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Kleine Künstler könnten es in Zukunft noch schwerer auf Spotify haben. Wie neueste Zahlen der „Financial Times“ belegen, ist auf Spotify die Aufmerksamkeit der Nutzer noch ungleicher verteilt ist, als viele bisher dachten. Was das in Zukunft bedeuten mag? Wer gehört wird und wer nicht. Darüber sprechen wir in dieser Folge. Außerdem: Wir klären, was wohl das beliebteste Liebeslied auf der Plattform ist.
Gast: Eva Dinnewitzer, "Die Presse"
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Die ungarische Staatspräsidentin tritt ab - und Premier Viktor Orbán sagt nichts dazu. Dafür meldet sich ein Anderer zu Wort: Péter Magyar, Ex-Mann der früheren Justizministerin, die ebenfalls bekannt gegeben hat, sich von allen politischen Funktionen zurückzuziehen. Sie hätte Orbàns Partei in die EU-Wahlen führen sollen. Auslöser ist die aktuelle Affäre rund um eine Begnadigung in einem Pädophilie-Skandal, die den beiden zum Verhängnis wurde.
Péter Magyar, ein Insider im System Orbán, sieht das anders. In einem am Sonntag veröffentlichten Interview rechnet er schonungslos mit dem System Orbán hab. Er erklärte, wie der Skandal ein Paradebeispiel für das Machtsystem in Ungarn ist und wie ein kleiner Kreis engster Vertrauter willkürlich den Staat führt und sich auf Kosten der Steuerzahler bereichert. Was diese Veröffentlichung jetzt für Viktor Orbán bedeutet, das erklärt "Presse"-Ungarn-Korrespondent Peter Bognar in dieser Folge.
Gast: Peter Bognar, "Die Presse"
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Weltweit sind Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht, der Planet leidet am Biodiversitätsverlust. Dabei sind Artenvielfalt und Biodiversität nicht nur die Grundlage menschlichen Lebens, sondern auch eine Art Versicherung gegen den Klimawandel. Außerdem erbringen funktionierende Ökosysteme Dienstleistungen in Wert von Milliarden. Doch lässt sich der Wert von Natur überhaupt in Geld ausdrücken?
Matthias Auer, Michael Lohmeyer und Christine Mayrhofer besprechen in dieser Folge von „Der letzte Aufguss“, warum Biodiversität kein Luxusgut ist, ob die Natur einen Preis haben sollte und wie Klima- und Biodiversitätskrise zusammen gedacht werden sollten.
Gastgeberinnen sind: Matthias Auer, Anja Drechsler, Michael Lohmeyer, Christine Mayrhofer und Teresa Wirth
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Das Wort „Krieg“ geistert wieder durch die Nato. Im Westen fürchtet man eine Ausweitung des Krieges in der Ukraine. Doch in Europa ist man darauf nicht vorbereitet. Warum wir gerade wieder in eine Ära der großen Aufrüstung schlittern und wieso wir dafür Despoten wie Trump und Putin eigentlich dankbar sein müssen.
Russland hat seine Ökonomie auf Kriegswirtschaft umgestellt - und fährt damit ganz gut. „Russland zwingt uns zum Handeln. Dort wurden die Ausgaben für Landesverteidigung um 70 Prozent erhöht. Inzwischen machen diese 30 Prozent des Staatshaushalts aus“, sagt "Presse"-Wirtschaftsredakteur Aloysius Widmann im Gespräch mit David Freudenthaler.
Auch die europäische Waffenindustrie erwacht gerade aus einem jahrzehntelangen Dornröschenschlaf und wittert das große Geschäft. „Die Kriegsführung wird irgendwie zur Droge. Weil wenn´s einen überstarken Kriegssektor gibt, dann möchte der auch, dass Krieg geführt wird, sonst bricht er wieder ein", so Widmann. Kriege seien für die Waffenindustrie wie eine Droge. Und Drogen können bekanntlich gefährlich sein - in diesem Fall für die gesamte globale Sicherheit.
Gast: Aloysius Widmann
Das Wort „Krieg“ geistert durch die Nato
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Was macht die Bauern so stark und stimmt es wirklich, das Bild vom armen Bauern, der von der mächtigen EU überfahren wird? Diese Themen ordnet Brüssel-Korrespondent Oliver Grimm in dieser Folge ein.
Gast: Oliver Grimm, Die Presse
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Es ist eine umfassende Novelle und auch eine Reaktion auf die tödliche Attacke dreier Listenhunde auf eine Joggerin in Oberösterreich vergangenen Oktober:
Die Änderungen sind groß: verpflichtende Tests für Hundebesitzer, strenge Regeln für das Scharfmachen von Hunden, Strafen für illegale Welpenkäufe. Aber werden damit auch die unterschiedlichen Hundehalte-Regeln in den Bundesländern
Gast: Mirjam Marits, Die Presse
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Auch am elften Prozesstag im Falschaussageprozess gegen Sebastian Kurz blieb der Ex-Kanzler seiner Linie treu: Er habe nichts Falsches gesagt, das hätten auch die Aussagen aller geladenen Aufsichtsräte im ÖBAG-Aufsichtsrat gezeigt- Und doch hatten Kurz und seine Anwälte für diesen elften Verhandlungstag zwei neue Zeugen geladen, zwei russische Geschäftsmänner, die beweisen sollten, dass Thomas Schmid vor der WKStA gelogen habe. "Eine Posse", nennt Gerichtsreporter Manfred Seeh die ganze Sache und erzählt im Podcast, warum.
Gast: Manfred Seeh, Die Presse
Manfred Seeh: Die Moskau-Connection im Kurz-Prozess
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Selbst bürgerliche Parteien wie in Österreich die ÖVP hüten sich davor, sich als "rechts" zu bezeichnen und verorten sich lieber in der Mitte, bei den "Normalen". Karl Gaulhofer ist Feuilletonchef der "Presse" und hat sich in einem viel beachteten Essay in der "Presse am Sonntag" die Begriffe "rechts", "rechtsextrem", "konservativ" angesehen und beschreibt ihren Wandel.
Wofür geht die Mitte heute noch auf die Straße? Wieso sehen Politologen wie Thomas Biebricher Konservative als Gärtner unserer Gesellschaft? Karl Gaulhofer erklärt, wieso die Konservativenin einer Krise sind und Ideologie für die breite Mehrheit langsam aus der Mode zu kommen scheint.
Gast: Karl Gaulhofer
Karl Gaulhofer: Wo geht es hier bitte zur Mitte? Nach rechts!
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Vergangene Woche hat Joe Bidens gefälschte Stimme am Telefon Wähler aufgerufen, sich nicht an den amerikanischen Vorwahlen zu beteiligen. In Deutschland haben Fake-Accounts millionenfach falsche Tweets abgesondert und von Musikerin Taylor Swift gibt es KI generierte Nacktbilder. Wie künstliche Intelligenz in unser Leben eingreift, haben diese Beispiele in den vergangenen Tagen eindrucksvoll bewiesen.
Was wird die Wähler also im amerikanischen Wahlkampf, aber eventuell auch in den heimischen, erwarten? Wie viel Vorwissen braucht man mittlerweile, um solche Videos und Bilder zu machen und wie gefährlich wird das für uns selbst als Gesellschaft? Diesen Fragen gehen wir in dieser Folge nach.
Gast: Barbara Steinbrenner, "Die Presse"
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Für den entscheidenden Wachstumsschritt vom Scale-up zu einem starken, etablierten Unternehmen braucht es neben dem Willen zu „echtem Unternehmertum“ vor allem Unterstützung in Form von „Smart Money“. Ein Expert:innen-Talk über die Notwendigkeit einer nahtlosen Digitalisierung von Geschäftsprozessen, die Vorteile strategischer Partnerschaften und die Sinnhaftigkeit von Business-Ökosystemen.
An Unternehmen mit großen Ambitionen und starken Ideen herrscht in Österreich kein Mangel. Doch viele Unternehmen scheitern genau dann, wenn sie endlich groß genug wären, um richtig erfolgreich zu werden. Die entscheidende Wachstumsphase mit ihrem Bedarf an neuem Kapital und Know-how zur Erweiterung der Geschäftsmodelle und des Businessvolumens wird oft zur unüberwindbaren Hürde.
Welche entscheidende Rolle dabei die Digitalisierung von Prozessen, „Smart Money“, Partnerschaften in einem gemeinsamen Ökosystem und der Wille zur Schaffung eines unternehmerischen Lebenswerks spielen, darüber diskutierten Anfang Dezember vier Experten unter der Moderation von Madlen Stottmeyer, Redakteurin Economist „Die Presse“.
Die Gesprächsteilnehmer:
Die #nextlevel-Initiative richtet sich an Unternehmer:innen, die den nächsten Wachstumsschritt gemeinsam mit Fabasoft gehen möchten. Das börsenotierte Softwareunternehmen bietet jungen Digitalschmieden eine strategische Partnerschaft an. Entrepreneur:innen profitieren u. a. von Best Practices, Coachings und vom Zugang zu neuen Marketing- und Vertriebskanälen.
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