
Sign up to save your podcasts
Or
Die niederländische Universalbank ABN Amro hat Ende Mai angekündigt, die Frankfurter Privatbank Hauck Aufhäuser Lampe zu kaufen und mit ihrer deutschen Tochter Bethmann Bank zusammenzulegen. ABN Amro bezahlt für Hauck Aufhäuser Lampe 672 Millionen Euro. Es ist die größte Fusion in Deutschland seit 2016, als die DZ Bank und die WGZ Bank miteinander verschmolzen.
Verkauft hat Hauck Aufhäuser Lampe der chinesische Eigentümer Fosun. Und einer der Gründe für den Verkauf ist der große Wettbewerbsdruck in der Vermögensverwaltung. Denn der Privatkundenbereich ist sehr attraktiv, auch in Deutschland. „Das Geschäft ist so attraktiv, weil es wächst und stabile Gebühreneinnahmen verspricht, die unabhängig von der Zinsentwicklung sind“, erklärt Andreas Kröner, Co-Teamleiter Banken und Versicherungen beim Handelsblatt. „Das ist gerade jetzt, wo die Zinsen wieder sinken, von großer Bedeutung. Dass der Markt wächst, liegt daran, dass es in Deutschland immer mehr reiche Menschen gibt.“ Und so wollen auch große Universalbanken wie die Deutsche Bank, die Commerzbank, und JP Morgan in der Vermögensverwaltung in Deutschland zulegen.
International tut sich gerade auch etwas Ungewöhnliches: Anfang Mai hat ein Übernahmeversuch in Spanien europaweit für Schlagzeilen gesorgt. Da hat die spanische Großbank BBVA angekündigt, den Rivalen Banco Sabadell zu übernehmen.
Manche Experten werten die jüngsten Übernahmeversuche als Zeichen, dass die Konsolidierung des Bankensektors in Europa nach Jahren der Ruhe wieder an Fahrt aufnimmt. Was an der These dran ist, welche Fusionen über Ländergrenzen hinweg noch möglich sind und ob auch in Deutschland mehr Deals zu erwarten sind, hören Sie in der aktuellen Folge von Handelsblatt Deals.
Moderiert von Nele Dohmen
Produziert von Marcel Joschko
Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Deals-Hörerin und Hörer: handelsblatt.com/mehrfusionen
Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/meinungsumfrage
Die niederländische Universalbank ABN Amro hat Ende Mai angekündigt, die Frankfurter Privatbank Hauck Aufhäuser Lampe zu kaufen und mit ihrer deutschen Tochter Bethmann Bank zusammenzulegen. ABN Amro bezahlt für Hauck Aufhäuser Lampe 672 Millionen Euro. Es ist die größte Fusion in Deutschland seit 2016, als die DZ Bank und die WGZ Bank miteinander verschmolzen.
Verkauft hat Hauck Aufhäuser Lampe der chinesische Eigentümer Fosun. Und einer der Gründe für den Verkauf ist der große Wettbewerbsdruck in der Vermögensverwaltung. Denn der Privatkundenbereich ist sehr attraktiv, auch in Deutschland. „Das Geschäft ist so attraktiv, weil es wächst und stabile Gebühreneinnahmen verspricht, die unabhängig von der Zinsentwicklung sind“, erklärt Andreas Kröner, Co-Teamleiter Banken und Versicherungen beim Handelsblatt. „Das ist gerade jetzt, wo die Zinsen wieder sinken, von großer Bedeutung. Dass der Markt wächst, liegt daran, dass es in Deutschland immer mehr reiche Menschen gibt.“ Und so wollen auch große Universalbanken wie die Deutsche Bank, die Commerzbank, und JP Morgan in der Vermögensverwaltung in Deutschland zulegen.
International tut sich gerade auch etwas Ungewöhnliches: Anfang Mai hat ein Übernahmeversuch in Spanien europaweit für Schlagzeilen gesorgt. Da hat die spanische Großbank BBVA angekündigt, den Rivalen Banco Sabadell zu übernehmen.
Manche Experten werten die jüngsten Übernahmeversuche als Zeichen, dass die Konsolidierung des Bankensektors in Europa nach Jahren der Ruhe wieder an Fahrt aufnimmt. Was an der These dran ist, welche Fusionen über Ländergrenzen hinweg noch möglich sind und ob auch in Deutschland mehr Deals zu erwarten sind, hören Sie in der aktuellen Folge von Handelsblatt Deals.
Moderiert von Nele Dohmen
Produziert von Marcel Joschko
Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Deals-Hörerin und Hörer: handelsblatt.com/mehrfusionen
Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/meinungsumfrage
37 Listeners
48 Listeners
4 Listeners
19 Listeners
2 Listeners
8 Listeners
10 Listeners
1 Listeners
13 Listeners
29 Listeners
12 Listeners
51 Listeners
5 Listeners
26 Listeners
6 Listeners
0 Listeners
2 Listeners