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Effizienz statt Ausdehnung: Wie Führungskräfte das Parkinsonsche Gesetz durchbrechen können
In dieser Episode befasse ich mich mit einem Phänomen, das in vielen Organisationen unbewusst den Arbeitsalltag prägt – den Parkinsonschen Gesetzen, benannt nach dem britischen Historiker C. Northcote Parkinson. Seine zentrale These:
„Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht.“
Für Führungskräfte birgt diese Beobachtung weitreichende Implikationen – insbesondere im Kontext von Teammanagement, Ressourceneinsatz und Effizienzsteigerung.
Ein häufiges Szenario: Neue Mitarbeitende treten ins Team ein, und dennoch bleibt die gefühlte Überlastung bestehen – oder nimmt sogar zu. Zusätzliche Ressourcen führen nicht zwingend zu Entlastung. Dieses Muster unterstreicht Parkinsons Kernaussage: Es ist nicht die tatsächliche Arbeitsmenge, die über Belastung entscheidet, sondern die Art, wie Arbeit organisiert und Zeit bemessen wird.
Im weiteren Verlauf analysiere ich, warum wachsende Teams nicht zwangsläufig zu höherer Effizienz führen – im Gegenteil:
Diese Entwicklungen führen zu einem Anstieg der Bürokratie – mit negativen Folgen für die Agilität und Entscheidungsfreude von Organisationen.
Zur besseren Steuerung komplexer Aufgaben empfehle ich das Prinzip des Projektdreiecks – bestehend aus den drei Dimensionen:
Führungskräfte sollten bei der Aufgabenverteilung bewusst Rahmen und Prioritäten definieren. Dies verhindert nicht nur die künstliche Ausdehnung von Tätigkeiten, sondern fördert auch die Ergebnisorientierung und Kosteneffizienz.
Ein weiterer Aspekt betrifft die Herausforderungen dezentraler Arbeitsformen. Die zunehmende Arbeit im Homeoffice verändert Teamkultur und Kommunikationsverhalten. Was im Büro durch spontane Interaktion und nonverbale Abstimmung selbstverständlich war, muss im virtuellen Raum neu gestaltet werden. Führungskräfte stehen vor der Aufgabe, produktive Strukturen zu schaffen, die den informellen Austausch nicht verdrängen, sondern gezielt integrieren.
Abschließend formuliere ich eine Leitidee: Gute Führung bedeutet, Arbeit so zu strukturieren, dass sie zielgerichtet bleibt – unabhängig von der zur Verfügung stehenden Zeit. Dazu gehört:
Das Parkinsonsche Gesetz ist keine Gesetzmäßigkeit – sondern ein Spiegel organisationaler Realität. Wer es erkennt und aktiv gegensteuert, kann seine Teams nicht nur entlasten, sondern auch deutlich leistungsfähiger machen. Führungskräfte sind gefordert, nicht mehr Ressourcen bereitzustellen, sondern den Umgang mit vorhandenen Mitteln konsequent zu optimieren – für mehr Fokus, Wirksamkeit und Zukunftsfähigkeit.
Bleiben Sie in Führung
OLAF KAPINSKI
By Olaf KapinskiEffizienz statt Ausdehnung: Wie Führungskräfte das Parkinsonsche Gesetz durchbrechen können
In dieser Episode befasse ich mich mit einem Phänomen, das in vielen Organisationen unbewusst den Arbeitsalltag prägt – den Parkinsonschen Gesetzen, benannt nach dem britischen Historiker C. Northcote Parkinson. Seine zentrale These:
„Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht.“
Für Führungskräfte birgt diese Beobachtung weitreichende Implikationen – insbesondere im Kontext von Teammanagement, Ressourceneinsatz und Effizienzsteigerung.
Ein häufiges Szenario: Neue Mitarbeitende treten ins Team ein, und dennoch bleibt die gefühlte Überlastung bestehen – oder nimmt sogar zu. Zusätzliche Ressourcen führen nicht zwingend zu Entlastung. Dieses Muster unterstreicht Parkinsons Kernaussage: Es ist nicht die tatsächliche Arbeitsmenge, die über Belastung entscheidet, sondern die Art, wie Arbeit organisiert und Zeit bemessen wird.
Im weiteren Verlauf analysiere ich, warum wachsende Teams nicht zwangsläufig zu höherer Effizienz führen – im Gegenteil:
Diese Entwicklungen führen zu einem Anstieg der Bürokratie – mit negativen Folgen für die Agilität und Entscheidungsfreude von Organisationen.
Zur besseren Steuerung komplexer Aufgaben empfehle ich das Prinzip des Projektdreiecks – bestehend aus den drei Dimensionen:
Führungskräfte sollten bei der Aufgabenverteilung bewusst Rahmen und Prioritäten definieren. Dies verhindert nicht nur die künstliche Ausdehnung von Tätigkeiten, sondern fördert auch die Ergebnisorientierung und Kosteneffizienz.
Ein weiterer Aspekt betrifft die Herausforderungen dezentraler Arbeitsformen. Die zunehmende Arbeit im Homeoffice verändert Teamkultur und Kommunikationsverhalten. Was im Büro durch spontane Interaktion und nonverbale Abstimmung selbstverständlich war, muss im virtuellen Raum neu gestaltet werden. Führungskräfte stehen vor der Aufgabe, produktive Strukturen zu schaffen, die den informellen Austausch nicht verdrängen, sondern gezielt integrieren.
Abschließend formuliere ich eine Leitidee: Gute Führung bedeutet, Arbeit so zu strukturieren, dass sie zielgerichtet bleibt – unabhängig von der zur Verfügung stehenden Zeit. Dazu gehört:
Das Parkinsonsche Gesetz ist keine Gesetzmäßigkeit – sondern ein Spiegel organisationaler Realität. Wer es erkennt und aktiv gegensteuert, kann seine Teams nicht nur entlasten, sondern auch deutlich leistungsfähiger machen. Führungskräfte sind gefordert, nicht mehr Ressourcen bereitzustellen, sondern den Umgang mit vorhandenen Mitteln konsequent zu optimieren – für mehr Fokus, Wirksamkeit und Zukunftsfähigkeit.
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OLAF KAPINSKI

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