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By ARD
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Paläste gingen in Flammen auf, die Hauptstädte fielen in Schutt und Asche, ganze Landstriche wurden entvölkert. Um 1200 vor Christus brachen die reichen Kulturen der Bronzezeit im ganzen östlichen Mittelmeerraum zusammen. Das dramatische Ende der Epoche gilt als ein "Jahrhundert-Rätsel" der Archäologie. Heinrich Schliemanns Entdeckung von Troja hatte erste Hinweis auf das dramatische Geschehen gegeben. Anfang 2022 wäre er 200 Jahre alt geworden. (BR 2018) Wenige Forschende verkörpern den Traum von Archäologie so sehr wie Heinrich Schliemann. Vor 200 Jahren, am 6. Januar 1822, wurde er geboren. Lange galt er als der Mann, der nur mit Homers Ilias in der Hand das alte Troja wiederentdeckt hatte, einen längst überwachsenen Hügel an den Dardanellen. Inzwischen ist jedoch auch Frank Calvert ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Er war es, der Schliemann damals den entscheidenden Tipp mit dem Hügel Hissarlik gegeben hatte. Auch er war ein begeisterter Amateur-Archäologe, genauso wie Schliemann, bis der am Hügel mit seinen großangelegten Grabungen begann. Doch mit seiner Troja-Grabung hat Schliemann nicht nur einen einzigartigen archäologischen Fundplatz erschlossen, er hat auch den Startschuss für die Entdeckung einer ganzen Epoche gegeben. Mit ihm begann die Erforschung der griechischen Bronzezeit, einer Zeit, die um 1200 vor Christus mit dem rätselhaften Zusammenbruch der meisten Mächte des östlichen Mittelmeers zu Ende ging. Fiel auch Troja diesem Geschehen zum Opfer? Und welche Rolle spielt Homer mit seinen Epen Ilias und Odyssee für diese Ereignisse? Immerhin hat Homer erst rund 500 Jahre später gelebt. Bis zu Schliemann hatten die meisten Forschenden Helden und Heroinnen wie Agamemnon und Klytaimestra, Helena, Menelaos und Paris, Achill und Patroklos, Hektor und Andromache, Odysseus und Penelope für reine mythologische Fiktion gehalten. Kein Wunder, sind sie in den Epen doch nur das irdische Personal eines gewaltigen Dramas, das immer kräftig von den olympischen Göttinnen und Göttern befeuert wird. Doch seit Schliemann lag plötzlich die Frage nahe: Gab es Homers Trojanischen Krieg wirklich? Literatur-Tipps: · Justus Cobet, Heinrich Schliemann. Archäologe und Abenteurer. C.H. Beck, München (2.akt. Aufl. 2007) · Dieter Hertel, Troia. Archäologie, Geschichte, Mythos. C. H. Beck, München (3. akt. Auflage 2008) · ders., Das frühe Ilion. Die Besiedlung Troias durch die Griechen (1020–650/25 v. Chr.). C. H. Beck, München 2008 · Barbara Patzek, Homer und seine Zeit, Beck, München 2003 · dies., Homer und die frühen Griechen. De Gruyter, Berlin u. a. 2017 Mediathek / TV-Tipps: Zu Heinrich Schliemanns Geburtstag bringt ARD alpha am Mittwoch, 5. Januar zwei Sendungen zum Thema, die dann auch in der Mediathek verfügbar sind: Geheimnisvolle Orte: Troja und der Schatz des Priamos 21:00 bis 21:45 Uhr https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/programmkalender/sendung-3314368.html alpha-thema Gespräch: Geheimnisvolle Schätze? Zum 200. Geburtstag von Heinrich Schliemann Gespräch mit Prof. Dr. Matthias Wemhoff, Direktor des Berliner Museums für Vor- und Frühgeschichte 21:45 bis 22:15 Uhr https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/programmkalender/sendung-3314370.html Weitere Folgen zur Staffel: SCHLIEMANNS VERMÄCHTNIS - Homer SCHLIEMANNS VERMÄCHTNIS - Rätsel Troja SCHLIEMANNS VERMÄCHTNIS - Heinrich Schliemann im Porträt SCHLIEMANNS VERMÄCHTNIS - Das historische und mythische Mykene

Hat der Held Agamemnon wirklich gelebt? Der griechische Sagenkreis verortet ihn in Mykene, einer der bedeutendsten Städte der Bronzezeit. Heinrich Schliemann hat Mykene ausgegraben und war sich sicher: Ja! Hier war er zuhause. Doch wer hier wirklich lebte, und wie das Leben dort aussah, ist bis heute eher rätselhaft. Anfang 2022 wäre Heinrich Schliemann 200 Jahre alt geworden. (BR 2016) Wenige Forschende verkörpern den Traum von Archäologie so sehr wie Heinrich Schliemann. Vor 200 Jahren, am 6. Januar 1822, wurde er geboren. Lange galt er als der Mann, der nur mit Homers Ilias in der Hand das alte Troja wiederentdeckt hatte, einen längst überwachsenen Hügel an den Dardanellen. Inzwischen ist jedoch auch Frank Calvert ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Er war es, der Schliemann damals den entscheidenden Tipp mit dem Hügel Hissarlik gegeben hatte. Auch er war ein begeisterter Amateur-Archäologe, genauso wie Schliemann, bis der am Hügel mit seinen großangelegten Grabungen begann. Doch mit seiner Troja-Grabung hat Schliemann nicht nur einen einzigartigen archäologischen Fundplatz erschlossen, er hat auch den Startschuss für die Entdeckung einer ganzen Epoche gegeben. Mit ihm begann die Erforschung der griechischen Bronzezeit, einer Zeit, die um 1200 vor Christus mit dem rätselhaften Zusammenbruch der meisten Mächte des östlichen Mittelmeers zu Ende ging. Fiel auch Troja diesem Geschehen zum Opfer? Und welche Rolle spielt Homer mit seinen Epen Ilias und Odyssee für diese Ereignisse? Immerhin hat Homer erst rund 500 Jahre später gelebt. Bis zu Schliemann hatten die meisten Forschenden Helden und Heroinnen wie Agamemnon und Klytaimestra, Helena, Menelaos und Paris, Achill und Patroklos, Hektor und Andromache, Odysseus und Penelope für reine mythologische Fiktion gehalten. Kein Wunder, sind sie in den Epen doch nur das irdische Personal eines gewaltigen Dramas, das immer kräftig von den olympischen Göttinnen und Göttern befeuert wird. Doch seit Schliemann lag plötzlich die Frage nahe: Gab es Homers Trojanischen Krieg wirklich? Literatur-Tipps: · Justus Cobet, Heinrich Schliemann. Archäologe und Abenteurer. C.H. Beck, München (2.akt. Aufl. 2007) · Dieter Hertel, Troia. Archäologie, Geschichte, Mythos. C. H. Beck, München (3. akt. Auflage 2008) · ders., Das frühe Ilion. Die Besiedlung Troias durch die Griechen (1020–650/25 v. Chr.). C. H. Beck, München 2008 · Barbara Patzek, Homer und seine Zeit, Beck, München 2003 · dies., Homer und die frühen Griechen. De Gruyter, Berlin u. a. 2017 Mediathek / TV-Tipps: Zu Heinrich Schliemanns Geburtstag bringt ARD alpha am Mittwoch, 5. Januar zwei Sendungen zum Thema, die dann auch in der Mediathek verfügbar sind: Geheimnisvolle Orte: Troja und der Schatz des Priamos 21:00 bis 21:45 Uhr https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/programmkalender/sendung-3314368.html alpha-thema Gespräch: Geheimnisvolle Schätze? Zum 200. Geburtstag von Heinrich Schliemann Gespräch mit Prof. Dr. Matthias Wemhoff, Direktor des Berliner Museums für Vor- und Frühgeschichte 21:45 bis 22:15 Uhr https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/programmkalender/sendung-3314370.html Weitere Folgen zur Staffel: SCHLIEMANNS VERMÄCHTNIS - Homer SCHLIEMANNS VERMÄCHTNIS - Rätsel Troja SCHLIEMANNS VERMÄCHTNIS - Heinrich Schliemann im Porträt SCHLIEMANNS VERMÄCHTNIS - Der Untergang der Bronzezeit

Wer war Homer? Das ist heute umstrittener denn je. Traditionell gilt er als der Verfasser der ersten literarischen Werke des Abendlands, der Ilias und der Odyssee. Bei genauerem Hinsehen stößt man auf Rätsel. Eines ist aber klar: Homer ist der Urvater beinahe aller nervenaufreibenden Geschichten. Der Archäologe Heinrich Schliemann hatte versucht, diesen Geschichten in der Wirklichkeit einen Ort zu geben. Im Januar 2022 wäre er 200 Jahre alt geworden. (BR 2010) Wenige Forschende verkörpern den Traum von Archäologie so sehr wie Heinrich Schliemann. Vor 200 Jahren, am 6. Januar 1822, wurde er geboren. Lange galt er als der Mann, der nur mit Homers Ilias in der Hand das alte Troja wiederentdeckt hatte, einen längst überwachsenen Hügel an den Dardanellen. Inzwischen ist jedoch auch Frank Calvert ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Er war es, der Schliemann damals den entscheidenden Tipp mit dem Hügel Hissarlik gegeben hatte. Auch er war ein begeisterter Amateur-Archäologe, genauso wie Schliemann, bis der am Hügel mit seinen großangelegten Grabungen begann. Doch mit seiner Troja-Grabung hat Schliemann nicht nur einen einzigartigen archäologischen Fundplatz erschlossen, er hat auch den Startschuss für die Entdeckung einer ganzen Epoche gegeben. Mit ihm begann die Erforschung der griechischen Bronzezeit, einer Zeit, die um 1200 vor Christus mit dem rätselhaften Zusammenbruch der meisten Mächte des östlichen Mittelmeers zu Ende ging. Fiel auch Troja diesem Geschehen zum Opfer? Und welche Rolle spielt Homer mit seinen Epen Ilias und Odyssee für diese Ereignisse? Immerhin hat Homer erst rund 500 Jahre später gelebt. Bis zu Schliemann hatten die meisten Forschenden Helden und Heroinnen wie Agamemnon und Klytaimestra, Helena, Menelaos und Paris, Achill und Patroklos, Hektor und Andromache, Odysseus und Penelope für reine mythologische Fiktion gehalten. Kein Wunder, sind sie in den Epen doch nur das irdische Personal eines gewaltigen Dramas, das immer kräftig von den olympischen Göttinnen und Göttern befeuert wird. Doch seit Schliemann lag plötzlich die Frage nahe: Gab es Homers Trojanischen Krieg wirklich? Literatur-Tipps: · Justus Cobet, Heinrich Schliemann. Archäologe und Abenteurer. C.H. Beck, München (2.akt. Aufl. 2007) · Dieter Hertel, Troia. Archäologie, Geschichte, Mythos. C. H. Beck, München (3. akt. Auflage 2008) · ders., Das frühe Ilion. Die Besiedlung Troias durch die Griechen (1020–650/25 v. Chr.). C. H. Beck, München 2008 · Barbara Patzek, Homer und seine Zeit, Beck, München 2003 · dies., Homer und die frühen Griechen. De Gruyter, Berlin u. a. 2017 Mediathek / TV-Tipps: Zu Heinrich Schliemanns Geburtstag bringt ARD alpha am Mittwoch, 5. Januar zwei Sendungen zum Thema, die dann auch in der Mediathek verfügbar sind: Geheimnisvolle Orte: Troja und der Schatz des Priamos 21:00 bis 21:45 Uhr https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/programmkalender/sendung-3314368.html alpha-thema Gespräch: Geheimnisvolle Schätze? Zum 200. Geburtstag von Heinrich Schliemann Gespräch mit Prof. Dr. Matthias Wemhoff, Direktor des Berliner Museums für Vor- und Frühgeschichte 21:45 bis 22:15 Uhr https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/programmkalender/sendung-3314370.html Weitere Folgen zur Staffel: SCHLIEMANNS VERMÄCHTNIS - Rätsel Troja SCHLIEMANNS VERMÄCHTNIS - Heinrich Schliemann im Porträt SCHLIEMANNS VERMÄCHTNIS - Das historische und mythische Mykene SCHLIEMANNS VERMÄCHTNIS - Der Untergang der Bronzezeit

Selbstbedienung im Supermarkt! 1917 wurde diese Idee patentiert. Die Kunden haben das als Revolution empfunden: mehr Freiheit beim Einkauf! Aber es hat sich noch viel mehr getan: Das neue Konzept brachte neue Produkte, neues Design, Massenproduktion und Massenkonsum. (BR 2017) Weitere Folgen zur Staffel: MAHLZEIT! - Esskultur von Jägerschnitzel zu Sushi MAHLZEIT! - Geschichte der Konservendose MAHLZEIT! - Kochen zwischen Kunst und Sklaverei MAHLZEIT! - Geschichte der Lebensmittelkontrolle

Sie sollte die Kriegsführung erleichtern: Die Konservendose. Der gefährlichste Gegner auf Europas Schlachtfeldern der frühen Neuzeit war der Hunger. Tausende Soldaten unterwegs - die Versorgung der Männer mit Nahrung war eine logistische Herausforderung. Damit seine Soldaten nicht hungern mussten, lobte Napoleon Bonaparte 1795 einen Preis für denjenigen aus, der eine Lösung fand. Ein paar Jahre war sie da: Die Konservendose. (BR 2017) Weitere Folgen zur Staffel: MAHLZEIT! - Die Geburt der Supermärkte MAHLZEIT! - Esskultur von Jägerschnitzel zu Sushi MAHLZEIT! - Kochen zwischen Kunst und Sklaverei MAHLZEIT! - Geschichte der Lebensmittelkontrolle
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