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Gast: Teresa Wirth
Matthias Auer: COP28: Ein fossiler Ausstieg für Freiwillige
Teresa Wirth: Klimakonferenz läutet „historisches“ Ende des fossilen Zeitalters ein
Unser neuer Klimapodcast heißt "Der letzte Aufguss" und erscheint ab sofort jeden zweiten Freitag hier und überall, wo es Podcasts gibt.
Schreiben Sie uns an: [email protected]
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Diese Folge entstand mit finanzieller Unterstützung der WKÖ.
Das zweite Kriegsjahr in der Ukraine geht zu Ende, die viel beschworene Gegenoffensive des Sommers blieb hinter den Erwartungen zurück, die finanzielle und politische Unterstützung aus dem Ausland wird weniger.
Bereits letztes Jahr nutze Russland den Winter um kritische Infrastruktur wie Energiewerke oder das Stromnetz anzugreifen. Die Angst vor einer Wiederholung dieser Strategie ist groß, erst in der Nacht auf Mittwoch kam es bei einem russischen Angriff zu Verletzten. Wie geht die Bevölkerung mit der Bedrohung um? Wie wird die misslungene Gegenoffensive der Ukraine wahrgenommen? Und welche Auswirkungen hat eigentlich die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft?
Jutta Sommerbauer aus dem Außenpolitik-Ressort der „Presse“ ist soeben von einer einwöchigen Reise in die Ukraine zurückgekehrt, und erzählt in dieser Folge vom Leben zwischen Krieg und Alltag, vom Kampfgeist der ukrainischen Menschen und vom gesellschaftlichen Umgang mit Tod und Verlust.
Gast: Jutta Sommerbauer, „Die Presse“
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Fünfter Verhandlungstag im Prozess gegen Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz: Ihm und seinem ehemaligen Kabinettschef Bernhard Bonelli wird Falschaussage im Ibiza-Untersuchungsausschuss vorgeworfen. Dort gab er an bei der Bestellung von Thomas Schmid zum Öbag-Chef „eingebunden, im Sinne von informiert“ gewesen zu sein, mehr allerdings nicht.
Davon zeichnet aber eben dieser Thomas Schmid, damals Generalsekretär im Finanzministerium, mittlerweile Zeuge im Prozess gegen Kurz, ein anderes Bild – und belastet Sebastian Kurz schwer.
Manfred Seeh, Gerichtsreporter der „Presse“, berichtet in dieser Folge von seinen Eindrücken während der Verhandlung, zeigt die Widersprüche in den Aussagen von Kurz und Schmid auf, und erklärt, was Schmid zum Kronzeugen noch fehlt.
Gast: Manfred Seeh, „Die Presse“
Mehr dazu:
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Spätestens seit der Corona-Pandemie ist das Thema Impfen wieder in den Fokus gerückt. Allerdings lassen sich weniger als 40 Prozent der österreichischen Bevölkerung regelmäßig impfen.
Ein kleiner Stich und schon ist man gegen grassierende Viren-Erkrankungen – oder zumindest vor schwerwiegenden Krankheitsverläufen – geschützt. Wo in Österreich bei Kindern und Jugendlichen bis zum Alter von 15 Jahren ein nationales Gratiskinderimpfkonzept greift, vernachlässigen Erwachsene oft empfohlene Prophylaxen wie gegen Influenza oder das RS-Virus. Liegt es an mangelnder Aufklärung und Information, dass die Österreicher im internationalen Vergleich eher zu den Impfmuffeln zählen? Ist es die oft komplizierte Beschaffung von Impfstoffen oder sind es die Kosten? Unter der Leitung von „Presse“-Redakteur Köksal Baltaci erörtert eine Expertenrunde das aktuelle Thema.
Im „Presse“-Studio zu Gast:
PP-UNP-AUT-0482/12.2023
Das Branchengespräch fand in Kooperation mit der „Presse“ statt und wurde von der Pfizer Corporation Austria finanziell unterstützt.
Die Pisa-Studie ist wieder da. Der internationale Kompetenzvergleich von Schülerinnen und Schülern der OECD-Länder wurde in vielen Bildungsministerien mit Spannung erwartet. Dabei haben viele von ihnen ein schlechtes Zeugnis ausgestellt bekommen: Die durchschnittliche Leistung in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften hat sich über Ländergrenzen hinweg verschlechtert.
In Österreich war das Minus deutlich geringer. Aber recht das, um mit dem heimischen Bildungssystem zufrieden zu sein?
Immerhin schneiden hierzulande Jugendliche mit Migrationshintergrund oder aus Familien mit wenig Ressourcen weiterhin signifikant schlechter ab. Und während Burschen in Mathe besser abschneiden, haben Mädchen beim Lesen die Nase weiter vorn. Österreich gehört damit zu den Ländern mit dem größten geschlechterspezifischen Unterschied.
Elisabeth Hofer aus dem Innenpolitik-Ressort der „Presse“ erklärt in dieser Folge, wie das österreichische Ergebnis einzuordnen ist, und wie Digitalisierung und Glück in der Schule Platz finden sollten.
Gast: Elisabeth Hofer, „Die Presse“
>>> Neue Pisa-Ergebnisse: „Schülerleistungen gehen in die falsche Richtung“
>>> Pisa-Reaktionen: Bürgermeister Ludwig fordert Runden Tisch
>>> Pisa als „Cordoba-Moment“ und Handlungsaufforderung
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Die Welt braucht ein Ausstiegsszenario aus Kohle, Öl und Gas. Das zeigt etwa ein aktueller Bericht, demzufolge der CO2-Ausstoß von Emissionen aus fossilen Brennstoffen in diesem Jahr einen Rekordwert erreichen wird. Blöd allerdings, wenn der Vorsitzende der Weltklimakonferenz das anders sieht. An Sultan Al Jaber, Minister der Emirate und Ölkonzernchef in einer Person, hat es schon im Vorfeld der Klimakonferenz viel Kritik gegeben. Zuletzt musste er sich für die kolportierte Aussage rechtfertigen, es gebe keine Wissenschaftliche Fundierung für einen notwendigen Ausstieg aus fossilen Energien für das 1,5 Grad Ziel.
Aktuell kursieren verschiedene Optionen, was in der Abschlusserklärung der COP28 tatsächlich stehen könnte – vom „geordnete und gerechte Ausstieg aus fossilen Brennstoffen“, den Al Jaber gerne bemüht, über „zu beschleunigende Bemühungen für einen Ausstieg“ bis hin zu einem Abschlussbericht, der den Ausstieg unerwähnt lässt.
Michael Lohmeyer, Experte für Klima und Umwelt der „Presse“, spricht in dieser Folge darüber, ob ein gemeinsamer Entschluss zu einem tatsächlichen Ausstieg aus fossilen Energieträgern noch realistisch ist, und ob man ihn von dieser Klimakonferenz überhaupt erwarten darf.
Gast: Michael Lohmeyer, „Die Presse“
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Streikende Angestellte und eine ordentliche Menge Neuschnee haben am Wochenende dafür gesorgt, dass der Handel nach dem ersten vorweihnachtlichen Einkaufswochenende eine ambivalente Bilanz zieht. Ungünstig, denn es war ein denkbar schlechtes Jahr für dein Einzelhandel.
David Freudenthaler aus dem Wirtschaftsressort der „Presse“ erklärt in dieser Folge, welche chinesischen Onlinehändler jetzt auch in Österreich auf den Markt drängen, warum es heuer so viele Geschäftsschließungen gab und wieso es die Einkaufsstraße trotzdem weiterhin geben wird.
Gast: David Freudenthaler
>>> „Wer sagt denn, dass wir jedes Jahr den KV neu verhandeln müssen?“
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Der 3. Dezember ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen der UNO. Pünktlich dazu erscheint das Magazin „Beschäftigung“. Dafür haben die Essl Foundation und „Die Presse“ zusammengearbeitet.
Das Thema des Magazins ist das Arbeitsleben von Menschen mit Behinderungen. Wir fragen: Wie geht es ihnen? Welche Chancen stehen offen? Welche Hindernisse sind zu bewältigen? Eine Expertenrunde hat auch über die Lage am Arbeitsmarkt gesprochen. Außerdem berichten wir über ein neues Gesetz für barrierefreie digitale Produkte und Dienstleistungen.
Wir erzählen von Beispielen in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Soziales und wie hier Menschen mit Behinderungen erfolgreich arbeiten. Hören Sie außerdem über 50 vorbildliche Beispiele aus Unternehmen und 11 technische Neuerungen.
Am Donnerstag verkündete der Insolvenzverwalter der Signa Holding, der Anwalt Christof Stapf, er traue sich erst in einigen Wochen eine Einschätzung zu, ob der Plan, die mit 5 Mrd. Euro verschuldete Firma zu sanieren, hält. Was das für die Tochterunternehmen der Signa Holding, die Signa Prime und die Signa Development bedeuten könnte, erklärt Madlen Stottmeyer aus der „Presse“-Wirtschaftsredaktion in dieser Folge. Außerdem bespricht sie, welchen Schaden die Insolvenz für Österreich bedeutet, und wieso die Signa gerne auf ehemalige Politiker aus Berater zurückgriff.
**Gast: **Madlen Stottmeyer, „Die Presse“
Mehr dazu:
Auch Kurz stand auf Benkos Payroll
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So etwas gab es in der Geschichte der Zweiten Republik tatsächlich noch nie: Im Handel wird ab heute stundenweise gestreikt.
Wie genau die Streiks aussehen könnten ist noch nicht bekannt, Helga Fichtinger, die Chefverhandlerin der Gewerkschaft GPA nannte am Mittwoch bei einer Pressekonferenz nur grobe Eckpfeiler.
David Freudenthaler, Experte für Handel im Wirtschaftsressort der "Presse", wagt im Podcast eine Prognose, was die kommenden Tage auf uns zukommen könnte und wieso die Streiks im Handel ein Förderprogramm für Amazon sein könnten.
Gast: David Freudenthaler
David Freudenthaler: Was passiert, wenn im Handel erstmals gestreikt wird
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