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Literaturhinweise:
Anthony McCarten, Going Zero, übersetzt von Manfred Allié, Diogenes
Mathias Énard, Der perfekte Schuss, übersetzt von Sabine Müller, Hanser
Renate Welsh, Ich ohne Worte (Czernin)
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Vor Gericht muss sich Sohpie Karmasin gerade schweren Betrug und wettbewerbsbeschränkende Absprachen verantworten. Zum einen hat sie einen Teil ihres Ministergehalts auch nach der Tätigkeit als Familienministerin weiter bezogen, obwohl sie andere Einkünfte hatte. Zum anderen soll sie dem Sportministerium, um Aufträge für Studien zu erhalten, Scheinanbote gelegt haben.
„Ihre Prominenz fällt ihr jetzt natürlich auf den Kopf“, erzählt Manfred Seeh, Gerichtsreporter der „Presse“ aus dem Gerichtssaal. Er hat sowohl ein scheues Auftreten als auch schnippische Antworten während des dritten Prozesstags beobachten können. Am Dienstag soll am Wiener Straflandesgericht ein Urteil gefällt werden: Könnte die ehemalige ÖVP-Familienministerin bald im Gefängnis sitzen?
** Wozu braucht es die Kronzeugenregelung?**
Schwer belastet wird die Ex-Ministerin von einer ehemaligen Weggefährtin: Meinungsforscherin und Kronzeugin Sabine Beinschab. Doch ist jemand wie Beinschab überhaupt als Zeugin glaubhaft? Und wozu braucht es eigentlich die Kronzeugenregelung? „Fragt man das die Verteidigung, antworten die natürlich, dass Beinschab hier alles erzählt, was man von ihr hören will, um selbst davonzukommen. Auf mich wirkt sie glaubhaft“, mein Manfred Seeh.
Gast: Manfred Seeh, „Die Presse“
Manfred Seeh: Beinschabs erster Auftritt: Die Abrechnung der Kronzeugin
Arnold Schwarzenegger ist in der Stadt. Der berühmte Österreicher, der sich seit Jahren für den Klimaschutz einsetzt, ist wieder Gastgeber des „Austrian World Summit“ in der Hofburg, das er gemeinsam mit Monika Langthaler, der ehemaligen Grünen-Abgeordneten 2017 ins Leben gerufen hat.Doch diesmal ist etwas anders gewesen: Vor der Hofburg gibt es Protest von verschiedenen Klimaaktivistinnen. Drinnen gäbe es „All Talk, no Action“, sagen sie. Die geladenen Gäste von Bundespräsident Van der Bellen und Kanzler Nehammer abwärts würden große Reden schwingen anstatt zu handeln, also konkrete Gesetze erlassen, die einen Ausstieg vom russischen Gas beschließen oder den Klimaschutz im Land beschleunigen.
Proteste vor der SPÖ-Zentrale am Freitag
Daniel Shams von „Fridays For Future“ erklärt, warum er mit anderen Aktivistinnen und Aktivisten vor der Hofburg gestreikt hat. Unter anderem, weil sie dieses Jahr beim Gipfel nicht erwünscht waren. Während sie etwa beim 4Gamechanger Festival von Puls 4 und ORF dieser Tage sehr wohl auf der Bühne sprechen dürften. Er sagt: „Alles Grün anmalen reicht einfach nicht.“ Er kritisiert auch die SPÖ, die mit ihrer Entscheidung, in Fundamental-Opposition zu gehen, wichtige Klimaschutzgesetze blockiert und kündigt Proteste vor der SPÖ-Zentrale für Freitag an.
Gast: Daniel Shams, Fridays For Future und Teresa Wirth, Die Presse
Teresa Wirth: Arnies Weckruf an die Klimaschützer
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Eine Inflation von derzeit 44 Prozent, Misswirtschaft, ein schlechtes Krisenmanagement. Die Liste der Verfehlungen des türkischen Präsidenten Erdoğan ist lang - und trotzdem hat er in dieser Wahl um fast fünf Prozent mehr Stimmen bekommen als sein Konkurrent Kemal Kılıçdaroğlu. Warum? Warum ist das Vertrauen in diesen Mann so unerschütterlich und warum wählten ihn auch so viel Austrotürken? Darüber sprechen wir in dieser Folge.
Gast: Christian Ultsch
Daniel Bischof: Warum Erdoğan in Österreich einen Kantersieg einfuhr
Duygu Özkan: Wo das Vertrauen in Erdoğan sogar in der Erdbebenzone unerschütterlich ist
Noch mehr zum Hören: Der Finanzpodcast "Mein Geld" ist wieder da. Jeden Montag um 6 Uhr Früh. Susanne Bickel beantwortet wichtige Fragen über Geld. Wo? Auf DiePresse.com/Podcast und allen gängigen Podcatchern.
Ute Woltron, Autorin der beliebten Gartenkolumne "Gartenkralle" in der "Presse am Sonntag" war Gast unserer Veranstaltungsreihe "Matinee am Sonntag". Im Gespräch mit Friederike Leibl-Bürger, Chefin vom Dienst bei der „Presse“ erzählt sie vom doch recht abenteuerlichen Alltag in ihrem Garten.
Die „Matinee am Sonntag“ ist eine Veranstaltung von uns, der "Presse", für Sie, unsere Leserinnen und Leser, bei der wir zu einem Frühstück und einem Live-Interview zu uns in die Redaktion laden. Seit etwa zwölf Jahren erscheint die „Gartenkralle“ von Ute Woltron wöchentlich in der „Presse am Sonntag“. Die Architektin, Journalistin und vor allem Gärtnerin gibt dort Tipps zum Garteln, erklärt wie man eine Blumenwiese anlegt oder beschäftigt sich mit verschiedenen Pflanzen.
Mehr dazu:
Alle Kolumnen der "Gartenkralle" von Ute Woltron
Zum Buch von Ute Woltron
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„Digitalisierung ist ein ganzheitliches Unterfangen. Da geht es nicht um einzelne Werkzeuge, sondern um ein Gesamtkonzept“, sagt Sophie Martinetz, Director Legal Tech Center, Wirtschaftsuniversität Wien, und fügt an: „Wer als Unternehmer:in operativ überlastet ist, nimmt sich leider oftmals nicht die Zeit, die es für die digitale Planung braucht.“ Georg Harer, Rechtsanwalt, EY Österreich, ortet in Sachen Digitalisierung eine Umbruchsphase: „Auch wenn die Pandemie die Einführung digitaler Prozesse beschleunigt hat, wird nach wie vor viel in Papierform gearbeitet.“ Fehlende Digitalisierung erschwere die Arbeit von Anwält:innen und könne zu rechtlichen Problemen führen.
Funktionalitäten des modernen Vertragsmanagements
Warum die Digitalisierung nicht wie gewünscht voranschreitet, hat laut Expert:innen eine Vielzahl von Gründen. Dazu gehört das mangelnde Zusammenspiel verschiedener digitaler Systeme bei den Unternehmen. „Es ist immer ein Kernelement und ein Kernziel der Digitalisierung, dass man Medienbrüche vermeidet – und besser alles in eine gemeinsam nutzbare, standardisierte Software verpackt“, sagt Robin Schmeisser, Geschäftsführer Fabasoft Contracts GmbH, und spricht die Funktionalitäten an, die ein modernes Vertragsmanagementsystem mitbringen sollte: „Sie basieren grundsätzlich auf drei Säulen: Es geht um die Ablage, sprich das Archiv, um die automatisierte Vertragserstellung und um Workflows.“
Die #nextlevel-Initiative richtet sich an Unternehmer:innen, die den nächsten Wachstumsschritt gemeinsam mit Fabasoft gehen möchten.
„Eine Zukunft ohne Recep Tayyip Erdoğan ist vorstellbar“ hat dazu Duygu Özkan, Außenpolitikredakteurin der „Presse“ in einem Leitartikel geschrieben. Jetzt gerade ist sie selbst in der Türkei, um dort vom Wahlkampf und den Wahlen zu berichten. In dieser Folge des Nachrichtenpodcasts der „Presse“ berichtet sie von ihren Erlebnissen vor Ort und erklärt, worauf es bei dieser Wahl ankommt.
Hohe Inflation, hohe Mieten
„Den Menschen geht es wirklich nicht gut“ berichtet Duygu Özkan aus Gesprächen vor Ort. Hohe Mieten und Lebensmittelpreise machen vielen Menschen zu schaffen. In den Erdbebengebieten sei zwar die Hilfe angekommen, es gäbe aber noch jede Menge Wiederaufbauarbeit zu leisten.
Den bisherigen Erfolg Kılıçdaroğlus und seines breiten Oppositionsbündnisses erklärt Özkan zu „einer der größten Überraschungen in diesem Wahlkampf“. Ob er seine zahlreichen Wahlversprechen, wie die Rückkehr zur parlamentarischen Demokratie tatsächlich einhalten wird, hängt unter anderem von der politischen Konstellation ab, die nach der Wahl vorliegt. „Es ist tatsächlich eine Schicksalswahl und das hundert Jahre nach der Gründung der Republik.“
**Gast: **Duygu Özkan
Duygu Özkan: Wo das Vertrauen in Erdoğan sogar in der Erdbebenzone unerschütterlich ist
Duygu Özkan: Wahlkampf-Reportage aus Adana
Kaum sonst wo wird so viel Geld verschoben, wie im internationalen Fußball. An Österreich geht der Milliardenregen weitgehend vorbei, einzig Salzburg schafft mit den Red Bull-Millionen so manchen internationalen Achtungserfolg. Bei den Wiener Traditionsklubs herrscht hingegen sportliche Flaute. Bei Rapid will das die neue Chefriege mit einem radikalen Kurswechsel ändern.
Die Wiener Austria hat ihre Bundesliga-Lizenz gerade erst in 2. Instanz erhalten, bei Rapid überlegt der neue Vorstand ungewöhnliche Wege, um wieder zu Geld und Erfolg zu kommen. Und dabei könnte die eine oder andere heilige Kuh geschlachtet werden, was die leidgeprüfte wie leidenschaftliche grün-weiße Fanszene alles andere als begeistern dürfte. David Freudenthaler und Gerhard Hofer unterhalten sich Über Traditionsklubs als Auslaufmodell und warum Investoren-Millionen noch lange keinen sportlichen Erfolg garantieren.
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Im ESG-Finanztalk der UniCredit Bank Austria sprechen Stefan Bruckbauer, Chefökonom der UniCredit Bank Austria, und „Presse“-Redakteur Michael Köttritsch über das Thema ESG (Environmental, Social, Governance) aus volkswirtschaftlicher Perspektive.
Der Klimawandel und die damit einhergehenden Herausforderungen betreffen jeden – den Staat, die Wirtschaft und letztlich auch den Konsumenten. Der Chefökonom zeigt Zusammenhänge auf und erklärt, wie sogenannte Input-Faktoren Einfluss auf das Preisgefüge und den Produktionsprozess nehmen. Bruckbauer beschreibt auch, wo er die größten Hebel im Kampf gegen den Klimawandel sieht und welche Rolle Konsumenten sowie Anleger in diesem Kontext spielen.
Zum Video-Interview: https://www.youtube.com/watch?v=1-J_NSx7xYQ
Zum Video-Interview Teil 2: https://www.youtube.com/watch?v=Pnv0jTzCpZg
Bewerben sich Frauen einfach um die falschen Jobs? Das legt zumindest eine neue Studie von zwei deutschen Forschern nahe. Andererseits sind Frauen heute oft besser gebildet als ihre Partner. Was hat das für Folgen? Ein Podcast über Frauen und Mütter in der Erwerbswelt.
Gast: Jeannine Hierländer, stv. Ressortchefin Wirtschaft und Veronika Schmidt, Wissenschaft
Jeannine Hierländer: Was Frauen tun müssten, um endlich mehr Geld zu verdienen
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