apolut: Standpunkte

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apolut: Standpunkte episodes

  • Der Fachkräftemangel aus der Sicht eines Hauptschullehrers | Von Gastautor anonym

    Ein Standpunkt von Gastautor anonym.


    Die Betriebe klagen über Fachkräftemangel. Die Politik bemüht sich nach Kräften, diesen durch Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte abzuhelfen. Gleichzeitig fehlen vielen heimischen Jugendlichen, gerade auch denen mit Migrationshintergrund, Fähigkeiten und Antrieb, eine Ausbildung zu absolvieren und Fachkraft zu werden. Ein Hauptschullehrer beschreibt die Situation der Schüler, die Ursachen ihrer Probleme und mögliche Abhilfen durch Schule und Betriebe. Er tut es anonym, weil die Schulverwaltungen es nicht mögen, wenn man aus dem Nähkästchen plaudert. <1>


    Gastautor: Viele Jugendliche leiden an medialer Überreizung, verminderter Aufmerksamkeitsspanne, Mangel an real-persönlichem Austausch. Sie leiden an reduzierter und verrohter Sprache durch alle sozialen Schichten („du Opfer…bist du behindert?“). Sie sind schnell in gefühlter Kränkung („Ehre verletzt“) und zeigen wenig Wissen über den Alltag jenseits ihrer Blase. Ihre Welt spaltet sich zunehmend in physisch, also Familie, Schule, Essen, Konsum, und digitales Erleben per soziale Netzwerke und Computerspiele. Seit den Coronamaßnahmen mit ihrem starken Schub für die Digitalisierung und Entsozialisierung haben sich diese Leiden verstärkt.


    ... hier weiterlesen: https://apolut.net/der-fachkraeftemangel-aus-der-sicht-eines-hauptschullehrers-von-gastautor-anonym


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    11 min
  • Der orchestrierte Aufstieg der AfD | Von Felix Feistel

    Ein Standpunkt von Felix Feistel.


    Die Alternative für Deutschland (AfD) eilt von Umfragehoch zu Umfragehoch. Immer mehr Menschen würden, wären jetzt gerade Wahlen, die AfD wählen. Dabei erreicht diese Partei Zustimmungswerte von bis zu 37 Prozent (1) und übertrifft dabei die Parteien der Ampel bei Weitem. Das ist auch der konsequenten Selbstdarstellung der AfD als Oppositionspartei zu verdanken. Keine Partei kritisiert die Politik der Ampel lauter und deutlicher, als diese Partei. Sie inszeniert sich dabei als eine Alternative, die der Politik der Ampel in jedem einzelnen Aspekt konträr gegenübersteht.


    Die Ampel zu kritisieren ist dabei allerdings keine Herausforderung. In allem, was diese Koalition macht, ist sie ideologisch verblendet, und setzt konsequent Politik gegen einen großen Teil des Volkes um, zumindest des Teils des Volkes, der sich dafür interessiert, was mit diesem Land geschieht, und mit offenen Augen und Ohren verfolgt, wie die Ampel systematisch alles demontiert, was es in irgendeiner Form ausmacht. Von der Coronadiktatur ging die Ampel gleich über in einen Kriegsmodus, legte ein 100 Milliarden Rüstungspaket auf und verhängte Sanktionen um Sanktionen gegen Russland, die Deutschland in den Ruin trieben, während Russland sich sehr schnell von ihnen erholte, und jetzt sogar besser dasteht, als zuvor. Gleichzeitig wird an der Klimaagenda geschraubt, Heizungsgesetze beschlossen, CO2 Steuern erhöht, Wohnen, Heizen und Autofahren mehr und mehr unmöglich gemacht. Auch eine Rationierung von Fleisch (2) wurde von den herrschenden Grünen schon angesprochen, dasselbe soll auch für Autofahrten, Flugreisen und Kleidungskonsum kommen.


    Der neueste Streich der Ampelregierung betrifft Bauern, Handwerker und Spediteure. Während die CO2 Steuer steigt wurden auch noch die Subventionen auf Agrardiesel abgeschafft (3). Benzin wird damit, vor Allem für Landwirte, um einiges teurer. Kein Wunder also, dass sie auf die Straße gehen, um gegen diese Politik zu demonstrieren. Mit dabei ist auch die AfD, die sich offen zu den Bauern bekennt und weiter gegen die Ampelregierung opponiert.


    Hinzu kommt zudem die Zuwanderung, die erstmals im Jahr 2015 für gesellschaftlichen Zündstoff gesorgt hat, und seitdem kaum abgeflaut ist. Schon 2015 erstarkte die AfD durch dieses Thema enorm. Damals sind knapp 1 Millionen Menschen aus dem nahen Osten nach Deutschland eingewandert, ein kultureller Schock für die hier lebenden Menschen, die sich einer neuen Welle der Konkurrenz auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt gegenübersahen. 2022 jedoch sind knapp 2,7 Millionen Menschen nach Deutschland eingewandert, ein großer Teil davon aus der Ukraine, in der die deutsche Regierung fröhlich einen Krieg am Laufen hält, der nie hätte ausbrechen müssen. (4)


    Die Ampel setzt mit allem, was sie tut, den Willen des internationalen Finanzkapitals um, das sich beim World Economic Forum (WEF) organisiert. Sie zündelt in einem Krieg, von dem hauptsächlich Blackrock und Agrarkonzerne profitieren, sie zwingt allen die Klimaagenda auf, und zerstört dabei die Versorgungssicherheit Deutschlands, ebenso, wie die Umwelt. (5) Sie setzt auf diktatorisches Durchregieren, seitdem der Coronafaschismus etabliert wurde. Freiheitsrechte werden mehr und mehr abgeschafft, Opposition verboten und verfolgt, die Überwachung im öffentlichen Raum wird ausgebaut, und eifrig arbeitet auch die Ampel nicht nur mit dem digitalen Impfzertifikat für den internationalen Verkehr, wie sie es bei dem G20 Gipfel schon 2022 mit beschlossen hat (6), sondern auch mit der europäischen, Digitalen Identität und dem Digitalen Euro am vollkommen gläsernen und kontrollierbaren Bürger. ..


    ... hier weiterlesen: https://apolut.net/der-orchestrierte-aufstieg-der-afd-von-felix-feistel


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    Bildquelle: Ralf Liebhold / Shutterstock.com


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    28 min
  • Geldtransporter von Olaf Scholz ohne Bremse und Rückwärtsgang | Von Rob Kenius

    Ein Standpunkt von Rob Kenius.


    Dass Geld permanent von unten nach oben verteilt wird, ist längst bekannt. Es ist ein globales Phänomen, aber kein Naturereignis, sondern es beruht auf Fehlern im System. Selbst manche Großgeldbesitzer, die 100 Millionen US-Dollars oder Euros zur Verfügung haben, beklagen den Zustand und fordern ihre Staaten auf, für finanzielle Gerechtigkeit zu sorgen.


    Die Bewegung tax the rich und die österreichische Millionenerbin Marlene Engelhorn, die 25 Millionen verschenken will, sehen die Fehler der falschen Finanzpolitik. Hohe Steuern für Reiche und Superreiche wären die richtige Lösung. Olaf Scholz dagegen treibt die Schuldenaufnahme auf gigantische Höhen und dann auch noch für die denkbar schlechtesten Investitionen: Verlängerung des Stellungskrieges und Hochrüstung der deutschen Nato-Truppe.


    SPD und Linke hatten schon immer die Illusion, dass man mit Staatsschulden soziale Politik betreiben kann. Das ist ein Irrtum, der auf Mangel an Verständnis für die Mechanismen der Finanzwirtschaft basiert. Das Wort soziale Gerechtigkeit verhängt den Blick. Es kommt auf finanzielle Gerechtigkeit an. Staatsschulden sind immer zu Gunsten der Geldgeber, also der Reichen. Sie bewirken Zinszahlungen und die Erhöhung der Geldmenge.


    Das feudale Finanzsystem, ist etwa 500 Jahre alt. Die Lage hat sich in den letzten 50 Jahren zugespitzt, so dass ein paar Milliardärinnen und Milliardäre über so viel Geld verfügen wie die Hälfte der Menschheit. Das Geld fließt automatisch auf ihre Konten, ohne dass die Inhaber auch nur aus dem Bett aufstehen. Das hört sich an wie ein Märchen, ist aber Realität. Und global wächst die Armut, genau so wie der Reichtum...


    ... hier weiterlesen: https://apolut.net/geldtransporter-von-olaf-scholz-ohne-bremse-und-rueckwaertsgang-von-rob-kenius


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    17 min
  • Die NATO führt das größte Manöver seit 1988 mit 90.000 Soldaten durch | Von Thomas Röper

    Ein Standpunkt von Thomas Röper.


    Ende Januar beginnt "Steadfast Defender 2024", das größte NATO-Manöver seit 1988, an dem 90.000 Soldaten teilnehmen werden. In dem Manöver wird bis Mai 2024 ein Krieg gegen Russland trainiert.


    Die NATO hat angekündigt, am 31. Januar das Manöver „Steadfast Defender 2024“ zu beginnen, das aus verschiedenen Teil-Manövern besteht, an denen insgesamt 90.000 Soldaten aus 31 NATO-Staaten plus Schweden teilnehmen sollen. Bei den Manövern wird die NATO offen einen Krieg gegen Russland trainieren, wobei der Kern des Manövers offiziell darin bestehen soll, schnell große Truppenteile zu verlegen. Die NATO schreibt dazu <1>:


    ... hier weiterlesen: https://apolut.net/die-nato-fuehrt-das-groesste-manoever-seit-1988-mit-90-000-soldaten-durch-von-thomas-roeper


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    6 min
  • Nothing Left | Von Anke Behrend

    An postmodernen Linken ist nichts links


    Ein Kommentar von Anke Behrend.


    Glaubt man den Veranstaltern, folgten Hunderttausende am 20. und 21. Januar der allgemeinen Mobilmachung zu Protesten „Gegen Rechts“ (1). So verzeichnete ein Bündnis „Demonstrationen gegen Rechts – DGS“ auf seinem Flyer allein in Bayern 230 bayerische bzw. Münchner Unterstützer, Antifa, NGOs, Gewerkschaften und Kultureinrichtungen (2). Fraglos eine beachtliche Leistung mit breiter politischer und medialer Unterstützung. Im Lichte der Coronaproteste, deren Organisationsstrukturen sich 2020 erst formieren mussten und von Beginn an auf massiven staatlichen Widerstand gestoßen waren, fällt sie allerdings weniger beeindruckend aus. Niemand auf diesen Demonstrationen „gegen Rechts“ musste Repressalien fürchten, Mut oder Zivilcourage war nicht vonnöten. Obschon einige selbstergriffene Teilnehmerinnen auf Schildern Vergleiche mit 1933 vor sich hertrugen. Und wo Hass bis dato keine Meinung war, skandierte man nun in vielen Städten Slogans wie „Ganz Bremen hasst die AfD“ (3).


    Hier protestierte der regierungskonforme Mainstream, die Gefolgschaft des postmodernen linksorientierten Polit-Establishments gegen den einen ultimativen Widersacher: Rechts. Der wahre Konflikt allerdings liegt ganz woanders und es gibt gute Gründe, ihn nicht zu benennen. Es ist der Konflikt zwischen Oben und Unten.


    Historische Wurzeln


    Der Ursprung des Konflikts zwischen Links und Rechts liegt nicht erst in der Französischen Revolution des späten 18. Jahrhunderts. Das als „Links“ bezeichnete Streben nach Freiheit und Selbstbestimmung existiert, seit es Herrschaft und Knechtschaft gibt. Hegel argumentierte in seiner gleichnamigen Abhandlung im Sinn der späteren Standpunkt-Theorie, dass Knechtschaft einen Erkenntnisvorteil im „Für-andere-sein“ hervorbrächte, während Herrschaft im „Für-sich-sein“ verharrt. (4)


    Diese dynamische Verfasstheit der Gesellschaft, bestehend aus dem Gegensatz von Unten und Oben, Progressiven und Konservativen, ist in Hegels Betrachtung eingeschrieben. Spätere Linke bezeichneten ihn als Hauptwiderspruch, während alle anderen gesellschaftlichen Bruchlinien als Nebenwidersprüche galten (5)...


    ... hier weiterlesen: https://apolut.net/nothing-left-von-anke-behrend


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    Bildquelle: GSTLM/ shutterstock


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    11 min
  • Völkermord und Existenzberechtigung | Von Jochen Mitschka

    Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.


    Zum Zeitpunkt, da dieser PodCast geschrieben wurde, war noch kein Ergebnis des Verfahrens vor dem International Court of Justice (ICJ), also des Internationalen Gerichtshofes (IGH) wegen der Völkermord-Klage Südafrikas gegen Israel bekannt. Auch die Klagen inzwischen diverser Länder vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) dem International Criminal Court (ICC) wegen Kriegsverbrechen Israels wurden erwartungsgemäß auf die lange Bank geschoben. Ich hatte bereits letzte Woche analysiert, welche Konsequenzen Urteile nicht nur für Israel, sondern für die UNO und die ganze, speziell die westliche Welt haben werden (13). Ich hatte auch schon oft seit 2019 erklärt, dass die Lösung des Konfliktes auf Grund der bisherigen Siedler-Politik Israels keine Zweistaatenlösung mehr sein kann. Und der israelische Premierminister und zahlreiche andere Politiker hatten in den letzten Tagen ganz offen erklärt, dass Israel Palästina defacto als annektiert betrachtet, vom Fluss bis zum Meer beansprucht. Eine Aussage, welche in Deutschland unter Strafe steht, wenn den Satz jemand zugunsten der Palästinenser ausspricht. Dabei bestätigt er Israels Absichten, die schon in einem Artikel vom 20. Juni 1899 in der New York Times ausgesprochen worden waren, nämlich dass die Zionisten Palästina kolonialisieren werden (15). Spätestens damit ist das Schutzschild „2-Staaten-Lösung“, welches westliche Politiker immer wieder vor sich her tragen, um insgeheim Israel zu erlauben, die ethnische Säuberung fortzusetzen, hinfällig geworden. Damit ist aber auch die Existenzberechtigung Israels in Frage gestellt. Denn, obwohl Israel über 60 UN-Resolutionen missachtet, berufen sich die Zionisten doch auf die Teilungsresolution der gerade von den Kolonialländern erschaffenen UNO. Jedoch sieht diese zwangsweise nicht nur die Gründung eines zionistischen, sondern auch eines palästinensischen Staates vor. Schauen wir uns noch einmal dieses Totschlagargument „Existenzrecht“ genauer an...


    ... hier weiterlesen: https://apolut.net/voelkermord-und-existenzberechtigung

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    Rüdiger Rauls ist Buchautor und betreibt den Blog Politische Analyse.


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    Bildquelle: Serdarkeskiin/ shutterstock


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    22 min
  • Wenn du Frieden willst, bereite den Krieg vor. | Von Uwe Froschauer

    Ein Standpunkt von Uwe Froschauer.


    Dieses aus dem lateinischen Sprichwort „Si vis pacem para bellum“ entlehnte Motto scheinen sich unsere neuen „Pazifisten“ auf die Fahnen geschrieben zu haben. Diese „Lehre“ geht auf einen „Leitfaden der Kriegswissenschaft“ („Epitome rei militaris“) zurück, den Vegatius Renatus geschrieben hat. Da heißt es: „Qui desiderat pacem, praeparet bellum“: „Wer den Frieden wünscht, möge den Krieg vorbereiten“.


    ... hier weiterlesen: https://apolut.net/wenn-du-frieden-willst-bereite-den-krieg-vor-von-uwe-froschauer


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    16 min
  • Das Berliner Kriegskabinett: auf Beutezug | Von F. Klinkhammer und V. Bräutigam

    Tagesschau & Co. fragen nicht, warum Deutschland den Krieg in der Ukraine verlängert – Die Absichten hinter Merkels Friedensverrat gelten fort und sollen den Wähler nicht erschüttern


    Ein Standpunkt von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam.


    Mal ehrlich: Wussten Sie, dass Großbritannien, obwohl auf Seiten der Sieger, noch im Dezember 2006 Kriegskredite aus der Zeit des II. Weltkriegs an die USA zurückzahlte?[1] Kriege werden – eine Binsenweisheit – nicht aus hehren idealistischen Gründen geführt, sondern vorrangig aus ökonomischen Interessen. Auch unserem Berliner Kriegskabinett geht es nicht um Freiheit und Demokratie der Ukrainer, sondern um reiche Beute in deren Land: um Zugriff auf immense Bodenschätze, unter anderem Lithium. Übrigens: Deutschland wird derzeit selbst von der Siegermacht USA besonders stramm gemolken (als US-Vasall[2],[3],[4], als Netto-Verlust-Träger der US-Sanktionen[5], als Nord Stream-Geschädigter[6]; die bekannten 100 Millionen Euro Tribut pro Jahr zur Finanzierung der hiesigen US-Garnisonen[7], [8] sind Peanuts dagegen). Aber das steht auf einem anderen Blatt.


    ARD-Tagesschau, ZDF-heute und Deutschlandradio-Nachrichten schert es nicht, aus welch tatsächlichen Gründen die Bundesregierung Geld, Waffen, informationelle und logistische Hilfe in die Ukraine pumpt – bis dato mindestens 30 Milliarden Euro (indirekte Kosten wie die Flüchtlingsaufnahme nicht gerechnet). Profunde Kenntnis der Bundesbürger von den politikleitenden Interessen an der deutschen Kriegsbeteiligung ergäbe mit Sicherheit ein anderes, qualifizierteres Meinungsbild dazu, als es die Tagesschau in ihrem „Deutschlandtrend“ vermittelt[9]: 31 Prozent halten die deutschen Waffenlieferungen an die Ukraine für angemessen, 25 Prozent gehen sie nicht weit genug; eine deutliche Mehrheit ist also für massiven Waffenexport ins Kriegsgebiet.


    Dass sich die Bundesregierung nicht nur als gefügiger US-Vasall, sondern auch aus eigenen Stücken, im kommerziellen Interesse ihrer (Rüstungs-)Wirtschaft, zur Kriegspartei machte, spielt im Diskurs über den Ukraine-Krieg leider keine Rolle. („Wir müssen doch den armen Menschen dort helfen“[10])...


    ... hier weiterlesen: https://apolut.net/das-berliner-kriegskabinett-auf-beutezug-von-f-klinkhammer-und-v-braeutigam


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    Rüdiger Rauls ist Buchautor und betreibt den Blog Politische Analyse.


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    Bildquelle: Mo Photography Berlin/ shutterstock


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    18 min
  • Bauern setzen Zeichen | Von Rüdiger Rauls

    Viele Vertreter landwirtschaftlicher und anderer Verbände haben am 15.1.2024 vor Tausenden Demonstrationsteilnehmern gesprochen. Finanzminister Lindner hatte angekündigt, dass die Politik den Forderungen der Bauern nicht weiter entgegen kommen werde. Die Subventionen auf den Agrardiesel laufen aus. Die Strategie der Kompromissbereitschaft von Bauernpräsident Rukwied ist nicht aufgegangen. Und jetzt?


    Ein Standpunkt von Rüdiger Rauls.


    Viele Worte


    Dem Protestmarathon der vergangenen Tage, dem Treckermarathon in den Straßen deutscher Städte folgte der Redemarathon vor dem Brandenburger Tor. Wird sich nun, wo die Forderungen der Bauern nicht erfüllt wurden, ein Verhandlungsmarathon anschließen oder neue Proteste? Die Haushaltsvorlage für 2024 zeigt, dass die Subventionen auf den Agrardiesel auslaufen werden. Es ist kein Geld mehr dafür eingeplant.


    Auf dem Podium vor dem Brandenburger Tor hatten sich am Montag, dem 15.1., viele Redner kämpferisch gegeben. Jedoch war der Inhalt der meisten Reden bestimmt von der Darstellung der aktuellen Lage. Diese schien nicht nur bei den Bauern sondern auch bei allen vertretenen Gewerken gleich zu sein: zu hohe Steuern, zu hohe Energiekosten und Inflation, zu viel Bürokratie, zu wenig Schutz vor europäischer und weltweiter Konkurrenz.


    Was aber bei den Beiträgen außer dem von Finanzminister Christian Lindner zu kurz kam, war der Blick über den 18.1. hinaus, dem Termin der Haushaltsdebatte. Die Verbandsvertreter beklagten den Ist-Zustand, wobei besonders Rukwied alles daran zu setzen schien, die bestehenden Verhältnisse erhalten zu wollen. Er und sein Verband scheinen keine Perspektive zu haben für die Entwicklung der Landwirtschaft, aber auch keine für die Fortsetzung des Kampfes, falls die Politik die angekündigten Kürzungen beim Agrardiesel wahr macht.


    Lindner sagte klar, dass der Finanzminister den Bauern keine weiteren Subventionen mehr gewähren werde. Aber er bot ihnen an, gemeinsam neue Perspektiven für nachhaltiges Unternehmertum in der Landwirtschaft zu schaffen, nicht mehr staatliche Hilfe dafür aber mehr Freiheit für bäuerliche Arbeit. Darunter verstand er, die Ertragskraft der Betriebe zu stärken, indem ihnen nicht immer neue Knüppel zwischen die Beine geworfen werden. Ständig höhere Standards für die Tierhaltung seien unsinnig und die zunehmenden Flächenstilllegungen minderten die Ertragskraft der Betriebe.


    Egal was man von Lindner hält, so kann man doch sagen, dass in diesen Vorstellungen ein zukunftsfähiges Konzept zu erkennen war, wobei fraglich ist, ob sie ehrlich und ernst gemeint oder eher taktisch zur Beruhigung der Lage gedacht waren. Noch unklarer ist, wie realistisch sie sind, das heißt, wie wirklichkeitsnah die Möglichkeiten ihrer Umsetzbarkeit. Denn das eine ist der vielleicht vorhandene gute Wille, das andere die Theorie, aber das dritte und entscheidende ist, wie weit guter Wille und Theorie zur Wirklichkeit passen. Besonders in diesem Punkt haben sich deutsche Regierungen in den letzten Jahren als Traumtänzer herausgestellt...


    ... hier weiterlesen: https://apolut.net/bauern-setzen-zeichen-von-ruediger-rauls


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    Rüdiger Rauls ist Buchautor und betreibt den Blog Politische Analyse.


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    Bildquelle: Mo Photography Berlin / shutterstock


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    13 min
  • Nach Brand Eins bringt auch das ZDF eine Anti-Bargeld Reportage aus Indien | Von Norbert Häring

    Ein Standpunkt von Norbert Häring.


    Wenige Tagen nach einer bargeldfeindlichen Reportage des Magazins Brand Eins aus Indien, die von der Gates-Stiftung finanziert wurde, brachte das ZDF-Auslandsjournal auch eine Reportage aus Indien, die einem ganz ähnlichen Strickmuster folgt. Kronzeuge des ZDF ist ein Ökonom, der Vizepräsident eines kräftig von der Gates-Stiftung subventionierten indischen Instituts ist. <1>


    Brand Eins hatte, wie berichtet <2>, mobiles Bezahlen mit dem Smartphone statt Barzahlung und die biometrisch-digitale Identitätsdatenbank Aadhaar aller Inder, mit dem Fortschritt in Indien gleichgesetzt. Hauptperson war ein Bügler, der mobiles Bezahlen ganz toll findet, weil er nun kein Problem mit fehlendem Wechselgeld mehr hat. Die biometrische Datenbank Aadhaar, ohne die man in Indien immer weniger tun und kein staatliches Geld mehr bekommen kann, wurde langatmig gelobt. Nur ganz kurz wurde nebenher erwähnt, dass sie datenschutztechnisch hochproblematisch ist.


    ... hier weiterlesen: https://apolut.net/nach-brand-eins-bringt-auch-das-zdf-eine-anti-bargeld-reportage-aus-indien-von-norbert-haering


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"Standpunkte" ist der zweite Podcast, der bei Apolut sechsmal pro Woche erscheint und Themen aus den unterschiedlichsten Wissensbereichen aufgreift. In ausführlicher, vertiefender Art und Weise werden dem Zuhörer politische, gesellschaftliche aber auch ökologische Zusammenhänge näher gebracht.

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