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Mein Handy zeigt mir Urlaubsbilder von Freunden: Berge, Meer, Sonnenuntergänge. Strahlende Gesichter. Alles wirkt leicht und irgendwie perfekt.
Ein kurzer Blick, und schon erscheint das nächste Bild. Und doch bleibt manchmal etwas hängen – dieser Gedanke: „Da wäre ich jetzt auch gern.“ Vielleicht auch die leise Frage: „Wer nimmt mich eigentlich wahr, während mein Alltag einfach weitergeht?“ Nach außen zeige ich oft: „Alles okay.“ Aber innerlich fühlt es sich manchmal ganz anders an.
Genau in dieses Gefühl hinein trifft mich ein Satz aus dem Gebetbuch der Bibel. In Psalm 33, Vers 13 steht:
„Der HERR schaut vom Himmel herab und sieht alle Menschenkinder.“
„Herabschauen“ – das klingt erstmal nach Abstand. Gott oben, ich unten. Aber Gottes Blick ist nicht kühl und nicht distanziert. Er streift mich nicht nur, er bleibt. Nicht kontrollierend, ob ich genug leiste oder alles richtig mache. Gott sieht tiefer. Nicht nur das, was andere von mir wahrnehmen. Er sieht auch das, was ich selbst oft überspiele oder verstecke.
Gott kennt mein Herz. Er sieht mich, nicht nur mein Bild. Bei ihm muss ich nichts darstellen. Kein perfektes Bild liefern. Ich darf einfach ich sein: mit meinen Fragen, mit meiner Sehnsucht, mit meiner Müdigkeit.
Auch wenn mein Tag heute eher nach Wäschekorb aussieht als nach Meerblick. Auch wenn gerade mehr Alltag als Abenteuer dran ist: Ich bin gesehen. Und ich bin geliebt.
Das macht mein Herz leichter – und meinen Blick heller.
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Ellen Hörder-Knop
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der Sinnsender5
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Mein Handy zeigt mir Urlaubsbilder von Freunden: Berge, Meer, Sonnenuntergänge. Strahlende Gesichter. Alles wirkt leicht und irgendwie perfekt.
Ein kurzer Blick, und schon erscheint das nächste Bild. Und doch bleibt manchmal etwas hängen – dieser Gedanke: „Da wäre ich jetzt auch gern.“ Vielleicht auch die leise Frage: „Wer nimmt mich eigentlich wahr, während mein Alltag einfach weitergeht?“ Nach außen zeige ich oft: „Alles okay.“ Aber innerlich fühlt es sich manchmal ganz anders an.
Genau in dieses Gefühl hinein trifft mich ein Satz aus dem Gebetbuch der Bibel. In Psalm 33, Vers 13 steht:
„Der HERR schaut vom Himmel herab und sieht alle Menschenkinder.“
„Herabschauen“ – das klingt erstmal nach Abstand. Gott oben, ich unten. Aber Gottes Blick ist nicht kühl und nicht distanziert. Er streift mich nicht nur, er bleibt. Nicht kontrollierend, ob ich genug leiste oder alles richtig mache. Gott sieht tiefer. Nicht nur das, was andere von mir wahrnehmen. Er sieht auch das, was ich selbst oft überspiele oder verstecke.
Gott kennt mein Herz. Er sieht mich, nicht nur mein Bild. Bei ihm muss ich nichts darstellen. Kein perfektes Bild liefern. Ich darf einfach ich sein: mit meinen Fragen, mit meiner Sehnsucht, mit meiner Müdigkeit.
Auch wenn mein Tag heute eher nach Wäschekorb aussieht als nach Meerblick. Auch wenn gerade mehr Alltag als Abenteuer dran ist: Ich bin gesehen. Und ich bin geliebt.
Das macht mein Herz leichter – und meinen Blick heller.
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