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Was ist Weiblichkeit? Ach ja, wäre diese Frage doch nur so leicht zu beantworten. Wenn es nach gesellschaftlichen Normen geht, ist Weiblichkeit nach wie vor recht klar definiert, oder sollten wir besser sagen: stigmatisiert!? Frau sollte ein feminine Erscheinung haben: kurvig, anmutig, zurückhaltend – in jedem Fall nicht zu forsch. Immerhin besteht dann die Gefahr, dass sie, also die Frau, allzu hart, möglicherweise sogar kerlig daherkommt – einfach unweiblich.
Zugegeben: Das klingt ziemlich bitter und überspitzt. Tatsächlich gibt aber immer noch allzu oft die Gesellschaft vor, wie Frau zu sein hat. Aber wie fühlen wir uns tatsächlich, wie wäre unsere Selbstwahrnehmung – ganz unabhängig von gesellschaftlichen Konventionen?
Ann-Marlene und Caro haben nachgespürt und sich auf eine weite Reise begeben – historisch, wie auch emotional.
Weiter lesen:
Simone de Beauvoir: "Das andere Geschlecht";
Amia Srinivasan: "Das Recht auf Sex";
und in eigener Sache:
https://www.rnd.de/wissen/das-recht-auf-sex-amia-srinivasan-ueber-sexuelle-gleichberechtigung-RHGZQS3PGVAGBBUJPEO23TJ7GQ.html
Yeah! Heute präsentieren wir euch die 100. Folge unseres Podcasts. Das nehmen wir zum Anlass, mal auf ein ganz grundsätzliches Thema zu schauen: die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen und damit verbunden die Berührungsangt vor Therapie: „Da werde ich doch von links auf rechts gedreht" oder „Keine Lust auf Gehirnwäsche" – wenn es um Psychotherapie geht, dann hagelt es auch heute immer noch zahlreiche Stereotype. Und allgemein ist das Thema psychische Erkrankungen nach wie vor stark stigmatisiert. Für viele Menschen ist das Grund genug, sich und ihre mitunter belastenden Gefühle lieber nicht zu thematisieren, stattdessen im Stillen zu leiden und weiter zu funktionieren. Das gilt erst recht, wenn es um sexuelle Probleme geht. Der Weg in Therapie ist auch heute noch lang und zäh. Dabei kann es sich durchaus lohnen, mutig zu sein, die Tür zu öffnen und „in die kleine Schatzkiste Psyche" zu schauen. Warum und wie, darüber sprechen Ann-Marlene und Caro in einer neuen Folge von „Ach, komm!".
Bei so manchen Menschen ist es nur eine diffuse Ahnung: Habe ich möglicherweise Traumatisches erlebt? Oder warum reagiere ich in dieser und jener Situation so massiv, droht mir gar die Kontrolle über meinen Geist und Körper zu entgleiten? Manch anderer oder andere ist sich gar nicht bewusst, dass er oder sie traumatisiert wurde. Doch was ist ein Trauma überhaupt? Und woran merke ich, dass ich traumatisiert bin? Was lässt sich dagegen tun, und: Wird das jemals wieder aufhören? All diese Fragen haben Ann-Marlene und Caro Melanie Büttner gestellt. Die Ärztin, Wissenschaftlerin und Psychotherapeutin hat lange in einer Traumaambulanz in München gearbeitet und ist heute unsere Gästin.
Mehr über Melanie Büttner:
www.melanie-buettner.de
"Wann ist ein Mann ein Mann?" Dieser Frage hat sich der Musiker Herbert Grönemeyer schon vor zig Jahren in seinem Lied "Männer" gewidmet. Das war 1984, die älteren unter unseren Zuhörer:innen erinnern sich vielleicht. Was damals schon deutlich wurde, und heute mehr denn je diskutiert wird: Mannsein hat durchaus etwas Ambivalentes: "Außen hart und innen ganz weich", sang damals schon Grönemeyer. Heute ist die Männlichkeit im Zuge von Gender-Debatten und dem Aufbegehren des weiblichen Geschlechts mehr denn je in der Krise - heißt es zumindest von vielen Seiten. Das Bild des starken Mannes ist ins Wanken geraten. Worin genau aber besteht diese Krise? Und ja, wann ist ein Mann dieser Tage eigentlich ein Mann? Und: Ist diese Debatte überhaupt noch zeitgemäß.
In Mann-O-Mann gehen Ann-Marlene und Caro der Entwicklung auf den Grund und kommen selbst zu der ein oder anderen erstaunlichen Einsicht.
Lesetipps:
Katja Lewina: "Bock - Männer und Sex"
Ann-Marlene Henning und Jesper Bay-Hansen: "Männer - Körper. Sex. Gesundheit"
Eilert Bartels: "huMANNoid - Männer und Menschen"
Interview mit Katja Lewina:
https://www.rnd.de/liebe-und-partnerschaft/bock-autorin-katja-lewina-wenn-potenz-nicht-gelingt-bist-du-gleich-kein-echter-mann-mehr-TWABLRAP6RGW3BMC4PEEMTUPGQ.html
Die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn - und manchen ist er schlichtweg wumpe. Die Rede ist vom Valentinstag. Alle Jahre wieder, genauer gesagt am 14. Februar, sollen wir die Liebe feiern. Doch die Liebe zu wem eigentlich genau? Und warum überhaupt? Und wie soll das alles gehen? Was ist mit all jenen, denen schon beim bloßen Gedanken an diesen besonderen Tag ein "Würg" hochkommt. Was ist mit enttäuschten Erwartungen? Und muss es immer die ganz große Nummer sein? Ihr seht schon: Fragen über Fragen. In "Valentin lässt grüßen" begeben sich Ann-Marlene und Caro auf Spurensuche. Und finden Antworten. Versprochen. In diesem Sinne: Alles Liebe!
Es fing mit einem leichten Halskratzen und Erschöpfung an: Das wird ein milder Covid-Verlauf, dachte sich Ann-Marlene noch: "Und auf einmal lag ich im Koma". Heute, gut eineinhalb Monate nach diesem einschneidenden Erlebnis, sagt sie ganz klar: "Ich kann meinen zweiten Geburtstag feiern." Daran haben auch die Ärzt:innen keinen Zweifel gelassen. Tagelang drehte sich alles nur um die eine Frage: "Sterbe ich, oder lebe ich?" Wie es ihr während und nach ihrer schweren Covid-Erkrankung ergangen ist, darüber spricht Ann-Marlene gewohnt offen in einer neuen Folge von Ach, komm!
Heute wenden wir uns noch mal mit einer persönlichen Botschaft an euch, denn: Es gibt tolle neue Nachrichten!
Ann-Marlene ist wieder da. Ab Februar gibt es dann wieder wöchentlich neue Ach, komm-Folgen für euch.
Wie stark nehmen unsere Gefühle Einfluss auf die Qualität und die Quantität des Sex'? Wenn es nach Paar- und Singlecoach Christian Thiel geht, ist unser Gefühlsleben und die emotionale Nähe, die wir zueinander aufbauen, sogar entscheidend. Viele Paare kennen das, ist die Beziehung erst mal eingefahren, bleibt der Sex oftmals auf der Strecke, die Partnerschaft leidet - früher oder später. Körperliche Nähe spielt kaum eine Rolle mehr. Wie wir es am besten gar nicht erst so weit kommen lassen, und was wir gegen die Lieblosigkeit im Beziehungsalltag tun können, darüber spricht Christian Thiel mit Caro Burchardt in einer Sonderfolge von Ach, komm!.
John Gottmann, Nan Silver: Die Vermessung der Liebe;
Heute wenden wir uns mit einer persönlichen Botschaft an euch. Wir hören uns bald wieder. Eure Ann-Marlene & Caro
Was ist eigentlich Liebe? Habt ihr euch diese Frage schon mal gestellt? In dieser Folge sind Ann-Marlene und Caro auf den Spuren der Liebe unterwegs und müssen feststellen, dass es sich dabei um ein äußerst komplexes Gefühl dreht. Keinesfalls erleben alle Menschen Liebe, eigentlich das schönste aller Gefühle, immer als etwas Positives. Nicht allzu selten kann Liebe ganz schön Angst machen oder wehtun - und das nicht nur im Falle einer Trennung. Wie eng Liebe und Schmerz tatsächlich miteinander verbunden sein können, ob wir (positive) Liebe lernen können, und was das alles mit unserer Kindheit und unserem Gehirn zu tun hat, darum geht's in einer neuen Folge von Ach,komm!.
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