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Ob Krisen, Armut oder die zunehmende Verrohung und Spaltung der Gesellschaft: Die beängstigenden Entwicklungen der letzten Jahre sind in erster Linie das Ergebnis verfehlter wie fehlender wirtschaftspolitischer Ideen und Leitbilder. Das sagt der Politökonom Patrick Kaczmarczyk. Seine Suche nach möglichen Auswegen aus dem drohenden sozio-ökonomischen wie ökologischen Desaster führt Kaczmarczyk bis in die Soziallehre der Kirche. Diese weist einen überraschenden Reichtum an Prinzipien und Leitbildern auf, die den auf radikalen Egoismus setzenden Dogmen des Neoliberalismus in fundamentaler Weise entgegenstehen. Denn eines steht fest: Ohne mehr Gemeinsinn sind die aktuellen Krisen ein bloßer ein Vorgeschmack auf all das, was noch auf uns zukommt.
Koblenz im Dialog - Michael Andrick liest aus seinem kürzlich erschienenen Buch »Im Moralgefängnis«. Wieso enden unsere Meinungsverschiedenheiten in bitteren Fehden, die uns entzweien? Warum können wir nicht mehr gesittet miteinander streiten und freundlich auseinandergehen? Woher stammt das peinlich-laute Schweigen in Familien, unter Freunden, Kollegen und in den Medien? Ob Coronakrise, Gendern oder Ukrainekrieg: Dass die Gesellschaft gespalten sei und der private wie öffentliche Diskurs erodiert, hören wir seit Jahren. Doch an einer profunden Analyse der Gründe und Mechanismen mangelt es. Der Philosoph Michael Andrick zeigt, dass es ein Übermaß an Moralin ist, an der unsere Debattenkultur krankt: Spaltung ist eine Infektion der Kommunikationswege mit dem Virus der Moralisierung. Dieses Buch klärt auf, warum wir uns so stark voneinander entfremden konnten - und wie wir endlich wieder zueinanderfinden.
Immer mehr Menschen sind in unserer stark vereinzelten Gesellschaft von Einsamkeit betroffen. Gerade Ältere leiden besonders darunter, denn es ist für sie in der Regel schwierig, sich daraus zu befreien. Zudem schauen viele Menschen beim Thema "Alterseinsamkeit" oftmals lieber weg. Dieses Buch nimmt zum ersten Mal die Einsamkeit der Älteren gezielt in den Fokus. Es versucht, darüber ins Gespräch zu kommen, und zeichnet Lösungen und Wege auf, wie wir der Vereinsamung im Alter individuell und als Gesellschaft entgegenwirken können. Elke Schilling als Gründerin von Silbernetz ist eine ausgewiesene Expertin und zeigt auf, wie wir mit mehr Gemeinsamkeit unsere Gesellschaft stärken können.
Markus J. Karsten sprach im Rahmen der Buchmesse 2022 mit Peter Brandt über dessen Buch »Selbstvernichtung oder gemeinsame Sicherheit«. Auch über ein Jahr später ist das Gespräch noch mehr als aktuell, denn wirklich geändert, hat sich wenig.
Tierhaltung und Tierwohl – geht das überhaupt zusammen? Eine Frage, die auch im Rahmen der Grünen Woche wieder heiß diskutiert werden wird. Und eine Frage, die Bernward Geier, Stefanie Pöpken und Renate Künast mit dem von ihnen herausgegebenen Buch „Nutztiere – Mehr als eine Frage der Haltung“ eindeutig bejahen. Die Argumente und Belege, wie das gelingen kann, haben sie heute bei der Buchvorstellung beim NABU in Berlin zusammen mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Ophelia Nick dargelegt.
Anlässlich der Veröffentlichung des Buches 'Der Fall von Ulrike Guérot' führen Gabriele Gysi und Florian Warweg ein Gespräch über das Buch, die Bauerproteste, Putin und viele weitere Themen.
Florian Schwinn und Bernward Geier sprechen über die moderne Landwirtschaft, insbesondere die Nutztierhaltung.
Katja Suding sprach mit Sabine Kuegler über ihr kürzlich veröffentlichtes Buch »Ich schwimme nicht mehr da, wo die Krokodile sind«. Sabine Kuegler wuchs im Dschungel von Westpapua auf, ihr Buch Dschungelkind wurde ein weltweiter Millionenbestseller.
Rainer Weiss sprach mit Christian Redl anlässlich der Frankfurter Buchmesse über seine zu Beginn dieses Jahres erschienene Autobiografie. Er hat sein Leben aufgeschrieben – ehrlich, aufrichtig, ungeschönt. Aufgewachsen in den fünfziger Jahren unter der Obhut eines kriegstraumatisierten Vaters, macht er gegen den Willen der Eltern eine Ausbildung zum Schauspieler. Schonungslos gegen sich selbst erzählt er von seiner rastlosen Suche nach Erfolg und Anerkennung, von Triumphen am Theater, fantastischen Auszeichnungen sowie von gefährlichen Beziehungen und der Macht des Alkohols, von tiefer Melancholie, Euphorie und Verzweiflung. Aber auch von einer beglückenden späten Liebe, mit der er nicht mehr gerechnet hatte. Besonders bekannt durch seine Rolle als Kommissar Thorsten Krüger in den Spreewaldkrimis.
Markus J. Karsten sprach anlässlich der Frankfurter Buchmesse 2023 mit Gabriele Krone-Schmalz über Russland, den Krieg in der Ukraine und blinde Flecken in der deutschen Berichterstattung.
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