Aktuell stellen die Geflüchteten aus Syrien, Afghanistan und Afrika Deutschland vor große gesellschaftliche Herausforderungen, u.a. bei der Unterbringung. Beginnt die Integration der Geflüchteten bereits bei der Unterbringung? Ist das Wie und Wo entscheidend für einen positiven Verlauf und für die sozial-gesellschaftliche Entwicklung der Städte? Überfüllte Flüchtlingslager und Mietwucher auf der einen Seite, bundesweiter Wohnungsleerstand auf der anderen. Deshalb fordert der Buchautor Daniel Fuhrhop „Verbietet das Bauen!“ und eine bessere Nutzung des bereits vorhandenen Wohnraumes, der Architekt Hinrich Böttcher hingegen (bezahlbaren) „Wohnraum für alle!“. Für ihn stellt die Wohnungsproblematik eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe dar und sei ohne Bauen nicht zu bewältigen. Nachhaltige Lösungen sind also gefragt. Fehler der Vergangenheit sollen vermieden werden. Daniel Fuhrhop stellte letzten Montag (26.09.16) in einem Vortrag sein neues Buch „Willkommensstadt – wo Flüchtlinge wohnen und Städte lebendig werden“ vor, Grundlage für eine kontroverse Gesprächsrunde mit Hinrich Böttcher. Es moderierte Dr. Manuel Schneider vom „Forum für Nachhaltigkeit“. Die gemeinsame Veranstaltung der „Petra Kelly Stiftung“ und dem „Forum für Nachhaltigkeit“ fand in der Ev. Stadtakademie München statt.