King Charles profitiert laut einem Bericht der Tageszeitung „The Guardian“ vom Erbe tausender Britinnen und Briten. Aufgrund einer Regel aus dem Mittelalter sollen jedes Jahr Millionen Pfund aus den Hinterlassenschaften von Verstorbenen aus Lancaster und Cornwall in das royale Budget fließen. In beiden Herzogtümern, die traditionell im Privatbesitz der Krone sind, erhalten die königlichen Liegenschaftsverwalter die „bona vacantia“, auf Deutsch die „herrenlosen Güter“. „Herrenlosigkeit“ ist das MOMENT-WORT DER WOCHE. erklärt von Markus Steppan, Professor für Österreichische Rechtsgeschichte und Europäische Rechtsentwicklung an der Universität Graz
Gestaltung: Jonathan Scheucher
Auszug aus der Sendung vom 29.11.2023