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Als Führungskraft kennen Sie das sicherlich: Da läuft alles rund, die KPIs stimmen, und plötzlich kommt jemand im Meeting mit einem völlig absurden Vorschlag um die Ecke. Heute möchte ich Ihnen die “Fünf Gesetze der Dummheit” des italienischen Wirtschaftshistorikers Carlo M. Cipolla vorstellen – eine satirische, aber durchaus erhellende Betrachtung menschlichen Verhaltens.
Das erste Gesetz besagt: Jeder unterschätzt die Anzahl dummer Menschen. Das bedeutet nicht, dass wir Menschen abwerten sollten, sondern dass wir als Führungskräfte realistisch einschätzen müssen, mit welchen Herausforderungen wir konfrontiert werden. Selbst erfahrene Senior Manager können manchmal Entscheidungen treffen, die uns sprachlos machen.
Besonders interessant ist das zweite Gesetz: Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person dumm handelt, besteht unabhängig von allen anderen Eigenschaften. Das heißt, weder Ausbildung noch Position schützen vor unvernünftigen Entscheidungen. Es gibt genauso viele promovierte Physiker wie ungelernte Arbeiter, die gelegentlich unlogisch handeln.
Das dritte Gesetz definiert Dummheit als Handlungen, die anderen schaden, ohne selbst Gewinn zu erzielen – manchmal sogar mit eigenem Verlust. Stellen Sie sich vor: Eine Mitarbeiterin löscht aus Rache die gesamte CRM-Datenbank. Resultat: Kunde weg, DSGVO-Strafen, Kündigung. Niemand gewinnt.
Das vierte Gesetz warnt: Intelligente Menschen unterschätzen das Gefährdungspotential dummer Menschen. Als Führungskraft glauben wir oft, mit Daten und Workshops jeden überzeugen zu können. Cipolla sagt jedoch: Vergessen Sie das. Manche Menschen sind immun gegen Evidenz. Der einzige Schutz ist Abstand.
Cipolla entwickelte eine Matrix mit vier Kategorien:
Diese satirische Betrachtung bietet uns als Führungskräfte ein nützliches Raster. Wenn wieder einmal jemand fünf Minuten vor Feierabend eine “schnelle Frage zum Businessplan” stellt, können Sie einordnen: Das ist destruktives Verhalten, dem Sie Grenzen setzen müssen.
Das Ziel ist nicht, Menschen zu kategorisieren, sondern bewusster wahrzunehmen, welche Verhaltensweisen konstruktiv sind und welche nicht – und entsprechend zu handeln.
Bleiben Sie in Führung
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By Olaf KapinskiAls Führungskraft kennen Sie das sicherlich: Da läuft alles rund, die KPIs stimmen, und plötzlich kommt jemand im Meeting mit einem völlig absurden Vorschlag um die Ecke. Heute möchte ich Ihnen die “Fünf Gesetze der Dummheit” des italienischen Wirtschaftshistorikers Carlo M. Cipolla vorstellen – eine satirische, aber durchaus erhellende Betrachtung menschlichen Verhaltens.
Das erste Gesetz besagt: Jeder unterschätzt die Anzahl dummer Menschen. Das bedeutet nicht, dass wir Menschen abwerten sollten, sondern dass wir als Führungskräfte realistisch einschätzen müssen, mit welchen Herausforderungen wir konfrontiert werden. Selbst erfahrene Senior Manager können manchmal Entscheidungen treffen, die uns sprachlos machen.
Besonders interessant ist das zweite Gesetz: Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person dumm handelt, besteht unabhängig von allen anderen Eigenschaften. Das heißt, weder Ausbildung noch Position schützen vor unvernünftigen Entscheidungen. Es gibt genauso viele promovierte Physiker wie ungelernte Arbeiter, die gelegentlich unlogisch handeln.
Das dritte Gesetz definiert Dummheit als Handlungen, die anderen schaden, ohne selbst Gewinn zu erzielen – manchmal sogar mit eigenem Verlust. Stellen Sie sich vor: Eine Mitarbeiterin löscht aus Rache die gesamte CRM-Datenbank. Resultat: Kunde weg, DSGVO-Strafen, Kündigung. Niemand gewinnt.
Das vierte Gesetz warnt: Intelligente Menschen unterschätzen das Gefährdungspotential dummer Menschen. Als Führungskraft glauben wir oft, mit Daten und Workshops jeden überzeugen zu können. Cipolla sagt jedoch: Vergessen Sie das. Manche Menschen sind immun gegen Evidenz. Der einzige Schutz ist Abstand.
Cipolla entwickelte eine Matrix mit vier Kategorien:
Diese satirische Betrachtung bietet uns als Führungskräfte ein nützliches Raster. Wenn wieder einmal jemand fünf Minuten vor Feierabend eine “schnelle Frage zum Businessplan” stellt, können Sie einordnen: Das ist destruktives Verhalten, dem Sie Grenzen setzen müssen.
Das Ziel ist nicht, Menschen zu kategorisieren, sondern bewusster wahrzunehmen, welche Verhaltensweisen konstruktiv sind und welche nicht – und entsprechend zu handeln.
Bleiben Sie in Führung
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