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Der Faktor Arbeit wird in Österreich zu hoch belastet, die Lohnnebekosten liegenhierzulande weit über dem OECD-Schnitt. Das findet auch die ÖVP. Die Senkung der Lohnnebenkosten ist einer der großen Punkte, mit denen Karl Nehammer in seinem „Österreichplan“ den Wahlkampf eröffnet hat.
Jakob Zirm, Wirtschaftsressortleiter der „Presse“, erklärt in dieser Folge, wohin das Geld aus den Lohnnebenkosten fließt, und ob Arbeitgeber oder Arbeitnehmer von gesenkten Lohnnebenkosten profitieren könnten.
Gast: Jakob Zirm, „Die Presse“
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Das unvollendete Gemälde „Bildnis Fräulein Lieser“ aus dem Spätwerk Gustav Klimts hing seit den 1960er-Jahren im Salon einer Villa rund um Wien, ohne dass auch nur ein Klimt-Experte davon wusste. Jetzt soll das Damenporträt versteigert werden - nicht ohne, dass seine Geschichte noch weitere Rätsel und Geheimnisse birgt.
Am 24. April soll das Gemälde unter den Hammer kommen, davor wird es auf Käufersuche um die Welt geschickt und soll auch in Wien für die Öffentlichkeit zugänglich sein.
Gast: Almuth Spiegler, „Die Presse“
**Mehr zum Thema: **
Die heimische Bauwirtschaft steckt in einer tiefen Krise. Die Folgen reichen von einer formidablen Pleitewelle bis hin zu einer drohenden Wohnungsnot. Besserung ist so schnell nicht in Sicht – die Finanzierung dürfte noch länger ein Problem bleiben.
„In Österreich fehlt Wohnraum und die Situation spitzt sich dramatisch zu. Der Grund ist ein deutlicher Rückgang beim Wohnungsneubau“, sagt Torsten Kreft, Chef der Baufirma Hagebau. „Im vergangenen Jahren kann man von einem echten Einbruch sprechen.“
Das Seit 2019 haben sich die Baubewilligungen halbiert, gleichzeitig wächst die Bevölkerung aber rasant. Die Konsequenz: Der Wohnraum wird knapp und das hat auch volkswirtschaftlich gravierende Folgen.
Gemeinsam mit Jakob Zirm, Ressortleiter des „Presse“-Wirtschaftsressorts, analysiert David Freudenthaler in dieser Folge die Ursachen und mögliche Folgen der Krise in der Baubranche.
Gast: Jakob Zirm
Warum es in der Bauwirtschaft kriselt
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Im ESG-Finanztalk der UniCredit Bank Austria sprechen Mary-Ann Hayes und Can Kavakci, beide ESG-Experten der UniCredit Bank Austria mit „Presse“-Redakteur Michael Köttritsch über die strategische Aufbereitung des Themas ESG (Environmental, Social, Governance) in Kundengesprächen.
Das Thema ESG ist längst auch in Kundengesprächen angekommen. Mary-Ann Hayes unterstreicht das Bemühen der Bank Austria um Transparenz, weshalb etwa Nachhaltigkeit und Änderungen in der Regulatorik, im Besonderen bei zukünftigen Finanzierungen und Kreditvergaben, besprochen werden. Heute müssen Banken ihre Kunden um ESG-Daten bitten, die noch nicht überall vorhanden sind. „Wir heben die Dringlichkeit hervor“, so Hayes, „In den vergangenen Monaten ist das Bewusstsein für die ESG-Kriterien als Erfolgsfaktor rasant gestiegen.“
Information und Sensibilisierung in Kundengesprächen sind der Fokus von Can Kavakci: „Wir erklären den gesamthaften Aspekt am konkreten Beispiel des Unternehmens und der Branche.“ Das Thema ESG ist gekommen um zu bleiben, ist Hayes überzeugt, auch wenn es noch offene Fragen zur Regulatorik gibt.
Information:
Es ist kein rühmliches Ergebnis für Österreich. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern arbeiten hierzulande nur 27 Prozent der Ukrainer, in anderen Ländern wie Dänemark sind es laut einer aktuellen Studie 78 Prozent. Auch wenn die Zahlen mit Vorsicht zu lesen sind, zeichnet sich ein unangenehmer Trend ab. Österreich hat wieder einmal Probleme, Geflüchtete in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Warum das so ist, besprechen wir in dieser Folge.
Gast: Jeannine Hierländer
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Mit der Bekanntgabe der Kandidatur von Klimaaktivistin Lena Schilling für die Grünen ist die Kandidatenriege der österreichischen Parteien fast komplett. Die 23-Jährige hebt sich von den Kandidaten der anderen Parteien deutlich ab. Mit Reinhold Lopatka für die ÖVP, Andreas Schieder für die SPÖ, Harald Vilimsky für die FPÖ und aller Wahrscheinlichkeit nach Helmut Brandstätter für die Neos treten abgesehen von Schilling ausschließlich ältere und politisch erfahrene Männer an.
Oliver Pink erklärt in dieser Folge, warum manche Parteien bei ihrer Liste auf das Profil „jung, weiblich, aktivistisch“ setzen, während andere alte Politfüchse wieder hervorholen und welche Themen den EU-Wahlkampf entscheiden werden.
Gast: Oliver Pink, „Die Presse“
**Mehr zum Thema: **
>>> Reinhold Lopatka: Wer, wenn nicht er
Seit dem die Rechercheplattform Correctiv Recherchen zu einem geheimen Treffen von Rechtsextremen, AfD-Politikern, CDU-Mitgliedern und Unternehmern sowie dem im November in Potsdam öffentlich gemacht hat, gehen die Wogen hoch.
Der Ex-Identitären Sprecher Martin Sellner hat dort darüber gesprochen, wie auch Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft des Landes verwiesen werden könnten.
Christoph Zotter erklärt in dieser Folge, warum viele ein Verbot der Partei fordern, was an der aktuellen Aufregung um die AfD diesmal anders ist und warum eine Regierungsbeteiligung weiter unrealistisch bleibt.
**Gast: **Christoph Zotter, „Die Presse“
**Mehr zum Thema: **
>>>„Rechtsextremer Geheimplan gegen Deutschland“: Was die „Bühnenfigur Sellner“ sagte
>>> Martin Sellner bringt die rechte AfD in die Bredouille
Gast: Christian Ultsch
US-Außenminister Blinken warnt: „Das größte globale Risiko ist die Dehumanisierung“
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Die Gläubigerversammlung der Signa Prime und der Signa Development lief am Montag geordnet über die Bühne. Die laufenden Finanzierung ist vorerst gesichert, heißt es. Und das obwohl Signa-Sanierungsvorstand Erhard Grossnigg, die 350 Millionen Euro, die er von den Eigentümern erbat, nicht bekommen hat und weiter auf der Suche nach Geld ist.
Economist-Redakteurin Madlen Stottmeyer mahnt in dieser Folge zur Vorsicht: Für einen konkreten Finanzierungsplan fehlen noch viele Details.
Gast: Madlen Stottmeyer, „Die Presse“
**Mehr zum Thema: **
>>> Jetzt sind die Gläubiger von René Benkos Signa am Wort
Gast: Elisabeth Postl, US-Korrespondentin "Die Presse"
Donald Trump und dann die große Lücke
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