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2024 ist das Jahr, in dem sich auf der Welt machtpolitisch so viel verschieben könnte, wie wohl überhaupt noch nie. 3,5 Milliarden Menschen, also die Hälfte der Weltbevölkerung wählt dieses Jahr neue Regierungen oder Staatsoberhäupter. Dazu zählen geopolitische Größen wie Indien, Taiwan, Russland, Indonesien oder der Iran.
Es steht also viel auf dem Spiel. Eine Einordnung zu den wichtigsten internationalen Wahlterminen des Jahres und welche Länder man besonders am Schirm haben sollte: Etwa Taiwan, wo am 13. Jänner gewählt wird.
Die wohl wichtigste Wahl des Jahres findet im November statt. Dann blickt die Welt gebannt auf die USA: In der ältesten Demokratie der Welt dürfte es wieder zum Showdown zwischen dem amtierenden Präsidenten, Joe Biden, und seinem Vorgänger, Donald Trump kommen. Sollte Zweiterer wieder ins Weiße Haus einziehen, könnte das gravierende Folgen haben, so Ultsch: „Es gibt dann Donald Trump ungefiltert. Beim ersten Mal waren noch einige Profis um ihn, jetzt würden wir den puren Trump kriegen. Und wie wir wissen, ist der immer für Überraschungen gut.“
Gast: Christian Ultsch, Ressortleiter Ausland und stellvertretender Chefredakteur der „Presse“
Dossier: Brennpunkt Taiwan: Die Insel, auf der sich die neue Weltordnung entscheidet
Diese Folge entstand mit finanzieller Unterstützung der WKÖ.
Die Eiseskälte macht der russischen Infrastruktur zu schaffen: Wasserleitungen bersten, Heizungen bleiben kalt, der Strom fällt aus. Die im März bevorstehende Wahl zwingt Wladimir Putin zu reagieren, den Rückhalt in der Gesellschaft wird er trotz allem nicht verlieren.
Inna Hartwich, die für die „Presse“ aus Moskau berichtet, erzählt in dieser Folge vom harten russischen Winter, davon, wie Denunziation und Kulturkrieg jetzt auch die prominenten Eliten des Landes erreicht haben und wie die frierende Bevölkerung auf die anstehenden Präsidentschaftswahlen blickt.
Gast: Inna Hartwich, Russland-Korrespondentin der „Presse“
**Mehr dazu: **
In Russland fallen massenhaft Heizungen aus: „Wir erfrieren! Helfen Sie uns endlich!“
Gast: Michael Laczynski, Ressortleiter EU, "Die Presse"
Wolfgang Böhm: EU-Ratspräsident Viktor Orbán? Michel-Jobwechsel löst Panik aus
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Anfang März soll im, mit den Stimmen von SPÖ und FPÖ beschlossenen „Cofag-Ausschuss“ näher beleuchtet werden, ob ÖVP-nahe Milliardäre bei Förderungen der Covid-Finanzierungsagentur bevorzugt worden sind. Zur gleichen Zeit soll der von der ÖVP allein getragene Ausschuss zum „Rot-Blauen Machtmissbrauch“ die Regierungsbeteiligungen von SPÖ und FPÖ von Jänner 2007 bis Jänner 2020 genauer untersuchen. Im Detail soll es um eine mögliche zweckwidrige Verwendung öffentlicher Gelder in von „roten“ bzw. „blauen“ Ministern geleiteten Ressorts gehen.
Welche prominenten Gäste - von René Benko über Siegfried Wolf bis hin zu den Altkanzlern Alfred Gusenbauer und Christian Kern - da geladen werden könnten und ob zwei parallele U-Ausschüsse tatsächlich der parlamentarischen Kontrolle oder eher dem Wahlkampf dienlich sind, erklärt Elisabeth Hofer aus dem Innenpolitikressort der „Presse“.
Gast: Elisabeth Hofer, „Die Presse“
"Wir sind Weltmeister im Durchwursteln“, sagt Gerhard Hofer im „Presse“-Podcast, in dem er einen Ausblick auf das Wirtschaftsjahr 2024 wagt. Österreich hat zwar einen robusten Arbeitsmarkt und eine hohe Kaufkraft, schafft es aber nicht, die Inflation in den Griff zu bekommen. Im Dezember 2023 lag sie immer noch bei 5,6 Prozent und ist somit von November auf Dezember wieder gestiegen.
**Sind Wahljahre gut oder schlecht für die Wirtschaft? **
2024 ist auf jeden Fall ein Superwahljahr, in mehr als 70 Staaten wird gewählt. Aber was bedeuten Wahljahre für die Wirtschaft. Normalerweise auch, dass es Wahlzuckerl in Form von Steuererleichterungen regnet, Gerhard Hofer sagt allerdings, dass wir in den vergangenen Jahren ohnehin so viele Wahlzuckerl bekommen hätten, „dass wir so und so schon diabetesgefährdet sind, rein steuerlich gesehen.“
Gerhard Hofer erklärt außerdem, warum die Signa-Pleite dem Wirtschaftsstandort Österreich weniger schadet als dem deutschen. Und wieso die USA trotz Inflation Reduction Act und noch einigen anderen Maßnahmen in diesem Frühjahr dennoch in die lange erwartete Rezession rutschen könnte.
Gast: Gerhard Hofer, stv. Chefredakteur der "Presse"
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Der Podcast von Manuel Rubey und Simon Schwarz heißt "Schwarz und Rubey" und erscheint seit Juni 2023 jeden zweiten Donnerstag.
Ihr Programm „Das Restaurant“ hat am 10. Dezember Premiere.
Was ist die Reihe War da was? Gespräche zum Jahresende
Wo: Überall, wo es Podcasts gibt, in der "Presse"-App und unter DiePresse.com/Podcast
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In Folge 4 unseres Jahresrückblicks erzählt Katharina Schell, stv. Chefredakteurin der APA, wie sich das Jahr der KI auf den Journalismus ausgewirkt hat. Warum der Hype darum vielleicht auch ein bisschen überzogen war. Woran man falsche Bilder (grob) erkennt und warum bei der Wahl des US-Präsidenten 2024 Fake-Videos und -Bilder wohl eine massive Rolle spielen werden.
Ein Papst in Designerkleidung, Putins Kniefall: Gefakte Bilder haben 2023 nicht nur einmal für Aufsehen gesorgt. Manipulierte Bilder hat es schon immer gegeben, nur war es wohl noch nie so leicht, diese zu produzieren. Und es wird immer leichter werden. Was macht das mit uns als Gesellschaft, schlittern wir auf die nächste Vertrauenskrise im Journalismus zu, wie haben künstliche Intelligenzen schon bisher den Journalismus verändert und was kommt da noch auf uns zu? Darüber sprechen wir in dieser Folge.
Was ist die Reihe "War da was? Gespräche zum Jahresende"
Wo: Überall, wo es Podcasts gibt und unter diepresse.com/Podcast
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Sie sind Freunde und das schon seit mehr als zehn Jahren. Der Rabbiner Schlomo Hofmeister und der Imam Ramazan Demir leben beide in Wien. Sie gehen regelmäßig gemeinsam an Schulen, reisen nach Israel oder in die Türkei und erzählen davon, dass Muslime und Juden Freunde sein können und wo die Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihrer Religionen liegen.
Beide plädieren dafür, die Lage im Nahen Osten nicht zu stark nach Österreich hereinzuholen. Es gibt Verunsicherung und Angst auf beiden Seiten, natürlich und es gibt traumatisierte Schülerinnen und Schüler, die den Anschlag und den Krieg im Gazastreifen in den Sozialen Netzwerken verfolgen. Dennoch ist die Dialogbereitschaft zwischen Juden und Muslimen in Österreich außerordentlich hoch, finden die zwei. Schlomo Hofmeister erinnert daran, dass es in Österreich 800.000 bis 900.000 Muslime gibt. „Und wie viele von ihnen gehen auf die Straße? Ein Promille, zwei Promille, mehr sind es nicht. Ich kann nicht eine ganze Community in Sippenhaft nehmen dafür, dass einige die falschen Slogans auf der Straße rufen.“ Der Imam Ramazan Demir sagt: „Antisemitismus hat keinen Platz in meiner Religion.“ Umgekehrt möchte er aber auch nicht, dass seine muslimischen Freunde Angst vor Juden haben.
Was ist die Reihe War da was? Gespräche zum Jahresende
Wo: Überall, wo es Podcasts gibt, in der "Presse"-App und unter DiePresse.com/Podcast
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Es ist das prägendste wirtschaftliche Ereignis des Jahres gewesen, so viel steht fest: Die Pleite von René Benkos Signa Holding. Aber wie geht es jetzt weiter? Caroline Wesenauer und Madlen Stottmeyer analysieren in dieser Folge, wie es zu der Pleite kam und wie sich das Sanierungsverfahren gestaltet. Caroline Wesenauer kritisiert, dass es „keinen Plan“ bei diesem Verfahren gibt. „Wir reden von einem Sanierungsverfahren, das in 90 Tagen abgewickelt werden soll. In 90 Tagen lässt sich aber nicht aufarbeiten, was viel kluge Leute im Signa-Konzern jahrelang mit tausend Gesellschaftern als Konstrukt aufgebaut haben. Wir reden da von einer jahrelangen Aufarbeitung a la Karl-Heinz Grasser.“
Diese Folge entstand mit finanzieller Unterstützung der WKÖ.
Was ist die Reihe "War da was? Gespräche zum Jahresende"
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Linz feiert 2024 gleich zwei Geburtstage: Das Brucknerhaus wird 50 Jahre alt. Und dessen Namenspatron, der Komponist Anton Bruckner, kam vor 200 Jahren zur Welt. Der Intendant des Brucknerhauses, Dietmar Kerschbaum, lotet im Dialog mit „Presse“-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz aus, welche Herausforderungen auf ihn und sein Team im doppelten Jubiläumsjahr zukommen. Sicher ist: Das Brucknerhaus wird in seiner ganzen, weiten Repertoirebandbreite präsentiert; und Anton Bruckners Symphonien kommen in einem weltweit einzigartigen Originalklang-Zyklus zur Aufführung.
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