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Alice Merton hat sich in den vergangenen Jahren als eine Künstlerin etabliert, die lieber nach innen hört als nach außen schreit. Ihr neues Album „Visions" ist kein kalkulierter Chartversuch, sondern eine musikalische Selbstvergewisserung. Es erzählt von Abschied und Selbstbestimmung, von der Kraft, Menschen hinter sich zu lassen, die einem nicht guttun – und davon, wie viel Mut es braucht, genau das zu erkennen. „Ich habe die Kraft, selbst zu entscheiden, wen ich noch in meinem Leben haben möchte“, sagt Merton. Es sind Sätze wie dieser, die zeigen, wie sehr sie sich von der Getriebenheit früherer Jahre gelöst hat. Nicht das nächste große Ziel zählt, sondern die Entscheidung, auf sich selbst zu hören – auch wenn das bedeutet, gegen Erwartungen zu leben.
In der Stille Islands hat sie genau diesen Raum gefunden. Dort, wo Elfen in den Felsen wohnen und der Wind die Rhythmen vorgibt, entstand ein Teil des Albums – organisch, reduziert, ehrlich. Merton spricht über Einsamkeit als Möglichkeit zur Konzentration, über Klang als Resonanzkörper für Erinnerungen, über Instrumente aus Stein und Wasser. Das Album ist durchzogen von dieser Atmosphäre: weniger Synths, mehr echte Drums, Gitarren, Stimmen, die nicht gefallen, sondern erzählen wollen. Gleichzeitig stellt sie sich der Flüchtigkeit der Gegenwart – dem Druck, permanent Inhalte für Social Media zu produzieren. Doch Merton widersteht der Versuchung, sich selbst in Echtzeit zu verkaufen. „Ich will, dass man mich durch meine Musik kennenlernt. Nicht durch meine täglichen Storys.“
Was bleibt, ist ein Album, das Tiefe sucht – und Nähe zulässt, ohne sich anzubiedern. Ein Werk, das sich dem Leben nicht in seiner Oberfläche nähert, sondern durch Verletzlichkeit und Intuition einen anderen Zugang eröffnet. In unserem Gespräch zeigte sich Alice Merton als nachdenkliche, wache Beobachterin ihrer selbst und der Welt. Sie spricht über Liebe, über den Tod, über das Gefühl, dass auch Heimat manchmal nur ein Mensch sein kann – oder ein Moment, der bleibt. Visions ist deshalb mehr als eine Sammlung neuer Songs. Es ist eine Einladung, sich selbst zu begegnen – jenseits von Lärm und Erwartung.
Alle Informationen zu DEMOCRACY DOWN gibt es unter:
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By The 48forward StudiosAlice Merton hat sich in den vergangenen Jahren als eine Künstlerin etabliert, die lieber nach innen hört als nach außen schreit. Ihr neues Album „Visions" ist kein kalkulierter Chartversuch, sondern eine musikalische Selbstvergewisserung. Es erzählt von Abschied und Selbstbestimmung, von der Kraft, Menschen hinter sich zu lassen, die einem nicht guttun – und davon, wie viel Mut es braucht, genau das zu erkennen. „Ich habe die Kraft, selbst zu entscheiden, wen ich noch in meinem Leben haben möchte“, sagt Merton. Es sind Sätze wie dieser, die zeigen, wie sehr sie sich von der Getriebenheit früherer Jahre gelöst hat. Nicht das nächste große Ziel zählt, sondern die Entscheidung, auf sich selbst zu hören – auch wenn das bedeutet, gegen Erwartungen zu leben.
In der Stille Islands hat sie genau diesen Raum gefunden. Dort, wo Elfen in den Felsen wohnen und der Wind die Rhythmen vorgibt, entstand ein Teil des Albums – organisch, reduziert, ehrlich. Merton spricht über Einsamkeit als Möglichkeit zur Konzentration, über Klang als Resonanzkörper für Erinnerungen, über Instrumente aus Stein und Wasser. Das Album ist durchzogen von dieser Atmosphäre: weniger Synths, mehr echte Drums, Gitarren, Stimmen, die nicht gefallen, sondern erzählen wollen. Gleichzeitig stellt sie sich der Flüchtigkeit der Gegenwart – dem Druck, permanent Inhalte für Social Media zu produzieren. Doch Merton widersteht der Versuchung, sich selbst in Echtzeit zu verkaufen. „Ich will, dass man mich durch meine Musik kennenlernt. Nicht durch meine täglichen Storys.“
Was bleibt, ist ein Album, das Tiefe sucht – und Nähe zulässt, ohne sich anzubiedern. Ein Werk, das sich dem Leben nicht in seiner Oberfläche nähert, sondern durch Verletzlichkeit und Intuition einen anderen Zugang eröffnet. In unserem Gespräch zeigte sich Alice Merton als nachdenkliche, wache Beobachterin ihrer selbst und der Welt. Sie spricht über Liebe, über den Tod, über das Gefühl, dass auch Heimat manchmal nur ein Mensch sein kann – oder ein Moment, der bleibt. Visions ist deshalb mehr als eine Sammlung neuer Songs. Es ist eine Einladung, sich selbst zu begegnen – jenseits von Lärm und Erwartung.
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