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Gast: Oliver Grimm
Oliver Grimm: Das Kurz-Dilemma der ÖVP im Pegasus-Skandal
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Gast: David Freudenthaler
Kommentar von Norbert Rief: „Nur die Bürger haben nichts davon"
1898 galt Wien als eine der größten Städte der Welt. Der Handel florierte. Die 1898 gegründete kaiserlich-königliche Exportakademie etablierte sich über die Jahre zu einer der wichtigsten Forschungsinstitutionen Österreichs. Internationalität prägte von Beginn an die DNA der Akademie. Bis Ende der 1930er-Jahre die Nationalsozialisten übernahmen: Studierende wurden aus den Hörsälen vertrieben, Lehrende ersetzte man mit Regimetreuen und die während des Kriegs erworbenen akademischen Titel behielten nach der NS-Zeit ihre Gültigkeit.
Dieses Jahr feiert die Wirtschaftsuniversität ihr 125-jähriges Bestehen. Rektorin Edeltraud Hanappi-Egger findet, ein Jubiläum sei auch Anlass, um sich den dunklen Kapiteln der Universität zu stellen. Hanappi-Egger berichtet von den Projekten zur Aufarbeitung wie etwa dem Gedenkbuch. Oder von dem Mahnmal, das am neuen WU-Campus errichtet wurde. Archivar Johannes Koll erklärt, wie kompliziert die Recherchen zu Biografien der jüdischen Studierenden in der NS-Zeit mitunter sind und warum oft nur Angehörige Licht ins Dunkel bringen.
Über die Gesprächspartner:
Veranstaltungstipp:
Am 5. Juni 2023 findet die Veranstaltung „Closed to Exclusion – Open to Inclusion“ statt. Am Programm steht eine Diskussion und kritische Reflexion des Umgangs der WU mit der NS-Zeit. Auch die Forschungsergebnisse zur Vergabe von Ehrendoktoraten an NS-nahe Personen sowie zu vertriebenen Angehörigen werden präsentiert.
Gast: Jakob Zirm
Leitartikel von Beate Lammer: Die teure Rechnung für Jahre in falscher Sicherheit
Jakob Zirm: Ist der Plafond bald erreicht?
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Sepp Hochreiter ist Informatiker und arbeitet seit 17 Jahren an der Linzer Keppler Universität. Der gebürtige Bayer ist weltweit bekannter und anerkannter Experte auf dem Feld der KI-Forschung. Er berät Entwickler von Google bis Microsoft und kennt einige der aktuell so drängenden Warner der zu rasch fortschreitenden KI-Technoligien, wie den Google-Entwickler Geoffrey Hinton persönlich.
Aber Hochreiter ist derzeit richtig wütend. Gemeinsam mit seinem Team an der Uni hat er ein KI-System entwickelt, das vermutlich treffsicherer arbeitet als das derzeit so populäre Chat GTP. Aber es fehlt ihnen das Geld, um es zu testen. Der gebürtige Deutsche richtet daher einen drängenden Appell an die Bundesregierung und Staatssekretär Florian Tursky (ÖVP), die Mittel für KI-Grundlagenforschung zu erhöhen. Und Tursky dürfte ihn zumindest anhören.
Im Gespräch mit Anna Wallner erklärt Sepp Hochreiter, wie viel Geld er und sein Institut brauchen, wieso eine budgetstarke KI-Forschung dem Standort Österreich gut tun würde, dabei aber auch in KI-Security investiert werden soll und es ein Schulfach "Daten und künstliche Intelligenz" braucht.
Gast: Univ-Prof. Sepp Hochreiter, Keppler-Universität Linz
„Presse"-Podcast vom 6. April von David Freudenthaler und Barbara Steinbrenner: Warum das Silicon Valley plötzlich Angst vor Künstlicher Intelligenz hat
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Ungarn beschneidet mit einem Gesetz die Rechte von homosexuellen Eltern. Erneut. Was droht ihnen? Und welche Maßnahmen hat die Europäische Union jetzt wirklich in der Hand, um Ungarn Einhalt zu gebieten?
Gast: Oliver Grimm
Noch mehr zum Hören: Der Finanzpodcast "Mein Geld" ist wieder da. Jeden Montag, 6 Uhr Früh. Susanne Bickel beantwortet wichtige Fragen über Geld.
King Charles wird am Samstag in einer offiziellen Zeremonie gekrönt. Was die Zuschauer erwarten wird, was Harrys Besuch aussagt, wie es um die Monarchie steht und wie sich Charles bisher als König gemacht hat, das besprechen wir in dieser Folge.
Gast: Irene Zöch, Thomas Vieregge
Noch mehr zum Hören: Der Finanzpodcast "Mein Geld" ist wieder da. Jeden Montag, 6 Uhr Früh. Susanne Bickel beantwortet wichtige Fragen über Geld.
Seit gut zwei Wochen wird im Sudan gekämpft: Im Machtkampf zwischen der Armee unter Abdel Fattah al-Burhan und der paramilitärischen RSF-Miliz (Rapid Support Forces) unter Mohammed Hamdaan Daglo kommen Menschen ums Leben, wird Infrastruktur wie Krankenhäuser zerstört, und Lebensmittel werden knapp.
Seit dem Sturz des Langzeitdiktators Omar al-Bashir im April 2019 hält im Sudan das Militär die Macht, der versprochene Übergang zu einer zivilen Regierung scheint jetzt in noch weitere Ferne gerückt. Immer wieder werden vereinbarte Waffenruhen nicht eingehalten, die Gefechte gehen weiter. Bisher wurden nach offiziellen Angaben bereits mehr als 500 Menschen getötet und tausende verletzt. Die eigentlichen Opferzahlen könnten noch viel höher sein.
Westliche Länder, darunter auch Österreich, haben ihre Staatsbürger per Flugzeug oder Schiff in Sicherheit gebracht, und auch viele Menschen aus dem Sudan sind auf der Flucht. Politologe Gerrit Kurtz von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin erklärt in dieser Folge was hinter dem Konflikt steht, wie die gesamte Region davon betroffen sein könnte und welche weiteren internationalen Kräfte im Sudan mitmischen.
Gast: Gerrit Kurtz, Stiftung Wissenschaft und Politik
Den Begriff des „Aktivistischen Investors“ möchte er nicht verwenden, erklärt Klaus Umek – zu sehr verbinde man in unserem Kulturraum damit plakative Anliegen und ein Megaphon. Während im amerikanischen Sprachraum ein „Activist“ ein dynamischer Investor sei, würde man den Ansatz von Petrus im deutschen Sprachraum eher als „Aktives“ oder „Unternehmerisches“ Investment bezeichnen, erklärt Umek, der das Unternehmen vor 14 Jahren gründete. Der Vermögensverwalter mit Sitz in London beteiligt sich an Unternehmen mit dem Ziel, diese nachhaltig auszurichten. Die drei Grundpfeiler sind dabei Ökologie, Soziale Verantwortung und Unternehmensführung – in der Fachwelt ESG genannt. Oder: „Was Gescheites“, wie es Umeks Großmutter ausgedrückt hätte. Denn, so die Überzeugung: nur wer nachhaltig und fair arbeitet, kann auch langfristig profitabel sein.
Die Klientel von Petrus ist denkbar breit – von großen institutionellen Investoren und Versicherungen über klassische betuchte Klientel wie Ärzte, Anwälte und Unternehmer hin zu Privaten mit einem monatlichen Sparplan von 100 Euro, der ohne Ausgabeaufschlag angeboten wird.
Zum Gesprächspartner:
Gast: Anna Wallner
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