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🎙️ Ihr wünscht Euch schon ewig einen Hund, habt aber nicht genug Zeit für die Betreuung? „Dogsharing“ erscheint da als verlockende Lösung für viele hundeliebende Menschen. Dabei teilen sich zwei Parteien einen Hund – der Hund lebt sozusagen an zwei Orten mit unterschiedlichen Personen zusammen. Doch wie geht es Hunden damit? Gibt es Rassen und Persönlichkeiten, die besonders geeignet oder für die das zu viel Stress wäre?
👉 Welche rechtlichen Fragen muss ich klären und wie kann ich den Hund an das Leben in zwei Haushalten gewöhnen? Fragen über Fragen, die Madita und Kate in dieser neuen Podcastfolge für Euch klären!
🐕Studien & Buchtipp
Mogilo et al, 2013: Does the attachment system towards owners change in aged dogs? Kitchenham & Gansloßer: Beziehung, Erziehung, Bindung, Neuauflage 2024
Schaut bei uns vorbei:
👉 Kates Instagram: https://www.instagram.com/katekitchenham/
👉 Maditas Instagram: https://www.instagram.com/maditavanhuelsen/
Das kann nicht gut gehen, soll dieses alte Sprichwort wohl bedeuten. Doch stimmt das wirklich? Was ist mit all den Hunden und Katzen, die dicke Freunde sind? Wie können die beiden Tierarten eine enge Bindung entwickeln und was macht die Kontaktaufnahme zwischen ihnen am Anfang schwierig?
Madita und Kate analysieren Ähnlichkeiten und Unterschiede in der Körpersprache und geben Tipps, wie Hund und Katz aneinander gewöhnt werden können – damit sie hoffentlich bald zu Best Buddys werden!
Bücher
Hunde leben zum Glück relativ lange – doch in dieser Zeit kann es passieren, dass sich unsere Lebenssituation ändert. Singles werden zu Paaren, Paare zu Eltern oder trennen sich wieder, manchmal sterben leider wichtige Bezugspersonen, großgewordene Kinder ziehen aus, ein neuer Hund kommt in die Familie … all diese Veränderungen können auch für Hunde viel Stress bedeuten.
Bücher & Studien
Löckenhoff, Ursula: DogTeam – Mehrhundehaltung – für ein entspanntes Miteinander. KOSMOS, 2018. Gansloßer
Beziehung, Erziehung, Bindung, KOSMOS, Neuauflage im Frühjahr 2024!
Powell, L. et al, 2020: Owner personality, owner-dog attachment, and canine demographics influence treatment outcomes in canine behavioral medicine cases. Front. Vet. Sci. 7, Artikel 630931.
Hunde in der Stadt halten - das ist doch Tierquälerei! Diesen Satz hört man immer wieder. Doch ist für Hunde das Leben zwischen Häuserblöcken und Hauptstraßen wirklich nur stressig? Oder kann es im Gegenteil sogar besonders bunt und spannend sein? Kate und Madita vergleichen die Lebenssituationen, checken die Vorurteile, die Bedeutung von Quadratmeterzahlen in Wohnungen und wiegen Vor- und Nachteile gegeneinander ab.
➡️ Infos zur Folge:
Kitchenham, Hundehaltung in der Stadt.
Hundetrainer werden – wie geht das?
🐕 Viele Menschen träumen davon, selber als Hundetrainer/in zu arbeiten. Doch ist das wirklich ein Traumberuf? Welche Voraussetzungen sollte ich mitbringen – in Punkto Persönlichkeit, Vorwissen und Erfahrung? Und vor allen Dingen: wie finde ich die für mich passende Ausbildung, wie lange dauert die und was kostet der ganze Spaß am Ende?
🐶 Kate hat recherchiert und stellt vier beliebte Ausbildungsstätten vor. Ein superspannendes Thema mit vielen Fragen von Madita und noch mehr Antworten von
Viel Spaß beim Hören
https://www.ziemer-falke.de/hundetrainer-ausbildung/
https://dogument.de/hundetraining.html
CANIS-Zentrum für Kynologie – Ausbildungsablauf und Kosten (canis-kynos.de)
👉BESUCHT KATE AUF INSTAGRAM
👉BESUCHT MADITA AUF INSTAGRAM
Immer wieder hört man in Hundeschulen, sie würde „gewaltfrei“ und „rein positiv“ arbeiten. Aber was bedeutet das konkret? Wo beginnt Gewalt, darf man Hunde nie „bestrafen“ und falls doch, wie geht das überhaupt?
Maren Grote begleitet seit vielen Jahren Menschen mit ihren Hunden und bildet Hundetrainerinnen und Hundetrainer aus. Hundeverhalten zu lesen, mit Hunden körperlich zu arbeiten ist für sie der Schlüssel zu einer harmonischen Beziehung und einem entspannten Alltag.
Genau deshalb ist sie für dieses Thema genau die richtige Gesprächspartnerin für Kate. Wir sprechen über Abbruchsignale in der Hundeerziehung, wann und wie man begrenzen sollte und wie richtig loben geht und ob Leckerchen hier Sinn machen oder sogar hinderlich sein können.
Hört mal rein, ein wichtiges Thema, über das Maren sich zum Glück traut, offen, realistisch und ehrlich zu sprechen!
Kate Kitchenham
Madita van Hülsen
Mehr zu Maren Grote:
https://www.instagram.com/maren_grote_hundetraining/
KOSMOS: Maren Grote - Fühlen und anleiten - Die Magie der Berührung
Wir bemühen uns heute zu recht, unsere Kinder möglichst frei von klassischen Geschlechtsbildern zu erziehen. Doch heimlich fragen manche von uns sich hin und wieder: gibt es vielleicht doch ein angeborenes, geschlechtsspezifisches Verhalten? Hunde dürfen relativ frei von kulturellen Erwartungen ihre Geschlechteridentität entfalten – aber zeigen sie dabei typisches „Rüden“ oder „Hündinnen-Verhalten“?
Oder sehen wir nur, was wir erwarten? Welche Unterschiede kann man dingfest machen und was ist eine Frage von Persönlichkeit oder Rassezugehörigkeit? Madita und Kate gehen diesen Fragen hier auf den Grund!
Gansloßer, Krivy, 2014: Ein guter Start ins Hundeleben. Müller Rüschlikon
Donaldson, Z. R., and Young, L. J. (2008). Oxytocin, vasopressin, and the neurogenetics of sociality. Science 322, 900–904. Doi: 10.1126/science.1158668
Nagasawa, M., Mitsui, S., En, S., Ohtani, N., Ohta, M., Sakuma, Y., et al. (2015). Oxytocin-gaze positive loop and the coevolution of human-dog bonds. Science 348, 333–336. Doi: 10.1126/science.1261022
Nagasawa M, Ogawa M, Mogi K and Kikusui T (2017) Intranasal Oxytocin Treatment Increases Eye-Gaze Behavior toward the Owner in Ancient Japanese Dog Breeds. Front. Psychol. 8:1624. Doi: 10.3389/fpsyg.2017.01624
Tonoike, A., Terauchi, G., Inoue-Murayama, M., Nagasawa, M., Mogi, K., and Kikusui, T. (2016). The frequency variations 1ft he oxytocin receptor gene polymorphisms among dog breeds. J. Azabu Univ. 27, 11–18.
Schöberl, I., M. Wedl, B. Bauer, J. Day, E. Möstl, K. Kotrschal (2012): Effects of Owner–Dog Relationship and Owner Personality on Cortisol Modulation in Human–Dog Dyads. Anthrozoös 25: 199- 214
Kotrschal, K., Schöberl, J., Bauer, B., Thibault, A. M., Wedl, M. (2009): Dyadic relationships and operational preformance of male and female owners and their male dogs. In: Behav Proc 81, S. 383-391.
Manche Rüden üben nach der Kastration eine starke Anziehungskraft auf andere Rüden aus – sie werden intensiv berochen, manche besprungen und sogar der Genitalbereich wird geleckt, ähnlich wie bei einer läufigen Hündin. Das ist meistens großer Stress für die betroffenen Kastraten, besonders wenn die „Stelzböcke“ nicht von ihnen ablassen und keine normale soziale Interaktion mehr möglich scheint.
Doch woher kommt diese sexuelle Anziehungskraft mancher kastrierter Rüden auf viele intakte Rüden? Dazu gibt es ein paar neuere Untersuchungen aus einer Würzburger Studiengruppe und mehrere Hypothesen, die Madita und Kate Euch hier vorstellen – inklusive Tipps natürlich, wie ihr am besten eingreifen und sexuelle Belästigung verhindern könnt.
Kaufmann, C.A., S. Forndran, C. Stauber, K. Woerner, U. Gansloßer (2017): The social Behaviour of Neutered male dogs compared to intact dogs (Canis lupus familiaris): Video analyses, questionnaires and case studies. Vet. Med. Open J. 2(1): 22-37.
Raymer J, Wiesler D, Novotny M, Asa C, Seal US, Mech LD. Chemical investigations of wolf (Canis lupus). Anal-Sac secretion in relation to breeding season. J Chem Ecol. 1985; 11(5): 593-608. Doi: 10.1007/BF00988570
Wörner, K., C.A. Kaufmann, U. Gansloßer (2017): Sexuelle Belästigung kastrierter Rüden – welche Rolle spielt der Kastrationsmonat? Vet.spiegel 2017/3: 100-105.
Im Zuge der Zuchtgeschichte ist es innerhalb weniger hundert Jahre zu einer starken Spezialisierung bestimmter Hundetypen gekommen, so dass Hunde heute nicht nur sehr unterschiedlich aussehen, sondern sich auch verschieden verhalten. Besonders deutlich wird das in der spielerischen Interaktion – oft entstehen Missverständnisse, eine Situation eskaliert oder das Interesse erwacht erst gar nicht zwischen Dogge und Dackel. Es scheint sogar so, als würde Hunde am liebsten mit „ihresgleichen“ spielen – sind sie deshalb „rassistisch“? Oder ist es alles eine Frage des Lernens und des Einfühlungsvermögens und es sind sogar beste Freundschaften zwischen Terriern und Herdenschutzhunden möglich?
Madita und Kate gehen der Sache auf den Grund!
Gansloßer, Käufer, 2022: Und sie spielen doch! Die Wissenschaft vom Hundespiel. KOSMOS
Adler, Braun, Gansloßer, 2021: Hunderassen. Zoologie, Zucht und Verhalten neu betrachtet.
Asp, H.E., W.F. Fiske, K.N. Nilsson, E. Strandberg (2015): Breed differences in everyday behavior of dogs. Appl. Anim. Behav. Sci. 169: 69-77
Mehrkam, L., N.J. Hall, C. Haitz, C.D.L. Wynne (2017): The influence of breed and environmental factors on social and solitary play in dogs (Canis familiaris). Learn Behav.
„Und sie spielen doch!“ Rassebuch
Der Pipi Talk!
Alle Hunde nutzen Pinkelbotschaften als individualisierte Visitenkarten, Raufbolde möchten durch ein beeindruckendes Gescharre vielleicht Rivalen beeindrucken oder die Hundewiesen-Gang einfach als gemeinschaftlich verbindendes Pinkelzeremoniell das Wir-Gefühl als coole Gruppe stärken.
Bei dieser Vielzahl an Gründen fürs Markieren ist es traurig, dass von manchen Menschen immer noch dazu geraten wird, dieses für die Hundekommunikation so wichtige Verhalten stark zu kontrollieren oder sogar zu verbieten. Doch dürfen wir das überhaupt und wenn ja, wann und wo?
Was Hunde sich über Gerüche mitzuteilen haben und warum wir Menschen da sehr wenig mitreden können, das besprechen Madita und Kate in dieser funkelnagelneuen Folge von #4pfoten2beine&1000Fragen! Viel Spaß beim Hören 😊
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