oktober werden mehr 1400 Menschen in Israel von der islamistischen Terrororganisation Hamas auf brutale Weise ermordert, mehr als 240 Menschen werden in Geiselhaft genommen. Seither herrscht Krieg, der UNO zufolge sind mittlerweile 70 Prozent der palästinensischen Bevölkerung im Gazastreifen vertrieben worden, etwa zehntausend Menschen getötet. Internationale Rufe nach einer Waffenruhe werden immer lauter. Eine langfristige Lösung ist nach einem Monat Krieg nicht in Sicht. Thomas Vieregge aus dem Außenpolitik-Ressort der „Presse“ zieht in dieser Folge eine ernüchternde Bilanz.
Gast: Thomas Vieregge
**Mehr zum Thema: **
Mareike Enghusen: Israel wälzt Pläne für die Zeit nach Hamas
Nahost-Ticker der "Presse"
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Die Onlinewelt ist längst ein Teil unseres Alltags. Und wie in der Realität gibt es bestimmte Risiken und Gefahren, vor denen man sich in Acht nehmen sollte. Worauf man beim Thema Internetsicherheit besonderen Wert legen sollte, welche Betrugsmaschen derzeit die häufigsten sind und wie man sich vor Betrügern schützen kann, das besprachen die folgenden Experten im „Presse“-Branchengespräch:
Diana Piller-Mayerhofer ist Head of Operations & Corporate Fraud bei Card Complete. Die Card Complete Gruppe ist der größte Kreditkartenanbieter am heimischen Markt. Über die card complete Service Bank AG werden Karten der Marken Visa, Mastercard und Diners Club ausgegeben.
Mohamed Ibrahim ist Experte für Cyberkriminalität und Pressesprecher des Österreichischen Bundeskriminalamtes BKA. Innerhalb der Behörde ist das Cyber Crime Competence Center die nationale Koordinierungs- und Meldestelle zur Bekämpfung der Cyberkriminalität.
Edith Huber ist Expertin und Forscherin in den Bereichen Cybercrime, Rechts- und Kriminalsoziologie und Sicherheitsforschung. Tätig ist sie an der Universität für Weiterbildung Krems, wo sie auch die Leitung der Stabsstelle für Forschungsservice innehat.
Die Diskussion leitete Eva Komarek, General Editor for Styria Trend Topics.
Information: Das Branchengespräch fand auf Einladung der „Presse“ statt und wurde finanziell unterstützt von card complete Service Bank AG.
René Benko ist kurz vor der Ablöse. Warum haben ihm die Investoren so schnell das Vertrauen entzogen? Wieso fällt ausgerechnet die Signa so tief? Und hätten der Aufsichtsrat und Co. nicht viel früher kritische Fragen stellen müssen?
Gast: Madlen Stottmeyer
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Die Wirtschaft steht bei der Transformation zur CO2-Neutralität vor riesigen Aufgaben, besonders die energieintensiven Sektoren. Die Industrie ist startbereit, betont Herbert Eibensteiner, CEO der voestalpine AG und Vizepräsident der IV Oberösterreich, im „Presse“-Talk mit Hans Pleininger.
Mit Green Steel verfolgt die voestalpine, Österreichs größter Stahl- und Technologiekonzern, einen sehr ambitionierten Stufenplan für die Zukunft. In einem ersten Schritt werden zwei Hochöfen, einer in Linz und einer in Donawitz, durch Elektrolichtbogenöfen ersetzt. Dadurch können 30 Prozent der CO2-Emissionen, die im Rahmen der Stahlproduktion entstehen, eingespart werden. Das entspricht in etwa fünf Prozent der gesamten österreichischen CO2-Emissionen. Der nächste Schritt folgt nach 2030, wenn weitere zwei Hochöfen abgelöst werden.
Wie läuft der „grüne“ Transformationsprozess in der Stahlindustrie und mit welchen Herausforderungen sind die heimischen Industriebetriebe in diesem Kontext konfrontiert? Darüber spricht der voestalpine-CEO Herbert Eibensteiner mit Hans Pleininger im Rahmen der Expertentalk-Reihe „Zukunft Standort Oberösterreich“.
Information: Das Gespräch fand auf Einladung der „Presse“ statt und wurde finanziell unterstützt von der Industriellenvereinigung OÖ.
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