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Deutschland war einmal Weltmeister im Maschinenbau und Exportweltmeister. Heute, März 2026, ist die KI-Revolution in vollem Gange – doch von Deutschland ist nicht viel zu hören. Selbst die Franzosen haben mit Mistral ihr eigenes LLM entwickelt. Warum hängen wir zurück?
Das größte Problem scheint Deutschlands Lieblingsthema zu sein: die Konsensfalle. Jeder muss zu jedem Furz Ja sagen, damit am Ende niemand Verantwortung übernehmen muss. Diese Konsenssucht oder Konfliktscheue lähmt uns komplett. Es gibt einen Grund, warum das iPad nicht von deutschen Ingenieuren kam.
Viele Führungskräfte sind schlicht nicht in der Lage, einen Konflikt sauber durchzuziehen. Es fehlt das Handwerk, aber auch die Vision des Wofürs. Deutschland ist arm an Ideen und Visionen.
Mein Tipp für Sie: Brechen Sie aus! Treffen Sie mal eine Entscheidung – gerne auch ohne Abstimmungsrunde. Wer das macht, was alle machen, kann nicht erfolgreich sein. Erfolg bedeutet immer ein bisschen mehr als das, was andere haben.
Früher hieß es “Das haben wir schon immer so gemacht”. Heute kommt stattdessen “Das geht nicht wegen DSGVO”. Damit ist meist Ruhe. Warum? Weil Angst geschürt wurde und viele gar nicht wissen, was wirklich in der DSGVO steht.
Die DSGVO gilt für ganz Europa. Wenn die Franzosen ihr LLM hinbekommen haben, können wir uns nicht hinstellen und sagen, bei uns geht das nicht.
Meine Einladung: Holen Sie sich Ihren Datenschutzbeauftragten als Freund ins Boot. Sprechen Sie aktiv mit ihm über Ihre Projekte. Für ihn ist das eine ganz neue Erfahrung – probieren Sie es aus.
In Deutschland ist Scheitern eine Tragödie. Wer nichts tut, macht keine Fehler – aber wer nichts tut wie Nokia, Blackberry oder Quelle, macht halt nichts. Diese Haltung kommt aus einer Neidgesellschaft, die jedem, der ein bisschen mehr hat, Böses unterstellt.
Scheitern findet keiner toll. Aber wer sagt “Scheitern ist verboten” und gar nicht erst anfängt, hat schon verloren. Am 10. April läuft unser KI-Stars-Meeting-Webinar mit dem Fokus: Wie fängt man eine KI-Initiative im Unternehmen eigentlich an? Kostenlos, für IT-Leiter und Geschäftsführer – aber auch alle anderen sind willkommen.
Viele Firmen glauben, dass das, was sie machen, total einzigartig ist. De facto ist es das nicht. Mitarbeiter, die seit Dekaden dabei sind, haben oft keinen anderen Bezugspunkt mehr.
Mein heißester Tipp: Klauen Sie Ideen – nicht Sachen! Schauen Sie sich an, was andere mit KI machen. Surfen Sie durch YouTube Shorts und TikTok. Sie kennen Ihren Laden gut genug, um in 30 Sekunden zu erkennen, ob etwas adaptierbar ist.
Die Konsequenz für nicht handeln zeigt sich oft erst später – aber sie kommt. Nokia hatte vor dem iPhone top Hardware, aber sie verschliefen die Entwicklung komplett. So viele Firmen, einschließlich der deutschen Automobilindustrie, schlafen in der Hoffnung, dass dieses neumodische Zeug wieder weggeht.
Meine große Einladung: Fangen Sie an! Machen Sie was! Sie haben zwei Möglichkeiten als IT-Leiter: bedeutungslos bleiben oder die KI-Welle nutzen, um in den Vorstand aufzusteigen. KI ist in der Umsetzung kein Technik-Thema – aber ohne Technik wird es überhaupt kein Thema.
Die Botschaft ist klar: Dass Deutschland KI nicht kann, ist ein Haltungsthema. Und Haltung ist nichts Gottgegebenes, sondern die beobachtbare Handlung der handelnden Personen. Wer hier zuhört, ist hoch in der Hierarchie und hat viel Einfluss. Wenn nicht wir – wer denn sonst?
Bleiben Sie in Führung
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By Olaf KapinskiDeutschland war einmal Weltmeister im Maschinenbau und Exportweltmeister. Heute, März 2026, ist die KI-Revolution in vollem Gange – doch von Deutschland ist nicht viel zu hören. Selbst die Franzosen haben mit Mistral ihr eigenes LLM entwickelt. Warum hängen wir zurück?
Das größte Problem scheint Deutschlands Lieblingsthema zu sein: die Konsensfalle. Jeder muss zu jedem Furz Ja sagen, damit am Ende niemand Verantwortung übernehmen muss. Diese Konsenssucht oder Konfliktscheue lähmt uns komplett. Es gibt einen Grund, warum das iPad nicht von deutschen Ingenieuren kam.
Viele Führungskräfte sind schlicht nicht in der Lage, einen Konflikt sauber durchzuziehen. Es fehlt das Handwerk, aber auch die Vision des Wofürs. Deutschland ist arm an Ideen und Visionen.
Mein Tipp für Sie: Brechen Sie aus! Treffen Sie mal eine Entscheidung – gerne auch ohne Abstimmungsrunde. Wer das macht, was alle machen, kann nicht erfolgreich sein. Erfolg bedeutet immer ein bisschen mehr als das, was andere haben.
Früher hieß es “Das haben wir schon immer so gemacht”. Heute kommt stattdessen “Das geht nicht wegen DSGVO”. Damit ist meist Ruhe. Warum? Weil Angst geschürt wurde und viele gar nicht wissen, was wirklich in der DSGVO steht.
Die DSGVO gilt für ganz Europa. Wenn die Franzosen ihr LLM hinbekommen haben, können wir uns nicht hinstellen und sagen, bei uns geht das nicht.
Meine Einladung: Holen Sie sich Ihren Datenschutzbeauftragten als Freund ins Boot. Sprechen Sie aktiv mit ihm über Ihre Projekte. Für ihn ist das eine ganz neue Erfahrung – probieren Sie es aus.
In Deutschland ist Scheitern eine Tragödie. Wer nichts tut, macht keine Fehler – aber wer nichts tut wie Nokia, Blackberry oder Quelle, macht halt nichts. Diese Haltung kommt aus einer Neidgesellschaft, die jedem, der ein bisschen mehr hat, Böses unterstellt.
Scheitern findet keiner toll. Aber wer sagt “Scheitern ist verboten” und gar nicht erst anfängt, hat schon verloren. Am 10. April läuft unser KI-Stars-Meeting-Webinar mit dem Fokus: Wie fängt man eine KI-Initiative im Unternehmen eigentlich an? Kostenlos, für IT-Leiter und Geschäftsführer – aber auch alle anderen sind willkommen.
Viele Firmen glauben, dass das, was sie machen, total einzigartig ist. De facto ist es das nicht. Mitarbeiter, die seit Dekaden dabei sind, haben oft keinen anderen Bezugspunkt mehr.
Mein heißester Tipp: Klauen Sie Ideen – nicht Sachen! Schauen Sie sich an, was andere mit KI machen. Surfen Sie durch YouTube Shorts und TikTok. Sie kennen Ihren Laden gut genug, um in 30 Sekunden zu erkennen, ob etwas adaptierbar ist.
Die Konsequenz für nicht handeln zeigt sich oft erst später – aber sie kommt. Nokia hatte vor dem iPhone top Hardware, aber sie verschliefen die Entwicklung komplett. So viele Firmen, einschließlich der deutschen Automobilindustrie, schlafen in der Hoffnung, dass dieses neumodische Zeug wieder weggeht.
Meine große Einladung: Fangen Sie an! Machen Sie was! Sie haben zwei Möglichkeiten als IT-Leiter: bedeutungslos bleiben oder die KI-Welle nutzen, um in den Vorstand aufzusteigen. KI ist in der Umsetzung kein Technik-Thema – aber ohne Technik wird es überhaupt kein Thema.
Die Botschaft ist klar: Dass Deutschland KI nicht kann, ist ein Haltungsthema. Und Haltung ist nichts Gottgegebenes, sondern die beobachtbare Handlung der handelnden Personen. Wer hier zuhört, ist hoch in der Hierarchie und hat viel Einfluss. Wenn nicht wir – wer denn sonst?
Bleiben Sie in Führung
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