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Wie sage ich es meinem Patenkind? Lobe ich es erst und rücke als nächstes damit raus, dass ich bestimmte Schimpfwörter nicht hören möchte? Erkläre ich noch mal die Familienregeln? Oder sage ich gleich, was mich an seinem Reden stört?
Ganz ähnliche Fragen hat sich vor 1950 Jahren auch Judas gestellt, möglicherweise einer der leiblichen Brüder von Jesus. Er fragt sich: Wie sage ich es den Christen mit jüdischem, aber griechisch geprägtem Hintergrund?
Stelle ich noch mal heraus, was uns zu Christen macht und sowohl vom Judentum als auch von griechischen Lebensvorstellungen unterscheidet? Oder lege ich gleich den Finger in die Wunde?
Seine Überlegungen finde ich hinten im Neuen Testament, im Judasbrief, Kapitel 1, Vers 3: „Meine Lieben, eigentlich drängt es mich, euch etwas über die Rettung zu schreiben, auf die wir gemeinsam hoffen. Doch ich sehe, es ist dringlicher, dass ich euch ermahne und euch aufrufe: Tretet entschieden für den überlieferten Glauben ein, der dem heiligen Volk Gottes ein für alle Mal anvertraut worden ist.“
Hat sich dieser Aufruf von Judas inzwischen erübrigt, weil ich in der Bibel alles schriftlich habe? Ich glaube nicht. Weiß jeder, der sich heute als Christ bezeichnet, welche Tür Jesus geöffnet hat? Dass Jesus die Tür zu einem Leben mit Gott ist und nicht der Lebensweg, den ich mir zurechtbastle? Und wenn Jesus mein Türöffner ist, welche Türen öffnen andere? Oder werbe ich einfach nur für meinen Glauben an Jesus Christus?
Zu letzterem ermahnt und ermutigt mich Judas.
Mehr zum Brief des Judas:
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Pastorin Elke Drossmann
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der Sinnsender5
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Wie sage ich es meinem Patenkind? Lobe ich es erst und rücke als nächstes damit raus, dass ich bestimmte Schimpfwörter nicht hören möchte? Erkläre ich noch mal die Familienregeln? Oder sage ich gleich, was mich an seinem Reden stört?
Ganz ähnliche Fragen hat sich vor 1950 Jahren auch Judas gestellt, möglicherweise einer der leiblichen Brüder von Jesus. Er fragt sich: Wie sage ich es den Christen mit jüdischem, aber griechisch geprägtem Hintergrund?
Stelle ich noch mal heraus, was uns zu Christen macht und sowohl vom Judentum als auch von griechischen Lebensvorstellungen unterscheidet? Oder lege ich gleich den Finger in die Wunde?
Seine Überlegungen finde ich hinten im Neuen Testament, im Judasbrief, Kapitel 1, Vers 3: „Meine Lieben, eigentlich drängt es mich, euch etwas über die Rettung zu schreiben, auf die wir gemeinsam hoffen. Doch ich sehe, es ist dringlicher, dass ich euch ermahne und euch aufrufe: Tretet entschieden für den überlieferten Glauben ein, der dem heiligen Volk Gottes ein für alle Mal anvertraut worden ist.“
Hat sich dieser Aufruf von Judas inzwischen erübrigt, weil ich in der Bibel alles schriftlich habe? Ich glaube nicht. Weiß jeder, der sich heute als Christ bezeichnet, welche Tür Jesus geöffnet hat? Dass Jesus die Tür zu einem Leben mit Gott ist und nicht der Lebensweg, den ich mir zurechtbastle? Und wenn Jesus mein Türöffner ist, welche Türen öffnen andere? Oder werbe ich einfach nur für meinen Glauben an Jesus Christus?
Zu letzterem ermahnt und ermutigt mich Judas.
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Autor: Pastorin Elke Drossmann
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