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Dieser provokante Satz sorgt regelmäßig für Empörung – interessanterweise vor allem bei denen, die weit vom Vorstand entfernt sind. Doch dahinter steckt eine wichtige Erkenntnis: Je näher Sie den Entscheidungsträgern stehen, desto wichtiger sind Sie für das Unternehmen.
Die gute Nachricht? Diese Nähe ist völlig steuerbar. Es liegt allein bei Ihnen, wie sichtbar Sie für Ihre Entscheidungsträger sind. Vergessen Sie das “Ich bleib lieber auf meinem Sofa”-Denken und die Ausrede “Ich bin zu beschäftigt für Meetings”. Wer wichtig ist für den Vorstand, ist dicht dran – denn bei wichtigen Entscheidungen braucht man Kontakt zu diesen Personen.
Ein Kunde rief mich kürzlich mit einem Problem an: Zwei Asset-Management-Tools, unklare Datenstrukturen und die Frage, ob alte Datensätze gelöscht werden sollen. Doch die wichtigste Frage fehlte völlig: Was wollen wir mit diesem Tool eigentlich erreichen?
Stellen Sie sich vor, Sie kaufen eine Küchenmaschine für 80 Euro, obwohl Sie nur einmal im Jahr Plätzchen backen. Klingt unvernünftig? Genau so denken wir privat. Doch im Unternehmen investieren die gleichen Leute 100.000 Euro in Tools, ohne fließend erklären zu können, wozu sie diese brauchen.
Wir haben Tools, weil:
Für jedes Tool in Ihrem Verantwortungsbereich müssen Sie diese Frage beantworten können: Was ist die Frage oder das Problem, das dieses Tool löst?
Nicht “Was machen wir damit?”, sondern “Was bekommen wir dadurch?”
Ohne klares Ziel können Sie keine sauberen Veränderungen vornehmen. Jeder Schritt geht in die falsche Richtung, wenn das Ziel unbekannt ist. Die Diskussion über Datenstrukturen, Löschzyklen oder Detaillierungsgrade ist unmöglich zu führen, wenn der Zweck des Tools unklar ist.
Schreiben Sie für alle Tools in Ihrem Bereich auf: “Dieses Tool haben wir, damit wir [konkretes Ergebnis] bekommen.” Alle Verantwortlichen müssen diese Antwort fließend aufsagen können.
Erst dann können Sie fundierte Entscheidungen über Konfiguration, Datenstrukturen und Weiterentwicklung treffen.
Wie ein Kollege so schön sagte: “Wenn Du zu müde bist, dann mach es halt müde.” Auch müde können Sie diese entscheidende Frage für Ihre Tools beantworten.
Bleiben Sie in Führung
By Olaf KapinskiDieser provokante Satz sorgt regelmäßig für Empörung – interessanterweise vor allem bei denen, die weit vom Vorstand entfernt sind. Doch dahinter steckt eine wichtige Erkenntnis: Je näher Sie den Entscheidungsträgern stehen, desto wichtiger sind Sie für das Unternehmen.
Die gute Nachricht? Diese Nähe ist völlig steuerbar. Es liegt allein bei Ihnen, wie sichtbar Sie für Ihre Entscheidungsträger sind. Vergessen Sie das “Ich bleib lieber auf meinem Sofa”-Denken und die Ausrede “Ich bin zu beschäftigt für Meetings”. Wer wichtig ist für den Vorstand, ist dicht dran – denn bei wichtigen Entscheidungen braucht man Kontakt zu diesen Personen.
Ein Kunde rief mich kürzlich mit einem Problem an: Zwei Asset-Management-Tools, unklare Datenstrukturen und die Frage, ob alte Datensätze gelöscht werden sollen. Doch die wichtigste Frage fehlte völlig: Was wollen wir mit diesem Tool eigentlich erreichen?
Stellen Sie sich vor, Sie kaufen eine Küchenmaschine für 80 Euro, obwohl Sie nur einmal im Jahr Plätzchen backen. Klingt unvernünftig? Genau so denken wir privat. Doch im Unternehmen investieren die gleichen Leute 100.000 Euro in Tools, ohne fließend erklären zu können, wozu sie diese brauchen.
Wir haben Tools, weil:
Für jedes Tool in Ihrem Verantwortungsbereich müssen Sie diese Frage beantworten können: Was ist die Frage oder das Problem, das dieses Tool löst?
Nicht “Was machen wir damit?”, sondern “Was bekommen wir dadurch?”
Ohne klares Ziel können Sie keine sauberen Veränderungen vornehmen. Jeder Schritt geht in die falsche Richtung, wenn das Ziel unbekannt ist. Die Diskussion über Datenstrukturen, Löschzyklen oder Detaillierungsgrade ist unmöglich zu führen, wenn der Zweck des Tools unklar ist.
Schreiben Sie für alle Tools in Ihrem Bereich auf: “Dieses Tool haben wir, damit wir [konkretes Ergebnis] bekommen.” Alle Verantwortlichen müssen diese Antwort fließend aufsagen können.
Erst dann können Sie fundierte Entscheidungen über Konfiguration, Datenstrukturen und Weiterentwicklung treffen.
Wie ein Kollege so schön sagte: “Wenn Du zu müde bist, dann mach es halt müde.” Auch müde können Sie diese entscheidende Frage für Ihre Tools beantworten.
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