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Die Zeit des Abwartens ist vorbei. Wenn Sie KI nicht einführen, macht es Ihr Konkurrent – und Ihre Kunden werden es erwarten. Kunden antizipieren bereits, dass professionelle Unternehmen ihre Prozesse längst mit KI optimiert haben. Sie werden nicht bereit sein, dieselben Preise wie vor zwei Jahren zu zahlen, wenn sie wissen, dass Automatisierung möglich ist.
Sich als Firma hinzustellen und zu sagen “Das geht bei uns nicht, wir brauchen noch drei Sachbearbeiter” lädt nur die Konkurrenz ein. Your margin is my opportunity – wie Jeff Bezos zu sagen pflegt.
Vergessen Sie Slogans wie “AI First”. Das ist aus mehreren Gründen eine schlechte Idee: Viele Kunden assoziieren KI mittlerweile mit schlechter Qualität. Der erste Filter auf LinkedIn oder TikTok lautet oft: Ist das echter Content oder KI-Slop?
Außerdem ist AI First kein Ziel – es beschreibt keinen selbst erreichbaren positiven Endzustand. Bugs First wäre genauso albern. Und die Ansage “Wir schmeißen 16.000 Leute raus, weil AI” ist meistens nur kaschiertes Fettabsaugen nach Jahren schlechter Prozessführung.
Version 1: Ordre de Mufti
Version 2: Einführung mit Einsicht
Achtung: Hier droht die Gefahr von Insellösungen. Jeder kocht für sich – das müssen Sie koordinieren.
Version 3: Wachstum ohne Neueinstellungen
Holen Sie sich genug Wissen, um zu verstehen, was technisch möglich ist. Aber halten Sie Ihre Finger aus der Detail-Technik raus! Bauen Sie stattdessen intern 1-2 Techniker auf, die Ihre Ideen schnell umsetzen können. Diese Fähigkeit werden Sie zunehmend brauchen, das mit Externen zu machen, ergibt keinen Sinn.
Nutzen Sie KI als Gelegenheit, Ihr Unternehmen neu zu sortieren. Sie kennen den Laden seit Jahren, aber vieles ist noch genauso wie vor 25 Jahren. Jetzt können Sie mit neuem Spielzeug Ihr altes Lego-Modell neu aufbauen – parallel zum bestehenden. Das ist nicht “noch eine Aufgabe on top”, sondern die Chance, Ihre Firma mit frischem Blick neu zu erfinden.
KI-Einführung bedeutet nicht, Heerscharen rauszuwerfen. In echten Unternehmen sind die Mitarbeiter die Firma. Sie kennen Kunden, Prozesse und Produkte – die wollen Sie mitnehmen. Starten Sie beim Bedarf, identifizieren Sie Engpässe und lösen Sie diese gezielt.
Bleiben Sie in Führung
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By Olaf KapinskiDie Zeit des Abwartens ist vorbei. Wenn Sie KI nicht einführen, macht es Ihr Konkurrent – und Ihre Kunden werden es erwarten. Kunden antizipieren bereits, dass professionelle Unternehmen ihre Prozesse längst mit KI optimiert haben. Sie werden nicht bereit sein, dieselben Preise wie vor zwei Jahren zu zahlen, wenn sie wissen, dass Automatisierung möglich ist.
Sich als Firma hinzustellen und zu sagen “Das geht bei uns nicht, wir brauchen noch drei Sachbearbeiter” lädt nur die Konkurrenz ein. Your margin is my opportunity – wie Jeff Bezos zu sagen pflegt.
Vergessen Sie Slogans wie “AI First”. Das ist aus mehreren Gründen eine schlechte Idee: Viele Kunden assoziieren KI mittlerweile mit schlechter Qualität. Der erste Filter auf LinkedIn oder TikTok lautet oft: Ist das echter Content oder KI-Slop?
Außerdem ist AI First kein Ziel – es beschreibt keinen selbst erreichbaren positiven Endzustand. Bugs First wäre genauso albern. Und die Ansage “Wir schmeißen 16.000 Leute raus, weil AI” ist meistens nur kaschiertes Fettabsaugen nach Jahren schlechter Prozessführung.
Version 1: Ordre de Mufti
Version 2: Einführung mit Einsicht
Achtung: Hier droht die Gefahr von Insellösungen. Jeder kocht für sich – das müssen Sie koordinieren.
Version 3: Wachstum ohne Neueinstellungen
Holen Sie sich genug Wissen, um zu verstehen, was technisch möglich ist. Aber halten Sie Ihre Finger aus der Detail-Technik raus! Bauen Sie stattdessen intern 1-2 Techniker auf, die Ihre Ideen schnell umsetzen können. Diese Fähigkeit werden Sie zunehmend brauchen, das mit Externen zu machen, ergibt keinen Sinn.
Nutzen Sie KI als Gelegenheit, Ihr Unternehmen neu zu sortieren. Sie kennen den Laden seit Jahren, aber vieles ist noch genauso wie vor 25 Jahren. Jetzt können Sie mit neuem Spielzeug Ihr altes Lego-Modell neu aufbauen – parallel zum bestehenden. Das ist nicht “noch eine Aufgabe on top”, sondern die Chance, Ihre Firma mit frischem Blick neu zu erfinden.
KI-Einführung bedeutet nicht, Heerscharen rauszuwerfen. In echten Unternehmen sind die Mitarbeiter die Firma. Sie kennen Kunden, Prozesse und Produkte – die wollen Sie mitnehmen. Starten Sie beim Bedarf, identifizieren Sie Engpässe und lösen Sie diese gezielt.
Bleiben Sie in Führung
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