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Es ist kein kleines Paket, das die Bundesregierung am Dienstag präsentiert hat. Eine Milliarde will sie ausgeben, um die Bauwirtschaft wieder zum florieren zu bringen. Geld, das in eine Reihe von Maßnahmen fließen soll: 25.000 neue Wohnungen zur Miete und zum Eigentum sollen errichtet werden. Die Zinsen für die ersten 200.000 Euro beim ersten Eigenheim sollen gesenkt werden. Und diverse Nebengebühren beim Wohnungs- oder Hauskauf bis zu 500.000 Euro komplett gestrichen.
Gast: Gerhard Hofer, stellvertretender Chefredakteur "Die Presse"
Wohnbaupaket der Regierung: Noch einmal das „Beste aus beiden Welten“ – aber mit Schattenseiten
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Ist Joe Biden trotz seines hohen Alters der richtige Kandidat für die Demokraten bei der im November anstehenden Präsidentschaftswahl? Ezra Klein, ein wichtiger linksliberaler Kommentator in der US-Medienlandschaft, hat vergangene Woche in der „New York Times“ genau diese Frage gestellt. Mit seinen immerhin 81 Jahren ist es nicht verwunderlich, dass Biden während Statements Namen von Politikern und Länder verwechselt, und etwas behäbig wirkt. Biden sei zwar nicht zu alt, um Präsident zu sein, aber zu alt um einen weiteren, erfolgreichen Wahlkampf zu führen, so Kleins Kritik.
Elisabeth Postl, die für die „Presse“ aus den USA berichtet, erklärt in dieser Folge, warum Kleins Kolumne in der linken polit-medialen Bubble eingeschlagen hat, wie wahrscheinlich es ist, dass die Demokraten doch noch von Bidens erneuter Kandidatur abweichen, und welche Kandidatinnen und Kandidaten die Demokraten dafür überhaupt in Stellung hätten.
>>> Ist Biden zu alt? Der Ruf nach einer Alternative wird lauter
>>> Zwischen Donald Trump und dem Weißen Haus steht jetzt nur noch Joe Biden
>>> In diesem Wahlkampf hat die Gerüchteküche ausgekocht
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Sebastian Kurz ist am 23. Februar wegen Falschaussage im parlamentarischen Ibiza-U-Ausschuss zu acht Monaten bedingter Haft verurteilt worden. Der Richter ist der Meinung, Österreichs Ex-Kanzler habe bei seiner Aussage in eben jenem U-Ausschuss gelogen. Der Angeklagte Kurz hat das bis zur letzten Verhandlung bestritten und sieht sich jetzt vom Gericht missverstanden.
Gast: Manfred Seeh
Der Liveticker von Hellin Janowksi zum Nachlesen
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Mit dem Gas ist das so eine Sache in Österreich. Seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine soll die Abhängigkeit von russischem Gas aus politischen und ökologischen Gründen beendet werden, doch nach wie vor kauft Österreich den größten Teil seines Erdgases in Russland ein.
In dieser Folge besprechen Matthias Auer und Julia Wenzel über die Pläne der Regierung, einen Teil des österreichischen Gasbedarfs mit heimischem Biogas zu decken, und was es für einen risikolosen Ausstieg aus russischen Erdgas bräuchte.
Gäste: Julia Wenzel, Matthias Auer, „Die Presse“
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>>> Österreich bräuchte im nächsten Winter kein russisches Gas mehr
Über die Konsequenzen, die sich für Finanzunternehmen aus der EU-Verordnung DORA ergeben, diskutierten kürzlich vier Expert:innen unter der Leitung von Jakob Zirm, Ressortleiter Economist, „Die Presse“.
Ganz gleich, welche der zahlreichen Studien zum Thema Cybersicherheit in Unternehmen herangezogen wird, die Schlüsselaussage lautet immer: Cyberkriminalität nimmt konstant zu. Die KPMG-Studie „Cybersecurity in Österreich 2023“ zeigt beispielsweise auf, dass die Zahl der Cyberangriffe gegenüber dem Vorjahr um 201 Prozent angestiegen ist. Attackiert wurde jedes einzelne der 903 befragten Unternehmen. Auch in Deutschland schätzen mit dem Thema betraute Führungskräfte das Risiko digitaler Angriffe auf ihr eigenes Unternehmen so hoch wie nie zuvor ein. Für die EY Datenklaustudie 2023 wurden 509 Personen aus der Geschäftsführung, der Leitung Konzernsicherheit oder der Leitung IT-Sicherheit von Unternehmen verschiedenster Größe gefragt. Fast drei von vier Befragten sagen, das Gefährdungsrisiko für das eigene Unternehmen habe sich in den vergangenen beiden Jahren erhöht. Alle rechnen damit, dass die Gefahr, Opfer von Cyberangriffen und Datenklau zu werden, in Zukunft weiter zunehmen wird.
Finanzbranche im Fokus
Besonders betroffen sind weltweit Unternehmen aus der Finanzbranche. Um diese und ihre Kunden künftig besser schützen zu können, hat die EU den Digital Operational Resilience Act (DORA) verabschiedet. Doch welche neuen Anforderungen erwachsen aus den erhöhten Sorgfalts- und Berichtspflichten der EU-Verordnung? Welche Herausforderungen ergeben sich bei der Auslagerung von IKT-Dienstleistungen? Und wie muss das Risikomanagement neu gedacht werden? Darüber diskutierten vier Expert:innen:
Über Fabasoft Contracts DORA-Edition:
Information:
Gast: Jutta Sommerbauer
Borodjanka: Wo die Ukraine mitten im Krieg den Wiederaufbau wagt
Leitartikel Christian Ultsch: Magisches Neutralitätsdenken wird Österreich nicht schützen
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Der Wohnungsmarkt liegt danieder, die Baubranche auch. Die Sozialpartner fordern nun einen Eigenheimbonus von 20 Prozent. Ist das sinnvoll und löst die Gieskanne das Problem? Bevor die Bundesregierung heute ihre Immobilienpaket präsentiert, ordnet Madlen Stottmeyer den Eigenheimbonus ein und sagt, wieso es der Immobranche anhaltend schlecht geht.
Gast: Madlen Stottmeyer
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Tage nach dem Tod Alexej Nawalnys, Russlands wichtigstem Oppositionellen, kämpfen Anwälte und Angehörige um die Herausgabe des Leichnams. Nawalnys Mutter wird von Behörden hingehalten. Menschen, die öffentlich ihre Trauer zeigen, müssen mit Festnahmen und Haftstrafen rechnen.
In dieser Folge erzählt Inna Hartwich, Russland-Korrespondentin der „Presse“, davon, welche Signalwirkung der Tod Nawalnys hat, was hinter dem Versteckspiel des Leichnams steckt, und wie Julia Nawalnaja die Arbeit ihres verstorbenen Mannes fortsetzen könnte.
Gast: Inna Hartwich, „Die Presse“
**Mehr zum Thema: **
In dieser Sonderausgabe unseres Podcasts stellen wir das neue Magazin "European Voices" vor. Anna Wallner spricht mit den Chefredakteuren des neuen Magazins, Martyna Czarnowska und Thomas Seifert über Idee und Inhalt und wie man Europa stärken kann.
„European Voices“ erscheint vier Mal im Jahr und es wird von der "Die Presse" gemeinsam mit der „Österreichischen Gesellschaft für Außenpolitik und die Vereinten Nationen“ (ÖGAVN) herausgebracht und konzentriert sich auf die Regionen Mitteleuropas, Osteuropas und Südosteuropas: . In der ersten Ausgabe sind ein Interview mit der estnischen Ministerpräsidentin Kaja Kallas, ein Streitgespräch zwischen Wolfgang Schüssel und dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán und zahlreiche Essays enthalten. Zu den Autorinnen und Autoren zählen Ivan Krastev, die ukrainische Anti-Korruptionsaktivistin Daria Kaleniuk, der ehemalige Präsident der Europäischen Investitionsbank Werner Hoyer, die italienische Politologin Nathalie Tocci, der Schriftsteller Ilija Trojanow, die ehemalige montenegrinische Vize-Regierungschefin Jovana Marović, die Publizistik-Legende Paul Lendvai, Richard Grieveson vom Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche, die tschechische Schriftstellerin Petra Hulová und viele andere mehr.
Das Heft erscheint komplett auf Englisch und wird in ganz Europa an Universitäten und Bildungseinrichtungen verteilt und am kommenden Sonntag bei der Münchner Sicherheitskonferenz präsentiert.
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Auffallend direkt hat Gewerkschaftschef Josef Muchitsch zuletzt die SPÖ-Führung in der "Kleinen Zeitung" kritisiert. Martin Fritzl, Innenpolitikredakteur der "Presse" sagt: "Im Grunde sagt er, Andreas Babler darf nicht Andreas Babler sein. Das ist ein Angriff auf alles, wofür der SPÖ-Chef steht." Auch deswegen glaubt Fritzl nicht, dass sich Babler nach dem richten wird.
Gast: Martin Fritzl, Die Presse Innenpolitik
Martin Fritzl: Hat sich die SPÖ schon aufgegeben?
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Diese Folge entstand mit finanzieller Unterstützung der Wirtschaftskammer Österreich.
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