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Ein Mann wurde gefragt: „Was ist ein Christ?“ Zuerst schwieg er, dann sagte er leise und langsam: „Ich sehe ein Kreuz und daran hängt ein Mann und eigentlich wäre das mein Platz!“ Kurz und schlicht ausgedrückt. Es ist das Geschehen von Karfreitag. Ein Christ ist ein Mensch, der erkannt und angenommen hat, dass er durch Jesus ein neues Leben bekommen hat. Karfreitag und Ostern sind die Mitte des christlichen Glaubens. In keiner anderen Religion oder Ideologie finden wir das, dass die Gottheit sich selbst hingibt zur Erlösung. Und die Auferstehung Jesu Christi von den Toten beweist die göttliche Wirksamkeit und Kraft. Das Kreuz macht deutlich: „Du Mensch kannst vor dem lebendigen Gott mit deinem Leben nicht bestehen. Aber für dich tritt Jesus ein.“ Anders ausgedrückt: Jesus übernimmt meine Schulden und schenkt mir ein kräftiges Kapital zum Neubeginn. Oder alltagstauglich: „Jesus nimmt mir die alten Klamotten meines Lebens ab und gibt mir neue Kleidung und übernimmt sogar die Kosten für die Reinigung, wenn die wieder schmutzig werden.“
Was aber ist der Hintergrund dieses Geschehens? Der Bibelvers führt in eine Dimension, die ich weder begreifen noch wirklich beschreiben kann. Es ist ein Wort aus der Offenbarung, dem letzten Buch der Bibel. Jesus hat seinem Jünger Johannes, der auf Patmos wegen seines Glaubens verbannt war, einen Einblick in die Vergangenheit und Zukunft der Wirksamkeit Gottes geschenkt. Offenbarung Kapitel 5 Vers 12 lese ich: „Die um den Thron sprachen mit großer Stimme: Das Lamm, das geschlachtet ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob.“
Dieses Wort ist wie ein Einblick in die himmlische Welt. Aber wie soll man Himmlisches mit menschlichen Worten beschreiben? Das Buch der Offenbarung ist voll von Bildern, Symbolen und vielen Bezügen ins Alte Testament. Hier geht es darum, dass im Thronsaal Gottes gefragt wird, wer denn den Plan Gottes auf der Erde ausführen kann. Es bleibt nur einer. Jesus wird als Löwe und als Lamm gezeigt. Als Löwe - das Symbol für Kraft und Macht des Messias und als „Lamm, das geschlachtet ist“. Und damit wird das Geschehen an Karfreitag aufgenommen. Am Passahfest wurden Lämmer geschlachtet für das Passahmahl am Abend. Und genau dieser Vergleich bringt das Geschehen auf den Punkt. Jesus ließ sich wie ein Lamm für die Sünde der Welt opfern. Durch seinen Tod und seine Auferstehung wurde er zum Sieger über den Tod, die Hölle und die Macht des Bösen. Jesus hat durch seinen Opfertod die Sünde der Welt gesühnt. Kreuz und Auferstehung sind der Wendepunkt in der Geschichte Gottes. Versöhnung mit Gott ist wieder möglich. Ob Johannes sich erinnerte, wie sein Namensvetter Johannes der Täufer genauso Jesus am Anfang seiner Wirksamkeit vorgestellt hat? „Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt!“ (Johannes 1,29). Mit dieser Aussage erfüllten sich einige Verheißungen aus dem Alten Testament: Vom Passalamm (2. Mose 12), über das Lamm am großen Versöhnungstag (3. Mose 16) bis hin zum leidenden Gottesknecht in Jesaja 53. Und damit ist ihm alle Macht übertragen worden. Er ist fähig, würdig und bevollmächtigt Weltgeschichte und Heilsgeschichte zum Schnittpunkt zu führen. Und jetzt vor dem Thron Gottes bleibt über diesem Geschehen nur die staunende Anbetung. Könnte das auch für den heutigen Karfreitag ein Anstoß in meinem Glauben sein?
Autor: Friedhelm Geiß
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By ERF - Der SinnsenderEin Mann wurde gefragt: „Was ist ein Christ?“ Zuerst schwieg er, dann sagte er leise und langsam: „Ich sehe ein Kreuz und daran hängt ein Mann und eigentlich wäre das mein Platz!“ Kurz und schlicht ausgedrückt. Es ist das Geschehen von Karfreitag. Ein Christ ist ein Mensch, der erkannt und angenommen hat, dass er durch Jesus ein neues Leben bekommen hat. Karfreitag und Ostern sind die Mitte des christlichen Glaubens. In keiner anderen Religion oder Ideologie finden wir das, dass die Gottheit sich selbst hingibt zur Erlösung. Und die Auferstehung Jesu Christi von den Toten beweist die göttliche Wirksamkeit und Kraft. Das Kreuz macht deutlich: „Du Mensch kannst vor dem lebendigen Gott mit deinem Leben nicht bestehen. Aber für dich tritt Jesus ein.“ Anders ausgedrückt: Jesus übernimmt meine Schulden und schenkt mir ein kräftiges Kapital zum Neubeginn. Oder alltagstauglich: „Jesus nimmt mir die alten Klamotten meines Lebens ab und gibt mir neue Kleidung und übernimmt sogar die Kosten für die Reinigung, wenn die wieder schmutzig werden.“
Was aber ist der Hintergrund dieses Geschehens? Der Bibelvers führt in eine Dimension, die ich weder begreifen noch wirklich beschreiben kann. Es ist ein Wort aus der Offenbarung, dem letzten Buch der Bibel. Jesus hat seinem Jünger Johannes, der auf Patmos wegen seines Glaubens verbannt war, einen Einblick in die Vergangenheit und Zukunft der Wirksamkeit Gottes geschenkt. Offenbarung Kapitel 5 Vers 12 lese ich: „Die um den Thron sprachen mit großer Stimme: Das Lamm, das geschlachtet ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob.“
Dieses Wort ist wie ein Einblick in die himmlische Welt. Aber wie soll man Himmlisches mit menschlichen Worten beschreiben? Das Buch der Offenbarung ist voll von Bildern, Symbolen und vielen Bezügen ins Alte Testament. Hier geht es darum, dass im Thronsaal Gottes gefragt wird, wer denn den Plan Gottes auf der Erde ausführen kann. Es bleibt nur einer. Jesus wird als Löwe und als Lamm gezeigt. Als Löwe - das Symbol für Kraft und Macht des Messias und als „Lamm, das geschlachtet ist“. Und damit wird das Geschehen an Karfreitag aufgenommen. Am Passahfest wurden Lämmer geschlachtet für das Passahmahl am Abend. Und genau dieser Vergleich bringt das Geschehen auf den Punkt. Jesus ließ sich wie ein Lamm für die Sünde der Welt opfern. Durch seinen Tod und seine Auferstehung wurde er zum Sieger über den Tod, die Hölle und die Macht des Bösen. Jesus hat durch seinen Opfertod die Sünde der Welt gesühnt. Kreuz und Auferstehung sind der Wendepunkt in der Geschichte Gottes. Versöhnung mit Gott ist wieder möglich. Ob Johannes sich erinnerte, wie sein Namensvetter Johannes der Täufer genauso Jesus am Anfang seiner Wirksamkeit vorgestellt hat? „Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt!“ (Johannes 1,29). Mit dieser Aussage erfüllten sich einige Verheißungen aus dem Alten Testament: Vom Passalamm (2. Mose 12), über das Lamm am großen Versöhnungstag (3. Mose 16) bis hin zum leidenden Gottesknecht in Jesaja 53. Und damit ist ihm alle Macht übertragen worden. Er ist fähig, würdig und bevollmächtigt Weltgeschichte und Heilsgeschichte zum Schnittpunkt zu führen. Und jetzt vor dem Thron Gottes bleibt über diesem Geschehen nur die staunende Anbetung. Könnte das auch für den heutigen Karfreitag ein Anstoß in meinem Glauben sein?
Autor: Friedhelm Geiß
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