Hoffnung, Unschuld, Leidenschaft: Er trug Jeans und Hut, lästerte über das deutsche Kino als "Massengrab guter Absichten", und mochte Filmfestivals nur, wenn sie seine eigenen Filme zeigten. Aber er war keineswegs ein Berufsjugendlicher, sondern ein disziplinierter Filmarbeiter und der unabhängigste Filmemacher der Republik. Rüdiger Suchsland in einem Podcast über den unvergleichlichen, gestern Abend verstorbenen Münchner Regisseur Klaus Lemke, seinen Weg von Acapulco über Nizza, Hamburg und Schwabing in den deutschen Kinohimmel, und über das, was von ihm bleibt.