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Gute Arbeit abliefern, Fleiß zeigen, immer einen drauflegen – das haben viele von uns so gelernt. Doch genau dieser Glaubenssatz kann zum teuersten Karrierehemmnis werden, das wir haben können. Warum werden trotz hervorragender Leistung andere befördert? Die Antwort ist unangenehm, aber wichtig.
Sie kennen sie wahrscheinlich: Die Kolleginnen und Kollegen, die zuverlässig abliefern, nie herumjammern und auf die man sich einfach verlassen kann. Als Führungskraft träumt man von solchen Mitarbeitern. Doch genau diese Menschen kommen abends nach Hause und fühlen sich nicht gesehen, nicht wertgeschätzt.
Das System funktioniert anders als gedacht. Wer glaubt, durch exzellente Facharbeit automatisch auf die Beförderungsliste zu kommen, irrt gewaltig. Dieser Irrtum wird besonders schmerzhaft, wenn die Firma lieber jemanden von extern holt – obwohl Sie seit Jahren Höchstleistung bringen.
Drehen wir es um: Wer mies arbeitet, landet selbstverständlich auf keiner Beförderungsliste. Gute Arbeit ist also die Nulllinie – sie wird schlicht vorausgesetzt. Niemand befördert Heulsusen oder Quertreiber. Aber gute Arbeit allein reicht eben auch nicht.
Für eine erfolgreiche Karriere brauchen Sie drei Komponenten:
Keine Sorge: Sichtbarkeit bedeutet nicht, strombergmäßig durchs Unternehmen zu posen. Es geht darum, Ihre wirklich gute Leistung so zu kommunizieren, dass nicht nur Ihr direkter Chef sie wahrnimmt, sondern auch die Ebene darüber. Denn letztendlich entscheidet oft der Chef vom Chef mit – oder sogar allein.
Ein guter Test: Wenn Sie es schaffen, strategisch in Sichtbarkeit zu kommen, schaffen Sie es auch, mit Menschen zu sprechen. Und genau das brauchen Sie in Führung. Wenn Sie keine Lust auf Menschen haben, sollten Sie Führung grundsätzlich überdenken.
Machen Sie zusätzlich zur guten Facharbeit die Dinge, die Sie als Führungsmaterial kennzeichnen. Jemand, der nur leise vor sich hin arbeitet, wird es nicht schaffen – selbst wenn er gut vernetzt ist. Aber jemand, der gut arbeitet, gut vernetzt ist und zusätzlich Projekte durchzieht, den Draht zur Hauptabteilungsleitung hält und mit Kunden sprechen kan, steht plötzlich auf einem ganz anderen Zettel.
Lassen Sie also die Fleißfalle nicht Ihre Karriere kosten. Nur fleißig sein reicht nicht.
Webinar-Termine:
Erwähnte Episode: 502 Karrierebooster Projectmanagement
Bleiben Sie in Führung
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By Olaf KapinskiGute Arbeit abliefern, Fleiß zeigen, immer einen drauflegen – das haben viele von uns so gelernt. Doch genau dieser Glaubenssatz kann zum teuersten Karrierehemmnis werden, das wir haben können. Warum werden trotz hervorragender Leistung andere befördert? Die Antwort ist unangenehm, aber wichtig.
Sie kennen sie wahrscheinlich: Die Kolleginnen und Kollegen, die zuverlässig abliefern, nie herumjammern und auf die man sich einfach verlassen kann. Als Führungskraft träumt man von solchen Mitarbeitern. Doch genau diese Menschen kommen abends nach Hause und fühlen sich nicht gesehen, nicht wertgeschätzt.
Das System funktioniert anders als gedacht. Wer glaubt, durch exzellente Facharbeit automatisch auf die Beförderungsliste zu kommen, irrt gewaltig. Dieser Irrtum wird besonders schmerzhaft, wenn die Firma lieber jemanden von extern holt – obwohl Sie seit Jahren Höchstleistung bringen.
Drehen wir es um: Wer mies arbeitet, landet selbstverständlich auf keiner Beförderungsliste. Gute Arbeit ist also die Nulllinie – sie wird schlicht vorausgesetzt. Niemand befördert Heulsusen oder Quertreiber. Aber gute Arbeit allein reicht eben auch nicht.
Für eine erfolgreiche Karriere brauchen Sie drei Komponenten:
Keine Sorge: Sichtbarkeit bedeutet nicht, strombergmäßig durchs Unternehmen zu posen. Es geht darum, Ihre wirklich gute Leistung so zu kommunizieren, dass nicht nur Ihr direkter Chef sie wahrnimmt, sondern auch die Ebene darüber. Denn letztendlich entscheidet oft der Chef vom Chef mit – oder sogar allein.
Ein guter Test: Wenn Sie es schaffen, strategisch in Sichtbarkeit zu kommen, schaffen Sie es auch, mit Menschen zu sprechen. Und genau das brauchen Sie in Führung. Wenn Sie keine Lust auf Menschen haben, sollten Sie Führung grundsätzlich überdenken.
Machen Sie zusätzlich zur guten Facharbeit die Dinge, die Sie als Führungsmaterial kennzeichnen. Jemand, der nur leise vor sich hin arbeitet, wird es nicht schaffen – selbst wenn er gut vernetzt ist. Aber jemand, der gut arbeitet, gut vernetzt ist und zusätzlich Projekte durchzieht, den Draht zur Hauptabteilungsleitung hält und mit Kunden sprechen kan, steht plötzlich auf einem ganz anderen Zettel.
Lassen Sie also die Fleißfalle nicht Ihre Karriere kosten. Nur fleißig sein reicht nicht.
Webinar-Termine:
Erwähnte Episode: 502 Karrierebooster Projectmanagement
Bleiben Sie in Führung
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