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Der Volksaufstand am 17. Juni 1953 ist eine spontane Reaktion auf die faktische Lohnkürzung vieler Arbeiter in der DDR. Zudem ist es das erste Mal, dass Menschen in der DDR ihr Leben riskieren, um für ihre Freiheit und die Wiedervereinigung zu demonstrieren.
Die DDR-Landwirte werden in den 1950er- und 1960er-Jahren gezwungen, ihre Höfe aufzugeben und sich Genossenschaften anzuschließen. Ein grauer Feldstein in unserer Ausstellung erinnert an die Kollektivierung der Landwirtschaft in der DDR. Die Folgen sind heute noch sichtbar.
Dieses Telegramm verschicken drei Schwestern nach ihrer Fluch in die Bundesrepublik 1989. Die Chance zur Flucht bietet das Paneuropäische Picknick an der ungarisch-österreichischen Grenze – ein nicht ungefährlicher Plan, bei dem auch Menschen ums Leben kommen.
Reisen ist in der DDR zwar erlaubt, aber nur in bestimmte Länder zu bestimmten Regeln. Was also, wenn man lieber alleine Abenteuerurlaube erleben will? Man nutzt Schlupflöcher, baut sich eine Wanderausrüstung und reist damit wochenlang durch den Kaukasus.
Enver Şimşek ist das erste Opfer der rechtsextremen Terrororganisation "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU). Er wird 2000 in Nürnberg erschossen. Jahrelang wird in die falsche Richtung ermittelt. Erst 2011 werden die Täter gefunden, durch Zufall. In unserer Ausstellung erinnert eine Gebetskette an Şimşek.
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