Anekdotisch Evident. Kultur und Wissenschaft durchs Prisma der Plauderei

Anekdotisch Evident. Kultur und Wissenschaft durchs Prisma der Plauderei

By Katrin Rönicke und Alexandra Tobor (hauseins)Society & Culture
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Anekdotisch Evident. Kultur und Wissenschaft durchs Prisma der Plauderei episodes

  • Begriffe und Trost

    Richtig verwendet erhellen Begriffe und Konzepte die Wirklichkeit. Sie helfen uns zu differenzieren und können auch ein machtvolles Werkzeug zum Benennen und Lösen von Problemen sein. Vor allem in Social Media werden Begriffe jedoch verzerrt, aufgeweicht und entgrenzt und verlieren dabei nicht nur ihre Nützlichkeit, sondern können jede Menge Schaden anrichten, was Alexandra u.a. am Beispiel des "Pick-Me Girls" zeigt.

    Katrin fragt sich, was uns in dunklen Zeiten Trost spenden kann. Welche Gedanken sind hilfreich, um durchzuhalten bis zum Morgengrauen? Wie kann man Kindern helfen, ihre ersten Krisen zu meistern und Freunde trösten, die "untröstlich" sind? Besonders in der Mitte des Lebens häufen sich die traurigen Anlässe. Doch gerade unsere Lebenserfahrung befähigt uns, ihnen mit Zuversicht zu begegnen.

    Anekdotisch evident gibt es nur mit eurer Unterstützung. Danke an alle, die unseren kleinen Erscheinungsraum möglich machen – zum Beispiel über ein Abo bei Steady oder einen Beitrag auf unser Konto.


    Shownotes:

    Wikipedia: Concept Creep

    KiWi: Sophie Passmann: Pick Me Girls

    Matthes & Seitz: Jens Balzer - Ethik der Kulturellen Appropriation (Buchtipp!)

    In trockenen Büchern - Mitte des Lebens

    Pragmatismus

    William James

    Das Eichhörnchen-Beispiel

    Trost

    Kluge: Ethymologisches Wörterbuch

    Matt Haig: The Comfort Book

    Matt Haig 2016: Beyond the brink: How author Matt Haig walked away from suicide

    No Feeling Is Final - Podcast (Empfehlung!)

    Wikipedia: This Too Shall Pass

    RND: Warum Sie Emotionen besser beim Namen nennen

    alle weiteren Shownotes findet ihr auf unserer Webseite.

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    59 min
  • Hunde und Ignoranz

    Der Hund gilt als bester Freund des Menschen, doch ist auch der Mensch dem Hund ein Freund? Katrin ist seit über einem Jahr stolze Hundebesitzerin und blickt auf ihre Erfahrungen mit einem Lebewesen zurück, das keineswegs nur "Kuscheltier" ist, sondern Verantwortung und Hingabe erfordert. Wer Hunden auf Social Media folgt, sollte sich bewusst sein, dass es eine dunkle Realität gibt, die im scharfen Kontrast zur Haustierromantik steht.


    Alexandra hat sich mit Ignoranz beschäftigt. Anders als das strategische Ausblenden von nicht nützlichen Sachverhalten ist Ignoranz niemals eine "kluge" Strategie, da sie Probleme, die durchaus gelöst werden könnten, bestehen lässt oder sogar noch verschlimmert. Besonders heikel wird es, wenn Ignoranz in ungleichen Machtverhältnissen auftritt und der Abwertung des Gegenübers dient.


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    Shownotes
    • Geolino: Warum sich Mensch und Hund so gut verstehen
    • Youtube: Mayapolarbear
    • Instagram: AventuringwithNala
    • Instagram: WeRateDogs
    • Wikipedia: Die Peanuts
    • Wikipedia: West Highland White Terrier
    • tagesspiegel: Immer mehr Hunde in Berlin
    • Wikipedia: Hundeführerschein
    • DLF Nova: Viele Tierheime überfüllt
    • DLF: Tierheime in Deutschland: Überfüllt und unterfinanziert
    • Instagram: Andershunde
    • Vier Pfoten: Martin Rütter klärt über illegalen Welpenhandel auf
    • SWR: „Corona-Hunde“ im Kreis Esslingen
    • ZDF: Tierheime seit Corona dramatisch überfüllt
    • Harvard Health: Get Healthy, Get a Dog
    • Live Science: Are Dogs Smiling
    • The Happiness Lab: Let Slip the Dogs of More Happiness


    • Youtube: Stromberg vs. Sinan Turculu
    • Kjona Verlag: Mia Raben - Unter Dojczen
    • WeForum: Online hate tagets women and black journalists, finds The Guardian




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    1 hr 4 min
  • Unwissen und Laberpodcasts

    Kennt ihr noch Laberfächer? Das waren Schulfächer, in denen Wissen keine Voraussetzung war, um eine halbwegs gute Note zu kriegen. Manche brillierten darin und konnten so ihre Improvisationskunst entwickeln. Etwas nicht zu wissen, kann nämlich auch Vorteile haben. Das gilt für Kreativität und Originalität, aber auch für Entscheidungen, authentische Lebensführung und Beziehungen.


    Alexandra fragt sich, wie man Nichtwissen von Ignoranz abgrenzen kann und wann es sich lohnt, bewusst auf Wissen zu verzichten.


    Katrin geht mit gutem Beispiel voran und versucht sich unvorbereitet am Thema "Laberpodcasts". Warum hören sich Menschen die Gespräche von Anderen an? Welchen Gewinn ziehen sie daraus? Und warum gibt es eigentlich so wenige Laberpodcasts von Frauen?

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    1 hr 2 min
  • Frauen lesen, Frauen hören

    In dieser Folge beschäftigen Katrin und Alexandra sich mit Literatur und Musik von Frauen. Während "Frauenliteratur" noch vor zehn Jahren als Label für seichte Unterhaltung herhalten musste, rückt heute die große Literatur von Frauen in den Fokus und stellt die Alleinherrschaft der Klassiker, die wir in der Schule gelesen haben, infrage. Schreiben Frauen anders? Wie wurden sie gelesen und wie lesen wir sie heute?


    Alexandra entdeckt derweil das Genie von Komponistinnen und fragt nach den Bedingungen ihres Schaffens. Clara Schumann kennen alle vom 100-Mark-Schein. Aber wer hat je ihre Musik gehört? Wusstet ihr, dass Hildegard von Bingen auch Musik komponiert hat? Dank der Arbeit von Musikwissenschaftlerinnen werden Komponistinnen endlich sichtbar. Wer sich aufmacht, Musik von Frauen zu entdecken, hat eine faszinierende Reise vor sich. FOMO? Absolut berechtigt!


    Links und Hintergründe

    Frauen lesen:

    Magda Birkmann

    rororo: Entdeckungen

    Podcast: Die Buch

    Ullstein: Marlen Haushofer: Die Wand

    Suhrkamp: Isabel Allende: Das Geisterhaus

    Marlen Haushofer neu verlegt bei claassen

    Wikipedia: George Elliot

    Rowohlt: Mareike Fallwickel: Die Wut die bleibt

    Dumont: Mieko Kawakami: Brüste und Eier

    Diogenes: Maria Popova: Findungen


    Frauen hören:

    Aufbau-Verlag: 250 Komponistinnen

    Doku: Komponistinnen

    Podcast: Komponistinnen im Fokus

    Blog von Musikwissenschaftlerin Susanne Wosnitzka

    Youtube: Kassia: Byzantinische Hymnen

    Youtube: Hildegard von Bingen: De Spiritu Sancto

    Youtube: Henriette Renié: II. Scherzo (aus dem Trio für Harfe, Violine und Cello)

    Youtube: Henriette Renié: Concerto in C-Moll

    Youtube: Mel Bonis: Près du Ruisseau, Op. 9

    Youtube: Mel Bonis: Desdemona, Op. 101


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    59 min
  • Das Kafkaeske und Einsamkeit

    Das Kafkaeske

    Das Wort "kafkaesk" hat sich in der deutschen Sprache für Zustände von Angst, Orientierungslosigkeit und Absurdität etabliert und bringt die Machtlosigkeit des Individuums angesichts anonymer bürokratischer Kräfte zum Ausdruck. Dass kafkaeske Zustände nicht nur in dystopischer Literatur zu finden sind, sondern zunehmend auch in unserer digital geprägten Gegenwart, davon konnte Alexandra sich zuletzt selbst überzeugen. Die "Niemandsherrschaft" (Hannah Arendt) kann uns unvermittelt zum Albtraum werden, wenn wir unser Leben undurchsichtigen Riesenunternehmen anvertrauen.


    Einsamkeit

    Sieben Jahre sind vergangen, seit Katrin und Alexandra über das große Thema Einsamkeit gesprochen haben. Seitdem hat sich bei beiden einiges getan. Höchste Zeit für ein Update! Katrin reflektiert über Erfahrungen und Denkanstöße, die ihre Sicht auf die Einsamkeit verändert haben. Welche Rolle spielen unsere eigenen Theorien und Interpretationen bei der Konstruktion von subjektiv empfundener Einsamkeit? Und welche Strategien können helfen in Zeiten, in denen wichtige Menschen fehlen?

    Links und Hintergründe

    • Die Herrlichkeit des Lebens - von Michael Kumpfmüller (KiWi)
    • Kafka - die Serie (ARD Mediathek)
    • Reiner Stach: Kafka (Fischer)
    • Philosophie Magazin: Sonderausgabe Kafka
    • Warrant Canary (Wikipedia)
    • What it's like to get locked out from Google (Business Insider)
    • ae Einsamkeit
    • Der leere Himmel - Marjan Slob (Hirzel)


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    1 hr 2 min
  • Glück und Schreiben

    Glück

    Keine Sorge, in dieser Folge geht es nicht um den Glücksbegriff der Tee-Industrie oder den sicheren Weg in die Zufriedenheit, sondern um das Gegenteil von Pech, also Glücksfälle, die man auf das Wirken des Zufalls oder "Schicksals" zurückführt, ein Zusammenspiel günstiger Ereignisse, scheinbar unabhängig von eigenem Zutun, von Leistung oder Anstrengung. Während manche Menschen jedes Gelingen in ihrem Leben auf Glück zurückführen, beharren andere auf ihrer Leistung, obwohl vermutlich auch viel Glück dabei war. Katrin fragt sich, wie wir den Unwägbarkeiten des Lebens begegnen sollten.

    Schreiben

    Bei Alexandra dreht sich in dieser Folge alles um das Glück des Schreibens. Dabei denkt sie über die Bedeutung nach, die das Aufschreiben von Gedanken, Gefühlen und Beobachtungen in ihrem eigenen Leben hatte und setzt sich mit einem Essay von George Orwell auseinander, der vier Motive des Schreibens identifiziert hat: Freude an Ästhetik, das Bedürfnis, Zeugnis abzulegen, politisches Engagement und Egoismus. Heute bestimmen zunehmend Trends, Bestseller-Marketing und die Sucht nach Aufmerksamkeit, was geschrieben wird. Von welchen Dämonen lassen wir uns treiben und wohin?

    Shownotes:

    • The Happiness Lab Podcast
    • Krautreporter: Martin Gommel über Manifestation (€)
    • ae Wellness
    • Spektrum: Geworfenheit
    • Philomag: Heideggers Geworfenheit
    • Wikipedia: Bildsamkeit
    • Wikipedia: Richard Wiseman
    • n-tv: Die gleichen Lottozahlen in Israel
    • ae Hoffnung
    • Wikipedia: Macchiavelli - Der Fürst
    • George Orwell: Why I write (Original Text)
    • Deutschlandfunk: Olga Tokarczuk: Übungen im Fremdsein (Besprechung)


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    1 hr 4 min
  • Schweigen und Gewissen

    Schweigen

    Das Schweigen hat einen schlechten Ruf. Wer nicht mit der Sprache rausrückt, hat ein Vertrauensproblem, wer Dinge für sich behält, gilt als egoistischer Eigenbrötler. Opfer schweigen aus Scham, Täter werden schweigend geschützt. Ist Schweigen also etwas, das unbedingt überwunden gehört? Alexandra versucht sich an einer Ehrenrettung des Schweigens. Denn gerade im Ungesagten, das jede Konkretisierung verweigert, kann Heilungspotenzial stecken.


    Gewissen

    Immer alles richtig zu machen, sich nichts zu Schulden kommen zu lassen: Das gute Gewissen entlastet und versichert uns, im Sinne der Gemeinschaft zu handeln. Aber Vorsicht! Denn das gute Gewissen muss keineswegs das Ergebnis moralisch richtigen Handelns sein. Katrin findet dazu Erhellendes bei Hannah Arendt und zeigt auf, wie trügerisch das "gute Gewissen" sein kann. Und wie manipulierbar ein schlechtes Gewissen uns macht.


    Shownotes:

    • Perlentaucher: Judith Hermann - Wir hätten uns alles gesagt
    • taz: Carol and the End of the World
    • Schöffling Verlag: Jana Scheerer - Die Rassistin
    • Hannah Arendt und die Banalität des Bösen (NDR)
    • Andrea Schüller über den Gewissensbegriff bei Hannah Arendt (Dissertation an der Fernuni Hagen)
    • Hannah Arendt.net: Das Böse, das die Weltordnung als solche verletzt
    • Anne Rabe: Die Möglichkeit von Glück (Klett-Cotta)


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    58 min
  • Vertrauen und Obsessionen
    Vertrauen

    Katrin plädiert in dieser Folge für Vertrauen. Denn Vertrauen ist die Grundvoraussetzung für Zusammenhalt, Gemeinschaft und Kooperation. Keine gute Beziehung ohne Vertrauen. Doch zu vertrauen, ist auch eine Herausforderung, denn wer vertraut, gibt Kontrolle ab, macht sich verletzlich und geht ein Risiko ein. Aus der Soziologie wissen wir, dass Vertrauen Komplexität reduziert und für das Funktionieren einer Gesellschaft unabdingbar ist. Aber wie gehen wir mit schlechten Erfahrungen, mit Verrat und Vertrauensbruch um? Ist eine misstrauische Haltung am Ende nicht die bessere? 

    Obsessionen

    Alexandra wagt sich in die faszinierende Welt der Obsessionen und Manien: Seien es Star-Kult, in dem sich aufgestaute Energie und verdrängte Emotionen entladen, Mode-Hypes, die vom belastenden Weltgeschehen ablenken, oder die ganz persönlichen Leidenschaften, die uns so in Beschlag nehmen, dass wir in den Wahnsinn zu kippen drohen. Obsessionen offenbaren unsere Irrationalität, sie sind aber auch ein großer Treiber von kreativen Schöpfungen und wissenschaftlichen Entdeckungen. Nicht zuletzt sind Manien in all ihren Erscheinungsformen ein schillerndes Kaleidoskop unserer Vielfalt. 

    Links und Hintergründe
    • mdr: Warum Ostdeutsche noch immer misstrauisch sind
    • Vertrauen in Internationalen Beziehungen
    • Uni Tübingen: Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser
    • Spektrum: Urvertrauen
    • SRF: Nach Mobbing Mühe, Menschen zu vertrauen
    • Why You Need To Control
    • Wikipedia: Ready Player One
    • Hessenschau: Der größte Skandal der Popgeschichte
    • IMBb: Milli Vanilli (Doku)
    • Wikipedia: Beatlemania
    • Wikipedia: Lisztomanie
    • Wikipedia: Tanzwut
    • Klett-Cotta: Das Buch der Phobien und Manien: Die Geschichte der Welt in 99 Obsessionen
    Unterstützen

    Danke an alle, die uns am Leben halten! Dafür gibt es verschiedene Wege.

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    1 hr
  • Sehnsucht und Ambivalenz

    Diesmal ergründen wir zwei Haltungen und Strategien, die uns helfen, mit den Unstimmigkeiten und Widrigkeiten des Lebens umzugehen. Dazu befragen wir die Sehnsucht nach ihrem Potenzial, eine heilsame Gegenwirklichkeit zu erschaffen und beschäftigen uns mit der Ambiguitätstoleranz, einer Fähigkeit, die wir mehr brauchen denn je, um Spaltungen entgegenzuwirken.


    Sehnsucht

    Alexandra versenkt sich in die Bilder von Caspar David Friedrich und erinnert sich an den Eskapismus ihrer Jugend, an kindliche Realitätsfluchten und dunkel-romantische Schwärmereien. Ist jede Sehnsucht ein Ruf des Abenteuers, dem wir folgen sollten? Eine berechtigte Frage, denn die Sehnsucht kann, wie jede andere Sucht auch, verheerende Folgen haben. Für uns selbst und für den Planeten.


    Ambivalenz

    Seit den ersten Folgen "anekdotisch evident" legen wir großen Wert auf den Ambivalenzgehalt unserer Themen. Höchste Zeit, sich mit dem Phänomen selbst zu beschäftigen! Seit dem 7. Oktober werden viele Menschen von "gemischten Gefühlen" geplagt, auch Katrin, die den Krieg in Israel und im Gazastreifen journalistisch verfolgt. Ambiguitätstoleranz, also die Fähigkeit, Widersprüche auszuhalten, scheint die Haltung zu sein, die wir brauchen, um gesellschaftlichen Spaltungen entgegenzuwirken. Aber wie kommen wir dahin?


    Links und Hintergründe
    • 250 Jahre Caspar David Friedrich
    • Wikipedia: Romantik
    • Michael Ende als Romantiker: Die Unendliche Geschichte
    • TheGuardian: Maladaptive Daydreaming
    • Wikipedia: Limerence
    • Felicitas Hoppe: Gedankenspiele über die Sehnsucht
    • Wikipedia: Ambivalenz
    • TIMES: Amber Heard und der Mythos des perfekten Opfers
    • Studie zu Richtersprüchen entlang Sympathie
    • Hidden Brain: The benefit of mixed emotions
    • Arbeit zu Mixed Feelings und Ambivalenz in Führungspositionen


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    55 min
  • Zukunft und Hässlichkeit
    Zukunft

    Es gibt viele Gründe, sich nicht mit der Zukunft zu beschäftigen. Das Unbekannte macht Angst und die Prognosen geben wenig Anlass zur Hoffnung. Wer sein Wohlbefinden verbessern will, sollte aufhören, sich Sorgen zu machen und seine Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Augenblick richten. Aber ist das wirklich der beste Weg? Katrin hat die intensive Beschäftigung mit der Zukunft als entlastende Praxis entdeckt, die nicht nur wertvolle Erkenntnisse sondern auch realistische Perspektiven generiert.

    Hässlichkeit

    Der Kampf gegen Schönheitsnormen scheint aussichtslos. Die treibende Kraft hinter weiblicher Selbstoptimierung bis ins hohe Alter ist nicht nur der Wunsch nach (mehr) Schönheit, sondern vor allem die Angst vor der Hässlichkeit. Denn das Hässliche rechtfertigt den Hass, es markiert eine Person als nicht liebenswert, nicht schützenswert, nicht würdig, mit Respekt behandelt zu werden. Die Künstlerin Moshtari Hilal widmet sich dem Phänomen in ihrem berührenden Buch "Hässlichkeit". Gewappnet mit neuen Erkenntnissen macht Alexandra sich Gedanken darüber, ob es nicht doch Wege gibt, den ewigen Kampf zwischen "schön" und "hässlich" zu beenden.

    Shownotes:
    • Penguin: Jane McGonigal: Bereit für die Zukunft
    • Youtube / TED: Why you should define your fears instead of your goals | Tim Ferriss
    • Guardian: First UK baby with DNA from three people born after new IVF procedure
    • Climate Central: Meeresspiegel-Anstieg in einer Karte
    • Hanser: Moshtari Hilal: Hässlichkeit
    • Lila Podcast: „Ich hatte eine Spardose für die Schönheits-OP“
    • SFR Sternstunde Philosophie: Tabu Hässlichkeit (mit Moshtari Hilal) 
    Wir brauchen eure Unterstützung

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    55 min

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Zwei Stimmen, ein Thema: Ob Luxus, Scham oder Einsamkeit - wir graben uns ein und gleichen das Allgemeinwissen mit unseren eigenen Erfahrungen ab.

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